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NLB - Saison 2009/2010

Verfasst: 14. Jun 2009, 15:46
von harud
Zisch hat geschrieben:Krienser Comeback in die Challenge League

Nach nur einem Jahr in der 1. Liga steigt der SC Kriens wieder in die Challenge League auf.
Begleitet werden die Innerschweizer vom überraschenden Le Mont, das in der zweiten Aufstiegsrunde unerwartet Chiasso eliminierte.


Der SC Kriens bezwang Schötz auswärts 3:1, nachdem er schon das Hinspiel auf eigenem Platz mit demselben Resultat für sich entschieden hatte. Die ganz grosse Überraschung ereignete sich jedoch oberhalb von Lausanne, wo Le Mont das viel zu defensiv aufgetretene Chiasso mit 3:0 abfertigte und so die 0:2-Niederlage aus dem Hinspiel korrigierte. Chiasso stand bis zum 0:2 mit acht Mann in der Defensive und kam zu lediglich zwei Chancen. Das entscheidende 3:0 für Le Mont fiel sechs Minuten vor dem Ende.

Le Mont-sur-Lausanne hat damit einen beeindruckenden Durchmarsch hingelegt. Letztes Jahr waren die Waadtländer in die 1. Liga aufgestiegen, und nun kletterten sie auf direktem Weg gar noch eine Stufe höher. In der Challenge League werden sie jedoch nicht auf ihrem Terrain du Châtaignier antreten können. Ihr Platz ist für Partien der zweithöchsten Liga nicht homologiert. Deshalb wird sich Le Mont wohl um Gastrecht auf der Pontaise bemühen müssen. Sollte dieser Deal nicht zustande kommen, könnte der Verein seine Heimspiele auch in Sitten austragen. Sions Präsident Christian Constantin, der am Samstag im entscheidenden Match gegen Chiasso den Anstoss machte, hat jedenfalls schon ein diesbezügliches Angebot gemacht.

Kurztelegramme.
Schötz - Kriens 1:3 (0:1). -- Wissenhusen. -- 2500 Zuschauer. -- SR Gut. -- Tore: 34. Fanger 0:1. 83. Fischer 1:1. 88. Tadic (Foulpenalty) 1:2. 91. Stadelmann 1:3. -- Bemerkung: 40. Gelb-Rote Karte gegen Felber (Schötz, Foul).

Le Mont - Chiasso 3:0 (1:0). -- Terrain du Châtaignier. -- 800 Zuschauer. -- SR Jenzer. -- Tore: 23. Scalisi 1:0. 49. Benthayeb 2:0. 84. Ebe 3:0. -- Bemerkung: 51. Rote Karte gegen Greco (Tätlichkeit).
Dass Le Mont aufsteigt, hätte wohl niemand erwartet. Allerdings ists sehr schade, dass sie ihre Heimspiele nicht auf dem eigenen Platz austragen können. Zugegeben, das "Fassungsvermögen" ist klein, aber ein paar provisorische Stufen hätte man sicher aufstellen können (ich nehme nicht an, dass Le Mont einen langfristigen NLB-Aufenthalt plant). So wird die NLB zugunsten der Sicherheitsrichtlinien ihrer Abwechslung und Attraktivität beraubt. Das selbe Szenario hat sich ja mit dem Aufstieg von Cham vor zwei Jahren ereignet.
Zisch hat geschrieben:La Chaux-de-Fonds gelangt an CAS

Der FC La Chaux-de-Fonds gelangt wegen des Zwangsabstiegs aus der Challenge League an den Internationalen Sportgerichtshof (CAS).

Den Neuenburgern war die Lizenz für die zweithöchste Spielklasse aus wirtschaftlichen Gründen verweigert worden. Nach Ansicht der Romands und deren Anwalt Freddy Rumo, der einst selber Präsident des Schweizerischen Fussball-Verbandes war, hat die Swiss Football League (SFL) den Entscheid ohne den juristischen Segen des Verbandes gefällt. Antonio Tacconi, der Präsident des Verwaltungsrates von La Chaux-de-Fonds, weigert sich auf jeden Fall, das Fanionteam für die nächste Saison in der 1. Liga einzuschreiben.

