Verfasst: 23. Sep 2006, 20:05
auf diesen Anspruch kannst bei der Zuschauerzahl noch ein Leben lang warten:-)
wenn dies wirklich eintreffen sollte bin ich der meinung dass es falsch ist einen trainer so lange zu verpflichten. aber die müssen es ja selber wissen.Der Bulgare befindet sich derzeit in Vertragsverhandlungen
Nachdem die Grasshoppers die Spitze in der Axpo Super League übernommen haben, macht sich Präsident Walter A. Brunner an die nächste Aufgabe.
Der Bauunternehmer will den im Juni 2007 auslaufenden Vertrag mit Trainer Krassimir Balakov verlängern. Der 40-jährige Bulgare, der seit seiner Amtsübernahme als Nachfolger von Hanspeter Latour in Zürich hervorragende Arbeit leistet, bestätigte gegenüber dem "Blick", dass er sich im Moment in Verhandlungen über einen neuen Vertrag befindet. Mehr wollte Balakov allerdings nicht sagen.
Im Umfeld der Grasshoppers geht man davon aus, dass der Bulgare einen Vertrag bis 2009 oder gar 2010 angeboten bekommen hat.
28. Oktober 2006, Neue Zürcher Zeitung
«Balakow bleibt - das haben wir miteinander abgemacht»
Walter A. Brunner, der Präsident des Fussball-Leaders GC, über Zukunftspläne und Meisterträume
Der Bauunternehmer Walter A. Brunner hat den Grasshoppers-Club in anscheinend ruhige Gewässer geführt. Benjamin Steffen und Flurin Clalüna sprachen mit ihm vor dem Spiel gegen den FC Basel über die unerwartet frühen Erfolge auf dem Feld und die Mäzene im Hintergrund.
Herr Brunner, wie fühlt es sich als GC-Präsident an, den FC Basel als Favoriten auf dem Hardturm zu empfangen?
Walter A. Brunner: Ich sehe uns nicht als Favoriten. Die Basler spielen derzeit unter ihrem Wert und werden zurückkehren. Gegen Feyenoord Rotterdam war zu sehen, wie sich die erfahrenen Spieler unter Druck steigern. Der FCB war vielleicht noch paralysiert vom Verlust des Titels gegen den FC Zürich. Ich glaube, das schlug aufs Gemüt.
Zum Titel fehlt «eigentlich nicht viel»
Überrascht Sie die Lage nach zwölf Runden?
Das hätte ich nie erwartet. Ich wusste, dass wir unter den ersten drei sind, sah Zürich und Basel aber stets vor uns. Nun ist die Liga an der Spitze sehr ausgeglichen; es kann jeden Sonntag ändern.
Ist die GC-Entwicklung der letzten Wochen und Monate nachhaltig?
Sie kam etwas früh, doch bin ich sicher, dass sie nachhaltig ist. Das Team wurde immer besser, die Kameradschaft ist gut; jeder rennt für jeden, es fallen keine bösen Worte.
Was heisst «nachhaltig» in Ihrer Zeitrechnung?
Ende Saison gehen acht Verträge zu Ende. Derzeit sind Junge im Kader, die nicht häufig spielen, aber bald zum nahtlosen Übergang verhelfen könnten. Deshalb habe ich das Gefühl, dass die Konstanz bis in die nächste Saison hinein anhält.
Im Januar sagten Sie, GC werde 2010 wieder Schweizer Meister.
Unser Ziel ist die Champions League 2010.
Was fehlt, um schon 2007 Meister zu werden?
Eigentlich nicht viel, in der Schlussabrechnung mindestens ein Punkt mehr als der Zweite.
Darf man also vom Titel sprechen?
Nein, das würde ich nicht sagen. Im Team gilt er sicher als Ziel; davon heute bereits zu reden, finde ich aber nicht sehr seriös. Es kann so schnell ändern.
Streben Sie mit Trainer Krassimir Balakow eine längerfristige Zusammenarbeit an?
