Hoffentlich kein Penaltykrimi gegen Schaffhausen
Verfasst: 20. Jul 2003, 17:51
Laut einem britischen Magazinbericht erhöht das blosse Zuschauen bei dramatischen Fussball-Spielen die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarkts.
Anspannung vor dem TV
Wir müssen uns zwar noch ein wenig gedulden, aber bald ist es wieder soweit. Da dürfen wir uns wieder auf spannende Fussballabende freuen. Dann kommen wieder die Zeiten, in denen wir aufgeregt im Sessel sitzen, nassgeschwitzt vor Anspannung am Bildschirm kleben und unser Herz anfängt wegen starker nervlicher Belastung doppelt so schnell zu schlagen. Steigt die Dramatik auf dem Platz – wie zum Beispiel beim Elfmeterschiessen in einem Endspiel - fängt auch unser Herz an verrückt zu spielen. In diesen Momenten spricht der Fussballreporter dann auch gerne vom sogenannten «Herzschlagfinale». Das so ein «Herzschlagfinale» für den Zuschauer nicht ganz ungefährlich ist, ja sogar tödlich enden kann - das haben jetzt britische Wissenschaftler herausgefunden.
Niederlagen im Penaltyschiessen besonders gefährlich
Wie ein britisches Magazin berichtet, erhöht das blosse Zuschauen bei dramatischen Fussball-Spielen die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarkts. Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Zahl der Herzinfarkt-Fälle um 25 Prozent gestiegen sei, als die englische Fussball-Nationalmannschaft während der Weltmeisterschaft 1998 gegen Argentinien im Elfmeterschiessen verloren hatte, hiess es in einer Mitteilung des Fachmagazins «The British Medical Journal». «Diese Erkenntnisse stützen die Ansicht, dass Herzinfarkte durch emotionale Aufregung ausgelöst werden können, so zum Beispiel wenn Sie zusehen, wie Ihre Fussball-Mannschaft ein wichtiges Spiel verliert», hiess es. Dies treffe besonders dann zu, wenn die Niederlage im Elfmeterschiessen zu Stande käme.
Anzahl der Schlaganfälle während der WM höher
Die Untersuchungen der Forscher hätten ergeben, dass 25 Prozent mehr Menschen wegen eines Herzinfarkts am Tag des Spiels England gegen Argentinien sowie den darauf folgenden zwei Tagen in Krankenhäuser eingeliefert worden seien als im vergleichbaren Zeitraum der Jahre vor und nach der WM 1998. Die Zahl der Patienten mit Schlaganfällen, absichtlich selbst zugefügten Verletzungen und Strassenverkehrsunfällen hätte hingegen nicht zugenommen. Zudem seien nach dem England - Argentinien-Spiel mehr Männer als Frauen eingeliefert worden.
Fussball-WM 1998 war Grundlage der Studie
Den Forschern der Universitäten von Bristol und Birmingham zufolge seien die Fussball-Fans während des Achtelfinales der WM vor vier Jahren zwischen England und Argentinien besonders angespannt gewesen, hiess es weiter. Zum einen habe dies an der besonderen Rivalität zwischen den beiden Fussball-Nationen gelegen, zum anderen daran, dass die Partie erst im Elfmeterschiessen entschieden wurde. Weder England noch Argentinien hatten damals die Partie in der regulären Spielzeit oder der anschliessenden Verlängerung gewinnen können. Die Südamerikaner siegten schliesslich im Elfmeterschiessen und rückten so ins Viertelfinale vor, während die Engländer aus dem Turnier ausschieden.
In diesem Sinne: Hopp Lozärn, haut die Schaffhauser weg...
Mein Herz dankt es euch...
Euer Stierkämpfer
Anspannung vor dem TV
Wir müssen uns zwar noch ein wenig gedulden, aber bald ist es wieder soweit. Da dürfen wir uns wieder auf spannende Fussballabende freuen. Dann kommen wieder die Zeiten, in denen wir aufgeregt im Sessel sitzen, nassgeschwitzt vor Anspannung am Bildschirm kleben und unser Herz anfängt wegen starker nervlicher Belastung doppelt so schnell zu schlagen. Steigt die Dramatik auf dem Platz – wie zum Beispiel beim Elfmeterschiessen in einem Endspiel - fängt auch unser Herz an verrückt zu spielen. In diesen Momenten spricht der Fussballreporter dann auch gerne vom sogenannten «Herzschlagfinale». Das so ein «Herzschlagfinale» für den Zuschauer nicht ganz ungefährlich ist, ja sogar tödlich enden kann - das haben jetzt britische Wissenschaftler herausgefunden.
Niederlagen im Penaltyschiessen besonders gefährlich
Wie ein britisches Magazin berichtet, erhöht das blosse Zuschauen bei dramatischen Fussball-Spielen die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarkts. Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Zahl der Herzinfarkt-Fälle um 25 Prozent gestiegen sei, als die englische Fussball-Nationalmannschaft während der Weltmeisterschaft 1998 gegen Argentinien im Elfmeterschiessen verloren hatte, hiess es in einer Mitteilung des Fachmagazins «The British Medical Journal». «Diese Erkenntnisse stützen die Ansicht, dass Herzinfarkte durch emotionale Aufregung ausgelöst werden können, so zum Beispiel wenn Sie zusehen, wie Ihre Fussball-Mannschaft ein wichtiges Spiel verliert», hiess es. Dies treffe besonders dann zu, wenn die Niederlage im Elfmeterschiessen zu Stande käme.
Anzahl der Schlaganfälle während der WM höher
Die Untersuchungen der Forscher hätten ergeben, dass 25 Prozent mehr Menschen wegen eines Herzinfarkts am Tag des Spiels England gegen Argentinien sowie den darauf folgenden zwei Tagen in Krankenhäuser eingeliefert worden seien als im vergleichbaren Zeitraum der Jahre vor und nach der WM 1998. Die Zahl der Patienten mit Schlaganfällen, absichtlich selbst zugefügten Verletzungen und Strassenverkehrsunfällen hätte hingegen nicht zugenommen. Zudem seien nach dem England - Argentinien-Spiel mehr Männer als Frauen eingeliefert worden.
Fussball-WM 1998 war Grundlage der Studie
Den Forschern der Universitäten von Bristol und Birmingham zufolge seien die Fussball-Fans während des Achtelfinales der WM vor vier Jahren zwischen England und Argentinien besonders angespannt gewesen, hiess es weiter. Zum einen habe dies an der besonderen Rivalität zwischen den beiden Fussball-Nationen gelegen, zum anderen daran, dass die Partie erst im Elfmeterschiessen entschieden wurde. Weder England noch Argentinien hatten damals die Partie in der regulären Spielzeit oder der anschliessenden Verlängerung gewinnen können. Die Südamerikaner siegten schliesslich im Elfmeterschiessen und rückten so ins Viertelfinale vor, während die Engländer aus dem Turnier ausschieden.
In diesem Sinne: Hopp Lozärn, haut die Schaffhauser weg...
Euer Stierkämpfer