Re: ZÄME MEH ALS 52%!
Verfasst: 26. Feb 2026, 14:44
welche Anwälte/Kanzlei vertreten eigentlich Alpstäg bzw. den FCL?
Glaube nicht wider Erwarten, glaube sehr das dieser Entscheid zugunsten B.A. gehtNeuer hat geschrieben: ↑26. Feb 2026, 15:13 Ich frage mich schon, wie sich das Alpi vorstellt? Sollte sich das Gericht wider Erwarten zu seinen Gunsten entscheiden, auch nach all den x weiteren Einsprachen: Willkommen als Besitzer in einem Klub, in welchem Du Dich nicht mehr ins Stadion trauen kannst? Wo Fans, Funktionäre, klubnahe Menschen Gefühle zwischen Wut, Ekel und unverständniss hegen. Macht muss schön sein…
greezblick.ch hat geschrieben:Fans und Boss Hüppi mit Seitenhieben
Das steckt hinter den Misstönen mitten im FCSG-Cupsieg
Zum ersten Mal seit 1969 wieder Cupsieger. Erstmals seit dem Jahr 2000 wieder ein Titel: Der FC St. Gallen euphorisiert die Ostschweiz. Mitten im Trubel aber sind böse Misstöne zu hören – von den Fans und auch von Klub-Präsident Matthias Hüppi. Was dahinter steckt.
https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 74681.html
Streit nach Cupsieg
Chaos beim FC St.Gallen: Hüppi startet letzten Rettungsversuch – steht er kurz vor dem Rücktritt?
photo of author of the article
Von Daniel Walt
26.05.2026, 09.20 Uhr
Es geht drunter und drüber hinter den Kulissen des FC St.Gallen: Offenbar hat sich die St.Galler Regierung in den Machtkampf bei den Espen eingeschaltet. Zudem proben gewichtige Sponsoren den Aufstand.
Wie lange hat Präsident Matthias Hüppi beim FC St.Gallen noch das Sagen?
Bild: Keystone
Nicht einmal 48 Stunden nach dem Triumph im Berner Wankdorf droht bei Cupsieger und Vizemeister St.Gallen alles auseinanderzubrechen. Wie das St.Galler Tagblatt am späten Montagabend publik machte , scheiden mit Peter Germann, Patrick Gründler, Christoph Hammer und Benedikt Würth vier Verwaltungsräte per 30. Juni ausserordentlich aus der Führung der Espen aus. Ersetzt werden sollen sie nach dem Willen eines Teils des Aktionariats durch Ex-SVP-Regierungsrat Stefan Kölliker, den früheren Dortmund- und Basel-Goalie Marwin Hitz sowie Urs Baumer und Martina Wüthrich.
Dramatische Stunden
Die Recherche hat vor und hinter den Kulissen wie eine Bombe eingeschlagen. Laut mehreren gut informierten Quellen dürfte sich in diesen Stunden entscheiden, in welche Richtung es beim FC St.Gallen führungsmässig weitergeht. So plant Präsident Matthias Hüppi am Dienstagvormittag offenbar einen letzten Rettungsversuch. Scheitert dieser, ist es gemäss vorliegenden Informationen möglich, dass Hüppi noch gleichentags seinen Rücktritt erklären wird.
Matthias Hüppi ist bis dato auf ein Angebot des Aktionariats nicht eingetreten, auch in der neuen, vom Aktionariat gewünschten Verwaltungsrats-Konstellation Präsident zu bleiben. Deshalb planen die Drahtzieher der Veränderungen im Verwaltungsrat offenbar, Ex-SVP-Regierungsrat Stefan Kölliker vom einfachen Verwaltungsrat zu Hüppis Nachfolger im Präsidium zu machen.
Kommt der grosse Aufstand?
Derweil nimmt der Druck auf die treibenden Kräfte hinter den aktuellen Ereignissen beim FC St.Gallen massiv zu. Laut Informationen, die dieser Zeitung vorliegen, hat sich mittlerweile sogar die St.Galler Regierung in den Machtkampf bei den Espen eingeschaltet. Zudem planen offenbar gewichtige Sponsoren den Aufstand: Sie könnten ihr Engagement aufkündigen, sollten die Pläne der entsprechenden Grossaktionäre umgesetzt werden.
Noch-VR Benedikt Würth zum Chaos beim FCSG: «So etwas habe ich noch nie erlebt»
photo of author of the article
Von Stefan Schmid
26.05.2026, 11.40 Uhr
Der St.Galler Mitte-Ständerat Benedikt Würth verlässt den Verwaltungsrat des FC St.Gallen per Ende Juni. Im Interview sagt er, warum.
Exklusiv für Abonnenten
Da war die Welt noch in Ordnung: Der Verwaltungsrat mit (von rechts) Christoph Hammer, Patrick Gründler, Benedikt Würth und Peter Germann. Ganz links: VR-Sekretärin Riana Podrecca.
Da war die Welt noch in Ordnung: Der Verwaltungsrat mit (von rechts) Christoph Hammer, Patrick Gründler, Benedikt Würth und Peter Germann. Ganz links: VR-Sekretärin Riana Podrecca.