Im SFL-Rekursverfahren war den Klubs detailliert vor Augen geführt worden, welche Anforderungen insbesondere bezüglich der finanziellen Kriterien noch zu erfüllen waren. La Chaux-de-Fonds und Concordia Basel, die zuvor beide ein Lizenzgesuch für die Challenge League gestellt hatten, hatten daraufhin ihre Rekurse zurückgezogen und den Zwangsabstieg in die 1. Liga unumgänglich gemacht. Dadurch konnten die ursprünglichen Absteiger Locarno und Gossau in der Challenge League verbleiben.
skajunge

Re: NLB - Saison 2009/2010

Verfasst: 14. Jun 2009, 19:56
von Bani
skajunge-LU hat geschrieben:NLB - Saison 2009/2010
Hauptsache nicht mitdabei...

Re: NLB - Saison 2009/2010

Verfasst: 15. Jun 2009, 19:34
von torpedo
Bani hat geschrieben:
skajunge-LU hat geschrieben:NLB - Saison 2009/2010
Hauptsache nicht mitdabei...

Verfasst: 23. Jun 2009, 08:42
von boeme
FUSSBALL - Der Challenge-League-Klub Gossau verzeichnet laut Medienberichten fünf Zugänge.

Der kamerunische Verteidiger Jean-Pierre Tcheutchoua kehrt von Concordia Basel zurück. Ausserdem verpflichteten die Ostschweizer die Mittelfeldspieler Alexandre De Lima Monteiro (zuletzt Wohlen) und Blerim Ibrahimi (vereinslos) sowie die Stürmer Enzo Todisco (Schaffhausen) und Mathias Christen (Wil). Christen hat für Liechtenstein bisher sieben Länderspiele absolviert.

Quelle: blick.ch

Verfasst: 24. Jun 2009, 11:46
von Partyanimal

Verfasst: 27. Jun 2009, 08:41
von Barry Bonds
Litti leistet ganze Arbeit bei Vaduz.......

Bis dato schon 16 NEUVERPFLICHTUNGEN :shock:

Yusuf Akyer (Buchs), Pascal Bader (Aalen), Franz Burgmeier (Darlington), Marco Colocci (Eschen/Mauren), Steven Deana (Grasshopper U21), Anto Franjic (Wil), Dennis Kempe (Kleve), Kai Koitka (Cloppenburg), Quirin Löppert (Unterhaching), Riccardo Meili (Panionios), Emil Noll (Frankfurt), Nick Proschwitz (Hannover), Martin Rechsteiner (Eschen/Mauren), Michael Stegmayer (Aalen), Marco Steil (Mainz), Michael Stuckmann (Wuppertaler)

Verfasst: 27. Jun 2009, 17:18
von Bani
Barry Bonds hat geschrieben:Bis dato schon 16 NEUVERPFLICHTUNGEN :shock:
Dürfen wohl eh nicht mehr in die höchste Spielklasse aufsteigen :wink: Somit verstehe ich den Sinn dieser Verpflichtungen nicht wirklich, da Vaduz +/- eigentlich das gesamte Liechtensteinische Nationalteam stellt. Ob diese nun zu anderen NLB Clubs abgeschoben werden?

Verfasst: 28. Jun 2009, 16:00
von Barry Bonds
Bani hat geschrieben:
Barry Bonds hat geschrieben:Bis dato schon 16 NEUVERPFLICHTUNGEN :shock:
Dürfen wohl eh nicht mehr in die höchste Spielklasse aufsteigen :wink: Somit verstehe ich den Sinn dieser Verpflichtungen nicht wirklich, da Vaduz +/- eigentlich das gesamte Liechtensteinische Nationalteam stellt. Ob diese nun zu anderen NLB Clubs abgeschoben werden?
oh doch, dürfen sie......

football.ch 12.06.09

Vaduz soll weiterhin in der SFL spielen können
Der liechtensteinische Vertreter FC Vaduz kann weiter in der SFL dabei sein. Die SFL-Klubs haben den Grundsatzentscheid gefällt, dass Vaduz weiterhin die Teilnahmemöglichkeit an der Meisterschaft der Super League und der Challenge League haben soll. Damit haben die Klubs dem Komitee grünes Licht für die Aushandlung einer neuen Teilnahme-Vereinbarung ab 2010 erteilt. Die Parteien müssen sich über die Details noch einigen.

