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Verfasst: 8. Nov 2009, 22:12
von Yoda
Immer diese Fussball Fans.... :-)

Notlandung wegen prügelnder Fußballfans
08.11.2009 - 20:39 UHR

Eine Maschine von Easyjet musste am Freitag in Frankfurt am Main außerplanmäßig zwischenlanden. Grund für die Notlandung: Zwei englische Fußballfans, die sich an Bord prügelten!

Das Flugzeug war eigentlich auf dem Weg von Manchester nach München.

Die Gruppe aus insgesamt zwölf englischen Fans war auf dem Weg zum Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Bayern München und Schalke 04. Während des Flugs gerieten dann zwei erheblich alkoholisierte Männer im Alter von 24 und 36 Jahren aneinander und schlugen aufeinander ein. Da die beiden Streithähne trotz aller Versuche des Bordpersonals nicht beruhigt werden konnten, sah sich der Kapitän zu einem Zischenstopp in Frankfurt gezwungen. Polizeisprecher Franz Winkler: „Er wollte eine weitere Eskalation vermeiden.“

Nach der Landung verweigerte der Pilot der gesamten Gruppe aus Sicherheitsgründen den Weiterflug nach München. Der 24-jährige Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und kam in eine Ausnüchterungszelle. Er muss, laut Polizei, mit einer Anzeige rechnen.

Ein Easyjet-Sprecher betonte, dass zu keiner Zeit eine Gefahr für andere Passagiere bestanden hat. Der Pilot habe richtig gehandelt, denn grundsätzlich werden keine Auseinandersetzungen zwischen Passagieren an Bord toleriert

Verfasst: 9. Nov 2009, 21:36
von rörli
A.C.A.B.

politik hat nichts mit fussball zu tun VERPISS DICH KKS

Verfasst: 9. Nov 2009, 22:26
von Wessun
rörli hat geschrieben:A.C.A.B.

politik hat nichts mit fussball zu tun VERPISS DICH KKS
nicht ganz richtig

Verfasst: 10. Nov 2009, 01:00
von BUL-WISU
Wessun hat geschrieben:
rörli hat geschrieben:A.C.A.B.

politik hat nichts mit fussball zu tun VERPISS DICH KKS
richtig

Verfasst: 10. Nov 2009, 01:02
von Barracuda
BUL-WISU hat geschrieben:
Wessun hat geschrieben:
rörli hat geschrieben:A.C.A.B.

VERPISS DICH KKS
richtig

Verfasst: 10. Nov 2009, 08:58
von boeme
20min.ch hat geschrieben:Chaoten bedrohen bei uns den regulären Ablauf der Meisterschaft, provozieren eine Forfaitniederlage der ZSC Lions in Zug, empören das Volk, Verursachen riesige Kosten und halten Sportmanager und Politiker auf Trab. Und offenbar hat niemand eine Lösung für dieses Problem.

Amerika, du hast es besser. Zumindest in diesem Bereich. Ich staune immer wieder, wie ordentlich und gesittet die NHL-Partien über die Bühne gehen. Keine Rangeleien. Kein Gegröle und keinerlei Ausschreitungen. Niemand wirft Gegenstände aufs Eis. Und dies in einem Land, dessen Kultur die Gewalt verherrlicht wie keine andere in der westlichen Welt und in einer Gesellschaft mit einem viel grösserem sozialem Gefälle als bei uns. Logisch wären eigentlich in Amerika Prügeleien und Schiessereien rund um jedes Spiel und dafür Anstand und Ordnung bei uns.

Der Gesetzgeber ist gnadenlos

Warum ist es eher umgekehrt? Die Erklärung ist eigentlich ganz einfach. Ja banal. In Amerika herrscht Ruhe und Ordnung, weil es der Gesetzgeber, anders als bei uns, so will und so durchsetzt. Und zwar überall, nicht nur in und um die Sportstadien. Gnadenlos. Von persönlichen Freiheiten und Rechten und sozialen Sicherheiten, wie wir sie als Arbeitnehmer und Bürger als Selbstverständlichkeit geniessen, können Durchschnittsamerikaner ohne Hilfe von Rechtsanwälten nur träumen. Gott bewahre uns vor dem barbarischen, korrupten Justizsystem der USA mit seinen geldgeilen Anwälten. Aber die Abschreckung wirkt. Eine Gesetzesübertretung, die bei uns als Bagatelle abgetan wird, kann in den USA ein Leben ruinieren. Hier wird kein Polizist oder ein privater Wachmann einfach so zum Spass provoziert.

