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Verfasst: 26. Nov 2010, 08:55
von Haxen-Paule
sid hat geschrieben: es muss etwas gegen die chaoten unternommen werden. das ist unbestritten. also bringt mal neue ansätze.
sagst du, also musst du lösungen präsentieren

Verfasst: 26. Nov 2010, 09:57
von Camel
sid hat geschrieben:ich finde dass diejenigen welche sich andauernd gegen schutzmassnahmen aussprechen oder die neuen ideen wiederholend verharmlosen oder gar niederschmettern, sollen doch nicht immer nur dagegen prahlen sondern einfach einmal neue ideen bringen wie man das problem bekämpfen könnte. wenn die jungs doch so gescheit sind und alles besser wissen wollen, sollte dies doch kein problem sein oder?
es muss etwas gegen die chaoten unternommen werden. das ist unbestritten. also bringt mal neue ansätze.
Bild

Verfasst: 26. Nov 2010, 13:33
von BUL-WISU
Sid neben Kante wohl der erste wo bei einer fclforum.ch Ausschaffungs-Initiative ausgeschafft werden müssten...

Verfasst: 26. Nov 2010, 13:38
von Wickie
BUL-WISU hat geschrieben:Sid neben Kante wohl der erste wo bei einer fclforum.ch Ausschaffungs-Initiative ausgeschafft werden müssten...
Storm und ich wären dann wohl auch dabei. Sid hat Recht...

Verfasst: 26. Nov 2010, 13:43
von BUL-WISU
Wickie halt auch ein braver Bürger der sich von den Medien seine Meinung bilden lässt. Verwahrungs-Initiative wohl besser geeignet für dich :lol: :wink:

Verfasst: 26. Nov 2010, 13:46
von Camel
Wickie hat geschrieben:
BUL-WISU hat geschrieben:Sid neben Kante wohl der erste wo bei einer fclforum.ch Ausschaffungs-Initiative ausgeschafft werden müssten...
Storm und ich wären dann wohl auch dabei. Sid hat Recht...
es geht einerseits darum, dass von der politik probleme geschaffen werden, welche nie in diesem ausmass vorhanden sind und dass es schlussendlich nur darum geht, sich zu profilieren. mindestens eine alibi-übung sollte man schon vorzuweisen haben. ganz nach dem motto "lieber irgendetwas tun (auch wenn kontraproduktiv), als nichts tun". dazu muss immer schnell gehandelt werden. die politik ist kurzlebig. für prävention und langfrisitge besserungen gibts da kein platz.

Verfasst: 26. Nov 2010, 14:06
von MäcBier
Camel hat geschrieben:
Wickie hat geschrieben:
BUL-WISU hat geschrieben:Sid neben Kante wohl der erste wo bei einer fclforum.ch Ausschaffungs-Initiative ausgeschafft werden müssten...
Storm und ich wären dann wohl auch dabei. Sid hat Recht...
es geht einerseits darum, dass von der politik probleme geschaffen werden, welche nie in diesem ausmass vorhanden sind und dass es schlussendlich nur darum geht, sich zu profilieren. mindestens eine alibi-übung sollte man schon vorzuweisen haben. ganz nach dem motto "lieber irgendetwas tun (auch wenn kontraproduktiv), als nichts tun". dazu muss immer schnell gehandelt werden. die politik ist kurzlebig. für prävention und langfrisitge besserungen gibts da kein platz.
:applaus:

Verfasst: 26. Nov 2010, 14:16
von Wessun

Verfasst: 26. Nov 2010, 14:34
von hinchada03

Verfasst: 26. Nov 2010, 14:34
von Camel
begrüssung? :lol: ist das wirklich in österreich? :shock:

Verfasst: 26. Nov 2010, 14:43
von Wessun
rumänien

Verfasst: 26. Nov 2010, 14:48
von Gunner
Camel hat geschrieben:
begrüssung? :lol: ist das wirklich in österreich? :shock:
Österreich? :laughing6:

