Seite 165 von 349

Verfasst: 14. Mär 2010, 13:02
von raven
Bild 3
13. Juni 2009, Luzern: Chaos nach dem Spiel gegen Lugano: brennende Fahnen auf der Tribüne. (Reuters)

Kann mich noch gut an diese Chaos erinnern. Was schlimmeres hab ich wohl noch nie erlebt, hab jetzt noch n Trauma.
Von den Medien nett aus dem Zusammenhang gerissen.
In tat und warheit wars eher so Woodstock mässig.

Verfasst: 15. Mär 2010, 09:56
von Yoda
von Magdeburger Nachrichten:

Nachwort zu den Ausschreitungen in Berlin

Schon wieder Randale im deutschem Fußball. Tatort: Berlin, Olympiastadion. Die Bilder als gestern
Hertha-Anhänger nach dem Schlusspfiff in der Partie gegen den 1. FC Nürnberg den Innenraum
stürmten, gingen längst durch die Medien. Begriffe wie "Chaoten", "Idioten" oder "Krawallmacher"
geistern seither durch die Medien. Doch was ist gestern eigentlich passiert? Bei näherem
Betrachten nicht viel. Zwar wurde die Trainerbank und einige Stühle demoliert aber sonst? Keine
Person ist ernsthaft zu Schaden gekommen.
In den Medien wird hauptsächlich nur über die Spieler berichtet. Verlieren diese, hört man jedes
Wochenende die gleichen Aussagen in den Interviews. Steigt der Verein ab, verlassen die Spieler
diesen. Was am Ende bleibt, sind die Fans. Natürlich gibt es darunter genug Chaoten, dies kann
man nicht leugnen. Doch haben nicht auch die Fans, dass Recht ihre Meinung zu äußern?
Natürlich ist Gewalt, der falsche Weg. Doch wollten die Hertha-Fans gestern wirklich auf die Spieler
los?Keiner kann dies zu 100 Prozent behaupten oder gar bestätigen. Dass der Nürnberger Keeper
Schäfer nach dem Siegtreffer, statt mit der eigenen Mannschaft zu feiern obzszöne Gesten in
Richtung Hertha-Block machte wird wohl unbestraft bleiben. Hat ein gestandener
Bundesliga-Spieler es wirklich nötig, Fans, die die Saison über genug gelitten haben zu
provozieren?
Dass diese Fans Kosten und Urlaubstage auf sich nehmen um ihre Vereine zu begleiten, scheint
egal geworden zu sein. Für eine 0:4 Klatsche in Lissabon, 300 Euro auszugeben und zwei
Urlaubstage zu opfern, davon liest man nirgends.
Für die "Ausschreitungen", wird es nun wieder Stadionverbote hageln. Der Fußball verkommt
immer mehr zum Event. Die Stimmung in den Stadien wird meist nur noch von den Ultras getragen,
diese werden aber mehr und mehr ausgesperrt. Von Seiten des DFB wurden zuletzt Pfiffe gegen
die DFB-Elf schärfstens kritisiert. Mit dieser Aussage wird ganz deutlich gezeigt: Eintritt bezahlen -
Platz nehmen - nach 90. Minuten applaudieren - wieder gehen. Emotionen zeigen verboten. Wo ist
nur der Sport geblieben?

Verfasst: 15. Mär 2010, 12:29
von Volare
Yoda hat geschrieben:von Magdeburger Nachrichten:

