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Verfasst: 18. Feb 2004, 11:02
von Insider
Der Wil-Trainer Nummer 5 in dieser Saison ist da! Der Tscheche Tomasz Matejcek unterzeichnete einen Vertrag bis Sommer 2004.

Der 44-Jährige trainierte zuletzt bis am 20. Oktober letzten Jahres in seiner Heimat den SFC Opava, den er letzten Sommer in die höchste Spielklasse geführt hatte. Genadi Perepadenko wirkte bei der neuen Trainerverpflichtung als Vermittler. Der Wil-Mitinvestor ist nämlich auch Teilaktionär bei Opava. Matejcek wird heute Mittwoch erstmals das Training leiten und am Sonntag in Neuenburg gegen Xamax am Spielfeldrand stehen. Matejcek ist nach Martin Andermatt, Hans-Peter Meier, Alexander Sawarow und Joachim Müller bereits der fünfte Wil-Trainer in der laufenden Saison.

Daneben hat Wil bis zum Saisonende Nenad Savic (24) unter Vertrag genommen. Der ehemalige Mittelfeldspieler von Basel und GC war zuletzt von September bis Ende letzten Jahres in der Challenge League bei Luzern engagiert. Dort war der neunfache U21-Internationale nach nur fünf Teileinsätzen aber nicht mehr benötigt worden.

Laut Investor Igor Belanow sowie Teammanager Eduardo Arrigoni sind mittlerweile die Januar-Löhne der ersten Mannschaft beglichen worden.


Guter Text. Also jetz hat der Wil-Investor, der auch in der Tschechei investiert, einen tschechischen Trainer geholt. Coole Mischelei!

Ausserdem wird Savic denen nichts bringen, aber wie heisst es doch so schön im Text. Bei Luzern war er nicht mehr benötigt worden. :arrow: geile Aussage :D :D

Verfasst: 18. Feb 2004, 13:29
von Radiohead
Hat Savic also wieder ein "Dummen" gefunden. Wohl eine typische "lose-lose" Situation. :roll:

Verfasst: 18. Feb 2004, 14:29
von Gody
Insider hat geschrieben:Der Wil-Trainer Nummer 5 in dieser Saison ist da! Der Tscheche Tomasz Matejcek unterzeichnete einen Vertrag bis Sommer 2004.

Der 44-Jährige trainierte zuletzt bis am 20. Oktober letzten Jahres in seiner Heimat den SFC Opava, den er letzten Sommer in die höchste Spielklasse geführt hatte. Genadi Perepadenko wirkte bei der neuen Trainerverpflichtung als Vermittler. Der Wil-Mitinvestor ist nämlich auch Teilaktionär bei Opava. Matejcek wird heute Mittwoch erstmals das Training leiten und am Sonntag in Neuenburg gegen Xamax am Spielfeldrand stehen. Matejcek ist nach Martin Andermatt, Hans-Peter Meier, Alexander Sawarow und Joachim Müller bereits der fünfte Wil-Trainer in der laufenden Saison.


Guter Text. Also jetz hat der Wil-Investor, der auch in der Tschechei investiert, einen tschechischen Trainer geholt. Coole Mischelei!
Das Beste ist, dass jetzt dieser Trainer nicht mehr auf dieser Lohnliste steht, oder anderst gesagt, nicht nochmals ein Trainer von dieser Mafia erhält :!: :!:

Verfasst: 5. Mär 2004, 11:37
von Tom Sizemore
Mich freuts unglaublich, dass der FCW erstmals sich in den Cupfinal gespielt hat. Der FCW ist nämlich fussballerisch gar nicht schlecht und ich denke, dass GC seine Probleme im Final haben wird.
Weggesehen von den täglichen Problemen habe ich vor Wil grossen Respekt, was sie hin und wieder leisten.

Verfasst: 5. Mär 2004, 11:44
von Radiohead
Die Güllen-Mannschaft in der jetztigen Verfassung zu schlagen würde sogar noch unser FCL schaffen. Kann mir nicht vorstellen, dass GC Probleme bekommen wird auch wenn ich in diesem Fall eindeutig pro-Wil bin. :?

Verfasst: 5. Mär 2004, 12:44
von Partyanimal
Übrigens, Nenad Savic und Stefan Blunschi spielten gestern keine Minute für Wil. Dafür sah man Stefan Wolf wirklich an, dass er langsam alt wird und Naldo kann ja eh nicht Fussball spielen.