Verfasst: 26. Nov 2010, 15:04
von Camel
logisch bukarest derby Bild

Verfasst: 30. Nov 2010, 08:29
von the_wolf
Aus dem Berliner Tagesspiegel
In der Halbzeitpause ließ Schiedsrichter Hornig per Stadionsprecher eine Verwarnung aussprechen. Fans des Lichtenrader BC hatten den gegnerischen Torwart als „Zigeuner“ bezeichnet. Grund für die Beleidigungen waren wohl nicht die Herkunft oder Aussehen des Beschimpften, sondern eher die Tatsache, dass dieser früher selbst bei den Lichtenradern spielte und nun für den Rivalen BFC Viktoria auf dem Platz stand. Dennoch waren die deutlich hörbaren Rufe für Schiedsrichter Hornig Anlass genug, die Verhaltens-Richtlinien des Berliner Fußballverbands im Falle von rassistischen Äußerungen geltend zu machen. Als die Rufe in der zweiten Halbzeit weitergingen, unterbrach Hornig die Partie für eine Viertelstunde

Bei den Beteiligten stieß die Entscheidung des Schiedsrichters auf Unverständnis. LBC-Trainer Garz bezeichnete die Spielunterbrechung im Fachmagazin Fußball-Woche als „maßlos überzogen“, einer seiner Spieler wird mit den Worten „Wir sind doch keine Mädchen“ zitiert. Auch der Kommentator des Fußballmagazins selbst scheint die Wortwahl der Fußballfans für nicht sonderlich schlimm zu halten.

Dabei handelte Schiedsrichter Hornig exakt nach den entsprechenden Richtlinien des Berliner Fussballverbands (BFV). Dieser hat 2007 eine große Kampagne gegen Rassismus auf Sportplätzen gestartet und dabei auch den Verhaltenskodex entworfen. In diesem werden Handlungsempfehlungen für Schiedsrichter, Vereine und Verbandsmitglieder bei Fällen von rassistischen und menschenfeindlichen Vorkommnissen festgehalten. Auslöser für diesen Schritt war seinerzeit der Fall Altglienicke gegen TuS Makkabi, der für Aufsehen sorgte, weil Spieler des jüdischen Klubs aus Charlottenburg in Altglienicke mit Hitlergrüßen und Naziparolen beschimpft wurden und der Schiedsrichter wenig Verständnis für die Beschwerden der Makkabi-Spieler zeigte. Seitdem wird in der Schiedsrichterausbildung und auf Lehrgängen das Thema Fremdenfeindlichkeit und Rassismus behandelt und der entsprechende Verhaltenskodex einstudiert.

Gerd Liesegang, Vizepräsident des BFV, bescheinigt dem Schiedsrichter jedenfalls, absolut korrekt und im Sinne des BFV gehandelt zu haben. Auch mit der Gesamtentwicklung sei er zufrieden, die Zahl der rassistischen Vorfälle auf Berliner Fußballplätzen ist laut Liesegang seit dem Beginn der Kampagne rückläufig. „Es hat ein Umdenken stattgefunden, immer mehr Vereine gehen aktiv gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit vor“.

Dass es dennoch immer wieder zu unrühmlichen Vorfällen kommt, lässt sich nur erahnen. Wer aber regelmäßig auf Amateur-Fußballplätzen oder auch in den Stadien der Bundesligen unterwegs ist, macht so seine Erfahrungen mit rassistischen Sprüchen. Meist sind es einzelne Zuschauer, die vor sich hin fluchen, über den türkischen Schiedsrichter oder den dunkelhäutigen Stürmer der Gegner, und sich dabei fremdenfeindlicher Vokabeln bedienen. Die meisten Fälle werden nicht öffentlich wahrgenommen geschweige denn geahndet. Schiedsrichter Hornig kann verstehen, wenn Kollegen Hemmungen haben, die Handlungsanweisungen des BFV konsequent umzusetzen, gerade in den unteren Ligen, wo sie meist alleine ohne Assistenten auf dem Platz stehen. Auch auf Seiten der Vereine hat man natürlich ein Interesse, rassistische Vorfälle nicht an die Öffentlichkeit kommen zu lassen um einen Image-Schaden für den Klub zu vermeiden.

Problematisch wird es auch dann, wenn ein Begriff wie „Zigeuner“ von vielen Beteiligten offenbar als nicht ganz so schlimm wahrgenommen wird, vor allem wenn er eher als normales Schimpfwort und nicht speziell gegen Sinti und Roma benutzt wird, was am Sonntag beim Spiel Viktoria gegen Lichtenrade wohl der Fall war. Auch in Franken beim FC Schweinfurt 05 war im Bayernliga-Heimspiel gegen Ismaning am 20. November der Schlachtruf „Zi-Za-Zigeunerpack“ zu hören, gemeint war die Münchener Gästemannschaft.

