Kein Gewaltproblem, aber Problemfans
Thorsten Stegemann 24.07.2007
Der Fußball und die Gewalt
In den deutschen Fußballstadien ging es möglicherweise noch nie ausschließlich um die sportliche Auseinandersetzung. Schließlich kesseln die Arenen für 90 oder mehr Minuten Zehntausende persönlicher Befindlichkeiten, gesellschaftlicher Gegensätze und mit ihnen all das ein, was problemlos und facettenreich zum sozialen Konfliktstoff taugen kann. Auch der Begriff "Hooligan" stammt schon aus dem 19. Jahrhundert und beschreibt ein Phänomen, das Veranstaltern, Polizei und Politik seit geraumer Zeit zu schaffen macht. Doch wenn König Fußball im Wochentakt und bis in die unteren Amateurligen hinein zum Anlass für Gewaltexzesse und rassistische Ausfälle aller Art dient, geht es nicht mehr um Begleiterscheinungen und Kollateralschäden (siehe Die Wandlungen des Zuschauerverhaltens im Profifußball -Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Grenzen gesellschaftlicher Reaktion (1).
Jagdszenen in Sachsen
An einem Freitagabend im November 2006 kam es nach dem Oberligaspiel zwischen dem VFC Plauen und Sachsen Leipzig zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern beider Vereine. Kurz danach flogen Flaschen und Feuerwerkskörper, am Ende des Abends waren fünf Polizeibeamte verletzt und sieben Randalierer festgenommen worden. Einen Tag später ging es in Zwickau weiter. Anhänger des heimischen FSV pöbelten gegen dunkelhäutige Spieler der Gäste vom Chemnitzer FC und schossen anschließend Feuerwerkskörper in den gegnerischen Fanblock. Nach dem Spiel kapitulierte der erste Vereinspräsident vor den Ausschreitungen der eigenen Fans. Vor laufender Kamera legte Volker Seifert sein Amt nieder – unter Tränen und mit der Begründung, dass er "sowas" nicht mittragen könne.
Am 11. Februar 2007 traf im Viertelfinale des Sächsischen Landespokal-Wettbewerbs der traditionsreiche, mittlerweile aber in den Untiefen des Amateurlagers verschwundene 1. FC Lok Leipzig auf die zweite Mannschaft des aktuellen Zweitligisten Erzgebirge Aue. Rund um das Bruno-Plache-Stadion in Leipzig-Probstheida spielten sich nach dem Abpfiff regelrechte Jagdszenen ab, in deren Verlauf 36 Polizeibeamte und 6 Zivilpersonen verletzt wurden. Der Sachschaden belief sich auf rund 12.000 Euro, wobei die beschädigten Dienstfahrzeuge noch nicht berücksichtigt waren. Ein Bericht der Polizeidirektion Leipzig (2) schildert den für die Beamten in dieser Form unerwarteten und doch augenscheinlich geplanten und beabsichtigten Gewaltausbruch der Lok-Anhänger.
Die gewaltbereiten Anhänger des 1. FC Lok Leipzig formierten sich (...) zum Angriff auf die Polizeibeamten. Hierbei zählten sie von 5 rückwärts nach unten und rannten dann in Richtung der Polizeikräfte, dabei hatte sich die Zahl innerhalb von Minuten auf mehr als 800 Personen erhöht. Diese benutzten alle möglichen Wurfgeschosse (Pflastersteine, größere Betonteile, Teile von Mauerresten und aus dem Gleisbett gesammelte Steine), welche sie gezielt gegen die Polizeibeamten und die Einsatztechnik warfen. Selbst abseits stehende Polizeifahrzeuge, die nur mit einer Kollegin besetzt waren, griffen die Störer in hoher Anzahl massiv an. Die eingesetzten Dienstpferde und –hunde waren Ziel der offenbar kurz zuvor geplanten Angriffe. Die Gewaltbereitschaft der Anhänger des 1. FC Lok wurde offensichtlich durch einige Personen weiterhin geführt und koordiniert. (...) Die Polizei geht gegenwärtig davon aus, dass die Angriffe so forciert wurden, dass auch mit schwersten Verletzungen der eingesetzten Beamten vorsätzlich gerechnet wurde.
