Der dritte Schlussrang wird dem FC Luzern nichts nützen
Verfasst: 15. Mai 2003, 19:27
Der FC Wil kämpft um A-Lizenz, doch man hört viel Positives!
Nach ersten Meldungen sind die Reaktionen, bezogen auf eine A-Lizenz für den FC Wil, positiv. Die UBS hat nie Forderungen gegenüber dem FC Wil gemacht und wird dies auch nicht tun. Warum eine Zwangsreligation für den FC Wil so wenig bringen würde wie in der letzten Saison Lugano oder Lausanne. Und keine Anfragen betreffend Trainer Martin Andermatt seitens des FC Zürich.
Das Gehörte stammt nicht von der Lizenzkommission, sondern eher aus Journalistenkreisen; man hört Positives, was die A-Lizenz für den FC Wil für nächste Saison betrifft. Es sind erst Signale, aber diese Stimmen sind positiv, auch dass gegenüber dem FC Wil von der UBS nie Forderungen gestellt wurden und der designierte FC-Wil-Präsident Roger Bigger hält fest, «dass die UBS, wenn sie auf so genannte Neugelder offiziell verzichtet, nicht auf einmal die Altgelder beantragen kann vom FC Wil». Dies ist auch journalistisch belegt: Die UBS kann nach dem Verzicht auf die Neugelder nicht so einfach die Altgelder einfordern. Ein wichtiger Punkt für den FC Wil in der Lizens-Vergebung.
Zwangsrelegation nützt nichts
Jahrelang wurde es von der Lizenzbehörde versäumt, vorab den A-Vereinen genauer auf die Finger zu schauen. Danach wurde von einem Tag auf den anderen die Schraube aufs drastischste angezogen. Dies ist lobenswert, aber der Schritt wurde wohl zu radikal vollzogen. Die Bücher mussten nun bei den Klubs vom einen Tag auf den anderen stimmen, was vorher nur sehr bedingt eine Rolle spielte. Ein grosser Fehler war danach, Klubs wie Lugano, Lausanne oder Sion zu reliegieren, denn nicht nur Xamax-Trainer Claude Ryf sagt: «In der NLB kann man nicht gesund werden. Man hat dort viel weniger einbringende Sponsoren, keine Fernsehgelder, keine Zuschauer. Der Modus mit der Zwölferliga und der Finalrunde hat die Klubs an den Rand, oder eben darüber hinaus getrieben.» So der Fussball-Angefressene. Eine Relegation des FC Wil, der gegenüber anderen Vereinen finanziell relativ gut dasteht, würde demnach gar nichts bringen – niemandem.
Zuschauer gefordert
Neben allen im Klub sind natürlich nun insbesondere die Zuschauer gefordert. Bigger: «Sie können jetzt zeigen, dass sie NLA-Fussball sehen wollen.» Der FC Wil machte in jüngster Zeit einige Aktionen; nun liegt es an den Fans, dies in Form beispielsweise von Matchbesuchen umzusetzen. Nach eigenen Angaben fanden zwischen Martin Andermatt und dem FC Zürich keine Kontakte statt, und Roger Bigger sagt: «Grundsätzlich ist er unser Mann für die nächste Saison und der Richtige für unser Nachwuchskonzept.»
Nach ersten Meldungen sind die Reaktionen, bezogen auf eine A-Lizenz für den FC Wil, positiv. Die UBS hat nie Forderungen gegenüber dem FC Wil gemacht und wird dies auch nicht tun. Warum eine Zwangsreligation für den FC Wil so wenig bringen würde wie in der letzten Saison Lugano oder Lausanne. Und keine Anfragen betreffend Trainer Martin Andermatt seitens des FC Zürich.
Das Gehörte stammt nicht von der Lizenzkommission, sondern eher aus Journalistenkreisen; man hört Positives, was die A-Lizenz für den FC Wil für nächste Saison betrifft. Es sind erst Signale, aber diese Stimmen sind positiv, auch dass gegenüber dem FC Wil von der UBS nie Forderungen gestellt wurden und der designierte FC-Wil-Präsident Roger Bigger hält fest, «dass die UBS, wenn sie auf so genannte Neugelder offiziell verzichtet, nicht auf einmal die Altgelder beantragen kann vom FC Wil». Dies ist auch journalistisch belegt: Die UBS kann nach dem Verzicht auf die Neugelder nicht so einfach die Altgelder einfordern. Ein wichtiger Punkt für den FC Wil in der Lizens-Vergebung.
Zwangsrelegation nützt nichts
Jahrelang wurde es von der Lizenzbehörde versäumt, vorab den A-Vereinen genauer auf die Finger zu schauen. Danach wurde von einem Tag auf den anderen die Schraube aufs drastischste angezogen. Dies ist lobenswert, aber der Schritt wurde wohl zu radikal vollzogen. Die Bücher mussten nun bei den Klubs vom einen Tag auf den anderen stimmen, was vorher nur sehr bedingt eine Rolle spielte. Ein grosser Fehler war danach, Klubs wie Lugano, Lausanne oder Sion zu reliegieren, denn nicht nur Xamax-Trainer Claude Ryf sagt: «In der NLB kann man nicht gesund werden. Man hat dort viel weniger einbringende Sponsoren, keine Fernsehgelder, keine Zuschauer. Der Modus mit der Zwölferliga und der Finalrunde hat die Klubs an den Rand, oder eben darüber hinaus getrieben.» So der Fussball-Angefressene. Eine Relegation des FC Wil, der gegenüber anderen Vereinen finanziell relativ gut dasteht, würde demnach gar nichts bringen – niemandem.
Zuschauer gefordert
Neben allen im Klub sind natürlich nun insbesondere die Zuschauer gefordert. Bigger: «Sie können jetzt zeigen, dass sie NLA-Fussball sehen wollen.» Der FC Wil machte in jüngster Zeit einige Aktionen; nun liegt es an den Fans, dies in Form beispielsweise von Matchbesuchen umzusetzen. Nach eigenen Angaben fanden zwischen Martin Andermatt und dem FC Zürich keine Kontakte statt, und Roger Bigger sagt: «Grundsätzlich ist er unser Mann für die nächste Saison und der Richtige für unser Nachwuchskonzept.»