Verfasst: 19. Nov 2008, 13:23
Protectas hat geschrieben: "Wir suchen noch Ausreden, wer noch einige an Lager hat bitte bei Herr Andreas Flückiger melden."
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Protectas hat geschrieben: "Wir suchen noch Ausreden, wer noch einige an Lager hat bitte bei Herr Andreas Flückiger melden."
Celica78 hat geschrieben:Respect
US LUZERN hat geschrieben: Die unrühmlichen Vorkommnisse zeigen in aller Deutlichkeit, wie wichtig das Referendum gegen den Beitritt des Kanton Luzerns zum Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen ist. Einer der rechtstaatlich bedenklichsten Punkte des Konkordats ist, dass Sanktionen wie Rayonverbote, Meldeauflagen oder Polizeigewahrsam ohne einen richterlichen Nachweis der Schuld der betroffenen Fans ausgesprochen werden können. Es reichen hierfür Aussagen von privaten Sicherheitskräften, im vorliegenden Fall also Aussagen von Protectas-Leuten. Es ist ein Armutszeugnis für einen Rechtstaat, dass Mitglieder von dubiosen Sicherheitsfirmen, die vor hemmungsloser Gewaltanwendung genau so wenig zurückschrecken wie vor unverfrorenen Lügen, per Gesetz in die Rolle von Richtern schlüpfen dürfen. Genauso bedenklich ist es, dass Besucher von Fussballspielen in Zukunft willkürlichen Aussagen bzw. Falschaussagen von unzureichend ausgebildeten privaten Sicherheitsleuten ohne Chance auf rechtliches Gehör und wirksame Beschwerde ausgeliefert sein sollen.
United Supporters Luzern
RH zu liebe.. und natürlich auch, weil das schlussendlich DIE aussage ist..lucerne hat geschrieben:US LUZERN hat geschrieben: Die unrühmlichen Vorkommnisse zeigen in aller Deutlichkeit, wie wichtig das Referendum gegen den Beitritt des Kanton Luzerns zum Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen ist. Einer der rechtstaatlich bedenklichsten Punkte des Konkordats ist, dass Sanktionen wie Rayonverbote, Meldeauflagen oder Polizeigewahrsam ohne einen richterlichen Nachweis der Schuld der betroffenen Fans ausgesprochen werden können. Es reichen hierfür Aussagen von privaten Sicherheitskräften, im vorliegenden Fall also Aussagen von Protectas-Leuten. Es ist ein Armutszeugnis für einen Rechtstaat, dass Mitglieder von dubiosen Sicherheitsfirmen, die vor hemmungsloser Gewaltanwendung genau so wenig zurückschrecken wie vor unverfrorenen Lügen, per Gesetz in die Rolle von Richtern schlüpfen dürfen. Genauso bedenklich ist es, dass Besucher von Fussballspielen in Zukunft willkürlichen Aussagen bzw. Falschaussagen von unzureichend ausgebildeten privaten Sicherheitsleuten ohne Chance auf rechtliches Gehör und wirksame Beschwerde ausgeliefert sein sollen.
United Supporters Luzern
Kann mich da nur anschliessen!miguz hat geschrieben:Celica78 hat geschrieben:Respect
danke.. lies doch bitte das erste wort im posting..Blue Heart hat geschrieben:Top![]()
Müsste man irgendwie in die Zeitung bringen...!
ey, nor ned stresse! sind schliesslich erst 48 stunden am "details abklären"...!hra hat geschrieben:![]()
und jetzt ist es an der zeit, dass vom fcl aus auch noch nachgezogen wird![]()
Juso Luzern hat geschrieben:Offener Brief betreffend den Ausschreitungen am Fussballmatch YB-FCL
Anlass für den folgenden offenen Brief war der Angriff von Protectas-Mitarbeitern auf den Fan-Block des FCL während des Auswärtsspiels in Bern. Grund für das Einschreiten war ein Transparent, welches auf das Referendum "Nein zu Polizeiwillkür" aufmerksam machte.
An: Walter Stierli, Ernst Röthlisberger, Beat Hensler, Medienschaffende Kanton Luzern
19. November 2008
*OFFENER BRIEF*
Sehr geehrter Herr Hensler, sehr geehrter Herr Röthlisberger, sehr geehrter Herr Stierli
Die Ereignisse vom letzten Sonntag in Bern sind Besorgnis erregend. Private Sicherheitskräfte und die Polizei gingen gegen Fans vor, welche ihre Meinung kundtaten. Sie wehrten sich gegen ein drohendes Gesetz, welches die Bewegungsfreiheit von Betroffenen einschränken würde, ohne dass dem ein gerichtliches Verfahren vorangegangen wäre. Um ein so genanntes Rayonverbot zu erhalten, reicht es, dass man von privaten Sicherheitskräften oder Polizisten verdächtigt wird. Ein Urteil braucht es nicht, eine echte Rekursmöglichkeit gibt es nicht. Das nennen die Luzerner Fans und auch die JUSO Luzern berechtigterweise Polizeiwillkür.
Es schockiert uns, dass Sicherheitskräfte die freie Meinungsbildung zu unterbinden versuchten. Dies obwohl selbst die Richtlinien des SFV solche Transparente in keiner Weise verbieten würden.1 Die Vorfälle von Bern dürfen sich aber nicht wiederholen.
Wir fordern von den Verantwortlichen des FCLs und von der Stadt- und Kantonspolizei, dass sie öffentlich versichern, dass sie die Freie Meinungsäusserung nicht einschränken werden. Es darf nicht sein, dass mit dem Gewaltmonopol der Polizei und durch private Schlägertrupps unsere Politik gestaltet wird. Wir erwarten von den Polizeikommandanten und den Stadionbetreibern eine öffentliche Zusicherung.
Mit freundlichen Grüssen
David Roth
JUSO Luzern