Unmittelbar nach Ausbruch der Gewalttätigkeiten, griffen aus der Masse der 800 Anhänger des 1. FC Lok eine größere Anzahl von Straftätern auch zwei eingesetzte Zivilbeamte der Polizei an. Dabei wurden die zwei Kollegen voneinander getrennt, wobei jeder der Kollegen von mindestens 20 Störern verfolgt und zu Fall gebracht wurde. Am Rande des Fluchtweges der Kollegen bildete sich eine Art "Spalier", welches die Polizeibeamten durchlaufen mussten. (...) Es bestand akute Lebensgefahr (...).
Polizeidirektion Leipzig
Teilzuständige Funktionäre und überforderte Politiker
Der Deutsche Fußball-Bund (3) hat reichlich spät, aber vergleichsweise energisch auf diese Entwicklungen reagiert und versucht es derzeit mit einem Maßnahmenbündel, das von Liebesentzug (4) durch den Dachverband ("Dr. Theo Zwanziger warnt vor Rückschlag für den Ostfußball") bis zur Bildung einer gemeinsamen Task Force mit der Deutschen Fußball-Liga nebst Einstellung von Sicherheitsexperten und Integrationsbeauftragten reicht. Es gibt Nationalmannschafts-T-Shirts mit der Aufschrift "Gewalt hat keine Fans" und Geld für deeskalierende und antirassistische Fanprojekte in verschiedenen Städten. Allerdings fühlt sich der DFB nur "teilzuständig", Sportdirektor Matthias Sammer forderte beim Forum "Dresden - Wir gegen Gewalt" Ende Februar ausdrücklich die Hilfe der Justiz, die auf eine neue Situation "die gleichen Mittel wie früher" anwende.
Dass sich Sammer an die Juristen und nicht an die politischen Verantwortungsträger wandte, hatte gute Gründe, denn bis zu den geschilderten Vorfällen in Leipzig fühlte sich die sächsische Landesregierung noch weniger als "teilzuständig". Sie beteiligte sich lange Zeit überhaupt nicht an der Finanzierung von Fanprojekten, sondern ließ den Kommunen eine "Jugendpauschale" zukommen, über deren Verwendungszweck vor Ort entschieden werden konnte. Mittlerweile profitieren mehrere Initiativen von diesen Zuschüssen, doch von einer konzertierten Aktion kann nach wie vor kaum die Rede sein. Während einer Debatte im Sächsischen Landtag (5) stellten die Abgeordneten Elke Herrmann (Grüne) und Falk Neubert (Linksfraktion) dem CDU-Redner Frank Kupfer, der die Jugendpauschale als geeignetes sozialpolitisches Instrument zur Gewaltprävention gewürdigt hatte, folgende Fragen:
Ist Ihnen aber bewusst, dass aus der Jugendpauschale seit diesem Doppelhaushalt auch die Jugendgerichtshilfe finanziert wird? Über diese haben wir gestern gesprochen. Ist Ihnen auch bewusst, dass die Kommunen abwägen müssen, wofür sie die Mittel bereitstellen, und dass es nicht so einfach ist? (Herrmann)
Wie wollen Sie der Problemstellung gerecht werden, wenn die Fans nicht nur aus der Gemeinde kommen, in der der Fußballklub ansässig ist, sondern auch aus den umliegenden Kreisen? Das ist nämlich mit der Logik der Jugendpauschale, die für etwas ganz anderes konzipiert wurde, überhaupt nicht vereinbar. (Neubert)
Elke Herrmann (Grüne) und Falk Neubert (Linksfraktion)
Kupfers Antwort klang ehrlich, erweckte aber nicht gerade den Eindruck, dass die Große Koalition in Sachsen derzeit auf dem Weg ist, eine überzeugende, langfristig tragfähige Lösung zu entwickeln:
Das verstehe ich schon, und es ist auch etwas dran. – Ich kann diesen Argumenten nicht widersprechen, dass die Fans nicht nur aus der Stadt Leipzig – um einmal bei dem Beispiel zu bleiben –, sondern auch aus den umliegenden Landkreisen kommen; das ist vollkommen klar. Dennoch bin ich der Ansicht, dass die Jugendpauschale ein geeignetes Mittel ist, um Fanprojekte zu finanzieren.