Nachwort zu den Ausschreitungen in Berlin

Schon wieder Randale im deutschem Fußball. Tatort: Berlin, Olympiastadion. Die Bilder als gestern
Hertha-Anhänger nach dem Schlusspfiff in der Partie gegen den 1. FC Nürnberg den Innenraum
stürmten, gingen längst durch die Medien. Begriffe wie "Chaoten", "Idioten" oder "Krawallmacher"
geistern seither durch die Medien. Doch was ist gestern eigentlich passiert? Bei näherem
Betrachten nicht viel. Zwar wurde die Trainerbank und einige Stühle demoliert aber sonst? Keine
Person ist ernsthaft zu Schaden gekommen.
In den Medien wird hauptsächlich nur über die Spieler berichtet. Verlieren diese, hört man jedes
Wochenende die gleichen Aussagen in den Interviews. Steigt der Verein ab, verlassen die Spieler
diesen. Was am Ende bleibt, sind die Fans. Natürlich gibt es darunter genug Chaoten, dies kann
man nicht leugnen. Doch haben nicht auch die Fans, dass Recht ihre Meinung zu äußern?
Natürlich ist Gewalt, der falsche Weg. Doch wollten die Hertha-Fans gestern wirklich auf die Spieler
los?Keiner kann dies zu 100 Prozent behaupten oder gar bestätigen. Dass der Nürnberger Keeper
Schäfer nach dem Siegtreffer, statt mit der eigenen Mannschaft zu feiern obzszöne Gesten in
Richtung Hertha-Block machte wird wohl unbestraft bleiben. Hat ein gestandener
Bundesliga-Spieler es wirklich nötig, Fans, die die Saison über genug gelitten haben zu
provozieren?
Dass diese Fans Kosten und Urlaubstage auf sich nehmen um ihre Vereine zu begleiten, scheint
egal geworden zu sein. Für eine 0:4 Klatsche in Lissabon, 300 Euro auszugeben und zwei
Urlaubstage zu opfern, davon liest man nirgends.
Für die "Ausschreitungen", wird es nun wieder Stadionverbote hageln. Der Fußball verkommt
immer mehr zum Event. Die Stimmung in den Stadien wird meist nur noch von den Ultras getragen,
diese werden aber mehr und mehr ausgesperrt. Von Seiten des DFB wurden zuletzt Pfiffe gegen
die DFB-Elf schärfstens kritisiert. Mit dieser Aussage wird ganz deutlich gezeigt: Eintritt bezahlen -
Platz nehmen - nach 90. Minuten applaudieren - wieder gehen. Emotionen zeigen verboten. Wo ist
nur der Sport geblieben?
:prayer:

Verfasst: 15. Mär 2010, 13:02
von Wiesel
Volare hat geschrieben:
Yoda hat geschrieben:von Magdeburger Nachrichten:

Nachwort zu den Ausschreitungen in Berlin

Schon wieder Randale im deutschem Fußball. Tatort: Berlin, Olympiastadion. Die Bilder als gestern
Hertha-Anhänger nach dem Schlusspfiff in der Partie gegen den 1. FC Nürnberg den Innenraum
stürmten, gingen längst durch die Medien. Begriffe wie "Chaoten", "Idioten" oder "Krawallmacher"
geistern seither durch die Medien. Doch was ist gestern eigentlich passiert? Bei näherem
Betrachten nicht viel. Zwar wurde die Trainerbank und einige Stühle demoliert aber sonst? Keine
Person ist ernsthaft zu Schaden gekommen.
In den Medien wird hauptsächlich nur über die Spieler berichtet. Verlieren diese, hört man jedes
Wochenende die gleichen Aussagen in den Interviews. Steigt der Verein ab, verlassen die Spieler
diesen. Was am Ende bleibt, sind die Fans. Natürlich gibt es darunter genug Chaoten, dies kann
man nicht leugnen. Doch haben nicht auch die Fans, dass Recht ihre Meinung zu äußern?
Natürlich ist Gewalt, der falsche Weg. Doch wollten die Hertha-Fans gestern wirklich auf die Spieler
los?Keiner kann dies zu 100 Prozent behaupten oder gar bestätigen. Dass der Nürnberger Keeper
Schäfer nach dem Siegtreffer, statt mit der eigenen Mannschaft zu feiern obzszöne Gesten in
Richtung Hertha-Block machte wird wohl unbestraft bleiben. Hat ein gestandener
Bundesliga-Spieler es wirklich nötig, Fans, die die Saison über genug gelitten haben zu
provozieren?
Dass diese Fans Kosten und Urlaubstage auf sich nehmen um ihre Vereine zu begleiten, scheint
egal geworden zu sein. Für eine 0:4 Klatsche in Lissabon, 300 Euro auszugeben und zwei
Urlaubstage zu opfern, davon liest man nirgends.
Für die "Ausschreitungen", wird es nun wieder Stadionverbote hageln. Der Fußball verkommt
immer mehr zum Event. Die Stimmung in den Stadien wird meist nur noch von den Ultras getragen,
diese werden aber mehr und mehr ausgesperrt. Von Seiten des DFB wurden zuletzt Pfiffe gegen
die DFB-Elf schärfstens kritisiert. Mit dieser Aussage wird ganz deutlich gezeigt: Eintritt bezahlen -
Platz nehmen - nach 90. Minuten applaudieren - wieder gehen. Emotionen zeigen verboten. Wo ist
nur der Sport geblieben?
:prayer:
hab das Gefühl dass man im Osten oft etwas differenzierter berichtet...

