Verfasst: 27. Apr 2007, 03:37
PS: GRANDE TOR PAQUITO!!! HAMMER!!!
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Und das Zuspiel zu Lustrinelli zum 2:2?Volare hat geschrieben:Paquito spielte, bis auf zwei Szenen wirklich nicht so überragend. Verdammt viele Fehlpässe im Spielaufbau und er verzögerte viel das Spiel. Aber ich mag es ihm gönnen, dass gerade er das Tor schoss!
Fussball, Schweizer Cup, Halbfinal: FC Zürich - FC Luzern 2:3 (1:0)
Später Schuss ins FCL-Glück
Der FCL lag in Zürich zweimal im Rückstand und siegte trotzdem: In der 92. Minute traf Paquito und sicherte dem FC Luzern den Finaleinzug gegen den FC Basel.
Was war das für ein Ende, was trug sich da nur zu auf dem Hardturm-Rasen. Paquito hatte den Ball plötzlich vor sich, die 92. Minute lief, es stand 2:2 und die Verlängerung schien beschlossene Sache. Aber just in diesem Moment hatte Paquito, oft gescholtener Brasilianer, seinen grossen Auftritt. Er schoss den FC Luzern mit einem Prachtsschuss gegen den Meister FC Zürich zum 3:2-Sieg und damit nach 2005 wieder in den Cupfinal. Dort trifft er am Pfingstmontag in Bern auf den FC Basel.
Die Zürcher waren konsterniert, die Luzerner, die in der Schlussphase plötzlich mutig geworden waren, lagen sich in den Armen. Und sie liessen sich danach von gegen 3000 begeisterten Fans feiern. Der FCL hatte die grosse Überraschung zustande gebracht und seine Rolle einwandfrei interpretiert. Er hatte dem Meister mit grosser Leidenschaft Widerstand geleistet. «Wir haben zweimal einen Rückstand aufgeholt, dafür verdient die Mannschaft ein grosses Kompliment», sagte Trainer Ciriaco Sforza, «wir haben 92 Minuten taktisch und spielerisch dagegen gehalten.» Und: Der FCL leistete im Abschluss hervorragende Arbeit.
Abdis 1:0 in der Nachspielzeit
Bevor das Spiel anfing, lächelte Ciriaco Sforza nämlich noch entspannt in die TV-Kamera, und eines stellte er noch einmal klar: «Wir sind die Aussenseiter.» Von seiner Luzerner Mannschaft, die er aufs Feld schickte, verlangte er strikte Disziplin, saubere Ordnung und aggressives Auftreten mit dem Ziel, die spielstarken Zürcher nicht zur Entfaltung kommen zu lassen - ganz nach dem Gebot: Bloss kein Tor kassieren. Der FCL setzte exakt das um, was ihm aufgetragen wurde, stand kompakt auf dem Rasen, ging aber gleichzeitig keine Risiken in der Offensive ein. Seinen Angriffen fehlte offensichtlich der Glaube an ein erfolgreiches Ende. Zudem enthielt das Spiel des FCZ enorm viele Ungenauigkeiten.
Bis zur 45. Minute las sich die Zwischenbilanz darum ordentlich. Es stand 0:0, Goalie Zibung hatte das, was von Eudis auf sein Tor kam (5. und 45.) abgewehrt. 0:0 also. 0:0? Nein, es gab vor der Pause eine Nachspielzeit und eine Aktion, die irgendwie zum Auftritt des FCZ passte. Plötzlich lag der Ball schussbereit vor den Füssen von Abdi, der die Lücke sah und aus 22 Metern zum 1:0 traf. Unverdient war die Führung zwar nicht, aber sie war in dieser mässigen Partie auch nicht auf zwingende Art zustande gekommen.
Lustenbergers fulminantes 1:1
Zürich war mehrheitlich im Ballbesitz, hatte das Pech, dass Schiedsrichter Circhetta dem Tor von Raffael (51.) wegen Abseits die Gültigkeit verweigerte, hatte später das Pech, dass Inler nur den Pfosten traf (58.). Und dazwischen war passiert, was sie beim FCZ nicht budgetiert hatten: Das 1:1 des FCL. Fabian Lustenbergers Schuss aus 18 Metern fand via Von Bergens Knie den Weg ins Zürcher Tor.
