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Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 9. Dez 2011, 18:47
von Wiesel
Ryan hat geschrieben:Ach, das gleicht sich doch alles irgendwie aus. Der Basel-Präsi mag wohl im allgemeinen die etwas feinere Klinge führen als der Luzerner, dafür ist der FCB im Allgemeinen ein Scheissverein, was der FCL mit Bestimmtheit nicht ist.
Kannst du das begründen?
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 9. Dez 2011, 18:49
von blue-devil
"sooo nen Ascht ide Hose, ey"
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 10. Dez 2011, 14:55
von Yoda
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 11. Dez 2011, 03:31
von Taylor Bourbon
Frizzel hat geschrieben:Taylor Bourbon hat geschrieben:Old BM 64 hat geschrieben:Na Und!!! Basler verpisst euch ASU DIESEM fORUM!!!
Geh' scheissen! Missgünstiger Miesepeter...
In deiner ethisch moralisch korrekten Welt hast du dich am Samstag sicher auch über den Sieg von Basel gefreut, richtig?
Ach komm schon, als Gutmensch geb' ich dir noch eine Chance...
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 12. Dez 2011, 23:29
von soko
http://www.youtube.com/watch?feature=pl ... H1XjNuPSxU" onclick="window.open(this.href);return false;
Ab 5:00 Min...
Da weiss ein Präsident, wie wichtig jeder einzelne im Stadion ist...
Walti, nimm entlich mal ein Vorbild...
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 16. Dez 2011, 13:30
von locärne
Auslosung Cl
Basel gegen Bayern
Marseille – Inter
Zenit St. Petersburg – Benfica Lissabon
ZSKA Moskau – Real Madrid
Bayer Leverkusen – Barcelona
Milan – Arsenal!
Napoli – Chelsea
Lyon – APOEL Nikosia
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 16. Dez 2011, 14:26
von Master
die führenden ultra köpfe des fc basel sollen schon mit dem ersten lastwagen voll pyro und nem bagger nach münchen aufgebrochen sein.. gerücht?
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 16. Dez 2011, 14:30
von the_wolf
Master hat geschrieben:die führenden ultra köpfe des fc basel sollen schon mit dem ersten lastwagen voll pyro und nem bagger nach münchen aufgebrochen sein.. gerücht?
bornhauser meint: IMMER FRIEDLICH IN DEUTSCHLAND...IMMERHIN IST ER EINMAL PRO JAHR IN MÜNCHEN...
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 16. Dez 2011, 14:56
von lucerne
maré hat geschrieben:Master hat geschrieben:die führenden ultra köpfe des fc basel sollen schon mit dem ersten lastwagen voll pyro und nem bagger nach münchen aufgebrochen sein.. gerücht?
bornhauser meint: IMMER FRIEDLICH IN DEUTSCHLAND...IMMERHIN IST ER EINMAL PRO JAHR IN MÜNCHEN...
und wie gehts deinem herz?
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 17. Dez 2011, 02:38
von bluewhite pride
maré hat geschrieben:Master hat geschrieben:die führenden ultra köpfe des fc basel sollen schon mit dem ersten lastwagen voll pyro und nem bagger nach münchen aufgebrochen sein.. gerücht?
bornhauser meint: IMMER FRIEDLICH IN DEUTSCHLAND...IMMERHIN IST ER EINMAL PRO JAHR IN MÜNCHEN...
fairplay. er hat ja erwähnt, dass es immer schweizer sind, die pyrogewaltkinderkanibalismus exportieren.
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 17. Dez 2011, 11:19
von BVB 09
Ryan hat geschrieben:Es scheint hier drin (Forum allgemein) nur noch ein Thema zu geben....der Sport heisst Fussball, dies zur Erinnerung. Werdet langsam Erwachsen.
Das mit dem Erwachsen werden kann man getrost zurückgeben.
btw. danke für die Erinnerung.
