Verfasst: 26. Jul 2006, 10:50
Richtig!Ritter soll mal den sfl aufmischen!!der setzt sich wenschon für uns fans ein!weiter so!
Also an Selbstbewusstsein mangelts dem Herren auch nicht...sah Sicherheitschef Daniel Ritter auch am Sonntag in Sion keinen Anlass, sein bewährtes Sicherheitskonzept umzustellen.
nanana, da wär ich mal nicht so vorfreudig...inntact hat geschrieben:Richtig!Ritter soll mal den sfl aufmischen!!der setzt sich wenschon für uns fans ein!weiter so!
Aargauer Zeitung hat geschrieben:Aktionismus auf Kosten der Fans
Fussball Die Registrierung der Gäste-Fans ist in dieser Form nicht durchsetzbar
Felix Bingesser
Die fatalen Ausschreitungen im Anschluss an das Meisterschaftsfinale im Basler St.-Jakob-Park zeitigen, wie erwartet, weitreichende Auswirkungen und lassen den Schweizer Fussball nicht zur Ruhe kommen. Das eher milde Urteil gegen den FC Basel ist in Umsetzung begriffen und ein erstes Geisterspiel ist absolviert. Natürlich: Geisterspiele sind nicht der Weisheit letzter Schluss, man jagt mit der Schrotflinte eine kleine Minderheit und trifft eine grosse, unschuldige Masse. Es trifft auch die Spieler und es ist, in letzter Konsequenz, auch eine Verfälschung der Meisterschaft. Trotzdem: Die schmerzlichste aller möglichen Strafen war in diesem Fall angebracht. Es muss wehtun, es muss aufrütteln, es muss zu einer kritischen Selbstreflexion aller Stadionbesucher führen.
Was die Swiss Football League aber anlässlich ihrer ausserordentlichen Generalversammlung vom 14. Juli beschlossen hat, ist ein klassischer Rohrkrepierer. Die Vorgabe, dass Tickets für den Gästesektor nur noch vom Gastklub und nach Angabe der Personalien verkauft werden dürfen und sich die Fans beim Spielbesuch auszuweisen haben, ist nicht durchsetzbar. Dieser Schnellschuss der Liga, dieser Aktionismus auf dem Rücken der Fussballanhänger, bringt, ausser Ärger und Kopfschütteln, rein gar nichts. Und ist bei den bisherigen Spielen von den Fans schon in verschiedenster Form ad absurdum geführt worden. Bei der Partie Luzern gegen Zürich kauften die FCZ-Anhänger ihre Tickets geschlossen und ohne Angabe ihrer Personalien für einen neutralen Sektor. Die Thuner beispielsweise verwandelten beim Heimspiel gegen YB den offiziellen Gästesektor kurzerhand in einen neutralen Bereich und auch beim Spiel Sion gegen Luzern wurden, um eine Vermischung der Fangruppen auszuschliessen, den Luzerner Fans ohne Registrierung Tickets für den Gästesektor verkauft. Andernorts ist es so, dass nun der Familienvater mit seinen Kindern im gleichen Sektor sitzt wie diejenigen, die Feuerwerk zünden. So ist eine effiziente Kontrolle unmöglich. Es herrscht ein heilloses Durcheinander, der Schnellschuss der Liga ist in dieser Form nicht durchsetzbar.
Die Swiss Football League hat sich bei ihrem Beschluss an der stimmungsvollen und weitgehend friedlich verlaufenen Weltmeisterschaft orientiert. Dort hatte die Registrierung aber einzig einen gewissen abschreckenden Charakter. Die Ausweispflicht für Ticketinhaber war nicht durchsetzbar. Trotzdem hilft ein Blick über die Grenzen. Der Fanbetreuung und der Aufklärung wird in den Vereinen grösste Aufmerksamkeit geschenkt. Und in den Stadien gibt es die Nulltoleranz. Die Erkenntnis dort: Gegen gewaltbereite Fans hilft nur Repression.