Mit dem 1:1 war der FCL zurück im Fahrplan, brachte sich aber selber wieder in Rücklage. Nach 72 Minuten erlaubte sich Diethelm einen Aussetzer, als er Raffael zu Fall brachte, Cesar verwertete den Penalty zum 2:1. Alles klar also? Sforza handelte, wechselte Lustrinelli für Bader ein. Und von aussen sah er, wie der Tessiner drei Minuten danach in Stellung lief, von Paquito den Ball bekam. Sforza sah auch, wie Tihinen ein schweres Missgeschick unterlief - und Lustrinelli der Ausgleich glückte. 2:2 stand es jetzt, 2:2 dank unglaublicher Effizienz des FCL.
Und plötzlich nahm der Abend doch noch Züge eines richtigen Cupspiels an. Margairaz traf die Latte (82.), Tchouga prüfte Leoni (83.). Bis die grossartige 92. Minute für den FCL nahte, die Lustrinelli sagen liess: «Es war kein Zufall. Wir haben uns das Glück verdient.»
«Ich glaubte immer daran»
Paquito ärgerte FCL-Trainer Ciriaco Sforza nicht selten. Gestern aber entschädigte der Brasilianer ihn für vieles. Und widmete seinen 3:2-Siegtreffer der Mannschaft.
Anderson Luiz Pinheiro, oder beim FC Luzern einfach «Paquito», ist kein Mann der grossen Töne. Der brasilianisch-italienische Doppelbürger blieb auch gestern Abend ruhig, obwohl er mit einem wuchtigen Distanzschuss den FCL eben in den Cupfinal geschossen hatte. «Natürlich ist es schön für mich, dieses wichtige Tor erzielt zu haben, natürlich war auch etwas Glück dabei, dass ich den Ball so optimal traf, aber die Komplimente gebühren der Mannschaft. Wir waren sehr gut organisiert und gaben bis zum Schluss alles.»
Schon gegen Aarau stark
Den Vorwurf, dass der FC Luzern fast zu wenig respektive beinahe zu spät an seine Möglichkeiten geglaubt hatte, wies der 25-Jährige zurück: «Wir holten zweimal einen Rückstand auf, der nicht wirklich zwingend gewesen war, und wir drehten das Spiel schliesslich ganz am Schluss noch. Ich habe immer an die Wende geglaubt», sagte Paquito, der schon am Sonntag gegen Aarau lange gut gespielt und den 1:0-Siegtreffer eingeleitet hatte und gestern über 92 Minuten voll überzeugte.
Dass sich Trainer Sforza schon öfters über den von Chiasso zum FCL gestossenen Mittelfeldspieler geärgert hatte, weil er bisweilen zu verspielt agierte oder die Position zu wenig konsequent hielt oder seine defensiven Aufgaben nicht voll erfüllte, schien Paquito gar nicht realisiert zu haben. «Ich gebe in jedem Spiel immer das Maximum. Und ich versuche in jedem Training zu zeigen, dass ich bereit bin fürs Spiel, für die Mannschaft, für den FC Luzern.»
Cantaluppi: «Mein Speziellster»
Gestern, sagte er nach 23 Uhr noch, wolle er feiern, aber ab heute gelte seine Konzentration dem Spiel vom Sonntag in Schaffhausen. «Das ist normal. Der Cupfinal ist ja erst in einem Monat, da können wir uns noch lange darauf freuen. Jetzt müssen wir erst einmal beweisen, dass wir seit dem letzten Erfolg im Cup Fortschritte erzielt haben», spielte er auf das 0:5 vor einem Monat in der Meisterschaft gegen GC an, das kurz zuvor im Cup-Viertelfinal 3:1 geschlagen worden war. «In Schaffhausen», schloss Paquito, «wird es schwer, denn das Team braucht noch Punkte gegen den Abstieg. Und wir dürfen nicht vergessen, dass wir auch noch nicht ganz gerettet sind.»
Mario Cantaluppi pflichtete ihm sofort bei. «Ein, zwei Siege» seien dazu noch nötig, «und die wollen wir so schnell wie möglich realisieren», sagte der Zürcher im FCL-Dress, verweilte dann aber auch noch in Gedanken beim Pfingstmontag: «Ich war schon mehrmals im Cupfinal, aber das wird mein speziellster! Neu beim Aufsteiger und dann in der ersten Saison gleich im Endspiel: Das ist schon was. Und wir haben ja gegen den FCZ bewiesen, dass wir ein würdiger Finalist sind. Ein Sieg in Bern gegen Basel wäre natürlich die absolute Krönung dieser Saison.»
GRANDE!!! erstmals fast richtig getippt!!pommespanzer hat geschrieben:tutti a zurigo!!!
finale oho finale oho
wird hammer!
FCZ - FCL 2:3 (2:1)
tore egal, hauptsache finale!!!