Verfasst: 7. Mai 2007, 18:08
Stimmt nicht, aber eben, lassen wir das...raven hat geschrieben: RVE sagte von anfang an klipp und klar was er wollte. Deshalb sind die beiden Fälle nicht zu vergleichen. Aber lassen wir das....
Stimmt nicht, aber eben, lassen wir das...raven hat geschrieben: RVE sagte von anfang an klipp und klar was er wollte. Deshalb sind die beiden Fälle nicht zu vergleichen. Aber lassen wir das....
Word!!! Für mich kommt es ein bisschen Arrogant rüber, wie er sich verhält!Big Punisher hat geschrieben:egal ob er bleibt oder nicht, soll sich jedoch endlich mal entscheiden!
Kampfgeist in den letzten Spielen wo?Eddy hat geschrieben:Allein der Kampfgeist genügt nicht, das haben die letzten Spiele klar gezeigt.

Das wir sich ja dann zeigen.michael stipe hat geschrieben:schnauze voll sforza verpiss dich
Wohl grösster Depp, der mich je trainiert hat...kräutchenschleicher hat geschrieben:marco römer
haha ansichtssache.Volare hat geschrieben:Wohl grösster Depp, der mich je trainiert hat...kräutchenschleicher hat geschrieben:marco römer![]()
blue-devil hat geschrieben:Wiesel hat geschrieben:Der Behackte hat geschrieben:Sforza einer von uns !
Eddy hat geschrieben:Hatte die Gelegenheit, seit Anfangs März alle FCL-Spiele, mit Ausnahme des Ersten gegen FCA (4:1) live zu sehen. Komme auf Grund meiner Beobachtungen auf folgendes Fazit. Der FCL ist eine mittelmässige noch nicht sehr beständige Mannschaft, welche zur Zeit absolut, seinen Leistungen und Potenziale entsprechend, richtig klassiert ist. Sforza hin oder her, mehr liegt nicht drin. Der Mannschaft fehlt Konstanz, Spielwitz, Schnelligkeit und SL Erfahrung, sowie nachhaltende Spiellaune. Es gibt kaum mehr als 6 - 7 Spieler welche effektiv SL-tauglich sind und die Mannschaft braucht Zeit sich zu finden. Viele Spiele wurden knapp gewonnen oder endeten unentschieden, auch mit FCL pro und kontra Schirileistungen. Sicher war der Cupsieg gegen den FCL der Höhepunkt dieses Frühlings, aber sicher kein Grund zum Ausflippen. Mal ehrlich, in diesem Spiel hatte der FCL spielerisch überhaupt nichts ebenbürtiges zu bieten und der "Sonntagsschuss" von Paquito gelingt alle Schaltjahre einmal. Der Schiri hatte einen schwarzen Tag und der FCZ ebenfalls. Aber was solls, der FCL hat dank seinem Kampfgeist gewonnen, super. Allein der Kampfgeist genügt nicht, das haben die letzten Spiele klar gezeigt. Sicher haben wir mit den Gebrüder Lustenberger 2 Riesentalente, welche aber noch Zeit brauchen. Wenn wir heute gegen Mannschaften mit normalem SL Format spielen, sind wir einfach noch zu knapp um zu bestehen (siehe gegen GC und so wirds auch sein gegen YB). Ihr könnt mich jetzt zerreissen nach diesem Beitrag, aber die Fakten sind nicht von den Hand zu weisen und wir sind da wo die Vereinsführung ürsprünglich ihr Ziel gesetzt hat, Ligaerhalt (das glaube ich). Im Cupfinal werden wir vom FCB geschlagen (leider) aber jetzt muss die Vereinsleitung handeln für die nächste Saison, ansonst wir nächstes Jahr wieder zittern müssen. Hopp FCL
diese spiele, eddy, hast du nicht gesehenpommespanzer hat geschrieben: Die Erwartungen sind doch nur gestiegen, weil Luzern in den ersten Spielen gegen die sogenannten "Grossen" sehr gut bis überragend gespielt und gewonnen hat.
