Verfasst: 7. Okt 2007, 16:16
Die Basler habens erfunden, oder ? 
danomi hat geschrieben:wenn geht denen endlich das glück aus??? ist ja unglaublich...
Glück oder guter Sportchef ist hier die Frage...danomi hat geschrieben:wenn geht denen endlich das glück aus??? ist ja unglaublich...
naja, finde wenn congeli den entscheidenen penalti nicht versenken kann, hat da der sportchef nicht viel dafür...BUL Frizzel hat geschrieben:Glück oder guter Sportchef ist hier die Frage...danomi hat geschrieben:wenn geht denen endlich das glück aus??? ist ja unglaublich...
sfSpielsperre gegen Hassli und Challandes
Die UEFA sperrte nach den Platzverweisen im Spiel des FC Zürich bei Sparta Prag den Stürmer Eric Hassli und Trainer Bernard Challandes für je ein Spiel.
Hassli war für ein Foul nur 134 Sekunden nach seiner Einwechslung überhart vom schottischen Schiedsrichter Stuart Dougal des Feldes verwiesen worden. In der Nachspielzeit hatte Dougal den emotionalen Challandes wegen Reklamierens auf die Tribüne verbannt. Die Sperren betreffen das Heimspiel in der Gruppenphase des UEFA-Cups gegen Toulouse am 29. November.
Der FC Zürich muss zudem 20 000 Franken Busse zahlen, weil seine Fans im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation gegen Besiktas Istanbul den türkischen Keeper Arikan mit Feuerzeugen und Wasserflaschen beworfen hatten.
Leverkusen: Favorit bei Zürichs Superstar
Chikhaoui schon an der Angel
In Leverkusen bahnt sich ein spektakulärer Zugang für die kommende Saison an: Wie der kicker erfuhr, hat Bayer den tunesischen Nationalspieler Yassine Chikhaoui (21) vom FC Zürich an der Angel! Insider in der Schweiz gehen davon aus, dass der Wechsel nach Leverkusen im Sommer 2008 über die Bühne geht.
Beim FC Zürich der Shootingstar der Saison: Der Tunesier Yassine Chikhaoui.
Als Ablöse für den Offensiv-Allrounder, der bei UEFA-Cup-Gegner Zürich (Spiel am 19. Dezember) einen Vertrag bis 2012 besitzt, sind zwischen sechs und sieben Millionen Euro im Gespräch.
Erst vor dieser Saison wechselte Chikhaoui von Etoile du Sahel Sousse nach Zürich und avancierte in Rekordzeit zum Superstar der Schweizer Liga. Chikhaoui, in zentraler Mittelfeld-Rolle, auf der Außenbahn sowie im Angriff einsetzbar, verzückte die Zuschauer in dieser Spielzeit mehrfach mit seinen Tempo-Dribblings, seiner enormen Beschleunigung, seiner feinen Technik, mit maßgeschneiderten Vorlagen und sehenswerten Toren. In den ersten 15 Saisonspielen schoss Chikhaoui sieben Treffer. In seiner Heimat wird Tunesiens "Fußballer des Jahres 2006" als Held verehrt. Bei der Weltmeisterschaft 2006 kam der 1,89 Meter große Wirbelwind zu einem Einsatz.
Yassine ChikhaouiBeim FC Zürich geht man nach Chikhaouis Gala-Vorstellungen schon jetzt davon aus, den Shootingstar nach der Saison ziehen lassen zu müssen. Neben Leverkusen, Hertha BSC und Bayern München beobachten eine ganze Reihe von europäischen Top-Klubs das Juwel. Leverkusen macht aller Voraussicht nach das Rennen. Neben seinen enormen sportlichen Qualitäten gilt Chikhaoui aber auch als "schwieriger Typ". Auf dem Platz neigt er zu Unbeherrschtheiten und Revanche-Fouls.
Woher weiss Insider über soviele Sachen bescheid?rubber hat geschrieben:Leverkusen: Favorit bei Zürichs Superstar
Insider geht davon aus, dass der Wechsel nach Leverkusen im Sommer 2008 über die Bühne geht.
Insider hat gute Quellen...Der Behackte hat geschrieben:Woher weiss Insider über soviele Sachen bescheid?rubber hat geschrieben:Leverkusen: Favorit bei Zürichs Superstar
Insider geht davon aus, dass der Wechsel nach Leverkusen im Sommer 2008 über die Bühne geht.
Geld?Frizzel hat geschrieben:Glück oder guter Sportchef ist hier die Frage...danomi hat geschrieben:wenn geht denen endlich das glück aus??? ist ja unglaublich...
Fussballteams, schreibt der englische Verhaltensforscher Desmond Morris in seinem Standardwerk «Das Spiel», jagen nach Punkten, Titeln und Pokalen. Parallel sind auch Fans auf der Jagd, und zwar nach gegnerischen Anhängern. Ihre Beute sind Fan-Utensilien, Kampferfahrung und Heldensagen.
Eine Fehde zwischen einigen FCZ- und GC-Anhängern trägt die Züge eines solchen Kriegsersatzes. Sie erreichte ihren vorläufigen Höhepunkt am Montag vor einer Woche, als etwa 12 maskierte FCZ-Fans bei einem im Kanton Aargau wohnhaften GC-Fan einbrachen und diesen nötigten, mit ihnen mitzukommen. Wie der GC-Fan sagte, sei er wiederholt mit Füssen und Fäusten geschlagen worden, sobald er sich zu wehren versucht habe. Waffen dagegen seien keine eingesetzt worden. Die FCZler verbanden seine Augen mit einem Schal des italienischen Fussballklubs Juventus Turin, steckten ihn in ein Auto und verlangten, sie zu einer Adresse zu führen: Dorthin, wo GC-Anhänger FCZ-Fan-Utensilien aufbewahrten, die sie in der Nacht zuvor aus einem Lokal in Zürich gestohlen hatten.