Frank Kupfer (CDU)
Kein Gewaltproblem, aber Problemfans
Der sächsische Offenbarungseid darf allerdings ebenso wenig wie Theo Zwanzigers Warnung vor einem "Rückschlag für den Ostfußball" darüber hinwegtäuschen, dass Fußballspiele republikweit – und natürlich auch in anderen europäischen Ländern – immer häufiger zum Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen werden.
Die Verbunddatei "Gewalttäter Sport" hatte Ende Mai 2007 immerhin 9.692 Personen mit Wohnsitz in Deutschland erfasst. 2.588 von ihnen wurden bereits mit einem landesweiten Stadionverbot belegt. Doch das Problem schwelt weiter – auch in den westdeutschen Bundesländern. In der Kreisliga Siegen-Wittgenstein sah sich der Kreisvorsitzende Jürgen Böcking im vergangenen Oktober veranlasst, einen kompletten Spieltag abzusagen, nachdem Unparteiische mehrfach bedroht, beleidigt und körperlich attackiert worden waren. Beim Zweitligaspiel FC Augsburg gegen 1860 München – ebenfalls im Oktober – zerlegten "Löwen"-Fans schon bei der Anreise ihren eigenen Reisebus, gerieten dann mit unbeteiligten Augsburger Passanten aneinander und versuchten zuletzt den Begrenzungszaun im Stadion zu demolieren.
Vor kurzem musste Zweitligaaufsteiger VfL Osnabrück innerhalb weniger Tage gleich zwei Testspiele absagen, weil sich – im einen Fall aus dem niederländischen Deventer, im anderen Fall aus der Hansestadt Rostock – mehrere Dutzend polizeibekannter Randalierer angesagt hatten, die ein simples Freundschaftsspiel zum handgreiflichen Schlagabtausch nutzen wollten. Ähnlich erging es dem Regionalligaclub Dynamo Dresden, dem ansonsten vorwiegend eigene Anhänger mit überhöhtem Aggressionspotenzial zu schaffen machen. Mitte Juli musste hier ein Testspiel gegen Leeds United abgesagt werden, weil sich gleich mehrere hundert englischer Fans zum Besuch der sächsischen Landeshauptstadt gerüstet hatten.
Doch diese gesamtdeutsche oder gesamteuropäische Perspektive dient allein der objektiveren Einschätzung der Situation. Gegenmaßnahmen können, wenn sie halbwegs Aussicht auf Erfolg haben sollen, nur im unmittelbaren geographischen und persönlichen Umfeld der Gewalttäter ansetzen.
Das niedersächsische Innenministerium hat vor einigen Tagen deshalb erstmals einen Bericht (6) über Ausschreitungen in der viertklassigen Oberliga Nord, der fünftklassigen Niedersachsenliga und die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen vorgestellt. Der diesmal offenbar zuständige Minister Uwe Schünemann (CDU) begründete die Initiative mit der Feststellung, "dass standardisierte Lagebilder und Handlungskonzepte für den Spielbetrieb außerhalb der Bundes- und Regionalligen bisher nicht vorgelegen hätten."
