FC Sion 2013/2014
Verfasst: 9. Jul 2013, 19:08
Kann einer übersetzen?
http://www.ultras-sion.ch" onclick="window.open(this.href);return false;
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wenns denn wirklich so ist: "ultras sion"Sion Forum hat geschrieben:Das klingt nach einem Deal.
Einzelticketverkauf und ermässigte Saisonabos fürs Kop unter folgenden Bedingungen:
- Alle Fans (inkl. Fanclub-Mitglieder) haben sich den Sicherheitskontrollen zu unterziehen
- CC darf nicht mehr öffentlich angegriffen werden
- Die Fanclubs haben mit "Problemen" künftig direkt an den Verein zu gelangen
- Die Fanclubs müssen auf sämtliches Pyromaterial verzichten (FKS wollen das nicht, US überlegt sich's, LS ist einverstanden)
Habe ich das richtig verstanden?
Kleine Korrektur aus meiner Sicht zu den ersten beiden Punkten:
- Fanclubs sollen für Sicherheit sorgen, indem sie ihre Leute im Griff haben.
- Fanclubs sollen weiter/wieder Choreos basteln, denn das gefällt CC
Wobei natürlich Punkt 3 schon bedeutet, dass man keine Protestaktionen mehr will
Schade um's schöne ReisliCamel hat geschrieben:Hoffe mal schwer, dass die einigermassen geschlossen den Heimspielen fern bleiben. Das selbe gilt natürlich für die Gästefans...
gibt ja zu sion reisen gute alternativen, zum beispiel hc luzern spiele...*duck*Camel hat geschrieben:Hoffe mal schwer, dass die einigermassen geschlossen den Heimspielen fern bleiben. Das selbe gilt natürlich für die Gästefans...
Bereits seit dem Mai bleiben die «Freaks», eine aktive Fangruppe des FC Sitten, den Spielen ihrer Mannschaft fern. Diesem Boykott schlossen sich später auch die anderen Fangruppen «LousyScum» und «Ultras Sion» an. Eigentlich sind die leidenschaftlichen Fussballfans auf der Tribüne «Gradin Nord» zuhause und feuern von hier aus ihre Helden an –bis zum Umfallen, wenns sein muss, egal ob in nationalen oder internationalen Wettbewerben. Die Mitglieder der Fangruppen sorgen für die Stimmung im Tourbillon, sie sind der zwölfte Mann. «Wir investieren viel Herzblut in die Unterstützung des FC Sitten», so Marco Nanzer, Führungsperson bei der Fangruppe «Freaks». «Seit sieben Jahren sind wir bei jedem Spiel dabei. Die Choreographien und Spruchbänder entstehen allesamt in unserer Freizeit. Neben Herzblut und Zeit investieren wir aber auch viel Geld in den Support des FC Sitten.»
Genug ist Genug
Der Boykott der eingefleischten Fans zielt in erster Linie auf die Kapriolen von FC Sitten-Präsident Christian Constantin. «Die Saison 2012/2013 war eine Farce», erklärt Nanzer und meint damit nicht nur die unkonstanten Leistungen auf dem Platz, sondern vor allem die zur Genüge bekannten Trainer- und Spielerrochaden. «In so einem unsicheren Umfeld kann keine Mannschaft funktionieren und konstante Leistungen bringen». Die Fans seien aber nicht nur gegenüber der Klubleitung kritisch eingestellt. «Von der Mannschaft fordern wir Kampf, Einsatz und Stolz. Stimmt die Einstellung, darf man auch Spiele verlieren.»
Verantwortung übernehmen
«Mit dem Boykott-Entscheid haben wir uns sehr schwer getan», erklärt Nanzer. «Wir lieben den Fussball und wir lieben den FC Sitten.» Aus diesem Grund habe man schliesslich gehandelt. «Wir müssen Verantwortung übernehmen und die Konsequenzen ziehen, selbst wenn uns dies schwerfällt.» Die Spieler hätten die Massnahme verstanden, weiss Nanzer. «Der allgemeine Umgang mit dem Spieler(material), das Abrufen von Leistung auf Knopfdruck, die fehlenden Gespräche mit den Verantwortlichen: all dies sei den Spielern sauer aufgestossen. Entsprechende Diskussionen zwischen Fans und Spielern hätten mehrmals stattgefunden. Um andere Zuschauer auf den Boykott aufmerksam zu machen, wurden unter anderem ein Protestmarsch und eine Petition gestartet. «Wir fordern Kontinuität und Stabilität, kurz gesagt, eine Rückkehr zu Walliser Werten», so Nanzer. Daneben wird die absolutistische Denkweise und die Geltungssucht von Christian Constantin kritisiert.