Die Zaunfahne als Heiligtum
In der Zwischenzeit alarmierte ein Nachbar des GC-Fans die Polizei. Fast zeitgleich trafen zwei seiner Freunde in der Wohnung ein. Die Polizei rief den entführten GC-Fan auf seinem Handy an, das er auf sich trug. Nachdem die FCZ-Anhänger gemerkt hatten, dass die Polizei ihnen auf der Spur war, bekamen sie kalte Füsse und liessen den GC-Fan beim Bahnhof Aarau frei. Die Kantonspolizei Aargau ermittelt wegen Freiheitsberaubung, hat aber noch keine Tatverdächtigen. Der GC-Fan konnte seine Entführer nicht erkennen, weil sie mit Kappen, Schals und Strümpfen vermummt waren.
Die Freiheitsberaubung war aus Sicht der FCZ-Fans eine Vergeltung für den erwähnten Einbruch in ihrem Lokal, das sie «Festung» nennen. Die GC-Anhänger, vor allem aus der Gruppierung Bulldogs, hatten zahlreiche FCZ-Fan-Utensilien gestohlen, darunter die beiden Zaunfahnen der Südkurven-Gruppierung Anthrax. Ultras, eingefleischte Fussballfans, die in den Stadien mit Choreografien, Gesängen und Pyroshows Stimmung machen, messen der Zaunfahne eine starke symbolische Bedeutung bei, ja sie gilt als Heiligtum. Wer es schafft, einer gegnerischen Ultra-Gruppierung die Zaunfahne zu stehlen, hat diese besonders erniedrigt. Anthrax hat sich in der Zwischenzeit aufgelöst, weil, so die Ultra-eigene Logik, die Gruppierung nicht in der Lage war, die Fahne zu verteidigen.
Welch kriminelle Energie in dieser Fehde vorhanden ist, zeigt nicht nur die Entführung des GC-Anhängers, sondern auch die Vorbereitung des Einbruchs auf das Lokal der FCZ-Fans: Ein GC-Fan, der anonym bleiben möchte, sagte, Bulldogs hätten die FCZ-Ultras eine Woche lang beschattet, um herauszufinden, wo Letztere ihre Utensilien und Fahnen lagerten.
Der Einbruch der GC-Fans war wiederum eine Reaktion auf einen Überfall von FCZ-Anhängern. Letztere hatten eine Woche zuvor den Bulldogs eine Zaunfahne gestohlen, als diese auf dem Bahnhof Brugg auf den Extrazug aus Zürich warteten, der sie zum Spiel nach Basel fuhr. In Brugg kam es zu einer Schlägerei, in deren Folge der später entführte GC-Fan eine leichte Hirnerschütterung davontrug. Über die Kräfteverhältnisse gehen die Angaben auseinander: Der GC-Fan behauptet, lediglich drei Bulldogs seien einer Übermacht von zirka 20 FCZ-Fans gegenübergestanden. Aus Kreisen der FCZ-Anhänger verlautet, die Bulldogs hätten «ihren Mann nicht gestellt» und seien geflüchtet.
Jung und durchmischt
Bereits vor dem Vorfall in Brugg befehdeten sich die beiden Gruppierungen, bis dahin aber meist auf symbolischer Ebene: Kleber des Gegners wurden überklebt, Insignien übersprayt, Trashtalk in einschlägigen Foren geführt. Obwohl erst die Ereignisse in Brugg eine neue Dynamik und ein eindeutig kriminelles Moment in die Fehde brachten, klagten GC-Fans bereits vorher über Übergriffe von FCZ-Fans. GC-Anhänger seien regelmässig im Ausgang verprügelt worden und hätten wiederholt so genannte Hausbesuche erhalten: Dabei handelt es sich um unerwünschte Besuche von Einzelnen oder Gruppen in der Privatwohnung eines gegnerischen Ultra, den man beschimpft, bedroht oder verprügelt.
FCZ-Fans rechtfertigen die Übergriffe damit, dass GC-Fans Unwahrheiten über sie verbreiteten, besonders was die Kräfteverhältnisse bei Schlägereien betrifft. Und sie akzeptierten nicht, dass der FCZ und sein Anhang die klare Nummer 1 seien.
Wie gut informierte Kreise ausführen, handelt es sich bei den involvierten FCZ-Fans um eine Gruppe von 20 bis 25 Personen, die sich aus Teilen der beiden Südkurven-Gruppierungen Boys und Anthrax zusammensetzt. Die Gruppe ist jung (laut Schätzungen 15- bis 25-Jährige) und ethnisch und sozial durchmischt. Involviert sind Schweizer, Secondos, perspektivenlose Jugendliche wie auch solche mit bildungsbürgerlichem Hintergrund. Es scheint, dass sie den führenden Köpfen der Südkurve entglitten sind: Wie ein wichtiges Mitglied der Boys, selber nicht involviert, sagte, verurteile er die Tat. Er werde sich am Samstag mit dem entführten GC-Fan treffen, um die Entwicklung zu stoppen.
Dräcksgoof hat geschrieben: Kleber des Gegners wurden überklebt