Verfasst: 15. Mär 2010, 13:56
von LU-57
:shock:

edit: was ist das für ein blatt? studenten-zeitung oder wie?
:arrow: http://www.magdeburger-nachrichten.de/
würde das ganze wieder etwas relativieren...

greez

Verfasst: 15. Mär 2010, 14:00
von Heiri
Eine objektivere Berichterstattung wäre sicher wünschenswert.
Vorkommnisse wie die angesprochenen von Berlin jedoch zu verteidigen halte ich für Grenzwertig.
Ich denke kaum dass die "Fans" den Nürnberger zum Sieg gratuliert hätten, wären diese noch auf dem Platz gewesen.

(hatte beim betrachten der Bilder irgendwie ein Türkei-Flashback)

Verfasst: 15. Mär 2010, 14:19
von the_wolf
wie ich schon seit jahren sage:
hertha fans sind einfach billige prolls der übelsten sorte.

wünsche jedem, der mir entgegnen will, eine u-bahn fahrt in einem mit hertha prolls gefüllten wagen.

in berlin UND umgebung gibts top fanszenen, aber sicher nicht bei der hertha.

in der zweiten liga interessiert sich keine sau mehr für diesen deppen verein.

Verfasst: 15. Mär 2010, 15:10
von WWuG
dass union die stilvolleren u-bahn-prolls hat als die hertha, halte ich für ausgeschlossen...

heiri hat irgendwie recht, und das kommt selten genug vor, wenns um fanstories geht.

Verfasst: 15. Mär 2010, 15:31
von the_wolf
WWuG hat geschrieben:dass union die stilvolleren u-bahn-prolls hat als die hertha, halte ich für ausgeschlossen...
da hat der würg wieder mal recht...von wegen mauer und so... 8)

Verfasst: 15. Mär 2010, 18:36
von Plastikelefant
in deutschland passiert ja nichts, und dort haben alle alles im Griff. lg an kks

Verfasst: 16. Mär 2010, 09:16
von WWuG
KKS auf Verbrecherjagd, jetzt neu auch via Facebook. Ob AFP bald ein fettes Mandat von ihr kriegt?

Verfasst: 16. Mär 2010, 13:28
von Pumukl
WWuG hat geschrieben:KKS auf Verbrecherjagd, jetzt neu auch via Facebook. Ob AFP bald ein fettes Mandat von ihr kriegt?
Quelle?

Verfasst: 16. Mär 2010, 13:29
von Legia
Wiesel hat geschrieben:
Volare hat geschrieben:
Yoda hat geschrieben:von Magdeburger Nachrichten:

