Verfasst: 3. Apr 2005, 02:56
warte doch mal abTom Sizemore hat geschrieben:Suche Mitfahrgelegenheit ins Wallis für das Spiel vom Mittwoch, 20. April 2005. Wer fährt und hätte noch Platz? Wär ganz toll und nett.
Grüss euch.
warte doch mal abTom Sizemore hat geschrieben:Suche Mitfahrgelegenheit ins Wallis für das Spiel vom Mittwoch, 20. April 2005. Wer fährt und hätte noch Platz? Wär ganz toll und nett.
Grüss euch.
Es sind erst 8 Leute Angemeldet, führ die Fahrt nach Sionwarte doch mal ab icon_arrow.gif www.us-luzern.ch
Habe ich auch gelesen.....Insider hat geschrieben:Gemäss heutiger NLZ hat Constantin von der SFL 2 Direktaufsteiger aus dern Nati B in die Nati A gefordert plus ein Barrage-Spiel für den Dritten.
Dies, da gemäss Reglement der letzte direkt absteigt und der zweitletzte in die Barrage muss... Obwohl es Servette nicht mehr gibt, müsse trotzdem der letzte (also der Neuntplatzierte) direkt absteigen und der Zweitletzte (also der Achtplatzierte) in die Barrage...
Interessant, wenn man bedenkt, was der Mann alles schon erreichen konnte (gegen den Willen des Verbandes)!
(Ausserdem sei er nicht einverstanden, wenn ein ausländischer Verein einen Platz in der höchsten Schweizer Liga einnehme!!!)RAUS MIT VADUZ!
das würde es uns sicher erleichtern auf zusteigen!aber wir schaffen es auch sonst!schesl hat geschrieben:Insider hat geschrieben:Gemäss heutiger NLZ hat Constantin von der SFL 2 Direktaufsteiger aus dern Nati B in die Nati A gefordert plus ein Barrage-Spiel für den Dritten.
Dies, da gemäss Reglement der letzte direkt absteigt und der zweitletzte in die Barrage muss... Obwohl es Servette nicht mehr gibt, müsse trotzdem der letzte (also der Neuntplatzierte) direkt absteigen und der Zweitletzte (also der Achtplatzierte) in die Barrage...
Interessant, wenn man bedenkt, was der Mann alles schon erreichen konnte (gegen den Willen des Verbandes)!
(Ausserdem sei er nicht einverstanden, wenn ein ausländischer Verein einen Platz in der höchsten Schweizer Liga einnehme!!!)RAUS MIT VADUZ!
CC hat schon Recht. Nur ob er diesmal auch durchkommt? Mut hat er auf jedenfall und er setzt sich (bis jetzt) zu 100 % für "seinen" FC Sion ein!!!!Insider hat geschrieben:Gemäss heutiger NLZ hat Constantin von der SFL 2 Direktaufsteiger aus dern Nati B in die Nati A gefordert plus ein Barrage-Spiel für den Dritten.
Dies, da gemäss Reglement der letzte direkt absteigt und der zweitletzte in die Barrage muss... Obwohl es Servette nicht mehr gibt, müsse trotzdem der letzte (also der Neuntplatzierte) direkt absteigen und der Zweitletzte (also der Achtplatzierte) in die Barrage...
Interessant, wenn man bedenkt, was der Mann alles schon erreichen konnte (gegen den Willen des Verbandes)!
(Ausserdem sei er nicht einverstanden, wenn ein ausländischer Verein einen Platz in der höchsten Schweizer Liga einnehme!!!)RAUS MIT VADUZ!
super: congeli - baulmes in der höchsten Schweizer Liga vor 250 Zuschauern, oder was?Bani hat geschrieben:Gar nicht mal sone dämliche Idee, sind schon schlimmere Sachen aus seiner Fresse gekommen, ich bin immer noch für die Aufstockung der Super League auf 16 Teams!!!