So etwas wie einen „Index“ oder einen BFV-Katalog für rassistische Begriffe gibt es zwar nicht, doch auf den Schiedsrichterlehrgängen zum Thema werden bestimmte Ausdrücke und Parolen beispielhaft besprochen. Einer davon war das Wort „Zigeuner“, wie Schiedsrichter Hornig sich erinnert. Somit sei für ihn der Fall am Sonntag klar gewesen, auch wenn die Situation nicht ganz so extrem gewesen sei und obwohl der beschimpfte Torhüter ihm mitteilte, dass er die Pöbler persönlich kenne und das alles nicht so ernst gemeint sei. „Das ganze war eher grenzwertig, aber wenn man so etwas einfach hinnimmt, dann artet es vielleicht aus“, so der Unparteiische. Am vergangenen Sonntag verlief alles nach Plan, die Krakeeler stellten die Rufe nach der Unterbrechung ein, auch weil Ordner des BFC Viktoria während der Unterbrechung das Gespräch mit ihnen suchten. Die Partie konnte fortgesetzt werden, die Sprechchöre der LBC-Fans konzentrierten sich jetzt auf den Unparteiischen, waren inhaltlich aber harmlos.

NYC

Verfasst: 30. Nov 2010, 11:55
von STORM
Wickie hat geschrieben:
BUL-WISU hat geschrieben:Sid neben Kante wohl der erste wo bei einer fclforum.ch Ausschaffungs-Initiative ausgeschafft werden müssten...
Storm und ich wären dann wohl auch dabei. Sid hat Recht...
Will nach NYC, Upper East Side, ausgeschafft werden! Rückkehrhilfe für gepflegtes Shopping an der 5th oder Madison versteht sich von selbst.

Spass beiseite, Ausschaffung ist ja eigentlich kein Thema, worüber man Witze reissen sollte. Wenn jedoch die Umsetzung der Ausschaffungsinitiative dazu führen sollte, dass auch die Begehung vieler sog. kleinerer Delikte (Körperverletzung, Landfriedensbruch, etc.) zur Ausschaffung führt (etwa bei Erreichen einer bestimmten Anzahl Tagessätze innert eines noch zu definierenden Zeitraums), dann könnte sich die Anzahl der in der Südkurve abzuschraubenden Sitze schon bald reduzieren (resp. man könnte die Sitze wieder anschrauben).

Verfasst: 30. Nov 2010, 14:19
von UNDERCOVER
gegenfrage: was bringt die härteste ausschaffungsinitiative, wenn ein nicht unwesentlicher teil der auszuschaffenden menschen nicht ins heimatland zurückgeführt werden können? genau, hohe kosten aufgrund von ausschaffungshaft und den entsprechenden folgekosten.

Verfasst: 30. Nov 2010, 18:33
von Frizzel
UNDERCOVER hat geschrieben:gegenfrage: was bringt die härteste ausschaffungsinitiative, wenn ein nicht unwesentlicher teil der auszuschaffenden menschen nicht ins heimatland zurückgeführt werden können? genau, hohe kosten aufgrund von ausschaffungshaft und den entsprechenden folgekosten.
Da gibt es doch eine einfache Lösung. Wir kaufen uns ein afrikanisches Land und stecken sie dort in Ausschaffungshaft.... sicher günstiger, als hier Gefängnisse zu bauen und zu unterhalten...

Verfasst: 30. Nov 2010, 18:36
von Raubi
UNDERCOVER hat geschrieben:gegenfrage: was bringt die härteste ausschaffungsinitiative, wenn ein nicht unwesentlicher teil der auszuschaffenden menschen nicht ins heimatland zurückgeführt werden können? genau, hohe kosten aufgrund von ausschaffungshaft und den entsprechenden folgekosten.
Gulag im Schächental. Auf jetzt.

Verfasst: 1. Dez 2010, 09:36
von Wickie
UNDERCOVER hat geschrieben:gegenfrage: was bringt die härteste ausschaffungsinitiative, wenn ein nicht unwesentlicher teil der auszuschaffenden menschen nicht ins heimatland zurückgeführt werden können? genau, hohe kosten aufgrund von ausschaffungshaft und den entsprechenden folgekosten.
A380 bei der Quantas chartern und nach Nigeria einfach...

Verfasst: 2. Dez 2010, 14:50
von Wessun