Verfasst: 30. Jun 2009, 16:09
von boeme

Verfasst: 30. Jun 2009, 16:37
von steve
Bani hat geschrieben:
Barry Bonds hat geschrieben:Bis dato schon 16 NEUVERPFLICHTUNGEN :shock:
Dürfen wohl eh nicht mehr in die höchste Spielklasse aufsteigen :wink: Somit verstehe ich den Sinn dieser Verpflichtungen nicht wirklich, da Vaduz +/- eigentlich das gesamte Liechtensteinische Nationalteam stellt. Ob diese nun zu anderen NLB Clubs abgeschoben werden?
vaduz hatte letzte saison fast keine liechtensteiner im kader...

peter jehle wechselt übrigens auch zum FCV

Verfasst: 9. Jul 2009, 19:17
von Jack
Julian Esteban zurück bei Servette!

Er wird für eine Saison an Servette ausgeliehen.
in 3 Jahren spielte Esteban bei Rennes nur 7 mal, wegen diversen verletzungen.

Verfasst: 31. Jul 2009, 09:35
von Partyanimal
SC Kriens will das Stadion Kleinfeld ausbauen

Im Krienser Stadion Kleinfeld braucht es Verbesserungen. Jetzt präsentiert der SC Kriens konkrete Pläne. Nur: Er ist gar nicht Eigentümer.

Bild
So könnte das neue Stadion aussehen. (Visualisierung pd)

Es sind deutliche Worte, welche die Swiss Football League findet: Sollte der SC Kriens zeitgleich mit dem Lizenzgesuch für die Saison 2010/2011 kein Baugesuch eingegeben haben, so droht der Lizenzentzug. Die Krienser dürften also nicht mehr auf dem Kleinfeld in der zweithöchsten Spielklasse Fussball spielen. Vieles im Stadion Kleinfeld genügt den Anforderungen für die Challenge League nicht.

Beim SC Kriens liegen bereits Pläne für einen möglichen Aus- und Umbau der Tribüne, und ein Architekturbüro hat bereits erste Visualisierungen gemacht. Ein zentrales Problem ist aber, dass der SC Kriens nicht Besitzer, sondern Mieter des Stadions ist. Die Sportanlagen gehören der Gemeinde und werden zudem von zahlreichen weiteren Vereinen genutzt. Bald soll eine politische Kommission ins Leben gerufen werden, die sich um die Sportplatzproblematik in Kriens kümmert.

Michael Graber

Verfasst: 31. Jul 2009, 09:44
von Master
"anforderungen der challenge league"..

rofl wenn man das nur schon so liest.. rofl

Verfasst: 31. Jul 2009, 09:56
von Radiohead
Business Lounges in Kriens... *omg*

Verfasst: 31. Jul 2009, 09:59
von the_wolf
vorbei die zeit des grossen bieres für Fr. 5.-- :?: :shock:

Verfasst: 31. Jul 2009, 10:10
von the_wolf
das schreibt mein krienser kumpel zum "neuen" tempel:
fällt dir auch auf, dass:

- dortmund gegen köln spielt
- es keine trainerbänke gibt
- es abgesehen von ein paar bonzen im vip-bereich keine zuschauer gibt
- der linienrichter keinen platz zwischen spielfeldrand und tribüne hat?
- nur eine der 3 personen neben dem platz einen schatten wirft (sind die anderen 2 schatten oben, hinter glas?)
- und und und

naja, hoffen wir, dass es besser rauskommt...

das lustige ist, dass die gemeinde bereits in neue, konforme trainerbänke investiert hat, und diese fehlen hier ganz :-)

Verfasst: 31. Jul 2009, 10:13
von Partyanimal
Punkt drei ist doch auch jetzt schon so...

Verfasst: 31. Jul 2009, 10:13
von puur
Partyanimal hat geschrieben:Punkt drei ist doch auch jetzt schon so...
die haben jetzt schon bonzen im vip-club? :scratch:

Verfasst: 7. Aug 2009, 08:28
von rubber

Vaduz-Coach Pierre Littbarski lässt Benjamin Fischer laufen und laufen und laufen – bis dieser zusammenbricht!


Letzten Samstag, 16.00 Uhr in Vaduz: Benjamin Fischer (28) quält sich über den Platz des Rheinpark-Stadions. Daneben sitzen seine Teamkollegen in der Stadionbeiz und essen.

