Re: Servette FC 2011/2012
Verfasst: 1. Mär 2012, 17:25
SFV will doch nur wieder Finalrunde einführen... 
macht wohl am meisten sinn...maré hat geschrieben:gemäss meinen infos werden alles spiele inkl. bisherige rückrunde gewertet, danach gibts wohl forfait siege...pech für sion und gc...jojo hat geschrieben:wie werden die drei spiele von servette von der Rückrunde gewertet (zwei siege und eine niederlage - glaub)
ich wäre für die Annullation so hätte YB 3 Punkte weniger...come on lucerne hat geschrieben:werden vermutlich annulliert...jojo hat geschrieben:wie werden die drei spiele von servette von der Rückrunde gewertet (zwei siege und eine niederlage - glaub)

Wenn bei Servette der Spielbetrieb per sofort eingestellt wird, wird es laut Schifferle einen neuen Spielplan geben.malfunction hat geschrieben:
langsam chli viel spielfreie weekends.
Für Trikots, Hosen usw...die sie als Fanartikel verkaufen müssen sie sicher bezahlenFrizzel hat geschrieben:Der Konkursantrag kam ja vom Ausrüster. Ist es in der obersten Schweizer Fussballliga wirklich so, dass die Clubs für Trikots bezahlen, anstatt als Werbeträger bezahlt zu werden?
Macht no SennYoda hat geschrieben:Für Trikots, Hosen usw...die sie als Fanartikel verkaufen müssen sie sicher bezahlenFrizzel hat geschrieben:Der Konkursantrag kam ja vom Ausrüster. Ist es in der obersten Schweizer Fussballliga wirklich so, dass die Clubs für Trikots bezahlen, anstatt als Werbeträger bezahlt zu werden?
kommt auf den club an...Frizzel hat geschrieben:Der Konkursantrag kam ja vom Ausrüster. Ist es in der obersten Schweizer Fussballliga wirklich so, dass die Clubs für Trikots bezahlen, anstatt als Werbeträger bezahlt zu werden?
Thun - Servette wird noch gespielt, der Rest entscheidet der Richter nächste Woche, laut SF Schweiz Aktuellhässig-AL hat geschrieben:findet unser spiel noch statt?
Tages-Anzeiger hat geschrieben:Servette steht vor dem Konkurs – Liga-Chef befürchtet das Schlimmste
Servette nähert sich dem zweiten finanziellen Kollaps innerhalb weniger Jahre. Die Genfer deponieren beim Bezirksgericht die Bilanz. Zumindest die Partie in Thun findet noch statt.
Der iranische Klub-Präsident Majid Pishyar, der den Verein vor vier Jahren übernommen hatte, äusserte sich via Communiqué. Er habe alles unternommen, um das Überleben des Klubs zu sichern. Doch weder Politik noch Wirtschaft hätten ihn in den letzten Jahren unterstützt, schob Pishyar die Schuld für den abzusehenden Konkurs auf andere. Gemäss Dominique Warluzel, dem Anwalt des Vereins, stehe Servette zum Verkauf. Er hofft, dass die Bilanzdeponierung die Gespräche mit möglichen neuen Investoren beschleunigt.
Nach der Bilanzdeponierung wird der Richter den Konkurs nur dann nicht sofort eröffnen, wenn die Aussicht besteht, dass mit der Weiterführung des Spielbetriebs die Schuldenlast nicht noch drückender wird, oder wenn sich Servette mit den Gläubigern auf einen Nachlassvertrag einigen kann. Die dritte und positivste Variante wäre, dass der Konkursrichter die Möglichkeit sieht, dass ein neuer Investor die Schulden in der Höhe von über 3 Millionen Franken übernimmt.
Die Erinnerungen an das Jahr 2005
Vor etwas mehr als sieben Jahren war Servette unter der Führung des Franzosen Marc Roger bereits in einer ähnlichen Situation. Nach der Bilanzdeponierung wurde die Konkurseröffnung aufgeschoben, weil Roger beteuerte, mit möglichen neuen Klubbesitzern in Kontakt zu stehen. Kurz vor dem Rückrundenstart war damals das Spielen auf Zeit zu Ende. Servette ging Konkurs und die Meisterschaft wurde mit neun Teams zu Ende gespielt.
