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Verfasst: 21. Mär 2010, 13:38
von raven
Glaube kaum, dass der Bulle vor dem sprayen noch schnell den Ausweis gezückt hat.
Hätte wohl noch bei manchem gedreht wenn ein vermeintlicher Otto Normalmensch einem plötzlich ne Ladung Pfefferspray im Gesicht deponiert...

Verfasst: 21. Mär 2010, 21:02
von Hebi
Wiesel hat geschrieben:22.15 Stern TV: Stefan Schubert(Polizist und gleichzeitig Bielefelder Hooligan..)
Ist Video iergendwo im Internet aufgeschaltet?

Verfasst: 21. Mär 2010, 21:10
von Pazzo
YB-GC: 21 Festnahmen bei Fussballspiel

Bern - Die Berner Polizei hat 21 Fans von YB und GC festgenommen, die rund um das Berner Stade de Suisse gegen das Gesetz verstossen haben. Bei Personenkontrollen vor dem Spiel am Samstagabend nahm die Polizei elf Personen in polizeilichen Gewahrsam, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Bei ihnen wurde pyrotechnische Artikel sowie Betäubungsmittel gefunden. Sie wurden nach dem Spiel wieder entlassen. Nach Spielschluss nahm die Polizei zudem weitere zehn Personen wegen Beschimpfung, Drohung und unbefugtem Überschreiten von Bahngeleisen fest.

Verfasst: 21. Mär 2010, 21:20
von Camel
Pazzo hat geschrieben:YB-GC: 21 Festnahmen bei Fussballspiel

Bern - Die Berner Polizei hat 21 Fans von YB und GC festgenommen, die rund um das Berner Stade de Suisse gegen das Gesetz verstossen haben. Bei Personenkontrollen vor dem Spiel am Samstagabend nahm die Polizei elf Personen in polizeilichen Gewahrsam, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Bei ihnen wurde pyrotechnische Artikel sowie Betäubungsmittel gefunden. Sie wurden nach dem Spiel wieder entlassen. Nach Spielschluss nahm die Polizei zudem weitere zehn Personen wegen Beschimpfung, Drohung und unbefugtem Überschreiten von Bahngeleisen fest.
Hooligans!

Verfasst: 21. Mär 2010, 23:25
von LU-57
FC St.Gallen - FC Basel, 21.03.2010
20min.ch, bazonline.ch, blück.ch, blabla hat geschrieben:FCB-Fans wollten Stadion stürmen
http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... n-16680500
fcbforum.ch hat geschrieben:Erste Fan-Stimmen
http://www.fcbforum.ch/forum/showpost.p ... tcount=197
sg-pfefferspray + co. kennt man ja auch als luzerner nur zu gut...

greez

Verfasst: 22. Mär 2010, 01:02
von Legia
"immer werden die randalierenden Fans kritisiert. Aber man sollte sich auch mal fragen warum sie das tun. Bei solchen Schiedsrichterleistungen ist das ja kein Wunder"

Radio Pilatus Reporter nach dem Platzverweis für Hakan, ungefähre Wiedergabe...... :P :P

Verfasst: 22. Mär 2010, 18:14
von WWuG

Verfasst: 23. Mär 2010, 09:02
von Maniac
Basilea hat geschrieben:Bei den Eingangskontrollen griffen die DELTAS so ziemlich jedem zwischen die Beine, wodurch mehrere Fackeln ertastet wurden. Die Mitführenden wurden sogleich mitgenommen und weiter durchsucht und auch brutal niedergeknüppelt, was in einem Fall zu einem doppelten Armbruch führte. Auch andere trugen Verletzungen davon. Die Basler setzten sich zur Wehr, konnten aber aufgrund des, aus Fansicht, misslichen Aufbaus des Eingangsbereichs nicht viel erreichen, ausser noch mehr grosszügig herumgespritztes Tränengas und Schläge mit den Stöcken. Drinnen musste der Block verteidigt werden. Nachher bliebt es ruhig im Gästesektor bis zum Ende des Spiels. Am Bahnhof warteten die Basler auf die Verhafteten, welche jedoch bis zur Abreise nicht freigelassen wurden. Danach rückten die bereits abgereisten Herren der Polizei nocheinmal an, um den Baslern erneut ein Geschenk aus Tränengas und Gummischrot vorbei zu bringen. Es wurde mit Steinwürfen reagiert. Zwei Stunden später, nach etlichen gezogenen Notbremsen, Katz und Maus mit der Polizei und OHNE VERHAFTETE, fuhr der Extrazug in Richtung Basel ab.

