Verfasst: 12. Mai 2009, 11:22
FC Basel : FC Luzern 3:1
Tor: Gajic
Nichts zu holen in Basel!
Tor: Gajic
Nichts zu holen in Basel!
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flanken an die strafraumgrenze bringen uns in bedrängnis.Gary Southgate hat geschrieben: kann mir beim besten willen nicht vorstellen, wie basel ein tor gelingen sollte!
Allenfalls könnte ja Streller seine Saisontorbilanz um 20% erhöhen... ok, eher unrealistisch...Gary Southgate hat geschrieben:basel - luzern 0 : 1
kann mir beim besten willen nicht vorstellen, wie basel ein tor gelingen sollte!
Wer soll denn für den FCB die Tore schiessen?
Trainer Christian Gross bescheinigte seinem Trainer-Kollegen Rolf Fringer vom FC Luzern eine Super-Arbeit. Seit Fringer die Mannschaft übernommen habe, gebe sie ein anderes Bild ab. Gross erwartet den Gegner frech und nach Punkten strebend. Dem gelte es entgegenzuhalten. Der FCB wisse aber, was zu tun sei und wolle und müsse dieses Spiel unbedingt gewinnen.
An der Personalsituation hat sich nichts geändert, d.h. die Verletzten vom letzten Spiel, insbesondere aber Eren Derdiyok und Scott Chipperfield seien noch nicht einsatzfähig. Ob sich dies zum Gipfeltreffen vom Sonntag, 17. Mai gegen den FC Zürich noch ändern wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beurteilt werden. Marco Streller hat das heutige Training wegen Kniebeschwerden ausgelassen, doch sollte einem Einsatz nichts entgegenstehen. Umstellungen sind wegen der englischen Woche aber zu erwarten, Details wollte er jedoch noch keine nennen.
Obwohl Gross zu Beginn der Pressekonferenz sagte, dass er zum Spiel gegen Aarau schon alles gesagt habe, nahm er zu einigen Aussagen in den Medien Stellung:
* So habe z.B. Beni Huggel nicht gesagt, dass Basel sich den Titel abschminken kann. Dieser Teil des Satzes stimmt zwar, doch hatte Huggel zuvor noch einen Zusatz "Wenn wir weiter so spielen" angebracht und so kann der Satz sicher ohne Wenn und Aber unterstrichen werden.
* Valentin Stocker erhielt zwar in den letzten zwei Spielen Spritzen gegen seine Schmerzen, doch war dies auf seinen eigenen Wunsch. Christian Gross: "Ich schreibe definitiv keinem Spieler vor, dass er sich fitspritzen muss!". Gerade die jüngeren Spieler stossen seines Erachtens wegen der häufigeren Einsätze, körperlich aber auch mental an ihre Grenzen, dies sei aber normal, da kein unger Spieler eine lineare Entwicklung nach oben aufweise.
* Die Leistung von Jürgen Gjasula sah Gross nicht so negativ, wie sie in den Medien dargestellt wurde.
Morgen Abend hat das Team von Gross die Gelegenheit auf Wiedergutmachung. Alles andere als ein Sieg und somit der Gewinn von drei Punkte sind im Hinblick auf die zumindest rechnerisch noch mögliche Titelverteidigung fatal, zumal der FCZ auf Vaduz trifft. Auch wenn dieses Spiel im Ländle stattfindet, ist ein Punktverlust von Zürich doch eher unwahrscheinlich.
24'500 Tickets sind bereits abgesetzt. Es ist zu hoffen, dass möglichst viele Zuschauer den FCB im zweitletzten Heimspiel dieser Saison vor Ort unterstützen.
(Urs Dünner)
doch, 3tuce hat geschrieben:...Basel hat 25000 Saisonkarten verkauft... also noch keine Tickets fürs heutige Spiel weg..
13.05.2009 | Der «schwarze Abend» des FC BaselDelling hat geschrieben:irgendwie liegt heute ein historischer Auswärtssieg in der Luft...
ersetze abraham durch murat yakin und paiva durch malacarne, ferati mit quennoz und gajic mit luis enrique...tuce hat geschrieben:12.05.2009 | Der «schwarze Abend» des FC BaselDelling hat geschrieben:irgendwie liegt heute ein historischer Auswärtssieg in der Luft...
Die 2:3-Niederlage des Meisters gegen den FC Luzern Der FCB verlor in letzter Minute gegen Abstiegskandidat Luzern 2:3, zum Basler «schwarzen Abend» trugen auch gewalttätige Anhänger bei.
Christian Gross, der Trainer des FC Basel, war ziemlich «angefressen» nach dieser bitteren Niederlage seiner Meistermannschaft. Von einem «schwarzen Abend» sprach er gar. 2:1 hatte der FCB trotz mässiger Leistung gegen den 8. plazierten aus Luzern geführt, dann aber kam die Wende. Zuerst wurde Abwehrchef Abraham wegen wiederholten Foulspiels vom Platz gestellt; dann glich Paiva aus, zudem sah auch Ferati, der zweite Basler Innenverteidiger, rot; und schliesslich lupfte Gajic den Freistoss nach Feratis´ Notbremse für den FC Luzern zum 3:2 über die Mauer. Gross´ Groll auf Abraham «Nichts, aber auch gar nichts» hätten die Luzerner fürs Spiel getan, wenigstens bis zu Abrahams Platzverweis, äusserte sich Gross ungewohnt dezidiert über den Gegner. Aber «sauer» war er in erster Linie auf Abraham, der mit unprofessionellem Verhalten den Luzernern den Weg zum Sieg geebnet hatte. «Nach diesem Platzverweis spielten doch nur noch wir», sagte anderseits Luzerns Coach Fringer, «ich ging mit der Einwechslung zweier Offensivspieler aber auch Risiken ein.» Und deshalb sei der Sieg nicht mal unverdient. Ohne Derdyok und Huggel, alle seit der Reise nach Aarau verletzt, musste Basel antreten. Zum «schwarzen Abend» gehörte aber auch, was sich sonst noch zutrug: Während der ersten Halbzeit griff die Polizei im Stadion mit Pfefferspray gegen Fans der «Muttenzer Kurve» ein; nach dem Schlusspfiff kams zu wüsten Kämpfen einzelner Rowdies mit der Polizei. Basler Hooligans verletzten 15 Polizisten mit Steinen. Mehrere Randalierer wurden festgenommen. Aggressive Basler Anhänger Zuvor hatten Supporter des FC Basel vor dem Stadion einen Bus mit Fans aus Luzern angegriffen. Die Randalierer hätten die Luzern-Fans mit zugespitzten Stangen und Steinen angegriffen und am Wegfahren zu hindern versucht, teilte die Kantonspolizei Basel-Stadt mit. Die Wut der Hooligans habe sich danach gegen ein Polizeiaufgebot gerichtet. Erst nach Mitternacht kehrte nach diesen bösen Scharmützeln Ruhe ein.