Bis zu 20 Jahre für Rauchpulver oder Knallkörpern

Der Respekt vor jeglicher Art Gesetzeshüter steckt den Menschen in den Knochen und die USA gelten zu Recht als einer der letzten Polizeistaaten. Mindestens zehn Prozent aller Matchbesucher eines durchschnittlichen NLA-Spiels würden in den USA für verschiedenste Vergehen inhaftiert. Beispielsweise wegen Alkoholkonsums vor dem Stadion oder Urinieren in der Öffentlichkeit und wer gar mit Feuerwerken oder Rauchpulver oder Knallkörpern erwischt würde, müsste mit bis zu 20 Jahren Knast rechnen.

In Kanada gehts ohne brutale Gesetze

Oben in Kanada funktionieren Hockeyspiele auch reibungslos. Ohne die Drohung der Staatsgewalt. Hier ist es etwas anderes: Die Menschen respektieren den Sport. Eishockey ist in Kanada ein Kulturgut. Vergleichbar mit dem Schwingen bei uns und wir haben ja auch keinerlei Sicherheitsprobleme beim Schwingfest. Ein Eishockeyspiel einfach so zum Spass zu stören und als rechtsfreien Raum für Unfug zu nutzen, ist noch gar niemanden in den Sinn gekommen. Würden sich Chaoten zu einem Hockeyspiel verirren, würden sie an Ort und Stelle von den Matchbesuchern in die Schuhe gestellt.

Die zwei Probleme der Schweiz

Wir haben bei uns also zwei Probleme: Es fehlt der Respekt vor dem Sport und es fehlt dem Gesetzgeber am Willen, Ruhe und Ordnung durchzusetzen. Es gibt, von Nordamerika aus betrachtet, auch diese Analyse: So gut gemeint und löblich Arbeitsgruppen und «Fangespräche» und sonstige subventionierte Aktivitäten auch sein mögen: Sie sind völlig wirkungslos und nützen nur jenen die für diese Aktivitäten mit Steuergeldern bezahlt werden. Ordnung und Sicherheit gibt es auf der ganzen Welt nur, wenn die Störung dieser Ruhe und Ordnung Konsequenzen hat. Richtige Konsequenzen. Und es kommt der Tag, an dem sich die Sportmanager diese Frage stellen müssen: Ist es Aufgabe des Sportes, in den Stadien billige Stehplätze anzubieten, damit sich dort Chaoten im Schutze der Anonymität in einem rechtsfreien Raum austoben können? Müssten nicht Stehplätze längst verboten werden? Wenn die Tickets teurer sind, wenn es nur noch gut kontrollierbare Sitzplätze gibt wie in Nordamerika, dann wird auch die soziale Struktur der Zuschauer nach und nach verbessert. Langfristig werden die Fussball- und Hockeyklubs nicht darum herumkommen, sich mit diesem Tabuthema auseinanderzusetzen.

Amis staunen über Schweizer Verhältnisse

Wenn ich amerikanischen Freunden erzähle, was bei uns bei gewissen Hockey- oder Fussballspielen abgeht, und zwar ohne zu Übertreiben, dann gibt es ungläubiges Staunen, ab und zu böse Witze und immer wieder die simple Frage: «Ja mein Gott, warum macht denn die Polizei nichts? Warum steckt Ihr die Idioten nicht einfach in den Knast?». Ja, warum eigentlich nicht?

Verfasst: 10. Nov 2009, 09:20
von LU-57
heil dir, usa!

Verfasst: 10. Nov 2009, 10:19
von Celica78
Klaus Zaugg ist und bleibt ein Depp. :fresse:

Verfasst: 10. Nov 2009, 11:24
von H4
sollen die ganze scheisse doch mal umsezten, von der sie immer erzählen. sitzplätze rein, ticketpreise verdoppeln und dann mal schauen wer noch hin geht...

Verfasst: 10. Nov 2009, 11:32
von the_wolf
H4 hat geschrieben:sollen die ganze scheisse doch mal umsezten, von der sie immer erzählen. sitzplätze rein, ticketpreise verdoppeln und dann mal schauen wer noch hin geht...
fussball mutiert zum bonzensport...

Verfasst: 10. Nov 2009, 11:52
von Master
seit es in den usa die todesstrafe gibt, werden auch nur noch ganz selten kapitalverbrechen verübt!

Verfasst: 10. Nov 2009, 13:31
von bluewhite pride
wenns nicht so himmeltraurig wäre, müsste man lauthals drüber lachen..

Verfasst: 10. Nov 2009, 13:35
von jossen
Bild
insgesamt wohl etwa 300 jahre knast für chicago

Verfasst: 10. Nov 2009, 14:15
von Partyanimal
Klaus Zaugg hat viel Ahnung...

