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Verfasst: 28. Nov 2006, 20:16
von hra
bill versuch erst gar nicht hier einigen etwas zu erklären :!:
dass viele leute andere verurteilen und einander die schuld in die schuhe schieben, zeigt mir nur wie masslos alle überfordert sind (welche für eine akz. lösung gefordert wären)
:arrow: BALD IST EM-TIME

Verfasst: 28. Nov 2006, 21:10
von Bani
Die Stellungsnahme auf der fcl Page:
Rote Karte der Gewalt

Delegationen des Stadtrates und der FC Luzern Innerschweiz AG haben heute morgen Massnahmen gegen die Gewaltausschreitungen im Umfeld von Sportveranstaltungen in Luzern beschlossen. Der Stadtrat und der FC Luzern verurteilen die Taten aufs Schärfste.



Fachleute gehen davon aus, dass rund 50 Personen die Spiele des FC Luzern zum Anlass nehmen, ihre extreme Gewaltbereitschaft auszuleben. Diese sind verantwortlich für die Ausschreitungen vom vergangenen Samstag und anlässlich der früheren Spiele. Unterstützt werden sie von rund 300 Sympathisanten aus der extremen Fanszene.



Der Stadtrat und der FC Luzern wollen das Problem mit aller Konsequenz angehen. Sie verurteilen in aller Form die Taten dieser Schläger. Die Gewalttäter und deren Sympathisanten gefährden nicht nur unbeteiligte Menschen, sondern auch die Zukunft des FC Luzern.



Der FC Luzern lanciert u.a. mit Unterstützung der Stadt eine Informationsoffensive in den Medien. Spieler, Vereinsführung und Prominente aus dem Beirat verurteilen darin die Gewalttaten und distanzieren sich von den Tätern. "Rote Karte der Gewalt!"



Die Ermittlungen der Polizei zu den Vorfällen vom letzten Samstag laufen auf Hochtouren. Derzeit werten Fachleute die Videoaufnahmen aus. Neben strafrechtlichen Konsequenzen wird der FC Luzern nach Abschluss der Ermittlungen gegen alle Beteiligten ein mehrjähriges Stadionverbot verhängen.

Verfasst: 28. Nov 2006, 21:38
von lucerne
Bani hat geschrieben:Die Stellungsnahme auf der fcl Page:
Rote Karte der Gewalt

Delegationen des Stadtrates und der FC Luzern Innerschweiz AG haben heute morgen Massnahmen gegen die Gewaltausschreitungen im Umfeld von Sportveranstaltungen in Luzern beschlossen. Der Stadtrat und der FC Luzern verurteilen die Taten aufs Schärfste.

Fachleute gehen davon aus, dass rund 50 Personen die Spiele des FC Luzern zum Anlass nehmen, ihre extreme Gewaltbereitschaft auszuleben. Diese sind verantwortlich für die Ausschreitungen vom vergangenen Samstag und anlässlich der früheren Spiele. Unterstützt werden sie von rund 300 Sympathisanten aus der extremen Fanszene.
wenigstens begreiffe ich nun endlich, in welcher form dieser satz zu verstehen ist. ich dachte wirklich, die hätten fest gehalten, dass die 300 extremen aus der fanszene die taten auch verurteilen...

dass die aktive szene jene nicht unterstützt, sollte die usl meiner meinung nach schnellstens klarstellen. wäre enorm schade, wenn die usl wegen den vorfällen grossen image-schaden erleiden würde.

Verfasst: 28. Nov 2006, 21:45
von Thomas1365
:applaus:

Verfasst: 28. Nov 2006, 22:21
von lutschiffistyle
Big Punisher hat geschrieben:
Wickie hat geschrieben:Der Schlussatz tönt doch schon mal gut, auch wenn diese Massnahme keinen direkten Einfluss auf kommende Ausschreitungen ausserhalb des Stadions hat...
hat sicherlich keinen direkten einfluss auf ausschreitungen ausserhalb des stadions aber wird dieses risiko sicherlich auch ein wenig verringern... immerhin ein anfang!
Gewalt im Stadion ist aber in Luzern fast kein Thema, was soll es dann bringen wenn es auf die Gewalt auserhalb des Stadionskeinen einfluss hat?

