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Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 6. Okt 2014, 18:50
von Oirdnas
Sehr, sehr schade Carlos. Bist definitiv einer der Guten! Grande Oben-Ohne-Jubel in Murten!
Gracias!
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 6. Okt 2014, 21:27
von Radiohead
raven hat geschrieben:Und der wo alles eingebrockt hat darf einfach so weiterwursteln?
Äh nein, der wurde heute entlassen. Oder sprichst du vom Stadiondach?
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 6. Okt 2014, 21:35
von Leuchtenstadt
Schade! Hätte ihn gerne noch länger bei uns gesehen. Danke Carlos!
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 6. Okt 2014, 21:52
von raven
Radiohead hat geschrieben:raven hat geschrieben:Und der wo alles eingebrockt hat darf einfach so weiterwursteln?
Äh nein, der wurde heute entlassen. Oder sprichst du vom Stadiondach?
äh nein, denn dächer können höchstens einbrechen, nicht einbrocken.
wars jetzt lucky luke wo das schiesspulver erfunden hat oder wollen die dummen mit messer und gabel in die champions league?
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 6. Okt 2014, 22:34
von Partyanimal
Adieu
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 6. Okt 2014, 23:17
von Scotia
Danke Carlos, bist einer der Guten!
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 6. Okt 2014, 23:24
von fcluzern5
Gracias Carlos! Ich habe dich immer gemocht, bist wirklich ein toller Typ. Ich hoffe du findest dein Glück andernorts. Alles Gute!
Danke auch an Thomy, ein wahrer blau-weisser!
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 7. Okt 2014, 07:32
von Radiohead
nzz.ch
Zwei Novizen sind einer zu viel
Der Tabellenletzte, der FC Luzern, beurlaubt nach elf Meisterschaftsspielen ohne Sieg den Trainer Carlos Bernegger
Die Niederlage am Sonntag in Sitten war eine zu viel. Bernegger muss gehen, obschon die Klubführung stets betont hat, erst im Winter ein Fazit zu ziehen. Der Sportchef Alex Frei hingegen darf bleiben.
Als Carlos Bernegger nach dem 1:3 am Sonntag in Sitten gefragt wurde, wie er die Situation einschätze, sagte er in gewohnter Langatmigkeit: «Ich werde in den kommenden zwei Wochen versuchen, dem Team Vertrauen und Stabilität zu vermitteln.» Nun kommt es anders, Bernegger muss sich eine neue Beschäftigung suchen. Er hat nicht mehr die Befugnis, im FC Luzern etwas zu vermitteln. Am Montag wurde er als Trainer beurlaubt.
Es sind schwierige Zeiten in Luzern, wo es immer schwierig ist, wenn es um Fussball geht. In elf Spielen hat das Team kein einziges Mal gewonnen. Es liegt mit fünf Punkten am Tabellenende. In der Qualifikation zur Europa League scheiterte es Ende Juli an den mittelmässigen Schotten von St. Johnstone. Der Zuschauerdurchschnitt ist unter 10 000 gesunken. Die Niederlage gegen den FC Sion war die vierte in Serie in der Meisterschaft und eine unschöne, vielsagende. Die Spieler waren blutleer und ohne Inspiration.
Das Bekenntnis war keines
Die Klubführung um den Präsidenten Rudolf Stäger hatte stets betont, sie wolle erst im Winter bilanzieren. Doch in einem aufgeregten Geschäft wie dem Fussball ist naiv, wer sich auf solche Bekenntnisse verlässt. Der U-21-Trainer Gerardo Seoane wird das Team interimistisch führen. Der Sportchef Alex Frei sagte an der Medienkonferenz im Stadion, er habe bereits mit Kandidaten gesprochen; der Klub werde bald einen neuen Trainer präsentieren. Frei darf sich freuen, dass ihm die Trainersuche anvertraut wird. Seine Position schien gefährdet, weil einflussreiche Leute im Umfeld des Klubs seine Arbeit kritisieren und ihm vorwerfen, für ihn gebe es nur eine Meinung: die eigene.