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 17. Dez 2011, 11:23
von Master
Ryan hat geschrieben:Es scheint hier drin (Forum allgemein) nur noch ein Thema zu geben....der Sport heisst Fussball, dies zur Erinnerung. Werdet langsam Erwachsen.
tja, leider betrifft mich das "fansein" und alles was damit zu tun hat, halt nun mal einiges mehr als der fussball, den spielen sie schliesslich auch ohne mich..
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 27. Dez 2011, 22:35
von BVB 09
Wie die TSG 1899 Hoffenheim am Dienstag bekannt gab, wechselt Mittelfeldspieler Sandro Wieser zur Rückrunde vom schweizer Champions-League-Teilnehmer FC Basel zum Bundesligisten. Der 18-Jährige Nationalspieler Liechtensteins unterzeichnete einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016 und erhält die Rückennummer 27.
„Wir freuen uns, mit Sandro Wieser ein deutschsprachiges Toptalent langfristig an uns binden zu können. Sandro hat trotz seines jungen Alters, gerade in den A-Länderspielen von Liechtenstein, schon bewiesen, was er zu leisten imstande ist. Er wird bei uns ideale Voraussetzungen vorfinden, um den nächsten Schritt zu machen und sich in der Bundesliga zu integrieren.“, so Hoffenheims Manager Ernst Tanner in einer Pressemitteilung.
quelle:
http://www.transfermarkt.de/de/hoffenhe ... 79383.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 28. Dez 2011, 02:52
von Garfield
Nach über zehn Jahren als Spieler und Trainer verlässt Markus Hoffmann (39) den SV Seekirchen und wechselt ab 01.01.2012 in den Betreuerstab von Champions-League-Teilnehmer FC Basel.
Somit ist der Trainerstab wieder komplett.
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 28. Dez 2011, 09:33
von Haxen-Paule
Garfield hat geschrieben:Nach über zehn Jahren als Spieler und Trainer verlässt Markus Hoffmann (39) den SV Seekirchen und wechselt ab 01.01.2012 in den Betreuerstab von Champions-League-Teilnehmer FC Basel.
das ist doch mal ein rasanter aufstieg
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 4. Jan 2012, 22:27
von Taylor Bourbon
kurzpass.ch hat geschrieben:Nach dem erfolgreichen Jahr 2011 wird der FC Basel von allen Seiten mit grossem Lob eingedeckt. Weitere Jahre der absoluten Dominanz in der ASL werden vorausgesagt. Darin liegt für den Klub eine gewisse Gefahr.
Ziele übertroffen
Als Christian Gross 2009 den FC Basel verlassen musste, hätte wohl nicht einmal der optimistischste Fan die Erfolge der kommenden Jahre vorausgesagt. Unter Thorsten Fink wurden zwei Meistertitel geholt, man ist Dauergast in der Champions League und spielt endlich wieder einen attraktiven Fussball. Selbst der überstürzte Abgang des Cheftrainers wurde problemlos kompensiert, und unter Heiko Vogel mit dem Sieg gegen Manchester United der grösste Kluberfolg auf internationalem Parkett errungen. Selbst im Cup ist man noch dabei, und hat 2012 die Möglichkeit das Double zu holen. Es sind wahrlich rosige Aussichten.
Weitsichtige Klubführung
Bei all diesen Erfolgen scheint es beinahe unmöglich, etwas Negatives beim FC Basel zu entdecken. Vor allem im Vergleich mit der restlichen Liga erstrahlen die Bebbis im Licht des Musterknaben. Chaos in Sion, Schulden und Erfolgslosigkeit in Zürich, der falsche Messias in Bern – nur in Basel wird über etwas Erfreuliches wie das bevorstehende Duell gegen den FC Bayern München diskutiert. In diesem Zusammenhang wird oftmals die Klubführung um Bernhard Heusler hervorgehoben, welche unaufgeregt und mit viel Weitsicht die Erfolge der jüngeren Geschichte erst ermöglicht haben.
