Verfasst: 24. Feb 2008, 22:42
So viel zum Vertrauen in unsere Jungs! Ach was solls... :-sSchmedi hat geschrieben:
Natireife-Spieler
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So viel zum Vertrauen in unsere Jungs! Ach was solls... :-sSchmedi hat geschrieben:
Natireife-Spieler


rubber hat geschrieben:das ist nur purer Realismus, hat mit Vertrauen nichts zu tun
Zieh mal deine Blau-Weisse Brille ab!MontiS hat geschrieben:... na dann! Sehen wir uns dann mit deinem Realismus, wenn der FCL Meister geworden ist und Chiumento in der Nati spielt. Das man immer alles gleich so negativ und nüchtern sehen muss - meine Güte!
dem gibt es nicht viel hinzuzufügen!MontiS hat geschrieben:Wenn heute jemand etwas zu jammern hat, dann soll er bitte nicht mehr auf die Allmend kommen. Ein JA für die Umzonung, ein hammer Spiel, ein glorreicher Sieg, haaammer Wetter, tolle Kulisse, ... - ich glaub im Moment kann der grösste Pessimist einpacken! Zurücklehnen und die momentane Situation geniessen - basta!
GRANDE LUCERNA
Wohl alles gesagt... Fred kann geschlossen werden!Master hat geschrieben:in Luzern ist kein einziger auch nur annähernd natireif FAKT! die CH hat genug angesehene und profilierte spieler im ausland um eine ansprechende nati zu stellen.. und wenn man bedenkt, dass die CH nla gerade mal auf der höhe des oberen mittelfeldes einer z.b. deutschen 2.bl ist, gibt es keine spieler in LU die so überragen um eine em zu kicken..
ps. TOP Stimmung! Grande Lads!
ALLI ZO DE göller LOMPEBUEBE!
Kein KommentarZieh mal deine Blau-Weisse Brille ab!
ivenhoe hat geschrieben:Wohl alles gesagt... Fred kann geschlossen werden!Master hat geschrieben:in Luzern ist kein einziger auch nur annähernd natireif FAKT! die CH hat genug angesehene und profilierte spieler im ausland um eine ansprechende nati zu stellen.. und wenn man bedenkt, dass die CH nla gerade mal auf der höhe des oberen mittelfeldes einer z.b. deutschen 2.bl ist, gibt es keine spieler in LU die so überragen um eine em zu kicken..
ps. TOP Stimmung! Grande Lads!
ALLI ZO DE göller LOMPEBUEBE!

http://www.2come.org/FCL-FCZ_240208_08.wmvFCLuzern hat geschrieben:Vids sind online -http://www.2come.org
Du sagst es...MontiS hat geschrieben:Kein KommentarZieh mal deine Blau-Weisse Brille ab!
Schade, dass an so einem geilen Sonntag trotzdem noch Pessimisten rumlaufen. Aber eben...
genau wegen solchen spiele, geht man immer wieder zum fussball!
So ist der FC Zürich kein Titelkandidat mehr
Die Zürcher fanden auch in Luzern nicht aus ihrer Krise. Sie verloren Goalie Johnny Leoni durch eine frühe rote Karte und das Spiel 1:2.
Von Thomas Schifferle, Luzern
Als Bernard Challandes zur Presse redete und das Spiel analysierte, hatte er einen Fernseher und die Realität im Rücken: die Tabelle der Super League nach 22 Runden, eingeblendet auf dem Teletext des Schweizer Fernsehens. Neun Punkte liegt der FCZ nach diesem Sonntag nun hinter Basel. Challandes hatte keinen Blick dafür und ebenso wenig Interesse, sich damit weiter zu beschäftigen. «Zuerst müssen wir besser spielen», erklärte der Zürcher Trainer, «dann können wir vielleicht wieder auf die Tabelle schauen.» Seine Botschaft hiess in der Übersetzung: Ob sechs oder neun Punkte Rückstand, das macht momentan keinen Unterschied. Denn in dieser Verfassung und Zusammensetzung kann der Meister gar kein Titelkandidat mehr sein.
Leonis Tätlichkeit
Die Hoffnungen der Zürcher auf einen Befreiungsschlag versanken auf dem tiefen, unbespielbaren Boden der Luzerner Allmend. Der Anfang vom Ende und von diesem 1:2 war schon nach 90 Sekunden gekommen. Luzerns Chinese Shi rutschte mit den Füssen voraus in Leoni, der Zürcher Goalie verlor die Nerven, schlug Shi mit der Hand ins Gesicht und sah dafür die rote Karte. Vasquez musste seinen Platz im Mittelfeld räumen, damit Guatelli eingewechselt werden konnte. Der Ersatzmann beging seinen Einstand damit, dass er den Ball gleich in die Füsse von Lustrinelli schlug und dessen haltbaren Flachschuss unter dem Bauch zum 0:1 passieren liess.
