Verfasst: 24. Aug 2009, 11:12
nur weil hooligans steht, müssen es nicht hooligans.. gültig für sachsen wie r'dam
IlliDie Spielregeln der Schläger
ST.GALLEN. Am St.Galler Fest griffen Hooligans den Stand einer Fangruppe des FC St.Gallen an. Dass dabei Unbeteiligte zu Schaden kamen, verstosse gegen den Ehrenkodex der Schläger, sagt der Soziologe Maurice Illi.
Der Stand des Dachverbandes 1879 war am St.Galler Fest Ziel von militanten Fussballanhängern. Kommt es häufig vor, dass Hooligans an einer öffentlichen Veranstaltung zuschlagen, die nichts mit Fussball zu tun hat?
Maurice Illi: In der Schweiz sind mir keine weiteren derartigen Fälle bekannt. Für gewöhnlich tragen Hooligans ihre Streitigkeiten im Rahmen eines Fussballspiels aus. Dafür verabreden sie sich meist am Spieltag, manchmal auch einen Tag davor oder danach für einen Kampf. Dieser muss nicht zwingend in Stadionnähe stattfinden.
In St.Gallen fand die Schlägerei nicht im Abseits, sondern mitten im Festgetümmel statt. Bar-Mobiliar wurde beschädigt, unbeteiligte Festgäste wurden verletzt.
Illi: Auch das ist für solche Kämpfe unter rivalisierenden Fans eher ungewöhnlich. Normalerweise halten sich diese Gruppen, die sich selbst gerne als Gentlemen darstellen, an einen Ehrenkodex. Dieser besagt, dass Unbeteiligte nicht in Mitleidenschaft gezogen werden dürfen.
Diesen Kodex haben sie demnach dieses Mal verletzt.
Illi: Es war kaum ihre Absicht, Festgäste zu verletzen. Sie haben es aber als unvermeidliche Folge ihres Tuns in Kauf genommen. Es ist gut möglich, dass es sich dabei um eine perfide Racheaktion auf den Vorfall am U21-Spiel im Mai dieses Jahres handelt.
Damals griffen 50 vermummte St.Galler Fans Anhänger des Grasshopper Clubs Zürich mit Eisenstangen und Flaschen an. Gehören solche Vorfälle nicht schon fast zur traurigen Tagesordnung an Fussballspielen?
Illi: Nein, diesen Fall kann man nicht als klassische Schlägerei einordnen. Das Spezielle daran war, dass sie vor einem 1.-Liga-Spiel stattfand und nicht vor einem Match der beiden Profiteams in der Super League. Die Schläger haben sich für ihren Kampf also einen Schauplatz ausgesucht, wo man mit einem Angriff kaum rechnen konnte – ähnlich wie am St.Galler Fest.
Für den Angriff am Stadtfest sollen Hooligans der Zürcher «Hardturmfront» verantwortlich sein. Tragen Zürcher und Ostschweizer Fans eine Fehde aus?
Illi: Es scheint so. Obwohl diese beiden Fangruppen in der Vergangenheit eigentlich ohne grössere Probleme miteinander auskamen. Dass es überhaupt so viele gewaltbereite FC-St.Gallen-Anhänger gibt, ist eine neue Entwicklung.
Und wie lange dauert eine solche Fehde gewöhnlich?
Illi: So lange, bis alle Rechnungen beglichen sind und keine Seite mehr eine Revanche fordert.
Was kann die Polizei in einer solchen Situationen tun?
Illi: Nicht viel. Um solche «Kleinkriege» zu verhindern, müsste sie wohl Beamte in die Hooligan-Gruppen einschleusen. Aber ein solcher Aufwand wäre unverhältnismässig. Die Hauptaufgabe der Polizei ist es, Unbeteiligte zu schützen.
Die Anhänger des FC St.Gallen, die am Stadtfest angegriffen wurden, haben bisher keine Anzeige erstattet. Haben Sie dafür eine Erklärung?
Illi: Gewaltbereite Gruppierungen zeigen sich nur sehr selten gegenseitig an. Bei Hooligans verstösst dies gegen den Ehrenkodex und ist unter ihrer Würde. Wer dieses «Hobby» ausübt, nimmt eben in Kauf, ab und an verletzt zu werden.
Wie schätzen Sie die Rolle des Dachverbandes 1879 ein?
Illi: Ich muss vorausschicken, dass ich den Verband bis zu diesem Vorfall nicht kannte. Von dem, was ich aus seinem Internetauftritt herauslesen kann, gehe ich davon aus, dass es sich nicht um eine Hooligan-Gruppe handelt. Ich ordne den Verband als Gruppierung sogenannter «Ultras» ein. Das sind echte, engagierte Fans, die für das bedingungslose Anfeuern ihres Teams stehen. Hooligans haben in solchen Gruppen keine Heimat.
«Ultras» sind nicht gewalttätig?
Illi: Sie sind zumindest nicht auf Gewalt aus. Je nach Situation, zum Beispiel nach einem verlorenen Spiel ihrer Mannschaft, neigen sie aber aus Frust heraus zu Gewalt. Die Tumulte nach dem verlorenen letzten Spiel des FC St.Gallen im Espenmoos, das ja gleichzeitig seinen Abstieg aus der Super League bedeutete, sind ein Paradebeispiel dafür.
Die Fussballstadien werden je länger je besser überwacht. Weichen die Hooligans für ihre Kämpfe künftig vermehrt auf andere Veranstaltungen wie Stadtfeste aus?
Illi: Nein, die Schlägereien haben sich schon seit zehn Jahren, seit der Sektorentrennung in den Stadien, nach draussen verlagert.
Beobachten Sie eine Zunahme der Hooligan-Fehden?
Illi: Diese «Kleinkriege» kommen und gehen schon seit jeher in Wellenbewegungen. Studien belegen jedoch, dass die Schlägereien an Brutalität zunehmen.
Interview: Markus Symank
Quelle
Da habe ich aber definitiv schon schlimmeres gelesen. Abgesehen vom "Schnitzer" mit dem Güller Dachverband liegt der Mann gar nicht so falsch mit seiner Einschätzung.Barracuda hat geschrieben: IlliDepp!
Jöses Gott und Tag täglich klatschen Kanakenbanden Einheimische an die Wände und Prügeln sie bewustlos. Wenn man sich an sowas gewöhnt und sich darüber nicht mehr aufregt, warum sollte mich der ungekehrte Fall kratzen?hra hat geschrieben:Hooligans überfallen Ausländer auf Stadtfest
15 Hooligans haben bei einem Stadtfest in Taucha (Sachsen) bei Leipzig drei Ausländer überfallen. Unter rassistischen Parolen schlugen sie einen 23-jährigen Libanesen zu Boden und traten anschließend zu.
btw: hat sich angie eigentlich schon entschuldigt?hra hat geschrieben:Hooligans überfallen Ausländer auf Stadtfest
15 Hooligans haben bei einem Stadtfest in Taucha (Sachsen) bei Leipzig drei Ausländer überfallen. Unter rassistischen Parolen schlugen sie einen 23-jährigen Libanesen zu Boden und traten anschließend zu.
Könnten sonst Hans-Rudolf vorbeischicken, der hat Übung im entschuldigen.jossen hat geschrieben:btw: hat sich angie eigentlich schon entschuldigt?
sollten das nächste mal schon eine etwas erfahrenere frau dort hin schickenChris Climax hat geschrieben:Könnten sonst Hans-Rudolf vorbeischicken, der hat Übung im entschuldigen.jossen hat geschrieben:btw: hat sich angie eigentlich schon entschuldigt?
Libanon nicht mit Lybien verwechselnjossen hat geschrieben:sollten das nächste mal schon eine etwas erfahrenere frau dort hin schickenChris Climax hat geschrieben:Könnten sonst Hans-Rudolf vorbeischicken, der hat Übung im entschuldigen.jossen hat geschrieben:btw: hat sich angie eigentlich schon entschuldigt?
bleibt trotzdem ne berechtigte frageBarracuda hat geschrieben:Libanon nicht mit Lybien verwechselnjossen hat geschrieben:sollten das nächste mal schon eine etwas erfahrenere frau dort hin schickenChris Climax hat geschrieben: Könnten sonst Hans-Rudolf vorbeischicken, der hat Übung im entschuldigen.