Verfasst: 5. Mär 2004, 12:45
von Tom Sizemore
Da wär ich mir gar nicht so sicher. Wil stufe ich um einiges stärker als Luzern ein. Leider. Wil hat einen beachtlichen Kampfeswillen und mit Nicolas Beney einen Super-Rückhalt, was man von Hausi jetzt wirklich nicht behaupten kann. Zibung for Number 1 !

Verfasst: 5. Mär 2004, 12:51
von Radiohead
Ich habe nicht behauptet, dass der FCL stärker ist als Wil, sondern dass momentan sogar der FCL die Güller schlagen würde. :roll:

Verfasst: 5. Mär 2004, 15:27
von Gunner
Glaube ich kaum ..... daruf würde ich sogar wetten.

Verfasst: 5. Mär 2004, 15:58
von kutte
Übrigens, Nenad Savic und Stefan Blunschi spielten gestern keine Minute für Wil. Dafür sah man Stefan Wolf wirklich an, dass er langsam alt wird und Naldo kann ja eh nicht Fussball spielen.
Sorry, wenn ich schon wieder korrigiere, aber Blunschi durfte für die letzten Minuten noch schnell rein.

Dafür hast Du insbesondere bei Naldo natürlich recht. Der hat das irgendwie verlernt. Und zwar seit dem ersten Tag seiner Ankunft in Luzern.

Verfasst: 5. Mär 2004, 16:04
von Radiohead
Die ersten zwei Spiele hat mir Naldo ganz gut gefallen mit seinen Rushes, danach wurde er aber nur noch fauler, fauler, fauler und nochmals fauler. Aber es gibt immer noch genug dämliche Vereine die auf solche Spieler hereinfallen.

Verfasst: 5. Mär 2004, 16:39
von manuel
Sind wir den St. Gallern einfach dankbar, dass sie uns die daemliche Niete Naldo wieder abgenommen haben. Ein dreifaches Hoch auf Herrn Peischl :D .

Verfasst: 5. Mär 2004, 19:10
von lucerne
trotzdem würde ich in einer "ach so wahrscheinlichen" relegation lieber auf wil als auf die güllener treffen! das espenmoos scheint für uns luzerner nicht einnehmbar... hab da schon zu viele gegentore miterleben müssen..

Verfasst: 5. Mär 2004, 21:02
von Partyanimal
einmal löwe - immer löwe hat geschrieben:
Übrigens, Nenad Savic und Stefan Blunschi spielten gestern keine Minute für Wil. Dafür sah man Stefan Wolf wirklich an, dass er langsam alt wird und Naldo kann ja eh nicht Fussball spielen.
Sorry, wenn ich schon wieder korrigiere, aber Blunschi durfte für die letzten Minuten noch schnell rein.

Dafür hast Du insbesondere bei Naldo natürlich recht. Der hat das irgendwie verlernt. Und zwar seit dem ersten Tag seiner Ankunft in Luzern.
Das ist gut möglich, da ich in den letzten paar Minuten ein bisschen im Stadion herumirrte und mir eine Olma-Bratwurst gönnte (ohne Senf natürlich).

Verfasst: 19. Mär 2004, 10:28
von Garfield
Markus Scherrer, St.Galler Tagblatt, hat geschrieben: Eklat nach dem Spiel
Bei FC Wils Investor Igor Belanov liegen die Nerven blank
Fussball. Nach der Partie gegen die Berner Young Boys ist es beim FC Wil zu einem Eklat gekommen. Der Grund: Investor Igor Belanov wollte angeblich die Spieleinnahmen in seinen Besitz bringen.

Für die einen ist der FC Wil schon längst einfach nur noch ein Komödienstadl. Andere wiederum sagen, der Verein werde die Geister, die er gerufen habe, nicht mehr los. Tatsache ist: Seit Mittwochabend enthält das Buch mit dem Titel «Der FC Wil und seine ukrainischen Investoren» ein weiteres Kapitel. Denn nach dem Heimspiel ist es vor dem Stadion Bergholz zu einem Eklat gekommen.