Verfasst: 23. Mär 2010, 09:10
von Master
wenn die story so stattgefunden hat, überrascht mich dies zu 0,00% (geht wohl jedem gleich, wo mal in sg war)

Verfasst: 23. Mär 2010, 09:52
von boeme
Basilea hat geschrieben:Bei den Eingangskontrollen griffen die DELTAS so ziemlich jedem zwischen die Beine, wodurch mehrere Fackeln ertastet wurden. Die Mitführenden wurden sogleich mitgenommen und weiter durchsucht und auch brutal niedergeknüppelt, was in einem Fall zu einem doppelten Armbruch führte. Auch andere trugen Verletzungen davon. Die Basler setzten sich zur Wehr, konnten aber aufgrund des, aus Fansicht, misslichen Aufbaus des Eingangsbereichs nicht viel erreichen, ausser noch mehr grosszügig herumgespritztes Tränengas und Schläge mit den Stöcken. Drinnen musste der Block verteidigt werden. Nachher bliebt es ruhig im Gästesektor bis zum Ende des Spiels. Am Bahnhof warteten die Basler auf die Verhafteten, welche jedoch bis zur Abreise nicht freigelassen wurden. Danach rückten die bereits abgereisten Herren der Polizei nocheinmal an, um den Baslern erneut ein Geschenk aus Tränengas und Gummischrot vorbei zu bringen. Es wurde mit Steinwürfen reagiert. Zwei Stunden später, nach etlichen gezogenen Notbremsen, Katz und Maus mit der Polizei und OHNE VERHAFTETE, fuhr der Extrazug in Richtung Basel ab.
zum glück kam ich ohne kontrolle rein! :butthead:

Verfasst: 23. Mär 2010, 10:21
von Yoda
DFB: Auswärts Teil-Ausschluss von Fans

Für die Begegnungen in Hamburg und Freiburg keine Stehplätze an Club-Fans; DFB beziffert Sanktionswert mit rund 100.000 Euro.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball Bundes hat am Montag, 22.03.10, in Frankfurt entschieden, dass der 1. FC Nürnberg wegen der Verfehlungen von Anhängern im Auswärtsspiel beim VfL Bochum am 27.02.10 für die beiden Auswärtsspiele beim SC Freiburg (31. Spieltag) und beim Hamburger SV (33. Spieltag) nur das ihm zur Verfügung stehende Kontingent an Sitzplatztickets verkaufen darf; die Karten müssen personalisiert werden, wie es der 1. FCN schon für das kommende Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen durchführt.

Das dem Club zur Verfügung stehende Stehplatzkontingent für die beiden Begegnungen darf nicht verkauft werden; die Blöcke müssen leer bleiben. Der 1. FCN ist verpflichtet, den dadurch entstehenden wirtschaftlichen Schaden dem jeweiligen Gastgeber zu erstatten. Zudem muss der 1. FCN nach dem Verbands-Urteil dem Jugendamt Nürnberg zweckgebunden für das Fan-Projekt in diesem und im kommenden Jahr jeweils 20.000 Euro überweisen.

„Wir haben das Urteil so akzeptiert und gehen nicht in Berufung. Der wirtschaftliche Schaden sowie die fehlende Unterstützung schmerzt uns sehr, allerdings war es für uns wichtig, zumindest einem Teil unserer Fans die Möglichkeit zu geben, unsere Mannschaft im Abstiegskampf auch auswärts zu unterstützen“, sagte 1. FCN-Sportdirektor Martin Bader, der den Club mit dem 1. FCN-Sicherheitsbeauftragten Daniel Kirchner und dem Fan-Beauftragten Jürgen Bergmann gemeinsam mit Anwalt Dr. Christoph Schickhardt bei Anhörung und Verhandlung in Frankfurt vertreten hatte.

Bei der Begegnung in Bochum war im Gäste-Block des Bochumer Stadions Pyro-Technik abgebrannt und dabei neun Menschen verletzt worden.

Der Gesamt-Sanktionswert gegen den 1. FCN wurde vom DFB mit rund 100.000 Euro beziffert.

Der 1. FCN behält sich vor, den entstandenen wirtschaftlichen Schaden an die Täter weiter zu reichen, wenn diese im Zuge der Ermittlungen ausfindig gemacht werden.