Das Thema ist komplex; dies zeigt auch die hitzig geführte Debatte über das neue Hooligan-Gesetz. Und das Thema ist zu sensibel, als dass sich die Swiss Football League weiterhin Schnellschüsse, die sich als untaugliche Schikanen herausstellen, leisten kann.
felix.bingesser@azag.ch Aargauer Zeitung vom 27.07.2006
Fanaktion anlässlich FC Aarau – FC Sion
Um ein weiteres Zeichen gegen die Unterdrückung der Fankultur zu setzen, werden wir die ersten 15 Minuten beim KEBA-Bierstand verbringen und keinen Support leisten.
Folgende Gründe haben uns dazu veranlasst:
· Wir sind gegen eine De-Anonymisierung der Fussballfans
· Wir werden alle in einen Topf geschmissen und wie Schwerverbrecher behandelt
· Die Entwicklung der Repression macht uns Sorgen. Heute müssen wir uns ausweisen – was folgt morgen? Singverbot? Sitzzwang? DNA-Analyse?
Zu Beginn der 15. Minute werden wir gemeinsam mit Fahnen und Doppelhalter in unseren Block zurückkehren und das Brügglifeld in einen Hexenkessel verwandeln!!
Wir bitten euch, während den ersten 15 Minuten nicht in den abgesperrten Block zu stehen. Es wäre wichtig, dass alle aktiven Aarauer an dieser Aktion teilnehmen, da sonst die Botschaft nicht rüberkommt.
Wer mit dieser Aktion absolut nicht einverstanden ist, soll sich bitte neben dem abgesperrten Bereich positionieren.
Wir danken für euer Verständnis und eure Unterstützung!
Szene Aarau – Nor gmeinsam semmer starch!
Hexenkessel Brügglifeld...Zu Beginn der 15. Minute werden wir gemeinsam mit Fahnen und Doppelhalter in unseren Block zurückkehren und das Brügglifeld in einen Hexenkessel verwandeln!!
Tages-Anzeiger hat geschrieben:FCZ stellt Vorverkauf ein
Keine Tickets mehr für den Match in Schaffhausen – und keine Tageskasse vor Ort.
Morgen tritt der Schweizer Meister in der Super League in Schaffhausen an. Seinen Fans bot er dafür nach den Heimspielen gegen Aarau und Salzburg sowie am spielfreien Dienstag Tickets für den Gästesektor auf der Breite an, wie es die Swiss Football League ( SFL) neuerdings verlangt – und setzte ganze sieben Billette ab.
Auf Grund des geringen Interesses entschied der FCZ nun, den Vorverkauf für Schaffhausen abzubrechen. Und er will wegen absehbar mangelnder Nachfrage darauf verzichten, am Samstag vor Ort ein Kassenhäuschen zu öffnen. SFL- Direktor Edmond Isoz will den FCZ noch davon überzeugen, in Schaffhausen eine Tageskasse zu unterhalten. Denn Liga und Klubs haben in einem Massnahmenpaket gegen die Gewalt in den Stadien vor dem Saisonstart beschlossen, Auswärtsfans nur noch dann in den Gästesektor lassen, wenn diese bei ihrem Klub registriert sind. Die Fans wehren sich jedoch gegen dieses Vorgehen und kauften in den ersten zwei Runden dieser Saison vor Ort problemlos Tickets für andere Tribünenbereiche.
Und Isoz sagt, dass die Liga auch in der nächsten Runde eine « generell flexible Haltung vor den Stadien » einnehmen wird. Sprich: Mit ihrer Mannschaft mitgereiste Fans werden auch ohne Hinterlegung ihrer persönlichen Daten einen Platz im Stadion finden, höchstes Gebot der Liga ist die Vermeidung von Ausschreitungen. Der SFL- Direktor erklärt aber, dass der Weg der Toleranz mit der vierten Runde sein Ende finden soll und kündigt eine verfeinerte Vorgehensweise an. ( ukä.)