Verfasst: 10. Nov 2009, 14:49
von MäcBier
boeme hat geschrieben:
20min.ch hat geschrieben:In Kanada gehts ohne brutale Gesetze

Oben in Kanada funktionieren Hockeyspiele auch reibungslos. Ohne die Drohung der Staatsgewalt. Hier ist es etwas anderes: Die Menschen respektieren den Sport. Eishockey ist in Kanada ein Kulturgut. Vergleichbar mit dem Schwingen bei uns und wir haben ja auch keinerlei Sicherheitsprobleme beim Schwingfest. Ein Eishockeyspiel einfach so zum Spass zu stören und als rechtsfreien Raum für Unfug zu nutzen, ist noch gar niemanden in den Sinn gekommen. Würden sich Chaoten zu einem Hockeyspiel verirren, würden sie an Ort und Stelle von den Matchbesuchern in die Schuhe gestellt.
hmmm.. :-k :scratch: da war doch mal was.. noch nicht allzu lange her lieber klaus..

http://www.youtube.com/watch?v=KJLGMMBuzhQ


:fresse:

Verfasst: 10. Nov 2009, 20:07
von hra
alles von stadionwelt:

Houston Dynamo

man beachte tattoo !!!
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!
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Seattle Sounders FC
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Verfasst: 11. Nov 2009, 10:45
von LU-57
nochmals...

http://www.20min.ch/sport/dossier/timeo ... f-26162906

wenn man sogar beim 20min.ch-pöbel kommentarmässig dermassen kassiert,
muss man einen ziemlich deftigen stuss geschrieben haben.

greez

Verfasst: 11. Nov 2009, 13:38
von Hebi
In Arabien wird Dir auch die Hand abgehackt, wenn Du gegen den Staat lästerst. Warum nicht auch hier, lieber Klaus?

Verfasst: 11. Nov 2009, 18:07
von LU-57
zur abwechslung mal etwas "positives"...
tagi.ch hat geschrieben:Kein Alkoholverbot an Fussballspielen

Der Zürcher Kantonsrat will den Alkoholausschank an Grossanlässen und Fussballspielen nicht verbieten. Er erteilte einer entsprechenden Motion eine deutliche Abfuhr.

Kantonsrat sagt ja zu Alkoholausschank an Grossanlässen: Ein Verbot sei «sachfremd», «sinnlos» und «unverhältnismässig».
Die Motionäre der EVP und CVP wollten, dass die Gemeinden bei Grossanlässen im Interesse der Sicherheit zeitlich und örtlich beschränkte Alkoholausschankverbote verfügen können. Unterstützung erhielten sie in der Kantonsratssitzung vom Montag aber lediglich von der EDU und der FDP. Mit 110 zu 50 Stimmen schickte der Rat das Alkoholausschank-Verbot überraschend deutlich bachab.

Einig war man sich im Parlament zwar darüber, dass ein Zusammenhang besteht zwischen übermässigem Alkoholkonsum und Gewalt bei Fussballspielen. «Es gibt kaum Fussballspiele ohne gewalttätige Auseinandersetzungen», sagte ein CVP-Sprecher. Die Alkoholexzesse der Jugendlichen seien besorgniserregend, hiess es von Seiten der EDU.

Unheilige Allianz

Die Motionäre wiesen auf die Massnahmen der Stadt Zürich hin, die bei Hochrisiko-Spielen in den Zürcher Stadien keinen Alkohol mehr ausschenken lassen und im Umfeld des Stadions beschränkte Verbote des Alkoholverkaufs erlassen. Sie kritisierten den Regierungsrat, der den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Gewalt «bestreite».

Die Gegner, eine unheilige Allianz von SP, Grünen, GLP und SVP, waren sich dagegen einig, dass das Begehren «sachfremd», «sinnlos» und «unverhältnismässig» sei. Die Verhinderung von Gewalt an Fussballspielen sei nicht Teil des Gastgewerbegesetzes, wurde argumentiert.

«Schikanöser Vorstoss einer scheinheiligen Politik»

Der Präsident des Zürcher Wirteverbandes, Ernst Bachmann (SVP, Zürich), sprach von «reiner Willkür». Das sei ein «schikanöser Vorstoss einer scheinheiligen Politik». Wichtiger wäre es, den wahren Ursachen dieser Gewaltausschreitungen auf den Grund zu gehen, sagte Bachmann.

Die Grünliberalen vertraten die Meinung, die Veranstalter von Grossanlässen und die Stadionbetreiber müssten dafür sorgen, dass es nicht zu Alkoholexzessen komme. Dazu brauche es keine neuen Verbote. Verbote machten nur dort Sinn, wo sie auch durchgesetzt werden könnten, sagte der SP-Sprecher.

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/...story/22022229

Verfasst: 11. Nov 2009, 20:37
von the_wolf
mein gott FDP, im gleichen boot wie CVP, EVP und EDU...langsam reichts... :evil: