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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten
Verfasst: 8. Sep 2026, 23:51
von Murmi
Mein Unmut über die Passivität aller beteiligten Gruppen rund um das FCL Umfeld wegen der Passivität habe ich vor einer Woche schon zum Ausdruck gebracht. Ein dank geht da an die Person, welche das Ausfüllen des Stimmzettels erklärt hat. Anscheinend ist es den meisten einfach egal was passiert. Oder ist es die Taktik zu schweigen um keine Plattform zu bieten? Was mir aber am meisten sorge macht ist, dass genau wieder vor einer Abstimmung ein "Hochrisiko" Spiel stattfindet und so der Polizei und der Mitte einen Steilpass bietet. Ich hoffe ALLE (ob FCL oder FCB) wissen was auf dem Spiel steht für die Rechte der Fussballfans in Luzern. Schlechte Presse wäre wohl ein Freipass für die Mitte.
Re: Kampf den Hooligans und Rassisten
Verfasst: 10. Sep 2026, 19:44
von KUSI
KUSI hat geschrieben: 8. Sep 2026, 23:06
Anyway, vielleicht kommt ja noch was…
FCL-Basis Newsletter hat geschrieben:
NEIN zur Initiative!
Am 27. September 2026 befasst sich die Luzerner Stimmbevölkerung mit einer für den FCL bedeutsamen Vorlage: Zur Abstimmung stehen einerseits der gültige Rest einer Initiative der Mitte sowie andererseits der Gegenvorschlag der Luzerner Regierung. Die Initiative ist ein bürokratischer Leerlauf, brandgefährlich für den Luzerner Amateurfussball und zudem schlampig verfasst. Wem der FCL und die Luzerner Amateurvereine am Herzen liegen, der lehnt die Initiative ab.
Dies aus den folgenden Gründen:
- Die Initiative ist ein bürokratischer Leerlauf: Wegen der darin vorgeschriebenen Identitätskontrolle würde die Eingangskontrolle künftig für sämtliche Stadionbesucher deutlich länger dauern und wäre für den FCL mit massiven Mehrkosten verbunden. Und dies ohne nennenswerten Sicherheitsnutzen: Denn die Identität der Zuschauerinnen und Zuschauer darf nach geltendem Recht nicht gespeichert werden. Die Identitätskontrolle bringt somit keinen Nutzen für die Ermittlung von Straftaten, sondern verkompliziert einzig den Einlass ins Stadion.
- Die Initiative ist brandgefährlich für den Luzerner Amateurfussball: Sie würde es Luzerner Amateurclubs faktisch verunmöglichen, Cup- sowie Testspiele mit Beteiligung eines Clubs aus der höchsten Liga durchzuführen, da die zwingenden Auflagen der Initiative im Falle ihrer Annahme auch für sie gelten würden. Für ehrenamtlich organisierte Clubs ist dieser Aufwand nicht zu stemmen, weshalb auch der Innerschweizer Fussballverband (IFV) die Initiative ablehnt.
- Die Initiative ist schlampig verfasst: Der Wortlaut der Initiative musste vom Luzerner Parlament zu grossen Teilen für ungültig erklärt werden, weil dieser mit übergeordnetem Recht unvereinbar war. Die Einzelheiten können in der Botschaft des Luzerner Regierungsrates nachgelesen werden.
- Der Gegenvorschlag der Luzerner Regierung wird politisch breit getragen: Der Luzerner Kantonsrat empfiehlt diesen mit 112:0 Stimmen zur Annahme, sogar die Parlamentarier der Mitte haben diesem zugestimmt. Gegen die Mitte-Initiative stellen sich hingegen von Links bis Rechts alle anderen Parteien: Grüne, SP, GLP, FDP und SVP empfehlen die Initiative geschlossen zur Ablehnung.
Entsprechend empfiehlt der Vorstand der FCL-Basis, die Initiative abzulehnen und bei der Stichfrage dem Gegenvorschlag den Vorzug zu geben. Jede Stimme zählt – für den FCL und die Luzerner Amateurclubs!

Re: Kampf den Hooligans und Rassisten
Verfasst: 10. Sep 2026, 20:47
von Murmi
Danke für der Basis und der USL für ihre Statements.