Lybien nicht mit Libyen verwechseln.Barracuda hat geschrieben:Libanon nicht mit Lybien verwechselnjossen hat geschrieben:sollten das nächste mal schon eine etwas erfahrenere frau dort hin schickenChris Climax hat geschrieben: Könnten sonst Hans-Rudolf vorbeischicken, der hat Übung im entschuldigen.
Stecki 1, Barracuda 0 *puurstimme*Stecki hat geschrieben:Lybien nicht mit Libyen verwechseln.Barracuda hat geschrieben:Libanon nicht mit Lybien verwechseln
Massen-Schlägerei im Amateur-Fußball
Schock-Sonntag für den Amateur-Fußball! Auf gleich zwei Plätzen in NRW prügelten sich irre „Fans“ gegenseitig ins Krankenhaus...
200 Randalierer! Polizei-Großeinsätze! 7 Verletzte! Massen-Schlägereien im Amateurfußball!
Tatort Oberhausen: Beim Bezirksliga-Kick zwischen SC 1920 Oberhausen und SV Essen Vogelheim rasteten 140 Zuschauer nach der 2:0-Führung für Essen aus, lieferten sich eine filmreife Massenschlägerei. Vogelheim-Fan Stefan W. (54) traf es besonders hart.
„Ich habe plötzlich einen Schlag bekommen, bin zu Boden gefallen und war bewusstlos.“ Ergebnis: Krankenhaus, zwei ausgeschlagene Zähne, Platzwunde am Kopf.
Essens Vereins-Boss Jupp Witt (62): „Das war der absolute Wahnsinn! Auf einmal prügelten alle aufeinander ein. Mein elfjähriger Enkel fragte mich: ‚Opa, sieht so Krieg aus?‘. Ein Oberhausener Fan drohte uns: ‚ Beim Rückspiel erschießen wir Euch!‘.“
Die Polizei bekam die Situation nur Mühe in den Griff, musste sogar vom Regionalligaspiel Rot-Weiss Essen gegen Saarbrücken eine Hundertschaft herbeirufen.
Oberhausen-Boss Roland Nowak (57) versteht die Aufregung nicht: „Da haben sich nur 10 Leute geschlagen. So etwas passiert in der Düsseldorfer Altstadt jeden Abend 20-mal.“
Tatort Hamm: Beim Spiel der Kreisliga C zwischen dem Türkischen SC Hamm und dem Kamener SC flogen ebenfalls die Fetzen: 60 Fans und Spieler droschen aufeinander ein, fünf Personen wurden verletzt. Ein Zuschauer musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
Die Massen-Schlägereien im Amateur-Fußball – sowohl in Hamm, als auch in Oberhausen ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung. Das traurige Ende eines Fußball-Wochenendes...

blabla. einmal passiert was gröberes, werden die letzten 10 Jahre in Frage gestellt...Tanzbär hat geschrieben:Vorbild England..... wo sind jetzt alle die dummschwätzer, von wegen da hat man es im griff!!???
Alles deppen, maul halten!
Bullshit! Geht in den unteren Ligen praktisch jedes Weekend so zu und her (zumindest ausserhalb der Stadien). Millwall ist sich das gewöhnt, West Ham halt nicht (mehr).glenlivet hat geschrieben:blabla. einmal passiert was gröberes, werden die letzten 10 Jahre in Frage gestellt...
hehe, kleines mädchen beim untersten videoinvaSiON 88 hat geschrieben:http://riotonline.com/blog/2009/08/whu- ... -told-you/
glenlivet hat geschrieben:blabla. einmal passiert was gröberes, werden die letzten 10 Jahre in Frage gestellt...Tanzbär hat geschrieben:Vorbild England..... wo sind jetzt alle die dummschwätzer, von wegen da hat man es im griff!!???
Alles deppen, maul halten!