Verfasst: 29. Jul 2004, 12:01
sicher immer zu einem Scherz aufgelegt

Ich behaupte nicht, das nur Sion Dreck am Stecken hat. Luzern hatte auch seine Fase, keine Frage. Und was soll 1997 nicht fair gewesen sein? Hochmut kommt vor dem Fall. Und es wird wieder so sein. Habt ihr euch schon überlegt, was passiert, wenn Sion nicht aufsteigen sollte? Noch ein Jahr mit so einem Kader in CHL rumgurken, aua ..... Das gibt Schulden!!sion hat geschrieben:Nur Sion, immer hat nur Sion Dreck am Stecken!
Der Schweizer Fussball ist ja so gesund und die Liga so toll..Leider haben alle Dreck am Stecken...ob sie nun still im Hintergrund Misswirtschaften oder polarisieren wie CC - was spielt das noch für eine Rolle?
Ausserdem, wieso sollte es sooo unfair sein? Das letzte mal als CC so gross angerührt hat wurden wir Meister, Qualifizierten uns nicht für die CL und was war die Strafe: sieben, bis jetzt sieben bittere Jahre.. 2 Zwangsrelegation, Abstiege, Punktabzüge etc. etc. also so unfair ist das ja wohl auch nicht!
Wo spielt Ihr nachhersion hat geschrieben:CC legte das Feuer - das Tourbillon wird brennen am Samstag
Ja, ich weiss, dass man als Fan das ganze immer ein bischen anderst sieht. War ja bei uns genau gleich. Doch nach diesen Jahren kann der Vorstand den meisten FCL-Fans nichts mehr vormachen. Zu oft wurden wir enttäuscht und verraten. Darum sehen wir das ganze ein bischen anderst, jedenfalls die meisten. Das Problem ist einfach, dass man eines Tages ganz extrem aus seinen Träumen erwacht und merkt, dass nichts so ist, wie es sein sollte und dein geliebter Verein plötzlich am Abgrund steht.sion hat geschrieben:Im Grunde genommen hast du schon recht..
Wenn allerdings Leidenschaft, Emotionen und Fanatismus in das ganze kommen, wird der Blick für solche Sachen etwas verwischt und man lebt nur noch für das Resultat am Wochenende, für das Spiel, für den Verein! Und es ist egal, welche Person das Ruder in der Hand hat, wenn sie uns träumen lässt von glorreichen alten Zeiten, dann sind wir Fanatiker, egal ob Walliser, Luzerner oder Zürcher, nicht mehr Vernünftig - sondern lassen uns von Emotionen und Träumen leiten!
Ein Thurre lässt uns träumen von der NLA - hätten wir Anstelle von Thurre einen Nachwuchsman aus den eigenen Reihen als Stürmer, würden wir Fans das Vernünftig finden, doch die Träume würden in Vergessenheit geraten und wir würden uns langsam immer wie mehr damit abfinden müssen, eine graue Maus zu bleiben....
CC legte das Feuer - das Tourbillon wird brennen am Samstag
Das ist leider so Gunner. Da kann praktisch niemand etwas daran ändernGunner hat geschrieben:By the way, wer auf den Nachwuchs setzt wird nie eine graue Maus bleiben, sondern eines Tages mit einer starken jungen Mannschaft zurückkehren, aber das braucht halt seine Zeit. Aber die hat niemand im Fussball, nicht mal der FCL, der sich ja selber das Prädikat "Ausbildungsverein" gegeben hat. So wird der Schweizer-Fussball nie gesund!!
Ja du hast recht, mit dem Nachwuchs und Ausbildungsverein..Ja, ich weiss, dass man als Fan das ganze immer ein bischen anderst sieht. War ja bei uns genau gleich. Doch nach diesen Jahren kann der Vorstand den meisten FCL-Fans nichts mehr vormachen. Zu oft wurden wir enttäuscht und verraten. Darum sehen wir das ganze ein bischen anderst, jedenfalls die meisten. Das Problem ist einfach, dass man eines Tages ganz extrem aus seinen Träumen erwacht und merkt, dass nichts so ist, wie es sein sollte und dein geliebter Verein plötzlich am Abgrund steht.
Hast sicher schon bemerkt, dass hier die meisten sehr skeptisch der neuen Saison entgegen sehen. Aus reiner Erfahrung der letzten Jahre. Vor 6 Jahren hätte das ganz anderst ausgesehen.
By the way, wer auf den Nachwuchs setzt wird nie eine graue Maus bleiben, sondern eines Tages mit einer starken jungen Mannschaft zurückkehren, aber das braucht halt seine Zeit. Aber die hat niemand im Fussball, nicht mal der FCL, der sich ja selber das Prädikat "Ausbildungsverein" gegeben hat. So wird der Schweizer-Fussball nie gesund!!
Unbefriedigend und reformbedürftig
Start zur Challenge League vor düsterem Hintergrund
rwe. Fast allen Beteiligten ist bewusst: In der heutigen Form ist die Challenge League (Start am Freitagabend) mehr Ärgernis denn ein Quell der Freude. Peter Stadelmann, der Präsident der Swiss Football League, brachte es kürzlich auf den Punkt: «Wer dieser Tage einen solchen Verein führt, ist zu bewundern.» Einige belastende Stichworte zur zweithöchsten Klasse sind die hohen Auslagen, der geringe Beachtungsgrad, tiefe Zuschauerzahlen sowie zu viele Mannschaften (18 ). Wie der Liga geholfen werden kann, darüber gehen die Meinungen wie meistens auseinander. Für Stadelmann beispielsweise ist klar, dass eine Verbesserung der Lage nur durch einen Zustupf aus dem TV- und Marketing-Topf kommen kann und die Gesundung mit einer Reduktion der Liga einhergehen wird. Hinzu kommt: Ohne Bilder am Fernsehen ist kaum ein Hauptsponsor zu finden.
