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Verfasst: 1. Nov 2006, 16:23
von sprayvenhoe
Ich war glaubs an einem anderen Spiel...
Frauenfeindlich? Aarau küsst die Niederlage? 4:2 nicht dabei?
... kenn ich nicht...

Verfasst: 1. Nov 2006, 16:25
von Matula
Luzern siegt keine Frage, Aarau küsst die Niederlage!
Neues Lied?

Verfasst: 1. Nov 2006, 16:26
von Bani
Murmi hat geschrieben:«Hände nach oben», dann rufen auf sein Kommando alle im Takt «L-U-Z-E-R-N
Luzern, wir siegen keine Frage, Aarau küsst die Niederlage ...».
«Sieh da, sieh da, das ganze Dorf ist da.»
An Fantasie fehlts ihnen nicht... dafür am Gehör...
Verfasst: 1. Nov 2006, 16:28
von Gelöscht
Versuche den Typen seit Mittag am Telefon zu erreichen er sein nie da....
Verfasst: 1. Nov 2006, 16:38
von Wiesel
Murmi hat geschrieben:Versuche den Typen seit Mittag am Telefon zu erreichen er sein nie da....
wieso? meinst er druckt eine Klarstellung ab?
Verfasst: 1. Nov 2006, 16:39
von kutte
Matula hat geschrieben:Luzern siegt keine Frage, Aarau küsst die Niederlage!
Neues Lied?

warst hacke? haben wir doch die ganze zeit gesungen. zur melodie von "tetris" eh

Verfasst: 1. Nov 2006, 16:47
von Scotland Yard
Mein Gott... und ich dachte immer ich kenne die Lieder!
Verfasst: 1. Nov 2006, 17:13
von Stecki
Welch ein Scheiss-Bericht. Hat der Typ Drogen gefressen oder was?
Verfasst: 1. Nov 2006, 17:30
von Admin
Murmi hat geschrieben:Löwenherz Kriens

Verfasst: 1. Nov 2006, 17:38
von Kameltreiber
«Hat noch jemand ein Päckli weisser Socken?», fragte Seppi D. in die bierlaunige Runde

Verfasst: 1. Nov 2006, 17:46
von Stecki
Grüezi
Ich war während des gesamten Spieles im FCL-Fanblock und zwar an verschiedenen Standorten. Da hört man so einiges, nicht nur das, was in der Zeitung steht. Was Sie möglicherweise irritiert ist die Tatsache, dass nicht alle Zitate die ich dabei aufgeschnappt habe, als Fangesang intoniert worden sind. Sicher sind aber alle Sprüche in Richtung Spielfeld, Schiedsrichterin oder Aarauer Fans gerichtet gewesen, teils von Einzelpersonen, teils von kleineren Grüppchen, teils von allen. Und wie gesagt: ich war im FCL-Fanblock. Wenn Sie sich angegriffen fühlen, möchte ich Sie auf den Satz hinweisen, wonach die FCL-Fans zu den besten der Liga gehören. Es geht also nicht darum, FCL-Fans zu verunglimpfen. Es handelt sich lediglich um eine Momentaufnahme der Fussballszene.
Ich hoffe, Sie können den Bericht nun besser einordnen. Falls nicht, dürfen Sie mich gerne anrufen.
Mit sportlichen Grüssen
Jörg Lüscher
Redaktion Luzern
Zofinger Tagblatt AG
4800 Zofingen
062 745 93 50
Verfasst: 1. Nov 2006, 18:04
von Kewu
Verfasst: 1. Nov 2006, 18:07
von Stecki
Der Verfasser des Berichts hat (dem Fanclub Löwenherz) angeboten eine Richtigstellung als Leserbrief abzudrucken. Weitere Leserbriefe sind erwünscht. Wer also Lust hat, Füllfeder zur Hand nehmen...
PS: Respekt dass er sich überhaupt dazu geäussert hat.
Verfasst: 1. Nov 2006, 18:32
von freak
Kult Berricht, mein Gott!

Verfasst: 1. Nov 2006, 18:34
von Admin
Stecki hat geschrieben:Der Verfasser des Berichts hat (dem Fanclub Löwenherz) angeboten eine Richtigstellung als Leserbrief abzudrucken. Weitere Leserbriefe sind erwünscht.
Sorry, aber mit Löwenherz Kriens identifiziere ich mich nicht so...
Wer also Lust hat, Füllfeder zur Hand nehmen...
Auf jetzt, küttchen!
(Warum braucht das Zofinger Tagblatt eigentlich eine "Redaktion Luzern"?

