Fussballstars fürchten sich vor Hooligans
Verfasst: 17. Apr 2004, 16:55
Fussball-Stars fürchten sich vor Hooligans
AMSTERDAM – War die Fan-Attacke gegen Feyenoord (1 Spieler spitalreif verprügelt) eine geplante Hooligan-Aktion? Hollands Profis sind verängstigt.
Für Rafael van der Vaart, Stürmer-Star von Leader Ajax Amsterdam, ist klar: «Ohne Bodyguard wage ich mich nicht mehr auf die Strasse.» Dies kündigte van der Vaart in seiner Kolumne in der Tageszeitung «De Telegraaf» an. Hollands Stars sind verängstigt, nachdem Hooligans am Donnerstag Spieler tätlich angegriffen haben.
Bedenklich stimmt, dass es sich offenbar um eine geplante Aktion gehandelt hat. Beim Überfall auf das Spiel der Reservemannschaften von Ajax und Feyenoord Rotterdam seien laut «De Telegraaf» Zugangswege auf dem Spielfeld abgesperrt und TV-Teams unter Todesdrohungen verjagt worden, damit keine Aufnahmen gemacht werden konnten.
Feyenoord-Coach Mario Been behauptete, dass er mit einem Messer bedroht worden sei. Der chilenische Spieler Jorge Acuna verbrachte die Nacht mit einer Gehirnerschütterung im Krankenhaus.
Dass nun die Spieler selbst von den Hooligans angegangen werden, ist für die Stars eine neue Erfahrung. Und ein Ende der Eskalation ist nicht im Sicht. Radikale Feyenoord-Hooligans haben bereits Vergeltung angekündigt – im Fadenkreuz stehen die Ajax-Stars.
AMSTERDAM – War die Fan-Attacke gegen Feyenoord (1 Spieler spitalreif verprügelt) eine geplante Hooligan-Aktion? Hollands Profis sind verängstigt.
Für Rafael van der Vaart, Stürmer-Star von Leader Ajax Amsterdam, ist klar: «Ohne Bodyguard wage ich mich nicht mehr auf die Strasse.» Dies kündigte van der Vaart in seiner Kolumne in der Tageszeitung «De Telegraaf» an. Hollands Stars sind verängstigt, nachdem Hooligans am Donnerstag Spieler tätlich angegriffen haben.
Bedenklich stimmt, dass es sich offenbar um eine geplante Aktion gehandelt hat. Beim Überfall auf das Spiel der Reservemannschaften von Ajax und Feyenoord Rotterdam seien laut «De Telegraaf» Zugangswege auf dem Spielfeld abgesperrt und TV-Teams unter Todesdrohungen verjagt worden, damit keine Aufnahmen gemacht werden konnten.
Feyenoord-Coach Mario Been behauptete, dass er mit einem Messer bedroht worden sei. Der chilenische Spieler Jorge Acuna verbrachte die Nacht mit einer Gehirnerschütterung im Krankenhaus.
Dass nun die Spieler selbst von den Hooligans angegangen werden, ist für die Stars eine neue Erfahrung. Und ein Ende der Eskalation ist nicht im Sicht. Radikale Feyenoord-Hooligans haben bereits Vergeltung angekündigt – im Fadenkreuz stehen die Ajax-Stars.