*klatschklatsch*Sparwasser hat geschrieben:Sforza hat sicherlich das Zeug, um irgendwann mal als Trainer mehr oder weniger erfolgreich zu sein, das weiss er selbst. Mit Lautern ginge er zwar ein gewisses Risiko ein, also junger Trainer eins deftig in die Fresse zu kriegen falls er versagen sollte, schliesslich und endlich würde aber deswegen nicht abstürzen, würde den Junger-Trainer-Bonus kriegen und geltend machen und seine Karriere fortsetzen.
Stinkstiefel kann also nicht viel passieren, wenn er wechselt...ausser ein grosser Karrierensprung, falls er seine Ziele in Kaiserslautern erreicht.
Mein Tipp: Sforza verlässt den FCL
Sparwasser hat geschrieben:
Mein Tipp: Sforza verlässt den FCL
Kommentar
Sforza soll jetzt gehen
Ciriaco Sforza polarisierte als Spieler, Ciriaco Sforza polarisiert als Trainer. In Vereinen wie dem Grasshopper-Club Zürich, dem FC Bayern München, dem 1. FC Kaiserslautern oder auch in der Schweizer Nationalmannschaft erlebten die einen in Sforza einen Führungsspieler, die anderen einen egozentrischen Fussballer mit Spielertrainerallüren. Beim FC Luzern, der ersten Trainerstation des 37-Jährigen, loben die einen den Leistungsausweis (Ligaerhalt und Cupfinal-Qualifikation), die anderen aber kritisieren immer lauter, dass er sich nicht klar zum FC Luzern bekennt.
Wer glaube, sich für den Cupfinal schonen zu können, sei an der falschen Adresse, lautete sinngemäss Sforzas Kernaussage nach dem peinlichen 1:6 vom Samstag gegen GC. Wenn er glaubt, dass Derartiges beim FC Luzern und in der Innerschweiz bedingungslos aufgenommen würde, dann schätzt er die Lage falsch ein.
Dass Sforza betreffend Arbeitsvertrag mit dem FC Luzern nicht darauf hinweist, dass dieser kürzlich vorzeitig um ein Jahr verlängert worden ist, sondern bloss auf die Klausel aufmerksam macht, die ihm erlaubt, per Saisonende den FC Luzern zu verlassen, bedeutet nur eines: Sforza liebäugelt tatsächlich mit dem Weggang.
Streng arbeitsrechtlich tut Sforza zwar nichts Unrechtes; sein Vertrag lässt faktisch Pokern zu. Nur: Je länger er pokert, desto mehr riskiert er, dass es in diesem Spiel zwei Verlierer gibt: den FCL, der nicht planen kann und schon heute sportlich leidet, und Sforza, der mit seinem neuen Arbeitgeber ebenfalls die Weichen für die gemeinsame Zukunft stellen muss.
Für einen Klubwechsel gibt es im Übrigen vor allem ein Argument: Erfolgreicher als in dieser Saison kann Sforza in Luzern in seinem zweiten Vertragsjahr als Trainer kaum mehr sein. Und das weiss auch Sforza sehr genau. Weshalb also dieses unsägliche Zögern?
marco.vonah@neue-lz.ch
Marco von Ah
Fussball: FC Luzern
«Sei ein Vorbild für die Jungen: Bleib!»
Geht Sforza? Bleibt er? Und wie funktioniert er eigentlich? René C. Jäggi kennt den FCL-Trainer als Spieler aus Zeiten beim 1. FC Kaiserslautern und gibt ihm einen Rat.
René C. Jäggi, bleibt Ciriaco Sforza Trainer in Luzern? Oder wird Kaiserslautern sein neuer Arbeitgeber?
René C. Jäggi: Dazu können nur Sforza selber sowie die Verantwortlichen in Kaiserslautern Auskunft geben. Ich glaube, die Chancen stehen 50:50. Als ich am Sonntag auf dem Betzenberg war, spürte ich eine Abkühlung zu diesem Thema.
Aber Verhandlungen zwischen dem FCK und dem FCL-Trainer gab es?
Jäggi: Vermutlich ja. Der neue Sportdirektor Schönberg und Sforza haben ja zusammen gespielt. Und Gespräche hat es sicherlich mit einem verdienten Spieler wie Sforza, der dreimal in der Pfalz war, gegeben.