Nachwort zu den Ausschreitungen in Berlin

Schon wieder Randale im deutschem Fußball. Tatort: Berlin, Olympiastadion. Die Bilder als gestern
Hertha-Anhänger nach dem Schlusspfiff in der Partie gegen den 1. FC Nürnberg den Innenraum
stürmten, gingen längst durch die Medien. Begriffe wie "Chaoten", "Idioten" oder "Krawallmacher"
geistern seither durch die Medien. Doch was ist gestern eigentlich passiert? Bei näherem
Betrachten nicht viel. Zwar wurde die Trainerbank und einige Stühle demoliert aber sonst? Keine
Person ist ernsthaft zu Schaden gekommen.
In den Medien wird hauptsächlich nur über die Spieler berichtet. Verlieren diese, hört man jedes
Wochenende die gleichen Aussagen in den Interviews. Steigt der Verein ab, verlassen die Spieler
diesen. Was am Ende bleibt, sind die Fans. Natürlich gibt es darunter genug Chaoten, dies kann
man nicht leugnen. Doch haben nicht auch die Fans, dass Recht ihre Meinung zu äußern?
Natürlich ist Gewalt, der falsche Weg. Doch wollten die Hertha-Fans gestern wirklich auf die Spieler
los?Keiner kann dies zu 100 Prozent behaupten oder gar bestätigen. Dass der Nürnberger Keeper
Schäfer nach dem Siegtreffer, statt mit der eigenen Mannschaft zu feiern obzszöne Gesten in
Richtung Hertha-Block machte wird wohl unbestraft bleiben. Hat ein gestandener
Bundesliga-Spieler es wirklich nötig, Fans, die die Saison über genug gelitten haben zu
provozieren?
Dass diese Fans Kosten und Urlaubstage auf sich nehmen um ihre Vereine zu begleiten, scheint
egal geworden zu sein. Für eine 0:4 Klatsche in Lissabon, 300 Euro auszugeben und zwei
Urlaubstage zu opfern, davon liest man nirgends.
Für die "Ausschreitungen", wird es nun wieder Stadionverbote hageln. Der Fußball verkommt
immer mehr zum Event. Die Stimmung in den Stadien wird meist nur noch von den Ultras getragen,
diese werden aber mehr und mehr ausgesperrt. Von Seiten des DFB wurden zuletzt Pfiffe gegen
die DFB-Elf schärfstens kritisiert. Mit dieser Aussage wird ganz deutlich gezeigt: Eintritt bezahlen -
Platz nehmen - nach 90. Minuten applaudieren - wieder gehen. Emotionen zeigen verboten. Wo ist
nur der Sport geblieben?
:prayer:
hab das Gefühl dass man im Osten oft etwas differenzierter berichtet...
Ich habe Magdeburg schon immer gemocht :P

Verfasst: 17. Mär 2010, 12:58
von Wiesel
22.15 Stern TV: Stefan Schubert(Polizist und gleichzeitig Bielefelder Hooligan..)

Verfasst: 17. Mär 2010, 14:28
von Sonny Black

Verfasst: 17. Mär 2010, 16:52
von jossen
Heinz Gassmann - FC Baden hat geschrieben:Das Cupspiel ist noch nicht abgehakt. Die in Rechnung gestellten Leistungen der Kantons- und Stadtpolizei gibt noch viel zu reden. Es stehen immer noch Beträge und Rechnungen von über Fr. 22'000.– im Raum, die der FC Baden in diesem Umfang nicht begleichen will. Für die Stadionsicherheit im Esp, musste der Klub schon Fr. 12'000.– aufbringen. Und wenn nun ein Kleinverein die kantonalen Ordnungskräfte respektive die Sicherheit ausserhalb des Stadions auch noch bezahlen muss, dann ist das Risiko eines Verlustgeschäftes sehr gross. Das heisst, es wäre der «Tod vom Schweizer-Cup», wo sich die Kleinen mit den Grossen messen dürfen und zu- gleich einen «Batzen» in ihre Klubkassen verdienen sollten. Die «hohle Hand» machen aber viele andere. Die Partnerschaft, die Vertrauen schafft.
http://www.fcbaden.ch/junioren/image/up ... 09_LR_.pdf

Verfasst: 17. Mär 2010, 17:11
von Camel
Mein Gott, dann sollen sie sich hald von den Sicherheitsverantwortlichen und der Polizei nicht übers Ohr hauen lassen. Reine Geldvergeudung diese übertriebenen Sicherheitsmassnahmen an solchen Cupspielen. Remember FC Linth...

Verfasst: 17. Mär 2010, 17:13
von WWuG
Camel hat geschrieben:Mein Gott, dann sollen sie sich hald von den Sicherheitsverantwortlichen und der Polizei nicht übers Ohr hauen lassen.
schon so. allerdings ist es halt für einen provinz-verein-präsi nicht so leicht abzuschätzen, wie man die aussagen der jeweiligen vereine und des verbandes werten soll. und wenn dann trotzdem was passiert, ist man sowieso der dumme...

Verfasst: 17. Mär 2010, 17:14
von Camel
Im Fall Linth kann man den schwarzen Peter sicher dem Samurai zuschieben.


Edit: Was soll denn an einem solchen Spiel schon passieren?

Verfasst: 17. Mär 2010, 17:16
von LU-57
jemandem n cupspiel bei nem kleinen bekannt, an dem es mal so richtig zur sache ging?