Und tatsächlich: Es brauchte 2009 viel Mut Thorsten Fink die Verantwortung zu übergeben, und auch an ihm festzuhalten als zu Beginn wenig so lief wie geplant. Auch die Verpflichtung von Alex Frei oder der Wechsel von Franco Costanzo zu Yann Sommer wurden unter der Leitung von Bernhard Heusler eingefädelt und sind Bausteine des Erfolgs. Der FC Basel hat in den letzten Jahren wenig falsch gemacht und ein Team aufgebaut, welches auch in der Bundesliga mithalten könnte.
Einzigartige Konstellation
Die Erfolge sind da, ohne Frage. Doch bedeutet dies auch automatisch eine sorgenfreie Zukunft? Der Klub scheint stabil aufgestellt. Der Trainer besitzt einen langfristigen Vertrag und auch die meisten Spieler wollen entweder nicht mehr ins Ausland, oder besitzen lukrative Verträge, welche den FC Basel in eine starke Position bei Abwehrversuchen setzt. Doch trotzdem hat die momentane Situation etwas Einzigartiges. Marco Streller und Alex Frei sind die Stützen der Mannschaft auf und neben dem Platz. Sie geben ihre Erfahrung an die jungen Spieler weiter und repräsentieren den Klub nach aussen. Gleichzeitig sind sie auf dem Platz Gold wert. Ihre Tore ermöglichten erst all die Erfolge. Streller und Frei haben in der Champions League bewiesen, dass sie ein Sturm-Duo mit internationalem Format sind. Zwei Fussballer, wie es sie gewöhnlich in der Superleague nicht gibt. Beide spielen für den FC Basel, und dies wohl noch für ein paar Jahre. Neben den beiden Stürmern gibt es mit Spielern wie Shaqiri, Dragovic, Xhaka oder Sommer Fussballer mit aussergewöhnlichem Talent, welche auch bereits viel Verantwortung übernehmen.
Die Mannschaft von Heiko Vogel ist hervorragend aufgestellt. Die Mischung von Alt und Jung stimmt, und selbst die Ersatzbank zeigt nicht ein starkes Leistungsgefälle auf. Doch für wie lange bleibt diese Konstellation bestehen? Streller und Frei sind über 30, und Spieler wie Shaqiri oder Dragovic werden wohl bereits im Sommer den Sprung ins Ausland wagen.
Übersteigerte Erwartungen
Genau hier liegt die Gefahr für den FCB. Durch die erzielten Erfolge in der jungen Vergangenheit, sind auch die Erwartungen beim Anhang gestiegen. Dominanz in der eigenen Liga wird erwartet, garniert mit schönen Erfolgen in der Champions League. Dabei wird oftmals vergessen, wie fragil das Gebilde FC Basel ist. Bereits der Ausfall von Schlüsselspielern wie Dragovic oder Streller könnten den Klub vor Probleme stellen. Wie sieht es aber erst aus, wenn diese Spieler den Klub verlassen oder sich vom aktiven Fussball verabschieden? Die Bebbies besitzen eine hervorragende Jugendabteilung, doch auch diese produziert nicht jedes Jahr Talente wie Xhaka oder Stocker. Der FC Basel wird auch in Zukunft ein gutes Team zusammenstellen können, die momentane Mannschaft wird in ihrer Zusammensetzung aber wohl einzigartig bleiben. Ob diese Einsicht auch beim einzelnen Fan vorhanden ist, ist die Frage. Die Medien zeichnen jedenfalls das Bild einer sorgenfreien Zukunft, in welcher der FCB die Liga in den kommenden Jahren dominiert.
Grosse Herausforderung
Übersteigerte Erwartungen können im negativen Fall zu Druck führen. Für Bernhard Heusler ist es eine grosse Herausforderung die Erfolge des FC Basels auch in der öffentlichen Wahrnehmung richtig einzuordnen. Gleichzeitig muss er auf Veränderungen im Team reagieren, damit auch in Zukunft weitere Erfolge möglich sind.