Wie erklären Sie sich die Abkühlungen?
Sforza: Kaiserslautern wird wohl eher nicht aufsteigen, und somit ist der Trainerjob in der zweiten Liga vorgegeben. Das ist eine enorm harte Liga, in der der FCK mit einem schmalen Budget durchkommen muss. Und die Konkurrenz, die auch aufsteigen will, ist finanzstärker und nicht klein: Mönchengladbach, Köln, wohl auch Mainz. Und das 1:6 von Luzern gegen GC hat gezeigt, dass auch Sforza nur ein Mensch ist. Und für Menschen ist es immer schwierig, Wunder zu vollbringen.
Wie meinen Sie das?
Jäggi: Es gibt halt keine Garantie, sich zum Beispiel auch in Kaiserslautern durchzusetzen. Christoph Daum ist in meinen Augen ein Trainergenie, aber er hat es in dieser Saison auch nicht geschafft, mit Köln aufzusteigen. Und Daum hat als Trainer doch etwas mehr vorzuweisen als mögliche Kandidaten, die jetzt in Kaiserslautern gehandelt werden.
Was empfehlen Sie Ciriaco Sforza?
Jäggi: Ganz klar: Ciri, sei ein Vorbild für die Jungen, bleib in Luzern! Er muss seinen jungen Spielern, die er in dieser Saison in die erste Mannschaft integriert hat, zeigen, dass man angefangene Arbeiten nicht abbricht, sondern sie zu Ende führt. So würde er glaubwürdig bleiben und in Luzern mittelfristig zum Idol avancieren. Und ich sage immer: Gute Trainer halten ihre Verträge ein. Siehe Gross oder Hitzfeld.
Sforza hat aber eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag.
Jäggi: Dafür kann man ihm keinen Vorwurf machen. Das ist der Fehler, den der FC Luzern begangen hat, und dafür muss er eventuell bezahlen.
Können Sie Ciriaco Sforza aber auch verstehen, wenn er mit einem Wechsel nach Deutschland liebäugelt?
Jäggi: Sforza ist ein Trainertalent. Sein Wunsch ist es sicherlich, irgendwann Trainer eines Grossvereins wie Inter Mailand, Juventus Turin oder Bayern München zu werden. Um dahin zu gelangen, darf man nicht viele Kompromisse eingehen. Ausserdem wird im Fussball-Geschäft egoistisch gedacht, da müssen wir uns nichts vormachen. Aber ich gebe Sforza den Rat, den Schritt noch nicht zu machen. Das Risiko ist einfach zu gross. Er soll jetzt Basel im Cupfinal schlagen, in Luzern die zweite Saison im Uefa-Cup anhängen und dann möglicherweise via GC ins Ausland. Das ist meine Empfehlung.
Was ist, wenn er dies ablehnt?
Jäggi: Stellen Sie sich vor: Luzern verliert den Cupfinal gegen Basel hoch, Sforza geht nach Kaiserslautern, und die ersten drei, vier Spiele missraten ihm. Dann ist in der Pfalz bei den roten Teufeln im wahrsten Sinn des Wortes der Teufel los. Man scheidet in Deutschland schneller als in der Schweiz. Das weiss der «Oberteufel» Ciriaco Sforza selbst am besten (schmunzelt).
Haben Sie Sforza Ihre Ansichten auch schon mitgeteilt?
Jäggi: Er wird aufgrund unserer gemeinsamen Vergangenheit in Kaiserslautern (Jäggi suspendierte Sforza, weil er öffentlich Kritik an Trainer Michael Henke geübt hatte, Red.) sicherlich nicht so stark auf mich hören wie auf andere, obwohl ich ihm menschlich nach wie vor nahe stehe.
Zur Person
René C. Jäggi (59) war von September 2002 bis Juni 2006 Präsident des 1. FC Kaiserslautern. Der Basler Unternehmer ist heute Chairman of Board of Directors der Flora Ecopower Holding AG, einem Unternehmen, das sich mit Biodiesel beschäftigt. Daneben berät er einige Spieler.