Verfasst: 28. Nov 2006, 22:23
von Thomas1365
lutschiffistyle hat geschrieben:
Big Punisher hat geschrieben:
Wickie hat geschrieben:Der Schlussatz tönt doch schon mal gut, auch wenn diese Massnahme keinen direkten Einfluss auf kommende Ausschreitungen ausserhalb des Stadions hat...
hat sicherlich keinen direkten einfluss auf ausschreitungen ausserhalb des stadions aber wird dieses risiko sicherlich auch ein wenig verringern... immerhin ein anfang!
Gewalt im Stadion ist aber in Luzern fast kein Thema, was soll es dann bringen wenn es auf die Gewalt auserhalb des Stadionskeinen einfluss hat?
hauptsache verbote

Verfasst: 28. Nov 2006, 23:21
von fesch
Stecki hat geschrieben:
Wiederum gibt es auch solche die man zwar vom Aussehen/Style her als Nazi/Hool/Chaot oder wie auchn immer einstufen würde, aber die noch nie einer Fliege, geschweigedenn einem Bus was zuleide getan haben.
genau, das versuchte ich in meinem beitrag genug gut rüberzubringen.. nämlich, dass jetzt durch die Chaoten wieder die Hools und Ultras die "schuldigen" sind. Auch ein Nazi, der sich ruhig verhält ist kein problem für das ganze, wie auch ein Chaot im Sinne von Linksextrem!

wenn ich jedcoh das Wort Chaot in den Mund nehme, so rede ich von Leuten die kein Ziel haben bei ihren aktionen, sondern nur gerade aus lust und laune heraus handeln

(ich könnte jetzt behaupt, dass wen ein Nazi ein Jugo verschlägt, dies sehr wohl aus einem Ziel und einer überzeugung heraus tut, deshalb ist er Kein Chaot - nicht das ich so was gut finde, aber das tut nix zur sache..)

- -

zum rest gibts nicht viel zu sagen.. vandalismus in VBL Fahrzeugen mit SV zu bekämpfen ist wohl das dümmste was ich je gehört habe!
muss ich für Ladendiebstahl etwa den Führerausweisabgeben?

unser STGB reicht so viel ich weiss genügend aus um solche Vandalenakte zu bestrafen...
zudem zieht man den Zorn anderer, unbeteiligten Fans auf sich... ich hasse es, irgendwo zu sein, wo ich nie weis ob ich wegen rauchen, einer brille oder ner glaze ein SV kriege.. so was macht mich rasend!

STIERLI GEH UEBER DIE BUECHER!

Verfasst: 29. Nov 2006, 00:15
von Bill Shankly
war interessant, heute Stadelmann von der SFL in 10vor10 zu sehen. man sieht die schizophrenie auf seiten der sfl und des verbandes, was das aufkommen für die kosten anbelangt, bezahlt doch der SFV für die pro natispiel anfallenden kosten (in der höhe von rund 300'000.-) auch keinen einzigen rappen! und bekanntlich wehrt sich selbiger auch, sich an den millionenkosten für die sicherheit der em08 zu beteiligen...


schon komisch, die ganze schweiz regt sich gerade fürchterlich über die geschehnisse auf, freut sich aber ungebremst auf die em im eigenen lande. wie viele unzählige millionen sicherheitskosten dieses turnier aber verursacht, scheint niemanden zu kümmern.. :roll:


gute nacht schweiz - guten morgen moderner fussball

Verfasst: 29. Nov 2006, 11:18
von maverick
fesch hat geschrieben: Auch ein Nazi, der sich ruhig verhält ist kein problem für das ganze, wie auch ein Chaot im Sinne von Linksextrem!
werden viele nazis ungerechtfertigt weggesperrt?? hoffe doch sehr!!

Verfasst: 29. Nov 2006, 17:52
von fesch
maverick hat geschrieben:
fesch hat geschrieben: Auch ein Nazi, der sich ruhig verhält ist kein problem für das ganze, wie auch ein Chaot im Sinne von Linksextrem!
werden viele nazis ungerechtfertigt weggesperrt?? hoffe doch sehr!!
keiner gehört UNGERECHTFERTIGT weggesperrt, ob er jetzt ne glatze hat oder nicht!

schreit er rassistische parolen, trägt er ein hackenkreuz, so ist dies von gesetzt her nicht erlaubt, ergo gehört er "weggesperrt"..

aber solange er nichts tut, dass gegen das Gesetzt verstösst, so hat er ebenfalls ein recht auf "leben"... auch wenn ich diese einstellung abgrund tief hasse, ist sie doch ein teil der geschichte und ein kleiner teil der gesellschaft, welche, solange im geltenenden recht, auch (leider) vertreten werden kann!

ich wünsche nimeandem das er ungerechtfertigt weggesperrt wird, egal was er nun ist!

Verfasst: 29. Nov 2006, 18:32
von Gunner
mein Gott ...... :albino:

Verfasst: 29. Nov 2006, 18:33
von hra
10 vor 10 war schlicht und einfach lächerlich.
aussagen wie "es wird sich bald alles ändern", wenn wir eine datenbank und umfeldsverbote haben, finde ich sehr sehr witzig (es wird einen scheiss nützen!)
habe noch nie jemanden gehört sagen, dass alle welche für die sicherheit zuständig wären (wie auch immer;sprich gesetze machen, ausführen etc.) durch und durch zu lasch waren und wie immer "das problem" erst erkennen, wenn es schon längst zu spät ist
in absehbarer zeit lässt sich gar nichts ändern, seht das endlich ein meine herren...