Dass Heusler für diese Aufgabe der Richtige ist, steht wohl ausser Frage. Mit Philipp Degen wurde bereits eine mögliche neue Identifikationsfigur verpflichtet, und die Namen von David Degen und Mladen Petric geistern nicht erst seit gestern am Rhein herum. Auch werden Spieler wie Valentin Stocker oder Fabian Frei den Verein wohl noch nicht im Sommer verlassen. Der Umbruch wird sicherlich nicht radikal von statten gehen. Doch die gerühmte Weitsicht der Klubführung wird sich erst in den kommenden Jahren beweisen können, wenn der FC Basel mit Kontinuität weiter den Weg des Erfolges beschreitet.
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 18. Jan 2012, 11:45
von Ildrial
http://blog.tagesanzeiger.ch/steilpass/ ... ht-klonen/" onclick="window.open(this.href);return false;
Man kann die Bisler hassen, wie man will - doch kann wohl kaum jemand abstreiten, dass Gigi fuer den gesamten Schweizer Fussball viel getan hat.
Mit einer gehoerigen Portion Neid bleibt auch mir nichts anderes uebrig, als zu sagen: Danke, Gigi.
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 20. Jan 2012, 10:54
von Haxen-Paule
wieder mal was vom pyro-präsidenten
Durch den Monat mit Bernhard Heusler (Teil 3)
Der frisch gewählte Präsident des FC Basel über die «spannende Jugendkultur» der Fans, gefährliche Selbstjustiz und Parteien, die plötzlich für Repression statt für Freiräume kämpfen.
Carlos Hanimann; Etrit Hasler
Von Carlos Hanimann, Etrit Hasler (Interview) und Friedel Ammann (Foto)
WOZ: Herr Heusler, Sie gelten als einer der wenigen Klubpräsidenten der Schweiz, die in der aktuellen Debatte um Gewalt und Pyrofackeln in den Stadien nicht in den Ruf nach mehr Repression einstimmen. Den einen gelten Sie deswegen als «Stimme der Vernunft», die anderen nennen Sie dafür den «Pyropräsidenten» …
Bernhard Heusler: Damit muss ich leben. Die Debatte wird derzeit sehr emotional und teilweise populistisch geführt, da wird einem schnell vorgeworfen, man setze sich nicht für Sicherheit ein, wenn man zu differenzieren wagt. Persönlich bin ich davon überzeugt, dass wir die Fanbewegung und deren Anliegen ernst nehmen müssen, wenn wir Sicherheit in den Stadien wollen. Und dabei dreht sich viel um die Haltung zu den Pyros.
Befürworten Sie eine Legalisierung von Pyrofackeln?
Nein, aber das ist gar nicht die entscheidende Frage. Vielleicht würde sich damit die Situation bei den Eingangskontrollen etwas entschärfen, aber das Hauptproblem in den Stadien wäre nicht gelöst.
Nach den Fackelwürfen im Letzigrund und der Petardenexplosion in Rom wurde der Vorschlag gemacht, dass Spiele sofort abgebrochen werden sollen, sobald ein Pyro gezündet wird.
Das ist eine Überreaktion. Ich bin gegen Kollektivstrafen. Und was ich persönlich noch viel schlimmer finde: Das ist eine Massnahme, die auf der Idee beruht, dass sie eine «wütende Reinigung» innerhalb der Stadien auslösen soll, also dass Fans sich untereinander disziplinieren. Ich glaube nicht, dass irgendein Klub in Europa unter solchen Umständen noch die Verantwortung für die Sicherheit übernehmen könnte.
Sie fürchten Selbstjustiz?
Nicht nur. Aber es kann zu höchst gefährlichen Situationen führen, wenn ein Spiel mit 30 000 Zuschauern nach fünf Minuten schon wieder abgebrochen wird. Oder noch schlimmer: im entscheidenden Spiel der Meisterschaft fünf Minuten vor Schluss. Das ist auch eine Frage der Verhältnismässigkeit: Es kann nicht sein, dass jemand, der eine Fackel in der Hand hält, ohne dass Drittpersonen zu Schaden kommen, wie ein Schwerstdelinquent übers Internet zur Fahndung ausgeschrieben wird. Bei allem Verständnis für das Ziel, Fackeln aus den Stadien zu verbannen, müssen wir ein gewisses Augenmass behalten.