Nun liegt er also da und lässt den Rückschluss zu, dass sich allein im Bundesland Niedersachsen, das in diesem Kontext eher selten in die Schlagzeilen gerät, 1.275 gewaltbereite, gewaltgeneigte oder Gewalt suchende Fußball-Anhänger tummeln, die Sicherheitsexperten übrigens nicht mehr Hooligans, Schläger oder Krawallmacher nennen, sondern – politisch korrekt oder in Anlehnung an eine legendäre Wortschöpfung des scheidenden bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber – als "Problemfans" bezeichnen. 935 von ihnen zählt der Bericht zur sogenannten "Kategorie B (gewaltbereite/-geneigte Fans)", 340 fallen in die "Kategorie C (Gewalt suchende Fans)". Sie werden vor allem den Teams im Profibereich zugeordnet, sind jedoch "grundsätzlich mobilisierbar" für die Spiele unterklassiger Mannschaften ihrer Lieblingsvereine und kommen so auch in den Amateurbereich. Auf die einzelnen Vereine respektive Mannschaften der unteren Ligen verteilen sich die unliebsamen Zeitgenossen wie folgt:
VfL Wolfsburg II (vormals Oberliga, jetzt aufgestiegen in Regionalliga: 30 B-, 5 C-Fans)
Eintracht Braunschweig II (Oberliga Nord; 10 B-, 50 C-Fans)
Hannover 96 II (Oberliga Nord; 20 B-, 20 C-Fans)
VfL Osnabrück II (Oberliga Nord; 25 B-, 15 C-Fans)
SV Meppen (Oberliga Nord; 25 B-, 5 C-Fans)
VfB Oldenburg (vormals Niedersachsen-Liga, nun aufgestiegen in Oberliga Nord; 10 B-, 20 C-Fans)
SV Wilhelmshaven II (Niedersachsen -Liga West; 25 B-Fans)
TuS Celle (Niedersachsen -Liga Ost; 15 B-Fans) Lagebild Niedersachsen
Die Anzahl der pro Spiel registrierten Straftaten ist in den unteren Ligen naturgemäß geringer – da machen auch die Oberliga Nord (0,19 pro Spiel) und die Niedersachsenliga (0,025) im Vergleich zur ersten Bundesliga (3,71) keine Ausnahme. Trotzdem mussten im Verlauf der Hinrunde 2006/7 bei sechs Spielen in der Ober- und bei vier Spielen der Niedersachsenliga mehr als ein Einsatzzug (30 Beamte) eingesetzt worden. Insgesamt kam die Polizei auf 2.319 Einsatzstunden in der Oberliga Nord und auf 858 Einsatzstunden in der Niedersachsenliga - sowie überdies zu der Erkenntnis, "dass bauliche Sicherheitsvorkehrungen in den Stadien nicht oder nur unzureichend anzutreffen sind" und der Alkoholausschank auf allen Fußballplätzen ausnahmslos gestattet war.
Fazit des Innenministeriums: Niedersachsen hat "kein ausgeprägtes Gewaltproblem, jedoch im Umfeld einzelner Vereine einige ernstzunehmende Problemfans".
Ideologie und Erlebnissehnsucht
Über die Motive der Gewalttäter und die besondere Attraktion sportlicher, vor allem fußballerischer Ereignisse, wird seit langem kontrovers diskutiert, und tatsächlich sind die möglichen Erklärungen außerordentlich vielschichtig und mitunter widersprüchlich.
An der direkten Verbindungslinie zu rechtsextremen Parteien und Verbänden, die nicht nur durch wissenschaftliche Forschungen, sondern auch durch zahllose Augen- und Ohrenzeugen belegt ist, gibt es keinen Zweifel. Wenn beim bereits erwähnten Spiel Leipzig gegen Aue II Sprechchöre wie "Juden Aue" und "Aue und Chemie – Judenkompanie" durchs Stadion schallen und allerorten farbige Fußballer lächerlich gemacht, angepöbelt und beleidigt werden, ist die "Doppelstruktur von Ideologie und Erlebnissehnsucht", die der Sozialwissenschaftler Carsten Wippermann (7) schon vor sechs Jahren beschrieben hat, evident. Offenkundig nehmen gewalttätige Ausschreitungen bei vielen Jugendlichen mit aggressiver oder latenter Orientierung zum äußersten rechten Rand den Charakter eines Events an, das sich, so Wippermann, durch eine "besondere Ästhetik, emotionale Aufladung und Gemeinschaftserleben" auszeichnet.
Doch Gewalt funktioniert in Fußballstadien eben auch ohne politischen Background, weil der einzelne Schläger im Kreis von Gleichgesinnten einen schwunghaften Bedeutungszuwachs erlebt und seinen Frust über Beziehungs- und Familienprobleme, mangelnde Berufs- oder Zukunftsperspektiven nach außen kehren kann.
Der Sportwissenschaftler Gunter A. Pilz hat darauf hingewiesen (8), dass gewaltbereite Fußballfans keineswegs ausschließlich "Modernisierungsverlierer" sind, sondern aus allen sozialen Schichten stammen und sich folglich auch aus Abiturienten, Studenten und Menschen in guten beruflichen Positionen zusammensetzen. Für viele von ihnen ist körperliche Gewalt ein Medium zur Herstellung einer positiven Identität, von Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl oder schlicht Lustbefriedigung und Selbstzweck.
