Verfasst: 30. Sep 2010, 12:28
Auf jetzt Walti.



Spenden für Stehplätze: 100'000 Franken-Grenze geknackt!
Stolz dürfen wir verkünden, dass am vergangenen Wochenende die 100'000 Franken-Grenze überschritten wurde. Ein Dank geht an dieser Stelle an die vielen Spender! Innerhalb weniger Wochen wurde eine erste grösse Hürde genommen. Ein Teil des gebrauchten Geldes liegt nun also für den notwendigen Umbau bereit.
Die Fans des FCZ beweisen, dass mit ihnen zu rechnen ist und dass man auf sie zählen kann. Nun liegt es an den anderen Parteien, nach zu ziehen und wünschen uns, dass sie diesen Effort von so vielen jungen und alten, armen und reichen Zürchern aus allen Schichten unterstützen und mit den gewünschten Stehplätzen belohnen werden können. Wir hoffen, den FCZ-Fans aus der Südkurve und allen Stehplatz-Sympathisanten bald weitere, positive Informationen zum weiteren Verlauf in dieser Frage liefern zu können.
Wir lassen nicht nach, sammeln weiter Spenden und erhöhen so den Druck, um unserem Ziel noch ein Stück näher zu kommen!
Gmeinsam-Unufhaltsam
Zürcher Südkurve
by 20min.chDie Südkurve im Zürcher Letzigrund wird voraussichtlich auf die nächste Saison hin mit Stehplätzen ausgerüstet. Eine entsprechende Weisung geht am Mittwoch an den Stadtrat.
Was die Fans schon seit geraumer Zeit fordern, scheint endlich Tatsache zu werden. Schul- und Sportvorsteher Gerold Lauber unterbreitet morgen Mittwoch dem Gesamtstadtrat der Stadt Zürich eine Weisung, den Letzigrund mit Stehplätzen auszustatten, wie «Radio 1» meldet. Lauber schlägt darin vor, dass die Südkurve so rasch wie möglich entsprechend ausgerüstet wird. Dies ist frühestens ab nächster Saison möglich, wie der Sender aus gut unterrichteter Quelle erfahren hat.
Der Umbau kostet einen tiefen einstelligen Millionenbetrag. Gleichzeitig sollen die Sicherheitsmassnahmen in den Gästesektoren verbessert werden. Die Südkurve will 150 000 Franken beitragen.
In einer Spendenaktion hatten Fans bereits im Oktober Geld für die Realisierung von Stehplätzen gesammelt. Zudem hatten FCZ-Anhänger Ende August kurzerhand 2000 Sitzplätze im Letzigrund abgeschraubt, um ihrem Wunsch nach Stehplätzen Nachdruck zu verleihen (siehe Bild oben). Dieser scheint jetzt verwirklicht zu werden.
Der Wunsch von Zürcher Fussballfans nach Stehplätzen im Stadion Letzigrund soll erfüllt werden. Voraussetzung ist die finanzielle Beteiligung der Fussballclubs FCZ und GC. Geplant ist der Umbau im nächsten Sommer. Er soll auch die Sicherheit im Stadion verbessern.
(sda) Sofern die Fussballclubs FCZ und GC mitziehen, soll der Wunsch nach Stehplätzen im Stadion Letzigrund im nächsten Sommer erfüllt werden. Dies hat der Zürcher Stadtrat am Mittwoch mitgeteilt.
Warten auf den Entscheid von GC
Um die Sicherheit im Stadion zu erhöhen, will der Zürcher Stadtrat auch die Umzäunung der Sektoren verbessern, Wellenbrecher einbauen, die Treppenstufen verbreitern und zusätzliche Fluchttore erstellen. Insgesamt kosten die Massnahmen 2,64 Millionen Franken. Die Fussballclubs FC Zürich und Grasshoppers sollen je 350'000 Franken beisteuern.
Längerfristig sollen im Letzigrund vor allem Leichtathletik- Anlässe und Events stattfinden, in den nächsten sechs Jahren werden aber FCZ und GC dort weiterhin ihre Heimspiele austragen.
Die Fans der FCZ-Südkurve wünschten schon immer eine Stehplatzrampe. Im Hinblick auf die Fussball-EM 2008 habe dem Wunsch nicht entsprochen werden können, schreibt der Stadtrat. Heute stehen die Fans in der mit Sitzplätzen ausgerüsteten Südkurve während den Spielen zwischen den Klappstühlen. Dies sei «sicherheitstechnisch unerwünscht».
Weil der Neubau des Hardturm-Fussballstadions frühestens 2016 fertiggestellt sein werde, sei der Stadtrat bereit, dem Fan-Wunsch zu entsprechen, falls sich die beiden Fussballvereine an den Umbaukosten beteiligten. Die Betriebsgesellschaft FCZ AG hat laut Mitteilung bereits zugesichert, zusammen mit den Fans ihren Beitrag zu leisten. Der Entscheid der Neuen Grasshopper Fussball AG steht noch aus.
Sicherheitsglas zwischen Sektoren
Der Stadtrat beschloss, die heutige Umzäunung der Gästesektoren, die leicht beschädigt und durchbrochen werden kann, durch eine demontierbare Konstruktion aus Stahl und Sicherheitsglas zu ersetzen. Dadurch werde die Sicherheit im Stadion erhöht.