Verfasst: 5. Mär 2007, 12:03
von locärne
Da der andere thread gesperrt ist, setze ichs hier hinein.

leider ist die Revanche für das 0:1 missglückt. trotzdem hat man den st.Gallern ein bein gestellt.
Tagblatt Heute
Sport

Montag, 5. März 2007

Fringers Korrekturen
Der FC St. Gallen spielt gegen Luzern 0:0 und muss erstmals in der Rückrunde Punkte abgeben
Fussball. Eine schlechte erste Halbzeit, eine kleine Steigerung nach der Pause: Der FC St. Gallen muss sich im erstmals in dieser Saison ausverkauften Espenmoos gegen Luzern mit einem 0:0 begnügen.

"Markus Scherrer"

Im vierten Spiel der Rückrunde gab der FC St. Gallen zum ersten Mal in diesem Jahr Punkte ab. Damit verpassten es die Ostschweizer, zumindest vorübergehend punktemässig mit Leader FC Zürich gleichzuziehen. Doch das dürfte Trainer Rolf Fringer nicht wirklich beschäftigt haben. Vielmehr ärgerte er sich hinterher darüber, dass er sich – entgegen seiner ersten Absicht – dafür entschieden hatte, seine Mannschaft in einem 4-4-2 aufzustellen. Er tat es, obwohl er wusste, dass sein Team gegen eine gegnerische Mannschaft, die in einem 4-3-3 antritt, in dieser Grundausrichtung in der Vergangenheit doch mehrheitlich Probleme bekundet hatte. Und dies bewahrheitete sich gegen Luzern einmal mehr. Die Ostschweizer boten eine schlechte erste Halbzeit. Sie hatten vor allem im Mittelfeld, wo der Gegner, wegen seinem 4-3-3, stets eine personelle Überzahl hatte, mehr Schwierigkeiten, als ihnen lieb sein durfte.

Systemänderung
Weil auch Trainer Fringer mit dem, was seine Mannschaft in den ersten 45 Minuten geboten hatte, höchst unzufrieden war, schritt er in der Pause zur Tat – so wie er es, seit er den FC St. Gallen betreut, noch nie getan hat. Er nahm Alex und David Marazzi aus dem Spiel, er brachte Jesus Méndez und Guy Armand Feutchine. Mit diesen Wechseln ging auch eine Systemänderung einher. Fringer tat das, was er ursprünglich unter der Woche vor dem Spiel schon einmal geplant hatte: Er setzte auf die variable Spielweise, in welcher sich das 4-5-1 mit dem 4-3-3 abwechselt. Und der Trainer sagte nach der Partie: «Hätten wir von Beginn weg so gespielt, hätte es möglicherweise zum Sieg gereicht.»

In der Tat steigerte sich der FC St. Gallen nach Fringers Korrekturen in der zweiten Halbzeit markant – wobei das in Anbetracht des in den ersten 45 Minuten Gezeigten schnell einmal möglich war. Ein Treffer wollte ihm allerdings selbst in der Schlussphase nicht gelingen. Und dies obwohl die Ostschweizer die letzten 20 Minuten auch noch in Überzahl bestreiten konnten. Denn in der 70. Minute war der Arbeitstag für den Luzerner Innenverteidiger Lucien Mettomo vorzeitig zu Ende gegangen. Innerhalb von sechs Minuten war er zweimal verwarnt worden. Trotz Unterzahl und dem Fehlen des Kameruners in der Abwehr verloren die Gäste nichts von ihrer defensiven Stabilität. Und obwohl sie gegen Ende des Spiels doch merklich nachliessen, verdienten sie sich den Punkt. Denn die St. Galler waren an diesem Samstag in der Offensive nicht gerade reich an Ideen. Zwei, drei gute Chancen besassen sie. In der 53. Minute verfehlte ein Kopfball von Francisco Aguirre nur knapp das Ziel. In der 65. Minute parierte Torhüter David Zibung einen von Jürgen Gjasula getretenen Freistoss, und 18 Minuten vor Schluss vergab erneut Aguirre – nach einer Vorlage von Méndez – die wohl beste Möglichkeit des Heimteams.

Gelaberts achte Verwarnung
Trotz den ersten Punktverlusten in diesem Jahr bleibt der FC St. Gallen der erste Verfolger des FC Zürich, der allerdings seinen Vorsprung auf fünf Zähler ausbauen konnte. Am nächsten Samstag sind die Ostschweizer in Thun zu Gast. Und dort werden sie ein erstes Mal auf Marcos Gelabert verzichten müssen. Der Argentinier wurde gegen Luzern zum achten Mal in dieser Saison verwarnt und muss für zwei Partien aussetzen.