Kummer mit dem Trotzigen aus dem Wallis
Der FC Sion mit seinem umstrittenen Präsidenten Christian Constantin strebt nach oben – wieder einmal auch mit juristischen Mitteln
VON PETER M. BIRRER
SITTEN Das Reglement liegt griffbereit, und die relevanten Seiten sind so präpariert, dass ein Handgriff reicht. Christian Constantin schlägt den Ordner auf, liest laut vor, legt eine angemessene Schärfe in seine Tonlage und fragt dann: « Ist das nicht klar und eindeutig? » Den Architekten hat neue Angriffslust gepackt. Dass sie bei der Swiss Football League ( SFL) darob die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, stört Constantin nicht. Der Präsident des FC Sion hat eine vermeintliche Reglementslücke entdeckt oder besser: Er ist der Ansicht, man müsse die Paragrafen nur richtig lesen.
Für ihn ist klar, dass nach dem Konkurs von Servette der Neunte aus der Super League absteigen und der Achte in die Barrage muss. Constantin wirbelt 16 Monate nach seiner Rückkehr auf den Präsidentenposten, als hätte er in der Vergangenheit nie für negative Schlagzeilen gesorgt. Jedes Mittel ist ihm recht, um die Flucht nach oben anzutreten. Er hat ein Budget von 4,5 Millionen Franken aufgestellt und scheut sich auch nicht, leitende Angestellte zu beurlauben, wenn sie für seinen Geschmack nicht genügend Fleiss zeigen.
Gilbert Gress entliess er, « weil er in der Woche vor dem Länderspiel der Schweiz in Frankreich ganze sechs Minuten im Training war » . Hinterher rechnete er dem Trainer aus dem Elsass auch noch süffisant vor, dass er innert drei Monaten 950- mal mit dem Handy auf Kosten des FC Sion telefoniert hatte, aber nur 150- mal in geschäftlicher Angelegenheit.
Als Nächster versucht sich nun Gianni Dellacasa unter Constantin, und er hat artig ausgedrückt, dass er sich auf seiner Position wohl fühlt und ausleben kann. « Wer Lust hat zu arbeiten » , sagt der Italiener, « ist in Sion an der richtigen Adresse. » Schöne Worte, ganz nach dem Geschmack des Chefs.
Frédéric Chassot vergleicht den FC Sion mit Olympique Marseille
In Martigny sitzt Frédéric Chassot im Hotel Porte d’Octodure. Chassot war bis vor kurzem noch selber Fussballer, jetzt ist er seit neun Monaten beim FC Sion zuständig für das Marketing, für die Öffentlichkeit und gelegentlich auch als Scout unterwegs. Er ist eifrig daran, sein Produkt zu verkaufen, sieht in seinem Verein das « Marseille der Schweiz » und spürt Rückenwind: « Die Leute sind an einem starken FC Sion interessiert. » Gut 4500 Walliser besitzen eine Saisonkarte, in der Super League wären es wohl 2000 mehr. Die Perspektiven wären also günstig, und wer seinen Teil zum Gelingen beitragen kann, sollte sich Mühe geben.
« Sonst » , sagt Chassot und redet jetzt wie ein Vorgesetzter, « kann er den nächsten Zug nehmen. » Constantin findet er so gut wie Dellacasa und wie alle andern auch im Klub. Mittlerweile schweigt im Wallis sogar Constantins Opposition.
Offen ist, ob der Klub die Kantonshauptstadt bald verlässt. Constantin plant ein neues Stadion in Martigny. Von dort kommt mittlerweile die Mehrheit der Sponsoren. « Martigny jamais » steht zwar an diesem Mittwoch auf einem Transparent im Tourbillon, als Sion gegen Luzern spielt, aber Constantin pflegt auf solche Bekundungen zu sagen: « Wenn die Leute wollen, dass wir im Tourbillon bleiben, müssen sie bereit sein zu investieren. » Die Fanbasis diskutiert den Wegzug kontrovers. Gemischt sind die Gefühle vor allem von den Supportern aus dem Oberwallis, die in der aktuellen Sittener Auswahl keinen Bregy, Cina oder Brigger mehr haben – keinen mehr also, der einer von ihnen ist. « Martigny würden wir noch in Kauf nehmen » , sagt Sonja Grand, die Präsidentin des Fanklubs Castellione Niedergesteln, « aber eigentlich gehören der FC Sion und das Tourbillon zusammen. » Grossen Sinn macht es nicht, sich gegen diesen Präsidenten aufzulehnen. Grand kann nur die Hoffnung äussern, « dass Constantin nicht zu grosse Visionen hat, sonst platzt alles wieder » .
Sie weiss, dass ihm alles zuzutrauen ist. Aber sie fragt auch: « Wenn er nicht gekämpft hätte, wo wäre Sion heute noch? Nirgends. »
Constantin behauptet, 1997 kein Desaster hinterlassen zu haben
Wer einen Arbeitsplatz im populärsten Walliser Klub gefunden hat, redet sowieso nicht gegen Constantin. « Er will Erfolg haben wie wir Spieler auch » , sagt Fabrice Borer, Torhüter und Captain der Mannschaft. « Wenn wir den Aufstieg diesmal nicht schaffen, nehmen wir einen weiteren Anlauf » , erklärt Constantin, der Gianni Dellacasas Schaffen aber nach einer simplen Regel bewertet: « Ein Trainer muss nur arbeiten. » Um grinsend anzufügen: « Und gewinnen. » Constantin ist der Auffassung, dass ihm die Bevölkerung mehr Vertrauen entgegenbringt als in seiner ersten Amtszeit. Wer ihm heute vorzuwerfen wagt, den Klub bis zu seinem Abgang 1997 zu Grunde gewirtschaftet zu haben, dem hält er eiskalt einen nächsten Ordner unter die Nase und erklärt die Buchhaltung jener, die ihm Schulden in zweistelliger Millionenhöhe anlasten, kurzum für falsch – oder droht gleich mit rechtlichen Schritten.
Die Vorladung der Polizei: Im Mai wird Constantin zu Kriens befragt
Gelassen gibt sich Constantin auch in anderer Angelegenheit. Am 5. Dezember 2004 soll er in Kriens gegen Schiedsrichter Markus Von Känel und dessen Assistenten José Gonzalez tätlich geworden sein. Die Angegriffenen reichten Zivilklage ein, aber das Untersuchungsergebnis steht noch aus. Constantin ist von der Walliser Kantonspolizei für eine Befragung im Mai aufgeboten worden. Es überrascht nicht, dass er dem Termin gelassen entgegensieht.
Der Fall ist für Constantin eigentlich kein Fall mehr. Vielmehr beschäftigt ihn die Frage, wie er seine Idee mit den zwei Direktaufsteigern aus der Challenge League durchboxen kann. Inzwischen hat er in dieser Sache von der SFL aber eine Antwort bekommen, und die ist eindeutig: Er könne seine Pläne ad acta legen.
SFL- Präsident Peter Stadelmann findet Constantins Idee abenteuerlich
Für Liga- Präsident Peter Stadelmann entbehrt Constantins Regelinterpretation jeder Grundlage: « Es ist mühsam, wenn wir uns mit Dingen befassen müssen, die so abenteuerlich sind. » Dabei hatte Stadelmann noch die Hoffnung gehabt, nach der späten Reintegration des FC Sion in der letzten Saison würde sich auch das Einvernehmen mit Constantin bessern.
Jetzt hat er wieder Kummer. Die Empfehlung, die er nun ins Wallis schickt, ist kurz und knapp: « Der Verein soll sich doch bemühen, auf sportlichem Weg aufzusteigen. Warum werden ständig juristische Nebenkriegsschauplätze eröffnet? » Für Constantin indes bleibt der Vorstoss – wie vieles andere auch – legitim. Trotzig sagt er: « Ich wehre mich nur. »
sicherhijacker hat geschrieben:*allesdurchlesen*