In einem aktuellen Vorlesungsskript entwirft Pilz folgendes Persönlichkeitsprofil "gewaltfaszinierter Hooligans":
freundlich-locker
cool-knallhart
durchsetzungsstark
respektiert
überlegen
selbstbewusst
Menschenkenner
Dieses Profil entspricht genau dem eines mittleren deutschen Managers.
Gunter A. Pilz
Gerd Dembowski kam in der taz (9) kurz nach den Leipziger Krawallen im Februar zu einer ganz ähnlichen Einschätzung.
Indem mit dem Finger auf Ränder gezeigt wird, verdrängt die Öffentlichkeit, dass die für solche Gewaltexzesse grundlegenden Elemente gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, sozialdarwinistischer Einstellungsmuster und systemischer Frustration ebenso fest in der Mitte der Gesellschaft verankert sind. (...)
Das ist nicht nur eine Kultur sogenannter Modernisierungsverlierer. Auch das kapitalistische System kann mit seinem Utilitarismus und seiner Ellenbogenmentalität Hooligans der feineren Stände hervorbringen, z. B. rücksichtslose Manager. Der Sport als Form der kulturalisierten, ritualisierten Gewalt bietet einen geeigneten Hintergrund für die Gewaltausbrüche.
Gerd Dembowski
Handlungsoptionen
Wie kann die Gesellschaft die zunehmende Gewalt in den Stadien in den Griff bekommen? Durch gezielte Fan- und Jugendarbeit oder vorbildliche Aktionen (10) wie etwa die des FC St. Pauli, der rechtsradikale Parolen und Devotionalien mit einem Stadionverbot ahndet (11)? Durch nimmermüde Aufklärung und den Versuch, die Bürgerinnen und Bürger zur Zivilcourage zu animieren (12)? Durch die offensive Auseinandersetzung mit der eigenen dunklen Vergangenheit (13) seitens der Vereine (oder durch Präventionsprojekte wie Am Ball bleiben - Fußball gegen Rassismus und Diskriminierung (14), das vom Deutschen Fußball-Bund und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend getragen wird?
All diese und viele andere Initiativen und Pilotprojekte haben das Potenzial, zu einer Entspannung der Situation beizutragen. Ob es ihnen gelingt, hängt schließlich auch davon ab, inwieweit Gewalt über den sportlichen Bezugsrahmen hinaus als Problem erkannt wird, das tief in der Gesellschaft verwurzelt ist und ständig neue Ausprägungen erfährt. Darüber hinaus sind erfolgversprechende Maßnahmen darauf angewiesen, dass sich keiner der Beteiligten aus der Verantwortung zieht. Das gilt insbesondere für die Ebene der Politiker und Funktionäre, die sich lange darauf beschränkt haben, ihre Betroffenheit auszudrücken.
Links
(1)
http://amballbleiben.org/media/download ... 6_deut.pdf
(2)
http://www.polizei.sachsen.de/pd_leipzi ... ssball.pdf
(3)
http://www.dfb.de
(4)
http://www.dfb.de/index.php?id=500014&n ... 170a296cf5
(5)
http://www.saechsischer-landtag.de/SLT_ ... r4-075.pdf
(6)
http://cdl.niedersachsen.de/blob/images ... 55_L20.pdf
(7)
http://www.sinus-sociovision.de/Download/CV%20CW.pdf
(8)
http://gunter-a.pilz.phil.uni-hannover.de/downloads/
(9)
http://www.taz.de/index.php?id=archiv&d ... 2/15/a0279
(10)
http://www.bpb.de/themen/7VJKA0,1,0,Neu ... ewalt.html
(11)
http://www.fcstpauli.de/sp/pages/club/M ... rdnung.pdf
(12)
http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/s ... Startseite
(13)
http://www.hsv-hshnordbank-arena.de/de/news/212.html
(14)
http://amballbleiben.org
Telepolis Artikel-URL:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25804/1.html