Gegen das Spielfeld hin werden die bestehenden Banden mit einem 2,2 Meter hohen Zaun ergänzt. Dieser sei schwierig zu übersteigen und verschaffe den Sicherheitskräften Zeit für allfällige Interventionen, hält der Stadtrat fest. Die Zutrittsanlagen zu den beiden Gästesektoren werden neu mit Sicherheitstoren und mannshohen Drehkreuzen ausgerüstet.
1,2 Millionen gebundene Ausgaben
Der Stadt Zürich muss für die Umbauten 1,94 Millionen Franken zahlen. Davon hat der Stadtrat 1,2 Millionen Franken als gebundene Ausgaben für die notwendige Verbesserung der Umzäunungen der Gästesektoren bewilligt. Die restlichen 740'000 Franken sind neue Ausgaben und für den Umbau der Heimfan-Sektoren und die damit verbundene Verstärkung der Abschrankungen vorgesehen.
Falls sich FCZ und GC nicht für Champions- oder Europa-League qualifizieren, werden die Bauarbeiten in der Super-League-Sommerpause im Juni/Juli 2011 erfolgen.
Andernfalls werden sie aufgeschoben bis zum Beginn der Winterpause beziehungsweise bis die beiden Vereine definitiv aus den internationalen Wettbewerben ausgeschieden sind. Die Arbeiten für die verbesserte Gästesektoren-Trennung sollen zwischen Dezember 2011 und Februar 2012 ausgeführt werden.
an deren stelle würde ich auch noch abwarten. im B können die auch im juchhof spielen, da hats genügend stehplätze.Maréchaux hat geschrieben:Der Entscheid der Neuen Grasshopper Fussball AG steht noch aus.
UNHALTBARE ZUSTÄNDE FÜR GÄSTEFANS IN ST. GALLEN
Die Kontrolle von gut 700 Fans soll in knapp 50 Minuten abgewickelt werden. Ein derartiges Sicherheitskonzept beschwört im ohnehin wenig deeskalierend wirkenden Umfeld der AFG-Arena Komplikationen herauf.
Als Gast hat sich noch nie gefühlt, wer seiner Mannschaft als Fan in die St. Galler AFG-Arena gefolgt ist: Kaum aus dem Zug gestiegen, wird man (unabhängig von der Brisanz einer Partie) von einem 1. Mai würdigen Polizeiaufgebot begrüsst, welches Schweizweit seinesgleichen sucht. Anschliessend wird man wie Vieh durch einen eingezäunten Korridor zum Gästesektor geführt, vor dessen Toren die Wartezeiten so lange sind wie in keinem anderen Stadion der Schweiz. Beäugt wird man dabei von einem privaten Sicherheitsdienst, dessen Mitarbeiter Sturmmasken über dem Kopf tragen und damit das den Fans gegenüber konsequent hochgehaltene Vermummungsverbot verletzen. Doch damit nicht genug: Bereits bei unserer letzten Reise nach St. Gallen wurde die Ankunft des Extrazuges so terminiert, dass zahlreiche FCZler aufgrund der peinlich genauen Kontrollen an den Eingängen erst gegen Mitte der ersten Halbzeit ins Stadion gelangen konnten. Für den kommenden Sonntag wurde unsere Ankunft nun noch knapper angesetzt, so dass noch mehr Fans noch weniger vom Spiel sehen werden. Die St. Galler Polizei hat es uns untersagt, mit einem Extrazug anzureisen, der, wie bei Auswärtsspielen üblich, ca. zwei Stunden vor Spielbeginn in St. Gallen Winkeln angekommen wäre. Vorgesehen ist stattdessen, dass der Extrazug erst um 14.55 Uhr, das heisst 1h und 5min vor Spielbeginn, vor der AFG-Arena eintrifft. Den Weg von ca. 15 Min. vom Bahnhof zum Gästeblock mit eingerechnet bedeutet dies, dass man knapp 50 Minuten eingeplant hat, um ca. 700 Fans durch zwei Drehkreuze zu schleusen. Man braucht kein erfahrener Stadiongänger zu sein um zu erkennen, dass eine solche Situation in Kombination mit den oben beschriebenen Umständen, die man als Gästefan in St. Gallen vorfindet, alles andere als deeskalierend wirkt. Wenn sich Menschenmassen auf engem Raum und unter Zeitdruck einem erfahrungsgemäss mit wenig Fingerspitzengefühl agierenden Sicherheitsapparat gegenübersehen, scheinen Komplikationen vorprogrammiert. Die Selbstregulierung, die in der Südkurve in dieser Saison bisher lückenlos funktioniert hat, wird in hohem Masse erschwert.
Diese Zeilen sollen weder als Drohung, noch als vorgezogene Rechtfertigung für Ausschreitungen verstanden werden. Vielmehr ist es unsere Absicht, im Vorfeld auf Missstände aufmerksam zu machen und aufzuzeigen, wie die Behörden bewusst oder zumindest grobfahrlässig Situationen schaffen, die Tumulte an den Eingängen geradezu heraufbeschwören. Wir sind nicht länger gewillt, als alleinige Sündenböcke für Missstände im Umfeld von Fussballspielen hinhalten zu müssen und deshalb immer weitergehende Eingriffe in unsere Freiheitsrechte hinzunehmen. Wir treten hiermit mit dem Anliegen an die St. Galler Behörden heran, die Situation für kommenden Sonntag zu überdenken. Alternative Anreisevarianten werden geprüft.
ZÜRCHER SÜDKURVE
was sagst du? ich kann dich nicht verstehen?syntax hat geschrieben:fischers aussage bezieht sich auf die 'tabellensituation' und nicht auf den fcl,
also lass dir mal wieder die ohren spühlen, sid.