Verfasst: 19. Sep 2006, 00:12
perfekter Abend
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Schlagen sich die Basler nun schon fast gegenseitig die Köpfe ein, muss es ein guter Abend gewesen sein...
DAHAIM VERBOTE - USWÄRTS AM FLOPPE
danke auch meinerseits an die macher, auch wenn da anscheinend was nach aussen gedrungen ist...schesl hat geschrieben:![]()
Danke an die Macher!!! Hat sehr schick ausgesehn!!!
P.s.: Nie wieder Haupttribühne
Was dieser Herr Spiel für Spiel bietet, ist einfach Arbeitsverweigerung. E Basta.Surry hat geschrieben:+Kampfgeist von allen (sogar Paquito)
Fussball, Super League: FC Luzern - FC Basel 2:0 (0:0)
FCL mit Leidenschaft zum Coup
Dem FC Luzern glückte der Coup: Vor 10 089 Zuschauern blieb er erstmals in dieser Saison ohne Gegentor und besiegte Basel 2:0. Es war kein Zufallsprodukt.
VON PETER BIRRER
Und dann dieser Abgang. Ciriaco Sforza genoss den Moment, er registrierte sehr wohl, wie die Leute klatschten, als er den Platz Richtung Garderobe verliess. Der FCL-Trainer bedankte sich für den Applaus, und unweit stand Walter Stierli, der Präsident und Fürsprecher Sforzas, selbstredend stolz. Er hielt den Zeitpunkt für gekommen, das Plädoyer für den Trainerneuling zu erneuern: «Wir wussten genau, wen wir wollten - einen Trainer, der die Jungen weiterbringt. Wenn man gesehen hat, was die geleistet haben, muss uns nicht bange werden.»
Erstmals ohne Gegentreffer
Hinter Sforza und Stierli lag ein schöner, aufwühlender Abend, einer, der ein unerwartetes Ende nahm: Der FC Luzern, Aufsteiger und über das Wochenende auf den letzten Platz abgerutscht, schlug den FC Basel, den viel zitierten Krösus der Liga 2:0. Nach der durchaus ansprechenden Vorstellung von St. Gallen liess Luzern eine gute Leistung folgen, geprägt von bemerkenswerter Kampfbereitschaft und spielerisch starken Momenten. Im achten Meisterschaftsspiel liess die Mannschaft ausgerechnet gegen den FCB, der sich vorige Woche im Uefa-Cup gegen Rabotnicki Skopje beim 6:2 in Fahrt geschossen hatte und Aufwärtstrend hatte erkennen lassen, erstmals keinen Gegentreffer zu.
Das Glück des FCL
Es wäre nicht korrekt, darüber hinwegzusehen, dass der Gast vor allem in der ersten Halbzeit und in der Viertelstunde nach der Pause gute Phasen hatte, die Führung mit Vehemenz suchte und dem 1:0 bedrohlich nahe kam. Entweder hatte der FCL das Glück oder - erneut - einen starken Zibung als Rückhalt im Tor. Er stoppte Ergic zweimal (5. und 25.) oder hatte Glück, als Ergic nur den Pfosten traf (7.) oder Rakitic die Latte (56.). Aber, und auch das zeichnete den FCL von gestern Abend aus, der Gastgeber zeigte sich von der zähen Seite, ohne sich in Zurückhaltung zu üben. Paquito mit einer Direktabnahme (30.) oder Aziawonou (43.) verpassten das 1:0 nur, weil Basels Goalie Costanzo zweimal vorzüglich reagierte.
Das Tor fiel schliesslich doch noch, das Tor, das für ein kollektives Hochgefühl auf der Allmend sorgte. Praktisch mit der ersten Möglichkeit glückte Luzern das 1:0, als 62 Minuten vorüber waren. Tchougas Schuss lenkte Ba ab, Nakata erst recht, der Speaker feierte den Luzerner Stürmer mit der Pferdelunge als Torschützen, der hinterher aber anmerkte: «Es war ein Eigentor, ganz klar.» Aber spielte das noch eine Rolle? Tchouga schüttelte den Kopf: «Wir haben das Glück gehabt, das es braucht, um Basel zu schlagen.»