Frei war es gewesen, der Bernegger im Frühjahr 2013 vom Nachwuchs des FC Basel verpflichtet hatte. Bernegger übernahm die Equipe in einer schwierigen Situation. Sie schaffte im Anschluss eine Serie von Siegen und den Ligaerhalt. In der vergangenen Saison erreichte sie die Qualifikationsspiele zur Europa League.
Vor dieser Saison aber musste Frei viel Geld sparen, gute Spieler ziehen lassen und einen Umbau forcieren. Er wiederholt mit Eifer, das Team habe Qualität und werde Erfolg haben. Doch man fragt sich, wie gut es wirklich ist. Bernegger deutete nach dem Spiel in Sitten an, dass ihm Persönlichkeiten fehlen, die Verantwortung übernehmen. Ausser dem Stürmer Schneuwly ist kein Spieler auffallend aktiv. Da ist niemand, der das Team belebt.
Als Führungsperson tauglich?
Frei und Bernegger waren in ihren Funktionen Neulinge. Bernegger, 45 Jahre alt, war in den vergangenen Jahren Nachwuchstrainer. Er gilt als leidenschaftlich und wie besessen von der Arbeit. Er rudert mit Armen, wenn er an der Seitenlinie steht. Er gerät ins Feuer, wenn er nach den Spielen Sätze bastelt. Aber er hat Mühe, auf den Punkt zu kommen. Es ist manchmal ermüdend, ihm zuzuhören. Als Schneuwly nach dem Match in Sitten gefragt wurde, ob das Team noch hinter dem Trainer stehe, sagte er: «Wir müssen nur unsere Leistung bringen.»
Frei, 35-jährig, war vor seiner Anstellung Stürmer. Vielleicht der beste, den die Schweiz je hatte. Doch die Frage, ob er der Aufgabe als Führungsperson in einem Profiklub gewachsen ist, stellt sich immer mehr: Ausser dem guten Beziehungsnetz und dem Fachwissen verfügt er über keinerlei spezifische Ausbildung. Und in der Kommunikation hat er derartige Mängel, dass man sich fragt, ob er keinerlei Beratung hat.
Bevor er zu den Medien spricht, überlegt er sich Aphorismen, die meistens wenig aussagen. Er findet viele Fragen «mühsam» und antwortet mit auswendig gelernten Statistiken. Er spricht oft ohne erkennbaren Zusammenhang von Teams wie Dortmund oder Bayern München. Oder von grossen Trainern wie Guy Roux oder Alex Ferguson.
Ein provinzielles Image
Zudem reibt er sich auf. So, wie er es als Spieler immer getan hat. Er stört sich an der Erwartungshaltung gegenüber dem Klub, der seit mehr als zwei Jahrzehnten ohne Titel ist. Und an den ewig harten Fragen der Lokalpresse. Die vielen Meinungen sind ihm zuwider. Er nervt sich über die Investoren und Leute im Umfeld, die viel Geld haben, aber wenig Ahnung von Fussball. Die intrigieren, um ihre Interessen durchzusetzen. Die mit dem Klub hoch hinaus wollen, aber nichts anders tun, als ihm ein provinzielles Image anzuheften.
Allen Wirren zum Trotz ist die Lage für den FCL noch nicht bedrohlich. Wer elf Spiele sieglos ist und nur vier Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz hat, darf sich glücklich schätzen.
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 7. Okt 2014, 09:04
von Chnebugrend
Schade das es wieder einmal auf die altbekannte Art und Weise enden musste...
Danke Carlos & alles Gute!
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 7. Okt 2014, 09:54
von sessantanove
Ciao Carlos und Danke für alles... Schade das es nicht geklappt hat.
