Verfasst: 7. Mai 2010, 08:13
wollen wir noch vergleichen, wer es zuerst wusste?
gewusst oder geahnt?WWuG hat geschrieben:wollen wir noch vergleichen, wer es zuerst wusste?
die gestrige pikett-lügen-aufklärung lässt böses erahnen.Pfarrer hat geschrieben:Vblstöbli hat geschrieben:Lager hat geschrieben:
Pfarrer hat geschrieben:G E R S A G
Beim Bau der Swissporarena, der Wohnhochhäuser und des Sportgebäudes auf der Luzerner Allmend kommt es zu Verzögerungen von bis zu fünf Monaten. Ursache ist Grundwasser, das nicht wie von Fachleuten geplant abgesenkt werden kann. Massnahmen wurden sofort nach Auftreten der Schwierigkeiten eingeleitet und umgesetzt. Nun schreitet der Bau voran. Dies erklärte die Arbeitsgemeinschaft Halter/Eberli heute Freitag anlässlich einer Medienkonferenz.
Der FC Luzern hat die für ihn überraschenden Informationen über den Stand der Bauarbeiten mit grosser Bestürzung zur Kenntnis genommen. Wir erleben eine Minute des inneren Stillstands. Der jetzt bekannt gewordene Sachverhalt trifft uns sehr und bereitet uns grosse Sorgen.
Der Bauverzug bis Sommer 2011 verursacht für den FC Luzern schwere finanzielle Einbussen in Höhe von drei Millionen Schweizer Franken. Im Einzelnen:
• Für die laufende und mit Blick auf die kommende Saison wurden alle wirtschaftlichen Entscheide und Personalverpflichtungen auf den im TU Werkvertrag ausgewiesenen Einzugstermin, den 27. Februar 2011, ausgerichtet. Keinesfalls wollte man unter anderem das Risiko eingehen, einen Einzug mit der sportlichen Zweitklassigkeit zu initiieren, wie es in vielen anderen Schweizer Stadien der Fall war.
• Für die anderthalbjährige Bauzeit hat der FC Luzern Unterstützungsbeiträge erhalten. In der Übergangsphase fallen enorme Mehrkosten an. Diese Mehrkosten sollten teilweise durch die erwähnten Beiträge ausgeglichen werden. Für das zusätzliche halbe Jahr muss der FC Luzern ohne jegliche Zuwendungen auskommen.
• Neben den Mehrkosten wird der FC Luzern weiterhin bis zum Sommer 2011 unter erheblichen Mindereinnahmen leiden. Alle Werbeverträge für das Stadion Gersag laufen im Dezember 2010 aus. Die Marketingabteilung steckt mitten in der Vermarktungsphase für die swissporarena. Alle bereits ab Januar 2011 abgeschlossenen Verträge verlieren ihre Grundlage und müssen neu verhandelt werden.
Für das vom FC Luzern kalkulierte, nicht gedeckte Defizit von mindestens drei Millionen Franken muss von allen beteiligten Parteien zwingend eine sofortige Lösung gefunden werden! Der FCL ist nicht in der Lage zu warten, bis nach jahrelangen Klärungen der Haftungsfragen irgendwann Schadenersatz geleistet wird!
Der FC Luzern hat nach Erhalt der Informationen unverzüglich den Antrag für den Verbleib im Stadion Gersag in der Rückrunde 2010/11 gestellt. Dieser wurde vom Gemeinderat Emmen bewilligt. Des Weiteren wurden die Swiss Football League und die verantwortliche Lizenzbehörde informiert. Das Stadion Gersag kann somit auch in der Rückrunde mit Hilfe der Ausnahmebewilligung der SFL als Heimspielstätte des FC Luzern verwendet werden.
klar, das grundwasser verhält sich bei einem harten winter ganz andersboeme hat geschrieben:plus dieser winter war auch nicht gerade hilfreich für ein termingerechtes bauen.
haben sicherlich ne konventionalstrafe drin, wenn einzugstermin nicht gehalten werden kann...Alpenloewe hat geschrieben:GEGEN BAUVERZUG VERSICHERT MAN SICH DOCH, BEI EINEM SOLCHEN VOLUMEN
WWuG hat geschrieben:klar, das grundwasser verhält sich bei einem harten winter ganz andersboeme hat geschrieben:plus dieser winter war auch nicht gerade hilfreich für ein termingerechtes bauen.