Bild: Michel Canonica
Benedikt Würth, Sie treten aus dem Verwaltungsrat des FC St.Gallen zurück. Warum?
Ich wurde Mitte März darüber informiert, dass Patrick Gründler und ich nicht mehr erwünscht seien. Die Gründe dafür kenne ich allerdings bis heute nicht. Niemand hat sie uns erläutert. An der wirtschaftlichen und sportlichen Performance kann es nicht liegen - wir haben die gesetzten Eignerziele übererfüllt. Daraufhin haben vier Verwaltungsräte entschieden (als einziger bleibt Patrick Thoma, Anm.d.Red.), ihr Amt per Ende Juni zur Verfügung zu stellen. Nach diesem brüsken Vertrauensentzug können wir keine Verantwortung für das neue Geschäftsjahr mehr übernehmen.
Hätten Sie gerne weitergemacht?
Ja, aber natürlich nur mit einer soliden Vertrauensbasis und klaren Regeln für das Zusammenwirken zwischen Aktionariat und Verwaltungsrat. Ich habe mich wie alle im Verwaltungsrat, im Staff und in der Event AG mit viel Herzblut eingesetzt. Die meisten sind ja seit Kindsbeinen grünweiss. Was hier jetzt passiert, ist surreal, es ist schlicht unglaublich. Ich habe viel Erfahrung mit Arbeit in Verwaltungsräten. Aber so etwas habe ich noch nie erlebt.
Sie wissen nicht, was man Ihnen vorwirft?
Nein.
Sie kennen auch die Pläne des Aktionariats nicht?
Nein. Was ich weiss, ist, wofür der aktuelle Verwaltungsrat steht. Der FC St.Gallen muss regional verankert sein, solid wirtschaften und sportlich so erfolgreich wie möglich abschneiden. In dieser Reihenfolge. Offenbar will man diese Prioritäten verändern, aber wie konkret, das entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls konnten wir zeigen, dass man auch ohne Mäzene im Schweizer Fussball wirtschaftlich und sportlich erfolgreich sein kann. Ich bin ja auch national tätig und darf feststellen: Mit grossem Respekt hat man in die Ostschweiz geblickt.
Die Besitzer des Klubs haben doch das Recht, die Strategie und die personelle Zusammensetzung des Verwaltungsrats in ihrem Sinne zu ändern.
Selbstverständlich. Aber man sollte dabei auch berücksichtigen, dass der FC St.Gallen mehr als ein Fussballklub ist. Er ist Ostschweizer Kulturgut. Kommt dazu, dass wir 19'000 Publikumsaktionäre haben. Diese Verankerung in Gesellschaft und Wirtschaft ist die Grundlage, dass wir mittlerweile 45 Millionen Franken erwirtschaften. Das ist eine unglaubliche Summe für eine Region wie die Ostschweiz.
Es ist das Recht der Eigentümer, die Strategie zu ändern.
Auf jeden Fall. Gut wäre einfach, wenn man dies in Zusammenarbeit mit dem bestehenden Verwaltungsrat macht. Wir haben auch einen konkreten Vorschlag mit Zielrichtung 2029 – unserem Jubiläumsjahr – gemacht. Strategische Weiterentwicklung, organisatorische Anpassungen und selbstverständlich auch Nachfolgeplanungen im Verwaltungsrat. Es ist klar, jeder hat ein Ablaufdatum. Man muss mit Umsicht und Sorgfalt Nachfolgeplanungen machen. Auf dieses Projekt 2029 ist man gar nicht eingetreten.
Sind Sie enttäuscht?
Ja, brutal. Es ist total konsternierend, was jetzt passiert.
In den Fanforen und Zeitungs-Kommentarspalten ist von einem SVP-Putsch die Rede. Was sagen Sie dazu?
Es war mir und dem aktuellen Verwaltungsrat immer sehr wichtig, dass wir für alle Menschen da sind, egal, was sie denken. Im Stadion zählt nur grünweiss, die Politik muss draussen bleiben. Dafür stehen wir ein.
Wie geht es jetzt weiter?
Ich weiss es nicht.
Gibt es eine Konstellation, in welcher Sie als Verwaltungsrat weitermachen würden?
Mein grünweisses Herz will weiter kämpfen, aber mein Verstand sagt mir auch, wie die realen Machtverhältnisse liegen.
Ihr ehemaliger Regierungsratskollege Stefan Kölliker soll Präsident des FC St.Gallen werden. Sie kennen Kölliker sehr gut. Kann er das?
Ich arbeite hervorragend mit Matthias Hüppi zusammen. Weiter kann ich mich dazu nicht äussern.
lucerne hat geschrieben: ↑26. Mai 2026, 12:50 Der Blick in den Osten zeigt die Wichtigkeit der FCL-Basis mit durch einen Aktionärsbindungsvertrag (zwischen dem Verein FCL-Basis und der FCL Holding AG) sichergestellten Mitspracherechten: vom garantierten Sitz im Verwaltungsrat der FC Luzern-Innerschweiz AG über ein Aktien-Vorkaufsrecht bis zu diversen Vetorechten bei grundlegenden Änderungen an der Marke «FC Luzern».
Für jene, die bei der FCL-Basis immer noch nicht Mitglied sind, wäre es langsam an der Zeit.