Vaduz-Trainer Litti lässt den Stürmer bei grosser Hitze 600-m-Serien laufen. Fischer ist nach einer Knieverletzung noch in der Aufbauphase. «Ich bin noch nicht hundert Prozent fit. Das merkt man schon», sagt er.

Er schafft die Zeitlimite nicht. Muss deshalb weitermachen. Frisst Meter um Meter. Derweil sitzt Litti gemütlich auf der Tribüne. Fischer protestiert. Erst laut. Dann zaghaft. Dann gar nicht mehr. Die Luft fehlt.

Ein Teamkollege mischt sich ein, will dem Irrsinn ein Ende bereiten. An Litti und seinen Assistenten prallt die Kritik ab. «Wir wissen was wir tun. Lass das unsere Sache sein», heisst es nur.

Fünf Minuten später kann Fischer nicht mehr. Er kollabiert auf dem Platz. Mit letzter Kraft schleppt er sich zur Massage-Pritsche. Dort bricht er ohnmächtig zusammen!

Reagiert Littbarski jetzt? Fehlanzeige! Ein Spieler muss den ­Notarzt alarmieren. Die Ärzte fahren mit einem Krankenwagen vor. Die Sanitäter versorgen den Stürmer noch vor Ort mit Infusionen.

Im Spital Vaduz wird er dann genauer untersucht. Diagnose: Überanstrengung. Die Ärzte erteilen Fischer ein striktes Sportverbot für eine Woche.

BLICK erreicht Fischer am Handy. Der Stürmer lungert zu Hause herum, während seine Kollegen in Liberec um die Qualifikation für die Uefa Europa League fighten. «Es geht mir wieder besser», sagt er. Doch seine Stimme tönt fahl. Lustlos. Am liebsten würde Fischer gar nicht über den Vorfall vom Samstag sprechen. Er wolle dem FC Vaduz nicht schaden, sagt er.

Hat er denn etwas von seinem Trainer gehört? Beni Fischer bleibt lange Zeit still in der Leitung. Dann antwortet Fischer zaghaft: «Dazu kann ich nichts sagen. Meine Antwort würde ein sehr schlechtes Licht auf den Verein werfen.»

Für einen, dem das Wohl des FC Vaduz am Herzen liegt, ist diese Antwort vereinspolitisch korrekt. Aber sie hat es in sich! Fischer wird mit dem Krankenwagen abtransportiert, und sein Trainer nimmt nicht mal den Hörer in die Hand, um sich nach dem Gesundheitszustand seines Spielers zu erkundigen!

Kleiner Trost: Es melden sich immerhin einige Teamkollegen.

Littbarski bezieht gegenüber dem «Volksblatt» Stellung. «Ich weiss nicht, was da so Grosses dran ist. Ich glaube, Beni hat zu wenig getrunken», sagt er.

Diesen Vorwurf weist Fischer vehement zurück. «Das stimmt so sicher nicht. Ich habe vor und auch während dem Training ge­nügend Flüssigkeit zu mir ge­nommen. Das kann wirklich nicht der Grund für meinen Zusammenbruch gewesen sein.» BLICK weiss: Ein Teamkollege bringt dem leiden­den Fischer sogar noch eine Wasserflasche.

Hat Schleifer Litti seinen ­Spieler schlicht überfordert? Der Deutsche will davon nichts wissen. «Vier andere Spieler haben das gleiche Training absolviert und überstanden. Dieses Argument kann ich so nicht stehen lassen», sagt er dem «Vaterland». Aber: Fischers Kollegen erlöst Litti einige Minuten früher. Und im Gegensatz zu ihrem Teamkollegen befinden sie sich auch nicht im Aufbautraining.

Die Geschichte hat ein Nachspiel. Fischer rapportiert den Vorfall dem Präsidenten Franz Schädler per Email! Eine Aussprache ist in den nächsten Tagen geplant.

Schädler und Littbarski waren gestern in Tschechien nicht erreichbar. Der Präsident spielte vermutlich Golf. Jedenfalls ist er mit grossem Golfsack im Gepäck angereist.
:!: :shock:
Deutsche Härte?

Verfasst: 7. Aug 2009, 09:22
von Insider
Littbarski war schon immer ein Trottel und wird es immer bleiben. Wenn man dazu noch an einer so grossen Dosis Selbstüberschätzung leidet wie dieser Herr, ist dies eine gefährliche Mischung.