Verfasst: 2. Aug 2007, 19:05
0:2, durch tore von davide und tchouga - und die schweiz hat nen arbeitslosen mehr... 
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fussball-lager auch nicht ohne btw...Stebar hat geschrieben:FC SG - FCL 1:2
Bin leider nicht am Start, da im Fussball-Lager!
motiv für gülle choreoStecki hat geschrieben:fcsg.ch hat geschrieben:Schwalbe gesucht...
Schwalben künden den Frühling, und damit nach dem Winter auch meistens eine angenehmere Jahreszeit an. Nach drei Meisterschaftsrunden ohne Tore und Punkte, zumindest auf der Seite des FC St. Gallen, wird am kommenden Samstag fieberhaft nach der Schwalbe gesucht, die den Frühling ins Espenmoos zurückbringt. Damit soll natürlich nicht eine Unsportlichkeit gemeint sein, sondern ein Erfolgserlebnis!
Die Gäste aus Luzern spielten in ihrer letzten Runde auf der Allmend gegen die Berner Young Boys 2:2, müssen jedoch nun in der Partie gegen die Espen auf den verletzten Pascal Bader und den gesperrten Claudio Lustenberger verzichten.
Fussball, Super League: FC St. Gallen - FC Luzern (Sa 17.45, Espenmoos, TV live Teleclub)
Die gefährliche Seite der «Nuller»
Kein Punkt und kein Tor - dem FC St. Gallen ist der Start misslungen. Mauro Lustrinelli hat aber keine Lust, am Samstag mit dem FCL Aufbauhilfe zu leisten.
Der Tabellenletzte gegen den Achtplatzierten: Diese Affiche des Direktduells der 4. Runde am Samstag kommt für St. Gallen wie für den FCL überraschend. Und zwar im negativen Sinne, stehen diese Platzierungen doch mit den ambitionierten Zielsetzungen beider Klubs nicht in Einklang. Während die Luzerner in den beiden Heimspielen gegen Xamax (1:1) und YB (2:2) aber immerhin punkten konnten, ging bei den Ostschweizern bisher gar nichts. In der Tabelle scheinen auf Platz 10 vor allem «Nuller» auf: Nicht einen Punkt, ja nicht einmal einen Treffer konnte sich der FC St. Gallen in den ersten drei Anläufen bisher notieren lassen.
«Das ist eine spezielle Situation», sagt Mauro Lustrinelli, denn das mache die verunsicherten Ostschweizer für den FC Luzern zu einem sehr gefährlichen Gegner. «St. Gallen ist wie ein angeschossener Löwe. Deshalb gibt es für uns vor diesem Spiel nur zwei Szenarien», rechnet der FCL-Stürmer vor, «entweder wir erlegen ihn oder wir bauen ihn wieder auf.»
Negativszenario ist kein Thema
Dass die Partie auch für den FCL nicht unbedeutend ist, dessen ist sich Lustrinelli ebenfalls bewusst. Mit einem Sieg würde der FCL mit fünf Zählern ins Mittelfeld vorrücken, im Falle einer Niederlage jedoch sogar von Schlusslicht und Gegner St. Gallen überholt. Über das Negativszenario will er sich allerdings gar keine Gedanken machen. «Mit drei Punkten sind wir wieder voll dabei», erklärt er stattdessen und richtet seinen Blick lieber optimistisch nach vorne.
Die Zuversicht des 31-Jährigen basiert auf dem guten Auftritt zuletzt gegen YB. «Bezüglich Einstellung und Wille hat die Mannschaft eine Super-Reaktion auf das FCZ-Spiel gezeigt.» Dass er dabei mit seinem ersten Saisontor zum frühen 1:0 und seiner Leistung massgeblichen Anteil hatte, will er nicht überbewerten wie seine Unzufriedenheit bei der Auswechslung. Es sei doch klar und ganz normal, dass ein Spieler nicht gern vom Platz gehe. «Doch Auswechslungen sind Entscheidungen des Trainers, und damit hat sichs.»
«Sieben Gegentore sind zu viel»
Dass der FCL nach den guten Testspielen nicht optimal aus den Startlöchern gekommen und noch sieglos ist, hat gemäss Lustrinelli zwei Gründe. «Einerseits haben wir bisher defensiv nicht überzeugt. Sieben Gegentore in drei Spielen, das ist einfach zu viel. Und andererseits», zeigt er sich selbstkritisch, «fehlt uns auch in der Offensive noch die Effizienz.» All dies hänge, glaubt der Stürmer mit der Nummer 16, vor allem mit der «noch mangelnden Cleverness» zusammen.
Dass der mögliche Abgang von Fabian Lustenberger zu Hertha Berlin (siehe Box) die Konzentration im Team vor dem wichtigen Spiel am Samstag stören könnte, davon will Lustrinelli nichts wissen. Im Gegenteil: «Es ist doch ein sehr schönes Signal für den FCL, wenn Fabian so ein Angebot erhält. Wir haben viele Spieler, ich glaube 8 oder 9, die zwischen 16 und 21 Jahre alt sind. Diese haben eine sehr positive Einstellung. Und das trägt dazu bei, dass wir ein gutes Team sind.»