)
Verfasst: 1. Nov 2006, 18:35
von Motte
Murmi hat geschrieben:Bericht vom Zofinger Tagblatt von heute
«Ho-ho-hopp Lozärn ...!»
Fan-Gesang Ohrenbetäubender Augenschein beim Match FC Aarau - FC Luzern
Jörg Lüscher
Sie sind das Salz in der Suppe, ohne die heissblütigen, angefressenen,
fanatischen Fans wäre der Fussballsport nur halb so faszinierend. Erst die
grölende, tobende, feiernde Meute in der Nord-, Süd-, Ost- oder
Muttenzerkurve macht den Stallgeruch eines Stadions aus. Lamenti über dann
und wann vorkommende Ausschreitungen hin oder her, geben wir es doch zu: Je
mehr der Mist dampft, desto kribbelnder das Erlebnis «Tschuttimatch».
Es gilt zu unterscheiden zwischen braven Fans (FC Aarau), gefürchteten Fans
(FC Basel), heissblütigen Fans (FC Sion), inexistenten Fans (FC
Schaffhausen) und den Fans des FC Luzern. Diese sind bekannt für ihre
Nibelungentreue zu ihrem geliebten Verein. Egal, was die Jungs auf dem Rasen
für einen Stiefel zusammenkicken, egal wie einfältig der Vorstand agiert und
erste recht egal, wie die Partie endet für einen genetisch veranlagten
FCL-Fan sind grundsätzlich immer die eigenen Spieler die Helden und die
anderen schuld.
Frauenfeindliches in Richtung Nicole Petignat
In diesem Sinn gut für Frau Petignat, die am letzten Sonntag im Aarauer
Brügglifeld den Match FC Aarau gegen den FC Luzern leitete. Die Gäste
siegten 1:0, und sie war raus aus der verbalen Schusslinie. Derbe
Nettigkeiten sind ihr auch so bei jedem Pfiff gegen Weissblau zugejohlt
worden. Nettigkeiten, die nicht jugendfrei sind und unter dem Begriff
«frauenfeindlich» entschärft zusammengefasst werden können.
Natürlich bekamen auch die Aarauer ihr Fett ab: «Hat noch jemand ein Päckli
weisser Socken?», fragte Seppi D. in die bierlaunige Runde. Das Mitglied der
Fansektion Löwenherz Kriens suchte etwas, das er Torhüter Massimo Colomba
mutig um die Ohren hätte schmeissen können. Der Aarauer Keeper weiss, was es
heisst, den «Gegner» im Rücken zu haben. Als Aargauer etwa muss man immer
damit rechnen, mit einem «Rüebliregen» begrüsst zu werden.
Anheizer und Choreograf
Oben auf dem Absperrzaun hat sich der Einheizer installiert. Ausgerüstet mit
einem Megafon gibt er als Animator alles. Der Match in seinem Rücken
interessiert ihn nur am Rande. Sein Kerngeschäft ist dafür zu sorgen, dass
die eigene Mannschaft koordiniert angefeuert wird. Zuerst kommt der Befehl,
«Hände nach oben», dann rufen auf sein Kommando alle im Takt «L-U-Z-E-R-N
Luzern, wir siegen keine Frage, Aarau küsst die Niederlage ...». Bei
nächster Gelegenheit wird der Gegner ebenfalls choreografiert mit
Ausdrücken aus dem Fäkal-Vokabular verhöhnt. Selbstredend, dass jeder Fan
eines anderen Fussballclubs ein Hurensohn ist und alle Nicht-FCL-Spieler
grundsätzlich als Weichbecher gelten. Wer denkt, schlimmer gehts nimmer,
irrt: Als das Aarauer Fan-Grüppchen auf der Gegentribüne in Richtung
Luzerner Block Laut von sich gab, erntete es nicht wie erhofft Groll,
sondern nur mitleidiges Lachen: «Sieh da, sieh da, das ganze Dorf ist da.»
Natürlich gibts bei Gelegenheit immer auch Originelles aus der Ecke
Rassismus: Als Gürkan Sermeter, Aarauer Spieler mit türkischen Wurzeln, zur
Eckfahne schreitet, wird er in Anspielung auf
das WM-Qualifikationsspiel Schweiz - Türkei mit einem «4:2 nicht dabei
ha, ha, ha ...» ausgelacht. Dann fällt das 1:0 für Luzern der Fanblock
verfällt in ein kollektives Zen. Und Aaraus Trainer Urs Schönenberger erhält
den Gratistipp, schon mal die Koffer zu packen. Wo Fans Recht haben, haben
sie Recht.
Ein einziges Wort gefiel mir: Niebelungentreue
Verfasst: 1. Nov 2006, 18:36
von Stecki
Majo? hat geschrieben:Murmi hat geschrieben:Bericht vom Zofinger Tagblatt von heute
«Ho-ho-hopp Lozärn ...!»
Fan-Gesang Ohrenbetäubender Augenschein beim Match FC Aarau - FC Luzern