Unangenehme Minuten
Seit vielen Jahren ist Heinrich Hofmann schon für den FC Wil ehrenamtlich tätig. Manche sagen über ihn, er sei eigentlich die Seele des Vereins. Selbst in äusserst unruhigen Zeiten stand er dem Klub zur Seite. Er tut es auch heute noch, obwohl er kürzlich als Verwaltungsrat der FC Wil AG zurückgetreten ist. Entnervt, weil er sich mit der Politik und dem Vorgehen der ukrainischen Investoren nicht mehr einverstanden erklären konnte. Doch an den Heimspielen des FC Wil ist Heinrich Hofmann noch immer zuständig für die Abrechnung der Tageseinnahmen. Dieses Amt, das er äusserst gewissenhaft ausübt, ist ihm am Mittwochabend zum Verhängnis geworden. Er hat einige Minuten erlebt, die für ihn höchst unangenehm waren. Denn Igor Belanov, der erst am Mittwoch aus der Ukraine zurückgekehrt war, begab sich unmittelbar nach Spielschluss auf die Suche nach den Tageseinnahmen und Hofmann. Und weil er diesen nicht gleich fand, drohte die Situation zu eskalieren. Belanov, der glaubt, ihm stünden diese Einnahmen zu, ist misstrauisch geworden, weil er angeblich in diesem Frühjahr von den Heimspielen noch keine Abrechnungen gesehen hat.

Konsternierter Belanov
Dass nach Partien mit 2500 Zuschauern - wie gegen YB - von den Einnahmen am Ende nicht mehr viel übrig bleibt, will Belanov anscheinend nicht verstehen. Dass nach jedem Spiel unter anderem die Polizei und die Verkehrskadetten entschädigt werden müssen, dessen scheint er sich nicht richtig bewusst zu sein. Zudem musste der Ukrainer, entgegen seiner Meinung, am Mittwochabend konsterniert zur Kenntnis nehmen, dass Hofmann weiterhin die Legitimation besitzt, die Tageskassen abzurechnen. Denn Belanovs eigener Anwalt (!) stellte Hofmann eine Bescheinigung aus, wonach er weiterhin für diese Arbeit zuständig sei. Dieses Schreiben konnte Hofmann, nachdem er gefunden worden war, Belanov, der inzwischen sogar die Polizei beigezogen haben soll, vorlegen.

Kein Kommentar von Bigger
Dass Heinrich Hofmann im ersten Moment nicht aufzufinden war, auch das hatte einen durchaus nachvollziehbaren Grund. Er pflegt den Ort, wo er die Abrechnungen vornimmt, in unregelmässigen Abständen zu wechseln. Dass Hofmann nach dem Zwischenfall unter Polizeischutz nach Hause gefahren werden musste, war nur ein weiteres trauriges Kapitel in diesem unsäglichen Possenspiel. Roger Bigger, der Präsident des Vereins FC Wil, wollte sich zum neuesten Vorfall nicht äussern, weil «ich ihn nur am Rande» mitbekommen habe. «Doch am Freitag werden wir über Neuigkeiten im Verein informieren», sagte Bigger noch. Das ist heute.
Ohne Wil wäre der CH-Fussball um ein interessantes Kapitel ärmer. Die übertreffen sich mal für mal!

Verfasst: 19. Mär 2004, 11:58
von Gunner
Warten wirs mal ab was in Luzern noch so alles passiert .....
Event. bringt Friedel neue Investoren aus Jugoslawien ..... :?

Verfasst: 19. Mär 2004, 12:13
von Gody
Gunner hat geschrieben:Warten wirs mal ab was in Luzern noch so alles passiert .....
Event. bringt Friedel neue Investoren aus Jugoslawien ..... :?
Vielleicht. Aber viel schlimmer als in Wil kann es nun wirklich nicht werden!!!

Verfasst: 19. Mär 2004, 14:02
von Phil Danker
traurig, traurig,... Was läuft eigentlich mit den Versuchen des alten Vorstand, den Verein zurück zu kaufen ??!
Event. bringt Friedel neue Investoren aus Jugoslawien .....
nicht dein Ernst, oder ?

Verfasst: 19. Mär 2004, 14:26
von Frizzel
Bitte Friedel nicht mit Koller verwechseln...

Verfasst: 19. Mär 2004, 16:50
von lucerne
Quelle: teletext
FUSSBALL: Nachlassstundung beim FC Wil
Der FC Wil hat beim Bezirksgericht in
Wil ein Gesuch um Nachlassstundung ein-
gereicht. Die Ostschweizer versuchen
damit, den sofortigen Konkurs des
Vereins zu verhindern.

Wil plant, die 1. Mannschaft wieder in
den Verein einzugliedern und somit die
Kontrolle über den operativen Betrieb
wieder zu übernehmen. Gemäss Wiler An-
gaben ist der Spielbetrieb bis Ende
Saison erst zum Teil sichergestellt.

In den letzten Wochen hat sich immer
deutlicher abgezeichnet, dass der FC
Wil trotz der Investoren aus der
Ukraine in argen Finanznöten steckt.