«Ein Geschenk», sagte Challandes als Kritik an Guatelli, bevor er sich darüber aufzuhalten begann, dass Shi wegen seines Einsteigens gegen Leoni nicht auch Rot gesehen hatte. Was nichts an der disziplinarischen Bilanz der Zürcher in dieser Saison ändert, die inzwischen acht Platzverweise gegen Spieler und zwei gegen den Trainer aufweist. Dass gestern Tihinen, Rochat und Abdi ausfielen, passte ins Bild. Sie waren alle gesperrt. (Chikhaoui wollte nicht spielen, weil er Probleme im Knie hat.) Und Okonkwo hatte gestern Glück, dass er für seine Tätlichkeit gegen Bättig in der 41. Minute nicht auch noch Rot sah. Okonkwo wird mit seinen Unbeherrschtheiten zum Sorgenfall, abgesehen davon, dass er auch fussballerisch wenig bewegt. Was Okonkwo schon in Hamburg und jetzt wieder gemacht habe, akzeptiere er nicht, hielt Challandes mit fest: «Das ist klar!» Lustrinellis Serie
Vor der Pause hatte Zibung im Luzerner Tor einen Schuss zu halten, von Stucki aus der Distanz. Ansonsten konnte er sich Gedanken darüber machen, wie es eines Tages wohl sein wird, im neuen Allmend-Stadion zu spielen. Seine Vorderleute kontrollierten das Spiel. In der 52. Minute verlor Aegerter einen Ball, wie ihm das gestern oft passierte, Lustrinelli legte den Ball quer, und Seoane traf aus 22 Metern. Erstmals nach fünf Toren in drei Spielen hatte nicht Lustrinelli für Luzern ein Tor erzielt.
Zibung dachte nach dem 2:0, das Spiel sei jetzt entschieden und der vierte Sieg im neuen Jahr gesichert. Er bestärkte sich in seinen Gedanken gleich selbst, als er in der 68. Minute einen Penalty hielt. Den hatte Hassli gegen Schwegler provoziert, ohne gefoult worden zu sein. Eigentlich sollte Djuric schiessen, «aber vielleicht war er zu nett», mutmasste Challandes. Denn Hassli nahm Anlauf und schlug mit seinem unplatzierten Fehlschuss das Geschenk des Schiedsrichters aus. Sechs Minuten später drehte Djuric einen Freistoss zum 2:1 in die nahe Ecke. Beim Gegner hatte die Abwehrmauer so falsch gestanden wie Zibung.
Die Zürcher schlugen wild viele lange Bälle nach vorne, sie kamen nicht zu einer Chance, auch nicht gegen Luzerner, denen langsam die Kräfte schwanden und die Beine zitterten. Hassli und Tahirovic waren im Sturm schwach, die eingewechselten Silvio und Alphonse änderten nichts an den hilflosen Bemühungen. Im Mittelfeld gelang Aegerter nichts und zeigte einzig der filigrane Djuric, dass er zu einem Gewinn werden kann.
Bickels Reflex
Die Niederlage passt ins Bild, das der FCZ seit Anfang Dezember abgibt. Fünf Niederlagen innert 17 Tagen im alten Jahr, jetzt innert drei Wochen in sechs Spielen nur ein kümmerliches 1:0 gegen den Tabellenletzten Thun, chancenlos im Uefa-Cup gegen Hamburg, wirkungslos in der Offensive, die seit Dezember nur sechs Tore zu Stande brachte – das sind die Zahlen eines Meisters in der Krise.
Dass Sportchef Fredy Bickel am Fernsehen behauptete, er habe keine Angst um diese Mannschaft, denn sie lebe; und dass Challandes herausstreichen musste, sein Team habe gut gekämpft, das sind die normalen Reflexe von Verantwortlichen, die in der Not das Gute suchen müssen. Gut ist in diesem Moment nur die Rechnung aus dem ersten halben Jahr dieser Saison. Sie schliesst, so Präsident Ancillo Canepa, mit einem Gewinn ab. Pech ist, dass sich Canepa damit nichts kaufen kann: weder eine funktionierende Mannschaft noch Siege.
«Doppelsieg» des FC Luzern
Das Stimmvolk sagte Ja zu neuen Stadien in Luzern und Aarau.
Bevor der FC Luzern den FC Zürich am Nachmittag 2:1 schlug, hatte der Verein bereits einen ersten, für die Zukunft wegweisenden Sieg errungen. Das Luzerner Stimmvolk unterstützte mit 53,8 Prozent Ja-Stimmen die Umzonung der Allmend und den Projektierungskredit von 9,95 Millionen Franken. 11 530 Ja- standen 9898 Nein-Stimmen gegenüber.
Damit wurde der Grundsatzentscheid gefällt, dass die Idee der Sportarena weiterverfolgt und das Projekt im Detail geplant werden kann. Nicht nur das Fussballstadion mit einer Kapazität von 17 500 Plätzen gehört dazu, sondern auch ein Hallenbad, eine Doppelturnhalle, Fitnesscenter – und zwei Hochhäuser, die im Vorfeld der Abstimmung der grosse Streitpunkt gewesen waren. Das überarbeitete Projekt kommt am 30. November noch einmal vors Volk. Dann wird definitiv entschieden, ob gebaut werden kann.
FCL-Präsident Walter Stierli frohlockte vor dem Match gegen den FCZ: «Das ist ein einmaliger Sonntag für den Verein und für die Stadt. Das Stadion wird ein städtebauliches Highlight als Pendant zum Kultur- und Kongresszentrum.» Und nach dem Spiel strahlte er erst recht: «Wir wollten einen Doppelsieg, wir haben den Doppelsieg. Das ist grossartig.»