Verfasst: 20. Apr 2005, 14:32
Mann o Mann, hört das denn NIE auf 
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Das Geld in den nächsten Tagen auftreiben? Das hatten wir doch schon mal...Marc Roger weiter in Haft
Marc Roger muss vorläufig in Untersuchungshaft bleiben. Der ehemalige Präsident von Servette Genf konnte die Kaution in Höhe von 300'000 Franken bisher nicht aufbringen.
Er hofft, das Geld in den nächsten Tagen aufzutreiben. Seit März sitzt Roger wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr hinter Gittern. Dem Südfranzosen wird eine Mitschuld am Konkurs der Profiabteilung Servettes vorgeworfen.
Die Genfer Justiz ermittelt wegen ungetreuer Geschäftsführung, Veruntreuung und neuerdings auch wegen Betrugs gegen ihn.
Kann das bestätigt werden? TW?Eddy hat geschrieben:Nichts anderes als normal. Dieser Mann hat zu lange im Trüben gefischt und die Leute an der Nase herumgeführt. Ein typischer Franzose: Viel Schaum aber wenig Seife!
Würde es nicht wagen, dem Eddy zu widersprechen, eh.Radiohead hat geschrieben:Kann das bestätigt werden? TW?Eddy hat geschrieben:Nichts anderes als normal. Dieser Mann hat zu lange im Trüben gefischt und die Leute an der Nase herumgeführt. Ein typischer Franzose: Viel Schaum aber wenig Seife!
blick.ch hat geschrieben:Steigt Ineos aus?
Lausanne-Sport soll zum Verkauf stehen
Die Gruppe von Jim Ratcliffe hat eine Beratungsfirma beauftragt, einen Käufer für den Waadtländer Klub zu finden. Nach fast neun Jahren in Besitz von Ineos könnte Lausanne den Besitzer wechseln, während sein britischer Eigentümer im Sport kürzertreten will.
Lausanne-Sport soll zum Verkauf stehen. Laut Informationen von The Athletic hat die Ineos-Gruppe von Jim Ratcliffe beschlossen, sich vom Waadtländer Klub zu trennen, den sie im November 2017 übernommen hatte. Die Beratungsfirma Alvarez & Marsal wurde beauftragt, einen Käufer zu finden, und hat potenziellen Investoren bereits ein fünfseitiger Verkaufsprospekt zugestellt. Ineos wollte die Information gegenüber dem Medium nicht kommentieren.
Das Dokument mit dem Titel «Project Striker» stellt die Stärken von Lausanne und die Entwicklungsmöglichkeiten des Klubs vor. Es hebt insbesondere dessen Potenzial hervor, sich dauerhaft in der Schweizer Elite zu etablieren und regelmässig an europäischen Wettbewerben teilzunehmen. Seit dem Einstieg von Ineos hat Lausanne-Sport jedoch erst eine einzige europäische Qualifikation erreicht.
Das Dossier unterstreicht auch das Geschäftsmodell des Klubs, der weder sein Stadion noch sein Trainingszentrum besitzt. Lausanne spielt seit 2020 im Stade de la Tuilière, einer Arena mit 12'500 Plätzen. Laut Informationen von The Athletic dürfte der Klub im laufenden Geschäftsjahr einen Verlust von umgerechnet 5,5 Millionen Franken verbuchen.
Ein Sportprojekt, das kleiner wird
Der Verkauf von Lausanne-Sport ist Teil einer umfassenderen Neuausrichtung der Sportinvestitionen von Ineos. Die britische Gruppe versucht auch, den 2019 erworbenen OGC Nice zu veräussern, ohne bisher einen Käufer gefunden zu haben. Weitere sportliche Engagements wurden in den vergangenen Jahren ebenfalls reduziert, insbesondere im Segelsport und beim Sponsoring.
Für Jim Ratcliffe war Lausanne der Ausgangspunkt eines sportlichen Abenteuers, das sich schrittweise auf den Fussball, den Radsport, die Formel 1 und Rugby ausgeweitet hat. Der britische Unternehmer und Ineos-Gründer hatte den Lausanner Klub übernommen, nachdem seine Gruppe enge Verbindungen zur Region aufgebaut hatte.
Der geplante Verkauf erfolgt vor einem wirtschaftlich schwierigen Hintergrund für die Gruppe, deren Gesamtverschuldung laut Informationen, die von mehreren Medien verbreitet wurden, inzwischen bei fast 18 Milliarden Pfund (knapp 20 Milliarden Franken) liegen soll. Ein Verkauf von Lausanne würde diese Situation nicht wesentlich verändern, aber den Willen von Ineos bestätigen, seine Mittel stärker auf seine prioritären Aktivitäten zu konzentrieren.
Manchester United im Zentrum des Geschehens
Diese Entwicklung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der andere grosse Fussballfall von Ratcliffe, Manchester United, eine neue turbulente Phase durchläuft. Der Brite und seine Gruppe, die seit 2023 mit knapp 30 Prozent Minderheitsaktionäre des englischen Klubs sind, haben die sportlichen Entscheidungen übernommen. Die Resultate bleiben jedoch enttäuschend, und der Druck auf Trainer Michael Carrick nimmt zu.
Der Verkauf von Lausanne würde es Ineos ermöglichen, sein Klubportfolio zu verkleinern und seine Aufmerksamkeit stärker auf Manchester United zu konzentrieren. Für Lausanne wird es nun darum gehen, herauszufinden, welcher Investor den Staffelstab übernehmen könnte und mit welchen Ambitionen.
Bisher wurden weder ein genauer Zeitplan noch ein Verkaufspreis veröffentlicht. Der Prozess ist angelaufen, doch es muss noch ein Käufer gefunden werden, der bereit ist, in einen traditionsreichen Klub des Schweizer Fussballs zu investieren, der über ein modernes Stadion und Entwicklungspotenzial verfügt – trotz der derzeit schwierigen sportlichen Situation.
Dass ein Club wie LS FÜNF Seiten füllt? Da dürfte auch kein Detail mehr fehlen für einen fundierten Kaufentscheid.Aufwindfahne hat geschrieben: 27. Okt 2026, 09:42 Die Beratungsfirma ... wurde beauftragt, einen Käufer zu finden, und hat potenziellen Investoren bereits ein fünfseitiger Verkaufsprospekt zugestellt.