Verfasst: 23. Mär 2010, 10:32
von Wessun
em März 22nd, 2010 22:53 hat geschrieben:
nämmed doch mol sälbr pfäfferzüg mit mol luege wie luschtig das die deltas finde

Verfasst: 23. Mär 2010, 13:09
von LU-57
Basler Zeitung hat geschrieben:Printausgabe der Basler Zeitung vom 23. Mätz 2010 (auszugsweise)

Seite 1

Heusler will Sicherheitsstandards

... Genau das ist am Sonntag in St. Gallen passiert, wo derzeit ein rigides Sicherheitsregime gilt. Beim Zugang der Basler Anhänger zu der AFG-Arena wurden offenbar auf der Suche nach illegalem Feuerwerk auch Minderjährige an den Genitalien abgetastet. In der Folge kam es zu heftigen Protesten, Verhaftungen, dem Einsatz von Tränengas sowie Gummigeschossen - und am Ende auch zu Verletzten. Während des Spiels wurde trotzdem Feuerwerk gezündet.


Seite 20

Heusler will landesweite Standards

... Beim Spiel St. Gallen-FCB sah das dann so aus: Keller-Sutter ernannte die Partie öffentlich zur Nagelprobe für ihr neues Regime. Basler Ultras ihrerseits fühlten sich bemüssigt, beweisen zu müssen, dass es trotzdem möglich ist, Pyromaterial in der AFG-Arena zu zünden. Das Ergebnis laut Zeugenaussagen: Bei jugendlichen Zuschauern wurden auch die Genitalien abgetastet, Entrüstung, Verhaftungen, Solidarisierung mit den Verhafteten, Tränengas, Gummigeschosse, Verletzte. Und im Stadion brannten trotzdem Fackeln.
Tagblatt hat geschrieben:Nach den Krawallen

http://www.tagblatt.ch/aktuell/ostsc...art192,1515150

Steinhagel aus dem Extrazug, Notbremse, blockierte Gleise: Dennoch hält die Stapo daran fest, Auswärtsfans in Winkeln zu empfangen – auch wenn am nächsten Samstag der FCZ kommt.

Gut eine Stunde nach Ende des Spiels FC St. Gallen – FC Basel war am Sonntagabend rund um die AFG Arena kaum mehr ein Mensch zu sehen – dafür ging es am Bahnhof Winkeln umso mehr zur Sache: Einige der 650 mit dem Extrazug angereisten Anhänger des FC Basel lieferten sich mit der Polizei eine veritable Schlacht. «Sie bombardierten uns aus dem ganzen Zug massiv mit Schottersteinen», sagt Benjamin Lütolf, Mediensprecher der Stapo St. Gallen.

Das polizeiliche «Grossaufgebot» habe sich zuerst zurückgezogen, um «nicht als Sparringpartner dazustehen», so Lütolf. Daraufhin hätten einige FCB-Anhänger begonnen, am Bahnhof Winkeln verschiedene Einrichtungen in Brand zu setzen. Ausserdem sei Pyro gezündet und herumgeworfen worden, so Lütolf. «Daraufhin mussten wir eingreifen.» Was folgte, war ein längeres Scharmützel, an dessen Ende die Polizei die Basler unter Einsatz von Tränengas und Gummischrot in den Extrazug zurückgedrängt habe. Zwei Basler wurden dabei festgenommen. Im Laufe der Auseinandersetzung war zudem im Zug mehrmals die Notbremse gezogen worden. Um etwa 20.30 Uhr fuhr der Extrazug schliesslich mit gut zwei Stunden Verspätung in Richtung Basel ab.

Kritik an Polizei und «Deltas»

Grund für die Zug-Blockade war, dass die Basler auf zehn ihrer Mitglieder warten wollten, die vor dem Spiel bei der Eingangskontrolle wegen Pyro-Besitz und Raufhandel verhaftet worden waren. «Das hatten wir der Polizei auch so kommuniziert», sagt Thomas Gander, Co-Leiter der Fanarbeit Basel. Während der gesittet verlaufenden Verhandlungen sei die Polizei dann aber unvermittelt auf den Zug gestürmt, habe mit Gummischrot geschossen und «Tränengas in den Zug geleitet», so Gander. Er bezeichnet das Vorgehen der St. Galler Polizei als «unverhältnismässig» – sie habe mit ihrem Einsatz auch normale Fussball-Fans getroffen. Gander kritisiert zudem das «aggressive Auftreten» des privaten Sicherheitsdienstes «Delta» bei der Eingangskontrolle zum Gästesektor der AFG Arena. Dies sei kontraproduktiv: «In der Fanszene spricht sich rum, dass in St. Gallen rigoros durchgegriffen wird – und das zieht auch Leute an, die den Konflikt suchen.»