Kompromissbereite Fans
Trotz der harrschen Kritik an die Adresse von Christian Constantin fordern die Fans nicht dessen Rücktritt. «Wir wissen, dass der FC Sitten ohne das Geld von Constantin für lange Zeit in der Bedeutungslosigkeit verschwinden würde, ist sich Nanzer bewusst. «Mit den finanziellen Möglichkeiten von Constantin, der bestehenden Infrastruktur und dem Herzblut der Walliser Fans, sollte doch mehr zu holen sein als der Cup.» Damit haben die Fans und die Klubverantwortlichen eigentlich dieselben Ziele. Um diese Ziele zu stecken und einen Kompromiss zu finden, haben sich Vertreter der Fangruppen schliesslich mit Christian Constantin getroffen. «Wir redeten zweieinhalb Stunden lang», so Nanzer. «Mein Fazit? Christian Constantin ist nicht einsichtig und nicht fähig zur Selbstkritik.»
Die Reaktion von Christian Constantin
Auf die Forderungen der Fans angesprochen, habe Constantin gesagt, es sei ihm egal, ob 10 000 oder bloss ein Fan das Tourbillon besuchen würde, die Atmosphäre interessiere ihn nicht. Eine weitere Aussage des Präsidenten sei gewesen, die Fans könnten gerne auf dem Stapfen den FC Naters supporten. Eine bittere Pille für die engagierten Fangruppen des FC Sitten. Statt Lösungen zu suchen, stellte Constantin Forderungen: Keine öffentliche Kritik an der Klubführung, Gewährleistung der Sicherheit im Gradin Nord durch die Fangruppen, Verzicht aufPyrotechnik, keine Weitergabe der Saisonabos und kreative Choreographien und Fangesänge. Diese Forderungen sind von allen Fangruppen abgelehnt worden. Marco Nanzer: «Die Forderungen sind im Gesamtpaket nicht umsetzbar. Wir lassen uns nicht vorschreiben, wie wir unsere Fankultur ausleben sollen. Christian Constantin darf eine Erwartungshaltung an uns haben, uns aber nichts vorschreiben.»
Neuer Fanbeauftragter in Sitten
«Die letzten Wochen und Monate haben sämtliche Emotionen für den Verein in mir getötet», erklärt Christian Rieder, langjähriger Fanbeauftragter beim FC Sitten. «Schlussendlich habe ich allerdings vor allem aufgrund Zeitmangels gekündigt, schliesslich übernahm ich die anfallenden Arbeiten im Nebenamt. «Die aktuelle Situation im Klub hat meine Arbeit natürlich eher vergrössert.» Die Fans des FC Sitten bedauern den Entscheid von Rieder. Er sei ein super Typ, auf einer Wellenlänge mit den Fans und habe einiges aufgebaut, so Marco Nanzer. Aber: «Er versteht den Boykott, wir verstehen die Kündigung.» Das Amt des Fanbeauftragten wird neu Georges Heinzen übernehmen, welcher das Amt bereits vor Rieder bekleidete. Die Klubverantwortlichen des FC Sitten waren für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Dabei sind viele Fragen offen: Wie steht Constantin zum Rückhalt, den sein Klub bei der Walliser Bevölkerung geniesst? Wie soll es weitergehen mit den Fans, die doch eigentlich der Rückhalt und das Herz einer jeden Mannschaft sind? Oder die Frage zum Zuschaueraufmarsch, der im letzten Heimspiel gegen St. Gallen noch bei 5000 Fans lag, was auch bedeutet, das sich der Boykott längst nicht nur auf die aktiven Fangruppen beschränkt.
Alex Frei war zu jener Zeit Fussballprofi, was nicht per se eine Qualifikation für seine aktuelle Position ist.Im Gegensatz zum Walliser, sahen die Luzerner Verantwortlichen ihre bescheidene fussballerische Kompetenz gerade noch rechtzeitig ein und wandten sich in der Not an einen absoluten Profi.
In dem Punkt hat der Autor nicht unrecht.Che hat geschrieben:
Kaiser hat geschrieben:Christian "Walti" Constantin...
http://blogs.zentralplus.ch/de/blogs/ts ... s-Sion.htm" onclick="window.open(this.href);return false;
Dass der Steilpass-Blog regelmässig mit schlechten Beiträgen brilliert, ist an sich nichts Neues. Wenn der werte Herr Kobler aber im letzten Spiel Sion als die bessere Mannschaft gesehen hat, dann lässt mich dies doch ein bisschen an seiner Kompetenz zweifeln. Klar habe ich sicher oft die blau-weisse Brille auf. Bei Koblers Beitrag wurde ich aber den Verdacht nicht los, dass er in erster Linie Sion und Luzern bashen wollte.lucerne dynamite hat geschrieben:Sion war eigentlich besser? Ok... so kann man das auch sagen, wenn eine Mannschaft über 90 Minuten nur mauert.
Recht hat er sicher damit, dass Constantin seine "Garantie" nicht wird einhalten können, wenn sich nicht massgebliches ändert.

"Boykott" besteht bei den anderen Gruppen weiterhin, somit hat sich an der Situation nichts geändert....LU-57 hat geschrieben:communique der ultras sion von gestern, 16.09.2013: boykott beendet...
ähm!?
greez