Diesmal würde das Ausscheiden von Servette die Axpo Super League sogar auf acht Mannschaften reduzieren, nachdem Xamax im Januar die Lizenz entzogen und über den Neuenburger Verein der Konkurs eröffnet worden ist. Sollte Servette tatsächlich vor Ende der Saison den Spielbetrieb einstellen müssen, würde die bisherigen Resultate der Genfer in der Rückrunde gestrichen. Diejenigen aus der Vorrunde im Herbst blieben bestehen. Es hätte zudem zur Folge, dass der FC Sion mit seinen minus vier Punkten und einem Rückstand von 17 Zählern auf Lausanne auf Platz 8 vorrückt und nicht einmal die Barrage um den Ligaerhalt spielen müsste.
«Eine dramatische Situation»
Dass ein zweiter Klub während der Saison verschwindet, befürchtet auch SFL-Präsident Heinrich Schifferle: «Die Situation ist dramatisch. Es ist absolut möglich, dass die Meisterschaft mit acht Teams beendet wird.» Zumindest das Spiel von Servette am kommenden Samstag in Thun (23. Runde) dürfte aber noch stattfinden. Dies zumindest war der Mannschaft garantiert worden, wie ein Genfer Spieler sagte. Die Liga selbst bestätigte, dass die Verantwortlichen Servettes entscheiden, ob zum Spiel angetreten wird oder nicht. (fal/si)
Obwohl Pishyars Communiqué etwas heuchlerisch rüberkommen mag, glaube ich, dass in dieser Sache noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. Die Details kenne ich nicht. Aber Pishyar macht doch, trotz seiner Vorgeschichte vor fünf Jahren mit Admira Wacker Mödling, einen anderen Eindruck als Tschagajew. Er ist immerhin seit 2008 Präsident und hat Servette zum Aufstieg verholfen. Naja, bleibt für Servette und nicht zuletzt für die NLA zu hoffen, dass Pishyar pokert und mit der Bilanzdeponierung der Genfer Wirtschaft das Messer an den Hals setzt, um sie zum Einlenken zu bewegen.Communiqué Majid Pishyar hat geschrieben:Liebe Freunde,
Heute ist ein trauriger Tag für Genf. In den letzten vier Jahren haben mein Team und ich den Weg bereitet für ein erfolgreiches Servette. Dank dem grossen Support von 32Group haben wir das höchste Niveau im Schweizer Fussball erreicht. Den Klub zurück in die Super League zu bringen, war kein einfaches Unterfangen. Ich war nichtsdestotrotz überzeugt, dass ich Unterstützung erhalten würde von der Politik und Wirtschaft in Genf. Diese Unterstützung entsprach leider nicht meinen Erwartungen. Ich habe alle Partner dazu eingeladen, am Erfolg von Servette zu partizipieren. Zu meiner grossen Trauer hat uns nur eine Minderheit untertstützt. Bei dieser möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken. Sie werden auf immer in der Geschichte von Servette eingraviert sein.
Die letzten Wochen waren für alle, die Servette lieben, sehr schwer zu ertragen. Seien Sie überzeugt, dass wir alles unternommen haben, um dem Klub die Zukunft zu sichern. Trotzdem musste ich einen schwierigen Entscheid fällen und mich damit abfinden, schweren Herzens, die Bilanz zu deponieren. Nichtsdestotrotz kämpfen wir weiter für Servette.
Ich bin unendlich dankbar für den Professionalismus, den Spieler und Trainerstab an den tag gelegt haben, für ihren Mut und ihre Beharrlichkeit. Ich bin stolz auf euch!
Ich möchte mich auch bei allen bedanken, die mit mir gearbeitet haben.
Zum Schluss spreche ich den Fans grosse Dankbarkeit aus. Sie waren immer da, in den Momenten des Schmerzes genauso wie in den Momenten des Sieges.
Ich habe immer mein bestes getan im Interesse des Vereins und hätte gern weitergemacht. Ich bin aber überzeugt, dass ein Ausweg gefunden werden kann, damit Servette weiterhin ganz Genf mit seiner Pracht vereint.
Majid Pishyar