Die NLB soll nächste Saison den Zukunfts-Modus testen!
Verfasst: 20. Mär 2003, 11:50
BLICK enthüllt
Die NLB soll nächste Saison den Zukunfts-Modus testen!
VON CHRISTOPH GRAF
BERN – Am Samstag dürfte die NLB einen neuen Modus erhalten – und der könnte auch für die oberste Spielklasse den Weg weisen.
Morgen und am Samstag diskutieren die Klubpräsidenten über die Meisterschaftsformel für die nächste Saison. In der NLA wird es trotz Befürchtungen einer einseitigen Meisterschaft bei vier normalen Durchgängen für die zehn Teams bleiben.
Ein Vorschlag von GC-Sportchef Mathias Walther für Playoffs um den letzten Uefa-Cup-Rang ist vom Tisch. Gleich wie die Idee von Ex-Aarau-Manager Fredy Strasser, nach drei Durchgängen eine Finalrunde mit sechs Mannschaften durchzuführen. Es wäre die Wiedereinführung des Strichs. Doch der kehrt vorerst nicht in die NLA zurück. Dafür steht die NLB mit ihren 16 Klubs vor einer Revolution.
Die nächste Saison soll nach dem Europacup-Schema stattfinden. Das heisst: Man trifft immer zwei Runden nacheinander auf den gleichen Gegner, einmal zu Hause, einmal auswärts.
Für einen Sieg gibt es zwei Punkte, für ein Unentschieden einen. Und wer sich gemäss Europacup-Regel durchsetzt, erhält zwei Bonuspunkte. Dabei entscheiden bei Gleichstand nach Toren wie im Europacup die mehr erzielten Auswärtstreffer.
Bei absolutem Gleichstand wird nach dem zweiten Match ein Penaltyschiessen um die Bonuspunkte ausgetragen.
Zweck der Sache: Aufbau einer Rivalität über zwei Wochen zwischen den gleichen Gegnern und so mehr Spannung.
Toni Burri, Präsident des NLB-Klubs Kriens, räumt der Neuerung gute Chancen ein: «Ich glaube, dass diese Formel durchkommt. Vor allem die welschen Klubs sind der Idee gegenüber sehr positiv eingestellt. Auch ich denke, dass so etwas für das Publikum interessanter ist als eine normale Meisterschaft mit Vor- und Rückrunde.»
Für die Einführung braucht es am Samstag das einfache Mehr der Nationalliga-Vereinspräsidenten.
Sollte sich die Neuerung im «Testlabor NLB» bewähren, wäre eine Übertragung in die NLA möglich. Sie könnte so aussehen: Zuerst zwei normale Durchgänge mit insgesamt 18 Spielen, danach die zweiten 18 Partien nach dieser Europacup-Formel.
Doch das ist derzeit noch Zukunftsmusik.
Die NLB soll nächste Saison den Zukunfts-Modus testen!
VON CHRISTOPH GRAF
BERN – Am Samstag dürfte die NLB einen neuen Modus erhalten – und der könnte auch für die oberste Spielklasse den Weg weisen.
Morgen und am Samstag diskutieren die Klubpräsidenten über die Meisterschaftsformel für die nächste Saison. In der NLA wird es trotz Befürchtungen einer einseitigen Meisterschaft bei vier normalen Durchgängen für die zehn Teams bleiben.
Ein Vorschlag von GC-Sportchef Mathias Walther für Playoffs um den letzten Uefa-Cup-Rang ist vom Tisch. Gleich wie die Idee von Ex-Aarau-Manager Fredy Strasser, nach drei Durchgängen eine Finalrunde mit sechs Mannschaften durchzuführen. Es wäre die Wiedereinführung des Strichs. Doch der kehrt vorerst nicht in die NLA zurück. Dafür steht die NLB mit ihren 16 Klubs vor einer Revolution.
Die nächste Saison soll nach dem Europacup-Schema stattfinden. Das heisst: Man trifft immer zwei Runden nacheinander auf den gleichen Gegner, einmal zu Hause, einmal auswärts.
Für einen Sieg gibt es zwei Punkte, für ein Unentschieden einen. Und wer sich gemäss Europacup-Regel durchsetzt, erhält zwei Bonuspunkte. Dabei entscheiden bei Gleichstand nach Toren wie im Europacup die mehr erzielten Auswärtstreffer.
Bei absolutem Gleichstand wird nach dem zweiten Match ein Penaltyschiessen um die Bonuspunkte ausgetragen.
Zweck der Sache: Aufbau einer Rivalität über zwei Wochen zwischen den gleichen Gegnern und so mehr Spannung.
Toni Burri, Präsident des NLB-Klubs Kriens, räumt der Neuerung gute Chancen ein: «Ich glaube, dass diese Formel durchkommt. Vor allem die welschen Klubs sind der Idee gegenüber sehr positiv eingestellt. Auch ich denke, dass so etwas für das Publikum interessanter ist als eine normale Meisterschaft mit Vor- und Rückrunde.»
Für die Einführung braucht es am Samstag das einfache Mehr der Nationalliga-Vereinspräsidenten.
Sollte sich die Neuerung im «Testlabor NLB» bewähren, wäre eine Übertragung in die NLA möglich. Sie könnte so aussehen: Zuerst zwei normale Durchgänge mit insgesamt 18 Spielen, danach die zweiten 18 Partien nach dieser Europacup-Formel.
Doch das ist derzeit noch Zukunftsmusik.