«Wir haben Fussball gespielt»
Zu einer vernünftigen Reaktion war der Gegner danach nicht mehr fähig, weil dieser FCB bei weitem nicht mehr der FCB vergangener Jahre ist. Die verbleibende halbe Stunde nutzte der FCL zu einer Art unerwarteter Kür auf der Allmend, bei bester Stimmung, und dazu passte, dass auch Paquito wieder einmal in Erscheinung trat und mit seinem 2:0 das Spiel entschied. Neben Zibung fiel die zentrale Verteidigung mit Mettomo/Dal Santo besonders auf, Cantaluppi spielte abgeklärt, Yao Aziawonou machte seine Sache ebenfalls gut. Und im Angriff zahlte sich aus, dass Tchouga mit Ntiamoah einen unermüdlichen Partner zur Seite hatte.
Der FCL verdiente sich die drei Punkte dank grösserer Leidenschaft, aber darauf wollte Sforza den Sieg partout nicht reduzieren. «Wir haben auch Fussball gespielt», sagte er, «und vielleicht hatte der FCB genau deswegen seine Probleme mit uns.» Ihm tat der Applaus so gut wie der Coup, zumal die nächste Reise nach Thun führt. Und eine Niederlage gegen Basel hätte diese Aufgabe sicher nicht erleichtert.
Noch etwas: Grosse Klasse, diese Choreo. Dank an die Verantwortlichen. So soll es sein, ganz im Gegensatz zu Basel's Beitrag.Cantaluppis Realismus - Gross’ harsche Kritik
Als Ex-Basler mit dem FCL gegen seinen früheren Klub als Sieger vom Platz zu gehen - Mario Cantaluppi hätte eigentlich vor Glück strahlen müssen. Der erfahrene Mittelfeldspieler verlor aber trotz des 2:0 den Boden unter den Füssen nicht. «Ich bin zufrieden über dieses Resultat nach den Schlägen, die wir zuletzt verkraften mussten. Dieser Lucky Punch ändert aber nichts daran, dass wir weiter zu den vier Teams zählen, die gegen den Abstieg kämpfen werden», erklärte er, ehe er doch noch Lobesworte fand: «Ein Kompliment verdient unser Umfeld, das in schwierigen Momenten ruhig geblieben ist.»
Gross war auch die Genugtuung bei Ivan Dal Santo, der mit Mettomo und Goalie Zibung ein überzeugendes FCL-Abwehrdreieck gebildet hatte. «Die Defensive steht und fällt auch mit der Arbeit des Mittelfelds und der Angreifer», gab er das Lob für die starke Leistung gleich weiter. «Nun gilt es in Thun dort weiterzumachen, wo wir gegen Basel aufgehört haben.»
FCB-Trainer Gross: «Zu brav»
Keine Freude, wie in den Gesichtern der Luzerner Spieler und Verantwortlichen, sondern vielmehr Ernüchterung war im Lager der favorisierten Basler auszumachen. «Diese Schwankungen sind unerklärlich. Uns fehlt im Moment ganz einfach die Konstanz», brachte Ivan Ergic den Umstand auf den Punkt, dass dieses 0:2 auf der Allmend nach den letzten beiden starken Spielen gegen Meister FC Zürich und im Uefa-Cup gegen Skopje wieder einen unerwarteten Rückschlag für den ambitionierten Klub darstellt. Das Fehlen des zuletzt überragenden Mladen Petric, der wegen Rückenproblemen gestern doch passen musste, fiel zweifellos ins Gewicht. «Doch das darf keine Ausrede sein», meinte der junge Ivan Rakitic, der für ihn ins Team gerückt war und zu den wenigen Aktivposten im FCB-Team gehörte.
Klartext sprach nach dem Spiel auch der Basler Trainer. Er monierte zwar ein aus seiner Sicht zu Unrecht aberkanntes Tor von Scott Chipperfield und wies auf das Pech beim Eigentor von Nakata hin. Dennoch ging er mit seinem Team hart ins Gericht: «Wir konnten nach dem 0:1 nicht mehr reagieren. Das war enttäuschend. Wir sind zu brav, es muss von meinen Spielern wieder mehr kommen, und zwar im Training wie im Spiel.» Gross unterliess es am Schluss seines Fazits auch nicht, dem Gegner zu dessen starkem Auftritt zu gratulieren. «Der FC Luzern hat sich diesen 2:0-Sieg verdient.». Recht hatte der Basler Trainer.
Oberkutte mit Stiefelabdrücken im Gesicht ? Hüetliclub gefallen ?Gunner hat geschrieben: ------------ Basler Hirnamputierte, welche am BHF jagt auf Luzerner Kutten gemacht haben...