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 7. Okt 2014, 10:20
von jossen
die "mer send gäg alles"-fraktion hat leider wieder einmal gewonnen...
fairerweise muss man sagen, dass man in luzern wohl noch keinem so lange zeit gegeben hat wie dir. der verein entwickelt sich in eine gute richtung. allerdings hat man die chance nicht gepackt den club umzukrempeln. man ist irgendwie wieder bei 0.
es hätte geklappt. wenn man hört wieviel fink verlangt und man noch deine abfindung dazurechnet hätte es für eine gute IV und wohl auch einige punkte gereicht. finanziell ein absolutes minus-geschäft für den verein. hoffe man hat etwas gelernt und beendet endlich die medienpartnerschaft...
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 7. Okt 2014, 10:50
von Gimli
Danke Carlos und Thomy!
Schade, hat man nun doch kalte Füsse gekriegt. Die Entscheidung war wahrscheinlich abhängig von den letzten 2 Spielen. Da hat man wirklich kein grosses Feuer mehr gesehen, sobald das erste Gegentor fiel. Trotzdem muss man sagen, dass es der Mannschaft und dem ganzen Verein VIEL mehr gebracht hätte, wenn sie mit Carlos den Karren aus dem Dreck gezogen hätten. Die wären mit einem viel stärkeren Ego zurückgekehrt, als sie das jetzt haben werden, falls sie es denn mit einem neuen Trainer schaffen werden.
Aber eigentlich schon krass wie nah Heirassa und Panik sind. Hätte Deana am letzten Weekend ein wenig gepennt und der Kopfball wäre reingegangen, wäre das möglicherweise der erste Sieg gewesen und alle hätten Hurra geschrien…So schnell kann’s gehen und der Konjunktiv hat im Fussball halt nicht viel Platz.
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 7. Okt 2014, 11:33
von Frizzel
Bei der Suche nach einem Nachfolger steht im Vordergrund, dass der eigenen Nachwuchsabteilung wieder die ihr zustehende Bedeutung zukommt. Aus diesem Grund wird der aktuelle U21-Trainer Gerardo Seoane vorerst das Training des Fanionteams leiten.
Auch so eine lächerliche Aussage, die immer wieder gerne gemacht wird, wenn man den Trainer schmeisst!
Wenn dies wirklich die Vereinspolitik wäre, dann dürfte man dem Trainer nicht ein 27er Kader hinstellen - gerade auch wenn man Kosten reduzieren muss! Auch die Aussagen der sportlichen Führung über die Qualität des Nachwuchs' passen nicht dazu. Sollen die Nachwuchsspieler denn plötzlich besser sein, nur weil ein neuer Trainer da ist?
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 7. Okt 2014, 11:36
von Heiri
hat das eigentlich Stäger oder Frei an der PK gesagt?
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 7. Okt 2014, 11:39
von UNDERCOVER
Heiri hat geschrieben:hat das eigentlich Stäger oder Frei an der PK gesagt?
Frei im Interview mit Tele 1.
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 7. Okt 2014, 13:58
von Pendergast
n' bisschen viel Danke und Gracias hierdrin für eine solch miserable Bilanz.
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 7. Okt 2014, 14:07
von marga
"Trainer kommen, Trainer gehen. Flüchtlinge bleiben."
Sankt Pauli!
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 7. Okt 2014, 16:17
von Lozärn01
lucerne hat geschrieben:Danke Carlos und Thomi.
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 7. Okt 2014, 16:30
von steve
Pendergast hat geschrieben:n' bisschen viel Danke und Gracias hierdrin für eine solch miserable Bilanz.
"erfolg esch ned alles im lääbee"
Re: Carlos Bernegger
Verfasst: 7. Okt 2014, 16:31
von mysterius
Pendergast hat geschrieben:n' bisschen viel Danke und Gracias hierdrin für eine solch miserable Bilanz.
Im Gegensatz zu gewissen Vorgängern waren die Beiden wenigsten mit Herzblut bei der Sache. Dafür darf man doch auch Danke sagen, ob jetzt erfolgreich oder nicht - zumindest echt. Danke dafür.