Und was ist für Sie das Hauptproblem?
Wenn Menschen im Umfeld der Spiele zu Schaden kommen. Zu vermeiden sind vor allem gewalttätige Auseinandersetzungen. Oft ist der Streit um die Pyros beim Eingang Anlass gefährlicher Auseinandersetzungen, also nicht die Pyroverwendung selbst.
Was müsste denn getan werden, damit keine Menschen mehr zu Schaden kommen?
So absolut formuliert ist dieses Ziel nicht zu erreichen. Wer behauptet, er kenne so ein Rezept, der ist im Ansatz unehrlich – damit kommen wir nicht weiter. Es wird immer Gewaltereignisse geben – egal unter welchem Sicherheitsregime. Wir können nur versuchen, durch vernünftige Massnahmen Gefahrenelemente zu reduzieren. Und dazu gehört auch, mit Menschen – auch im Umfeld von Fussballspielen – nicht umzugehen, als wären sie Tiere. Das sind Menschen in den Fankurven, die ein Teil unserer Gesellschaft sind, die nicht nur während der Spieltage existieren. Die auch enorm wichtig sind für den Fussball. Wir müssen mit denen doch den Dialog führen und nicht nach kollektiven Strafen suchen, um sie aus den Stadien zu bekommen. Wer das versucht, verliert zuletzt – und zwar auf Kosten der Sicherheit und der Klubs.
Wenn Sie sagen, die Fankurven seien enorm wichtig für den Fussball, heisst das, sie sind – mitsamt den Problemfans – unverzichtbar?
Ich spreche aus Prinzip nicht über die Verzichtbarkeit von Menschen. Interessanterweise hat man den Klubs in der Vergangenheit immer wieder unterstellt, wir seien wirtschaftlich von sogenannten Problemfans abhängig und steckten mit ihnen unter einer Decke. Das ist eine populistische Unterstellung, und ich kann ob solcher Behauptungen nur den Kopf schütteln. Tatsache ist aber, dass die Fans für den Klub und den Fussball wichtig sind. Da steckt eine Energie, ein Zusammenhalt drin, der nicht so einfach zu ersetzen ist.
Wie meinen Sie das?
Das ist doch eine spannende Jugendkultur, die sich hier formiert hat, die erstaunlich werteheterogen ist. Und die eine enorme, durchaus positive Entwicklung durchgemacht hat in den letzten Jahren, zum Beispiel, dass die Kurve auch dann zur Mannschaft steht, wenn es einmal nicht so gut läuft und auf den Tribünen schon längst wieder gemeckert wird.
Auch das Verschwinden des offenen Rassismus in den Stadien wird der Ultrakultur zugeschrieben …
… und das, obwohl sich die Kurven ja per se als unpolitisch verstehen. Aber diese Wahrnehmung ist sicher richtig. Gerade deswegen erstaunt es mich dann umso mehr, wenn gewisse politische Parteien, die sich sonst «Freiraum für die Jugend» auf die Fahne schreiben, hier plötzlich sehr restriktive und fast grundrechtsfeindliche Positionen einnehmen.
Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 20. Jan 2012, 11:15
von BLUE_MAGIC_1984
Es gibt auch Präsis mit Grips und Weitsicht

Re: FC Basel 2011/2012
Verfasst: 20. Jan 2012, 15:52
von anning
...oder mit der Angewohnheit etwas zu sagen und doch nichts. Ich werde den Eindruck nicht los, dass der gute Kerl sich nicht getraut seine wirkliche Meinung zu sagen, damit er als Saubermann da stehen bleibt wo er jetzt steht. Keine Eier kann man dem auch sagen, wenn man so will.