Ausgabe vom 28.7.2006
UNDERCOVER hat geschrieben:Tages-Anzeiger hat geschrieben:FCZ stellt Vorverkauf einDer SFL- Direktor erklärt aber, dass der Weg der Toleranz mit der vierten Runde sein Ende finden soll und kündigt eine verfeinerte Vorgehensweise an. ( ukä.)Ausgabe vom 28.7.2006
Im Schreiben der Amigos stand "könnten wir uns vorstellen, wider Willen die Sache in Kauf zu nehmen". Das heisst, es wurden und werden alle Möglichkeiten erst mal geprüft, bevor es wirklich soweit ist. Die erste Aktion war der Boykott in Zürich (wurde übrigens in der Stellungsahme auch schon erwähnt), der gut geklappt hat. Sprüche von wegen Aarau hätte ja nie mehr Zuschauer auswärts dabei sind da meines Erachtens völlig fehl am Platz. Nun wird im Heimspiel gegen Sion eine weitere Aktion durchgeführt. Und zwar so, dass die Mannschaft nicht gross darunter leidet. Und es wird nicht die letzte bleiben. Aber es wird nicht möglich sein, die ganze Saison zu boykottieren.Ofen hat geschrieben:Verstehe die Aarauer nicht ganz...
Zuerst das Schreiben, dass sie sich registrieren lassen...
Dann der Auswärtsboykott im Weichturm....
Nun dies....
Kann ein Aarauer hier im Forum mal stellung beziehen, thx....
Heute Probelauf in Schaffhausen
Gäste-Fans werden nicht mehr registriert
VON ALAIN KUNZ UND STEPHAN ROTH
29.07.2006 | 00:25:04
SCHAFFHAUSEN – Nach wie vor ist das Problem «Gästesektor» ungelöst. Jetzt gehen Schaffhausen und der FCZ einen innovativen Weg.
«Es ist schlecht, wenn die Fans durchmischt und die Gäste nicht in ihren Sektoren sind. Zudem müssen wir uns genau überlegen, wie weit wir bei der Registrierung gehen wollen», sagt SFL-Präsident Peter Stadelmann im Wissen, dass die Gäste-Fans sich bisher praktisch nirgends haben registrieren lassen.
So wurden auch für das FCZ-Gastspiel in Schaffhausen im Vorverkauf bloss sieben Tickets (!) abgesetzt. Deshalb setzten sich FCS- und FCZ-Vertreter an einen Tisch und brüteten. Das Ergebnis: Es wird in der Breite eine Tageskasse geben, an welcher Tickets für den Gästesektor ohne Angabe der Personalien bezogen werden können. Es wird lediglich beim Betreten des Sektors eine Ausweiskontrolle vorgenommen.
Das ist auch der Weg, den die SFL beschreiten möchte. Die von den Fans boykottierte Registrierung wird fallen gelassen. Daher wird das Spiel in der Munotstadt heute zum Probelauf.
[....]
Quelle: http://www.blick.ch/sport/fussball/artikel41742
Der FCL für einmal in einer Vorreiterrolle. Das Verhalten beim Spiel Sion - Luzern scheint Schule zu machen. Gut so! Hat jemand ein Bild von diesem Ritter?Chris Climax hat geschrieben:Helbling du Halbling: HAHAHA !!!!
Heute Probelauf in Schaffhausen
Gäste-Fans werden nicht mehr registriert
VON ALAIN KUNZ UND STEPHAN ROTH
29.07.2006 | 00:25:04
SCHAFFHAUSEN – Nach wie vor ist das Problem «Gästesektor» ungelöst. Jetzt gehen Schaffhausen und der FCZ einen innovativen Weg.
«Es ist schlecht, wenn die Fans durchmischt und die Gäste nicht in ihren Sektoren sind. Zudem müssen wir uns genau überlegen, wie weit wir bei der Registrierung gehen wollen», sagt SFL-Präsident Peter Stadelmann im Wissen, dass die Gäste-Fans sich bisher praktisch nirgends haben registrieren lassen.
So wurden auch für das FCZ-Gastspiel in Schaffhausen im Vorverkauf bloss sieben Tickets (!) abgesetzt. Deshalb setzten sich FCS- und FCZ-Vertreter an einen Tisch und brüteten. Das Ergebnis: Es wird in der Breite eine Tageskasse geben, an welcher Tickets für den Gästesektor ohne Angabe der Personalien bezogen werden können. Es wird lediglich beim Betreten des Sektors eine Ausweiskontrolle vorgenommen.
Das ist auch der Weg, den die SFL beschreiten möchte. Die von den Fans boykottierte Registrierung wird fallen gelassen. Daher wird das Spiel in der Munotstadt heute zum Probelauf.
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Quelle: http://www.blick.ch/sport/fussball/artikel41742