Verfasst: 20. Jul 2004, 11:28
Hier ein geiler Link: http://www.8mm.ch/ct/hakan/
aus dem KICKER:
Besiktas und Galatasaray haben Interesse an Yakin
Am Ende ging alles ziemlich schnell. Der VfB hat endlich die lang gesuchte, erfahrene Verstärkung für seine Innenverteidigung gefunden. Markus Babbel (31), der am Donnerstag noch im kicker einen möglichen Transfer vom FC Liverpool zum VfB "eine Riesensache" nannte, unterschrieb am Freitag einen Kontrakt bis Ende Juni 2006 bei den Schwaben. Der frühere 51-malige Nationalverteidiger, der mit Stuttgarts neuem Trainer Matthias Sammer 1996 im Trikot der DFB-Auswahl den Europameisterschaftstitel gefeiert hatte, kommt ablösefrei. Ob er bereits im Liga-Pokal am kommenden Donnerstag gegen den VfL Bochum (18 Uhr in Aalen) zum Einsatz kommen wird, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Der frühere Bayern- und HSV-Profi (242 Spiele, 10 Tore) muss erst noch seinen Trainingsrückstand aufholen.
Den muss auch Hakan Yakin wettmachen, der seit einer Woche bei der Mannschaft ist. Mit dem Unterschied, dass der Schweizer Nationalspieler und EURO-Teilnehmer in den Planungen von Matthias Sammer eine untergeordnete Rolle spielt. Der Coach hat sich im gestalterischen Mittelfeld auf Aliaksandr Hleb, seine neue Nummer 10, und Horst Heldt festgelegt. Für Yakin, der als klassischer zentraler Spielgestalter im Winter vom FC Basel geholt wurde, bleibt da nur die Reservistenrolle.
Aus diesem Grund wird darüber nachgedacht, den 27-Jährigen wieder abzugeben. Interessenten gibt es sogar bereits. Der türkisch- stämmige Profi wird aktuell mit Galatasaray und Besiktas Istanbul in Verbindung gebracht. Stimmt der Preis, darf Yakin, der für 2,8 Millionen Euro aus der Schweiz kam, gehen. Aber genau da liegt das Problem. Vor allem bei Galatasaray, das finanziell klamm ist und bei der öffentlichen Stellenausschreibung für einen Spielgestalter (der kicker berichtete) auf jeden Euro achten muss. Ein Leihgeschäft könnte der Klub allerdings durchaus stemmen. Je nachdem, wie die Konditionen aussähen, wäre der VfB dazu wohl bereit.
Yakin selbst, hält sich bedeckt. Er dementiert allerdings auch nicht, dass es Kontakte gibt. "Solche Geschichten kommen immer wieder auf. Ich will mich dazu nicht äußern", so der Schweizer, der sich bis auf weiteres "voll auf den VfB konzentrieren" möchte. "Erst wenn der Verein mir sagt, dass ich nicht gebraucht werde, mache ich mir Gedanken." So ein Gespräch soll demnächst stattfinden. "Dann kann ich mehr sagen." Denn eines will sich Yakin auf gar keinen Fall wieder antun. Die Rolle des Bankdrückers. "So wie im ersten halben Jahr kann's und darf's nicht nochmal laufen. Ich will spielen, will der Mannschaft helfen. Die Ungewissheit, ob ich nun dabei bin oder nicht, mache ich nicht noch einmal mit."
aus dem KICKER:
Besiktas und Galatasaray haben Interesse an Yakin
Am Ende ging alles ziemlich schnell. Der VfB hat endlich die lang gesuchte, erfahrene Verstärkung für seine Innenverteidigung gefunden. Markus Babbel (31), der am Donnerstag noch im kicker einen möglichen Transfer vom FC Liverpool zum VfB "eine Riesensache" nannte, unterschrieb am Freitag einen Kontrakt bis Ende Juni 2006 bei den Schwaben. Der frühere 51-malige Nationalverteidiger, der mit Stuttgarts neuem Trainer Matthias Sammer 1996 im Trikot der DFB-Auswahl den Europameisterschaftstitel gefeiert hatte, kommt ablösefrei. Ob er bereits im Liga-Pokal am kommenden Donnerstag gegen den VfL Bochum (18 Uhr in Aalen) zum Einsatz kommen wird, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Der frühere Bayern- und HSV-Profi (242 Spiele, 10 Tore) muss erst noch seinen Trainingsrückstand aufholen.
Den muss auch Hakan Yakin wettmachen, der seit einer Woche bei der Mannschaft ist. Mit dem Unterschied, dass der Schweizer Nationalspieler und EURO-Teilnehmer in den Planungen von Matthias Sammer eine untergeordnete Rolle spielt. Der Coach hat sich im gestalterischen Mittelfeld auf Aliaksandr Hleb, seine neue Nummer 10, und Horst Heldt festgelegt. Für Yakin, der als klassischer zentraler Spielgestalter im Winter vom FC Basel geholt wurde, bleibt da nur die Reservistenrolle.
Aus diesem Grund wird darüber nachgedacht, den 27-Jährigen wieder abzugeben. Interessenten gibt es sogar bereits. Der türkisch- stämmige Profi wird aktuell mit Galatasaray und Besiktas Istanbul in Verbindung gebracht. Stimmt der Preis, darf Yakin, der für 2,8 Millionen Euro aus der Schweiz kam, gehen. Aber genau da liegt das Problem. Vor allem bei Galatasaray, das finanziell klamm ist und bei der öffentlichen Stellenausschreibung für einen Spielgestalter (der kicker berichtete) auf jeden Euro achten muss. Ein Leihgeschäft könnte der Klub allerdings durchaus stemmen. Je nachdem, wie die Konditionen aussähen, wäre der VfB dazu wohl bereit.
Yakin selbst, hält sich bedeckt. Er dementiert allerdings auch nicht, dass es Kontakte gibt. "Solche Geschichten kommen immer wieder auf. Ich will mich dazu nicht äußern", so der Schweizer, der sich bis auf weiteres "voll auf den VfB konzentrieren" möchte. "Erst wenn der Verein mir sagt, dass ich nicht gebraucht werde, mache ich mir Gedanken." So ein Gespräch soll demnächst stattfinden. "Dann kann ich mehr sagen." Denn eines will sich Yakin auf gar keinen Fall wieder antun. Die Rolle des Bankdrückers. "So wie im ersten halben Jahr kann's und darf's nicht nochmal laufen. Ich will spielen, will der Mannschaft helfen. Die Ungewissheit, ob ich nun dabei bin oder nicht, mache ich nicht noch einmal mit."