Unter den erschwerten Umständen streben viele Vereine eine Flucht nach vorne an. Das Ziel ist der rasche Aufstieg in die Super League. Deshalb ist von Vaduz über Sitten bis nach Chiasso die Behauptung zu vernehmen: Wir zählen zu den Favoriten. Wo dies lediglich ein Imponiergehabe darstellt und wo sich die Aussage auf eine tragfähige Grundlage stützt, darüber werden die kommenden Wochen Auskunft geben. Erheblich sind die Ambitionen vor allem im Wallis, wo Christian Constantin den Aufstieg mit Ungeduld und dem Einsatz hoher finanzieller Mittel (Zuzüge im Multipack) vorantreibt. Für Trainer Admir Smajic gibt es deshalb keine Schonzeit. Startet er mit dem Team nicht wunschgemäss, dürften seine Tage im Stade de Tourbillon gezählt sein. Apropos Tourbillon: Geht es nach dem Willen Constantins, soll der FC Sion Ende 2007 im neuen Stadion in Martigny spielen. On verra.
Dank der Fusion mit Malcantone Agno herrscht in der neu formierten AC Lugano Aufbruchstimmung. In der Stadt will man wieder Fussball auf höchstem (Landes-)Niveau sehen, ist der Tenor vieler Politiker. Aus diesem Grund hat die Kommune Mittel zur Verfügung gestellt. Dass Agno dem Zusammenschluss wenig entgegensetzte, lag auch an den Finanzen. Eine weitere Saison in der zweithöchsten Liga hätte der Verein monetär kaum verkraftet. Giuseppe Morotti (vorher Agno-, jetzt Lugano-Präsident) gibt sich trotz einigen Abgängen optimistisch: «Wir sind nicht schwächer als letzte Saison.» Ähnliches ist von Chiassos Vorsitzendem Marco Grassi zu vernehmen. Der einstige Internationale liess zudem seine Beziehungen spielen und erreichte eine Zusammenarbeit mit Sampdoria Genua. Zwei junge Brasilianer sind vorläufig im Grenzort parkiert worden. Gemäss Trainer Paul Schönwetter wird aber auf Kontinuität gesetzt.
Ein Spezialfall ist der FC Wil. Zwar haben acht Stammspieler nach dem Abstieg den Verein fast panikartig verlassen, und Zuzüge sind kaum zu verzeichnen - und dennoch steht das Team von Trainer Walter Hörmann vor dem absoluten Höhepunkt der Klubgeschichte. Die Fürstenländer vertreten nämlich am 12. August im Zürcher Hardturm die Schweiz im Uefa-Cup (der Gegner wird am Freitag zugelost). Zu einem Auftritt im Europacup kommt auch der FC Vaduz (Cup-Sieger im Fürstentum Liechtenstein). Trainer Martin Andermatt kann fast auf das gleiche Kader wie in der vergangenen Saison zählen, eine Spielzeit, in der beinahe die Promotion in die höchste Klasse gelungen wäre (in der Barrage knapp an Xamax gescheitert). Ein schönes, von der Uefa akzeptiertes Stadion, kaum finanzielle Schwierigkeiten sowie ein eingespieltes Team - mit der Mannschaft aus dem «Ländle» ist zu rechnen.
Wem das Gedeihen der Liga (vor allem der Eliteklasse) am Herzen liegt, wünscht sich eine ähnlich gute Prognose für den FC Luzern. Am Fuss des Pilatus wären viele Voraussetzungen (Tradition, grosser Anhang) für ein gedeihliches Wachstum eines starken Klubs gegeben - doch die Zerstrittenheit rund um den Verein verhindert eine Bündelung der Kräfte. In Winterthur wiederum herrscht in Bezug auf den Fussball seit langem Eiszeit. In der sechstgrössten Stadt des Landes ist der FCW kein gehätscheltes Kind. Ob sich das unter der neuen Führung des ehemaligen GC- Sportchefs Mathias Walther ändert, ist zu bezweifeln. Auch dem Aufsteiger YF Juventus dürften die Herzen (sprich: Zuschauer) nicht in Massen zufliegen. Die Zürcher haben sich vom Erfolgstrainer Urs Schönenberger in der Sommerpause getrennt, ein Schritt, der über die Befindlichkeit des Vereins einiges aussagt.
Typisch SFV, zuerst aufstocken, dann massiv abbauen. "Jede Tubel" hat vorrausgesehen, dass es eindeutig zu viele Mannschafte hat, nur der SFV glaubte das nicht und stockte die Liga sogar noch aufEinige belastende Stichworte zur zweithöchsten Klasse sind die hohen Auslagen, der geringe Beachtungsgrad, tiefe Zuschauerzahlen sowie zu viele Mannschaften (18 ). Wie der Liga geholfen werden kann, darüber gehen die Meinungen wie meistens auseinander. Für Stadelmann beispielsweise ist klar, dass eine Verbesserung der Lage nur durch einen Zustupf aus dem TV- und Marketing-Topf kommen kann und die Gesundung mit einer Reduktion der Liga einhergehen wird.
Kommt mir bekannt vor....ristomattila hat geschrieben:wenn unsere Gegner weiter so spielen und wir spielen ein bisschen Anständig sieht es für den Aufstieg gar nicht so schlecht aus
Das ist es jaGarfield hat geschrieben: Und dies obwohl der FCL noch nicht annähernd sein Leistungsniveau erreicht hat !!