Jörg Lüscher
Sie sind das Salz in der Suppe, ohne die heissblütigen, angefressenen,
fanatischen Fans wäre der Fussballsport nur halb so faszinierend. Erst die
grölende, tobende, feiernde Meute in der Nord-, Süd-, Ost- oder
Muttenzerkurve macht den Stallgeruch eines Stadions aus. Lamenti über dann
und wann vorkommende Ausschreitungen hin oder her, geben wir es doch zu: Je
mehr der Mist dampft, desto kribbelnder das Erlebnis «Tschuttimatch».
Es gilt zu unterscheiden zwischen braven Fans (FC Aarau), gefürchteten Fans
(FC Basel), heissblütigen Fans (FC Sion), inexistenten Fans (FC
Schaffhausen) und den Fans des FC Luzern. Diese sind bekannt für ihre
Nibelungentreue zu ihrem geliebten Verein. Egal, was die Jungs auf dem Rasen
für einen Stiefel zusammenkicken, egal wie einfältig der Vorstand agiert und
erste recht egal, wie die Partie endet für einen genetisch veranlagten
FCL-Fan sind grundsätzlich immer die eigenen Spieler die Helden und die
anderen schuld.
Frauenfeindliches in Richtung Nicole Petignat
In diesem Sinn gut für Frau Petignat, die am letzten Sonntag im Aarauer
Brügglifeld den Match FC Aarau gegen den FC Luzern leitete. Die Gäste
siegten 1:0, und sie war raus aus der verbalen Schusslinie. Derbe
Nettigkeiten sind ihr auch so bei jedem Pfiff gegen Weissblau zugejohlt
worden. Nettigkeiten, die nicht jugendfrei sind und unter dem Begriff
«frauenfeindlich» entschärft zusammengefasst werden können.
Natürlich bekamen auch die Aarauer ihr Fett ab: «Hat noch jemand ein Päckli
weisser Socken?», fragte Seppi D. in die bierlaunige Runde. Das Mitglied der
Fansektion Löwenherz Kriens suchte etwas, das er Torhüter Massimo Colomba
mutig um die Ohren hätte schmeissen können. Der Aarauer Keeper weiss, was es
heisst, den «Gegner» im Rücken zu haben. Als Aargauer etwa muss man immer
damit rechnen, mit einem «Rüebliregen» begrüsst zu werden.
Anheizer und Choreograf
Oben auf dem Absperrzaun hat sich der Einheizer installiert. Ausgerüstet mit
einem Megafon gibt er als Animator alles. Der Match in seinem Rücken
interessiert ihn nur am Rande. Sein Kerngeschäft ist dafür zu sorgen, dass
die eigene Mannschaft koordiniert angefeuert wird. Zuerst kommt der Befehl,
«Hände nach oben», dann rufen auf sein Kommando alle im Takt «L-U-Z-E-R-N
Luzern, wir siegen keine Frage, Aarau küsst die Niederlage ...». Bei
nächster Gelegenheit wird der Gegner ebenfalls choreografiert mit
Ausdrücken aus dem Fäkal-Vokabular verhöhnt. Selbstredend, dass jeder Fan
eines anderen Fussballclubs ein Hurensohn ist und alle Nicht-FCL-Spieler
grundsätzlich als Weichbecher gelten. Wer denkt, schlimmer gehts nimmer,
irrt: Als das Aarauer Fan-Grüppchen auf der Gegentribüne in Richtung
Luzerner Block Laut von sich gab, erntete es nicht wie erhofft Groll,
sondern nur mitleidiges Lachen: «Sieh da, sieh da, das ganze Dorf ist da.»
Natürlich gibts bei Gelegenheit immer auch Originelles aus der Ecke
Rassismus: Als Gürkan Sermeter, Aarauer Spieler mit türkischen Wurzeln, zur
Eckfahne schreitet, wird er in Anspielung auf
das WM-Qualifikationsspiel Schweiz - Türkei mit einem «4:2 nicht dabei
ha, ha, ha ...» ausgelacht. Dann fällt das 1:0 für Luzern der Fanblock
verfällt in ein kollektives Zen. Und Aaraus Trainer Urs Schönenberger erhält
den Gratistipp, schon mal die Koffer zu packen. Wo Fans Recht haben, haben
sie Recht.
Ein einziges Wort gefiel mir: Niebelungentreue
Wirklich?

Verfasst: 1. Nov 2006, 18:36
von UNDERCOVER
wie sich gewisse hier künstlich aufregen können, köstlich.

Verfasst: 1. Nov 2006, 18:39
von sprayvenhoe
Eigentlich können wir froh sein noch so glimpflich davongekommen zu sein...
Gäbe da noch viel üblere Ausrufe/Gesänge (Remember: "Wir sind die xx-xxxxxxdivision) und so...
Verfasst: 1. Nov 2006, 18:45
von hra