Ja, sicher, sofern Balakow bereit ist - und diese Bereitschaft hat er gezeigt. «Längerfristig» heisst zwei, drei Jahre. Ich könnte mir auch mehr vorstellen, doch wir müssen realistisch bleiben.
Also ist es sinnlos, um einen mehrjährigen Vertrag zu feilschen - wenn Balakow gehen will, geht er.
Ja, das denke ich. Wenn er etwas sagt, ist es so. Er sagte, er wolle bei uns zeigen, was er könne - und das macht er. Stuttgart fragte bereits an, und er sagte klar «Nein». Wolfsburg wollte ihn ebenfalls engagieren, und er lehnte ab.
Die Einnahmen nicht im Griff
Haben Sie schon Signale, dass Balakow bleibt?
Balakow bleibt - das haben wir miteinander abgemacht. Nur unterschrieben ist noch nichts.
Und wie lange bleibt er?
Sicher noch nächste Saison, doch vermutlich machen wir einen Vertrag, der etwas länger dauert. Bis Ende Jahr sollte alles geregelt sein.
Vor zwei Jahren standen Sie vor einer völlig anderen Situation, GC war sportlich und finanziell angeschlagen. Nun ist der Rekordmeister Leader - was ist von diesem GC ein Stück «Brunner»?
Nichts. Ich habe die Entwicklung nicht verhindert. Manchmal reicht das, damit etwas stattfinden kann. Wenn etwas schlecht ist, können Sie es besser machen. Das hat uns geholfen.
Also muss ein Präsident einzig nicht verhindern, dass der Klub erfolgreich ist.
Er muss auch noch Glück haben und vielleicht ein wenig enthusiastisch sein. Herr Hotz wurde mit dem FC Zürich erst nach mehr als 20 Jahren Meister und ist sicher ein guter Präsident.
Sind Sie ein guter Präsident?
Das kann ich nicht beurteilen. Ich habe aber ein GC-Herz und will mich nie in den Vordergrund stellen.
Weshalb haben die Grasshoppers keinen vollamtlichen Sportchef?
Ein Sportchef denkt anders als der Trainer - das ist wie CEO und Verwaltungsratspräsident. Und wenn beide starke Persönlichkeiten sind, gibt es früher oder später Probleme.
Doch vielleicht ist es gar nicht so schlecht, wenn jemand da ist, der anders denkt.
Das bin ja vielleicht ich.
Wie denken Sie denn als Person, die anders denkt?
Ich bin kein Fussball-Fachmann. Deshalb sehe ich alles vielleicht ein wenig anders.
Wie denn? Als Fan? Ein wenig naiv?
Nein, nein, das nicht. Aber als Unternehmer bin ich gewohnt, flexibel zu sein. Und es gibt fast keinen flexiblen Trainer. Alle Trainer sind mehr oder weniger stur.
Es war mehrfach zu hören, dass GC jährlich drei Millionen Franken fehlen. Sie haben aber Personen im Rücken, die das Defizit decken. Ein Herrenleben, oder?
Nein, das ist eine Verpflichtung, denn wir können das nicht ewig so handhaben. Die betreffenden Personen sagten, sie machten das nun zwei, drei Jahre. Wir arbeiten daran, dass wir die Situation künftig anders bewältigen können. Unser Problem ist das Stadion. Geld kann man im VIP- Bereich verdienen, mit Logen und Catering - doch das wird im Letzigrund lediglich sehr beschränkt möglich sein. Das Ausgabenbudget haben wir im Griff, aber die Einnahmen nicht.
Also haben Sie die Ausgaben doch nicht im Griff.
Doch, aber sie sind zu hoch. Wir können sie reduzieren - das birgt aber die Gefahr, dass wir das gleiche Budget haben wie Thun oder Aarau.
Und GC steht so etwas nicht an?
Das können wir nicht machen, weil wir alle Sponsoren verlieren würden. Von GC wird mehr erwartet, also müssen wir mehr bieten. Immerhin haben wir das Budget für die erste Mannschaft von 35 Millionen Franken auf 11 runtergebracht.
Wer sind die spendablen Leute im Hintergrund?
Freunde von GC. Die wollen nicht genannt werden. Sie helfen aus reiner Grosszügigkeit.
Kann es sein, dass die Freunde von GC vielleicht auch Freude hätten, wieder einmal Champions- League-Fussball zu erleben - und deshalb vielleicht länger in die Tasche greifen?
Sie freuen sich und wissen, dass sie zur guten Situation viel beigetragen haben. Vielleicht bleiben sie länger - aber damit darf ich nicht rechnen. Im Sommer 2009 müssen wir entweder in der Champions League spielen oder Einnahmen und Ausgaben auf demselben Niveau haben.
Wie gross ist im GC die Gefahr, wieder in alte Muster zurückzufallen?
Null. Ehrlich. Es wird nicht aufgestockt. Fertig, Schluss.
Bauchgefühl für Balakow
Eigentlich muss Ihnen gar nicht bange sein, falls Balakow dereinst geht - Sie hatten auf der Trainersuche mit ihm und Hanspeter Latour zweimal ein gutes Händchen.
Als Latour kam, brauchten wir einen Trainer, der durchgreift - einen General. Im Fall Balakows war es ein Bauchgefühl. Als mir unser für die sportlichen Belange zuständige Verwaltungsrat Karl-Heinz Riedle den Namen nannte, sagte ich, er könne Balakow gleich engagieren.
Sie sahen Balakow nie, bevor er den Vertrag unterschrieb?
Nein, ich wusste, wenn einer so Fussball spielen konnte, klappt das. Er erhielt in Stuttgart einen Vertrag, gemäss dem er selber bestimmen konnte, wann er nicht mehr spielen will - so einer muss etwas ganz Spezielles sein.
Diego Armando Maradona war auch ein sehr guter Fussballer, ist aber vielleicht nicht der beste Trainer.
Ich kannte den Charakter Balakows. Ich erkundigte mich und hörte nur Positives. Es gibt in Deutschland keinen Trainer, der nicht unglaublich positiv über Balakow spricht.
Doch - beispielsweise der ehemalige Stuttgart- Coach Ralf Rangnick.
Ja gut, mit dem hatte Balakow Probleme. Am positivsten sprach Rolf Fringer, den wir ebenfalls im Kopf hatten. Fringer sagte, Balakow werde ein guter Trainer, wenn er als Trainer ähnlich sei wie als Spieler.
Wer ist der erste Trainer nach Christian Gross, der GC in die Champions League führt?
Balakow könnte es gelingen.

Das ist echt der Brüller der WocheFCL Schüblig hat geschrieben:Ein Grund für den Transfer sei die Möglichkeit, im Uefa Cup spielen zu können, sagte Rinaldo. In Zürich werden sie ihm allerdings mitteilen müssen, dass GC aus diesem Wettbewerb bereits ausgeschieden ist.
ein richtiger hooligan. bei EM ausreiseverbot!!!!!!!gcz hat geschrieben:20min.ch presents:
Am 21. August 2004 hatte sich das Mitglied des radikalen GC- Fanclubs Bulldogs nach der Partie GC - Xamax einer Polizeikontrolle entzogen. Er stelle sich jedoch später freiwillig.
ja Ausreiseverbot ist bei ner EM im eignen Land sicher immer gut...steve hat geschrieben:ein richtiger hooligan. bei EM ausreiseverbot!!!!!!!gcz hat geschrieben:20min.ch presents:
Am 21. August 2004 hatte sich das Mitglied des radikalen GC- Fanclubs Bulldogs nach der Partie GC - Xamax einer Polizeikontrolle entzogen. Er stelle sich jedoch später freiwillig.
Yassin Mikari leihweise zu GC
Die Grasshoppers haben einen zweiten Transfer in der Winterpause getätigt. Yassin Mikari (24) wechselt von Winterthur zunächst leihweise bis Ende Saison zu den Zürchern, die im Sommer eine Option für eine definitive Verpflichtung einlösen können.