Gegen einige der Verhafteten wird es laut Staatsanwalt Thomas Hansjakob zu Schnellverfahren kommen. Wie viele Verfahren eingeleitet werden, war gestern noch unklar. Auch sassen einige der am Sonntag festgenommenen Personen gestern noch in Haft.
Bruggen ist keine Alternative

Durch das Scharmützel am Bahnhof Winkeln verspäteten sich 51 Züge zwischen vier bis sieben Minuten, für eine halbe Stunde wurden die Gleise gar in beide Richtungen gesperrt. Die SBB richteten zwischen Gossau und St. Gallen einen temporären Bus-Ersatz ein.

Trotz der Vorkommnisse vom Sonntag sieht Stapo-Sprecher Lütolf keine Alternativen zum Bahnhof Winkeln als Haltestelle der Extrazüge. Über den Bahnhof Bruggen etwa könnten nur zahlenmässig kleine Fan-Gruppen anreisen – Vereine wie der FC Zürich, der am nächsten Samstag in St. Gallen antritt, werden aber von mehreren hundert Anhängern begleitet. Auch die Idee, Auswärtsfans nur noch in Cars direkt zum Stadion fahren zu lassen, sieht Lütolf nicht als Lösung: «Früher kamen oft Gruppen in Cars – aber auch dort wurde randaliert.» Die Polizei konzentriere sich darauf, gegnerische Anhänger strikte zu trennen. Das sei auch dank des Gitterzauns in letzter Zeit gut gelungen. «Zudem haben sich die St. Galler Anhänger seit dem Herbst geradezu vorbildlich verhalten und keine Auseinandersetzungen gesucht», so Lütolf.

Verfasst: 23. Mär 2010, 13:39
von jossen
http://www.teleostschweiz.ch/?rubrik=wo ... =22&j=2010
vorbildliche st. galler wie es heisst.
schnellverfahren würden anscheinend noch nicht abschrecken

Verfasst: 25. Mär 2010, 11:52
von Haxen-Paule

Verfasst: 25. Mär 2010, 12:01
von LU-57
:thumright:

korrekt ist die aussage obendrein auch noch, wenn man z.b.
mal bedenkt, wie viele (unschuldige!) zuschauer in den letzten
1-2 saisons durch fcl-fans zu schaden kamen, und wie viele
von polizei- und sonstigen sicherheitskräften verletzt wurden...

greez

Verfasst: 25. Mär 2010, 12:53
von LU-57
WOZ hat geschrieben:Der Schnellrichter
«Verboten ist verboten»
WOZ, Daniel Ryser
http://www.woz.ch/artikel/2010/nr12/schweiz/19101.html
u.a. mit...
...Ein Beispiel: Als der FC St. Gallen den FC Luzern empfing, entstiegen hundert vermummte Luzerner dem Extrazug. Der Einsatzleiter sagte per Megafon: «Guten Tag, willkommen in St. Gallen. Bitte denken Sie daran, dass hier ein Vermummungsverbot gilt, wer dagegen verstösst, riskiert eine Busse von 800 Franken.» Dann ist etwas Erstaunliches passiert. Neunzig Prozent der Leute zogen ihre Haube ab. Wenn von hundert plötzlich neunzig nicht mehr vermummt sind, begeht keiner mehr Sachbeschädigungen. Deshalb ist es gerechtfertigt, wenn man auch jene Leute voll zur Verantwortung zieht, die in der gewaltbereiten Gruppe bloss eine Randfunktion haben, aber es der Gruppe ermöglichen, Straftaten zu begehen. Wir sind in St. Gallen auf einem guten Weg. Ein bisschen Optimierung braucht es noch.
diese durchsage hat man ja fast 2.5 meter weit gehört...! :wink:

greez

Verfasst: 25. Mär 2010, 14:27
von bluewhite pride
LÜ-57 hat geschrieben: ...
greez
waren ja 90% mit grippemaske, da pandemiegefahr..
verstehe dieses theater nicht :wink:

Verfasst: 26. Mär 2010, 16:49
von KategorieLU

Verfasst: 26. Mär 2010, 21:24
von Wessun