Verfasst: 5. Mär 2007, 13:42
von mysterius
Anzumerken ist zum Spieltag wohl nur noch die Zettelchen-Methode von Sforza. Habe noch nie gesehen, dass der Trainer einem Spieler Zettel in die Hand drückt und dieser die (oder wars nur einer?) den anderen weiterreichen muss... Wie auch immer... lustig hab ichs gefunden.

Verfasst: 5. Mär 2007, 14:20
von Motte

Verfasst: 5. Mär 2007, 14:39
von Simba
mysterius hat geschrieben:Anzumerken ist zum Spieltag wohl nur noch die Zettelchen-Methode von Sforza. Habe noch nie gesehen, dass der Trainer einem Spieler Zettel in die Hand drückt und dieser die (oder wars nur einer?) den anderen weiterreichen muss... Wie auch immer... lustig hab ichs gefunden.
Diese Methode konnte man in der Vergangenheit öfters beobachten. Real Madrid wollte einen seiner Spieler ja bereits einmal mit einer Funkverbindung ausrüsten, um die Anweisungen des Trainers besser entgegennehmen zu können. Grund dafür war damals übrigens die Tatsache, dass die Spieler wegen des hohen Lärmpegels im Stadion die Anweisungen des Trainers nicht mehr verstehen konnten (dies dürfte allerdings in St. Gallen weniger der Grund gewesen sein).

Verfasst: 5. Mär 2007, 14:56
von sprayvenhoe
Simba hat geschrieben:
mysterius hat geschrieben:Anzumerken ist zum Spieltag wohl nur noch die Zettelchen-Methode von Sforza. Habe noch nie gesehen, dass der Trainer einem Spieler Zettel in die Hand drückt und dieser die (oder wars nur einer?) den anderen weiterreichen muss... Wie auch immer... lustig hab ichs gefunden.
Diese Methode konnte man in der Vergangenheit öfters beobachten. Real Madrid wollte einen seiner Spieler ja bereits einmal mit einer Funkverbindung ausrüsten, um die Anweisungen des Trainers besser entgegennehmen zu können. Grund dafür war damals übrigens die Tatsache, dass die Spieler wegen des hohen Lärmpegels im Stadion die Anweisungen des Trainers nicht mehr verstehen konnten (dies dürfte allerdings in St. Gallen weniger der Grund gewesen sein).
Grund in St.Gallen waren die Frisuren der Spieler. Da bei den meisten Spielern die Gehöröffnungen durch die Haarpracht verdeckt und beeinträchtigt wird, ist es ihnen nicht mehr möglich alle Anweisungen des Trainers zu verstehen.

Lösung 1:
Zetteli

Lösung 2:
Haareschneiden

:arrow: Fazit: ein Zetteli ist billiger als eine neue Haarpracht für die ganze Mannschaft

Verfasst: 5. Mär 2007, 14:58
von
ivenhoe hat geschrieben:
Simba hat geschrieben:
mysterius hat geschrieben:Anzumerken ist zum Spieltag wohl nur noch die Zettelchen-Methode von Sforza. Habe noch nie gesehen, dass der Trainer einem Spieler Zettel in die Hand drückt und dieser die (oder wars nur einer?) den anderen weiterreichen muss... Wie auch immer... lustig hab ichs gefunden.
Diese Methode konnte man in der Vergangenheit öfters beobachten. Real Madrid wollte einen seiner Spieler ja bereits einmal mit einer Funkverbindung ausrüsten, um die Anweisungen des Trainers besser entgegennehmen zu können. Grund dafür war damals übrigens die Tatsache, dass die Spieler wegen des hohen Lärmpegels im Stadion die Anweisungen des Trainers nicht mehr verstehen konnten (dies dürfte allerdings in St. Gallen weniger der Grund gewesen sein).
Grund in St.Gallen waren die Frisuren der Spieler. Da bei den meisten Spielern die Gehöröffnungen durch die Haarpracht verdeckt und beeinträchtigt wird, ist es ihnen nicht mehr möglich alle Anweisungen des Trainers zu verstehen.

Lösung 1:
Zetteli

Lösung 2:
Haareschneiden

:arrow: Fazit: ein Zetteli ist billiger als eine neue Haarpracht für die ganze Mannschaft
:D :D

Lösung 3:
Elektroschock bei einem Fehler

Verfasst: 5. Mär 2007, 15:18
von Emotions
Lösung 4: Enthaarungscremé (Bei Fragen, einfach zu Lucien Mettomo gehen :lol: )

Verfasst: 5. Mär 2007, 16:30
von Gunner
Gunner hat geschrieben:mein Gott ...... :albino: