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Kampf den Hooligans und Rassisten

the_wolf
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von the_wolf » 11. Sep 2023, 20:26


Heiri
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Heiri » 27. Sep 2023, 06:54

Umfrage zum Kaskadenmodell:
https://www.sfl-org.ch/themen/sicherhei ... kc78qizr5v


schadet sicher nicht, mal seine Meinung kundzutun... :wink:
"Ich realisierte wie stolz ich war, ein Luzerner zu sein"

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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Master » 28. Sep 2023, 12:30

Glaube kaum, dass es gegen diesen Vorschlag gross Opposition gibt.

Das ist wieder mal so ein unlogischer und nicht praktikabler Blödsinn, da braucht es nicht mal einen "Kampf" dagegen. Das versenkt sich dann schon von selbst.
L U C E R N E - Till I Die!

Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!

Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Master hat geschrieben:
4. Mär 2021, 10:55
Danke sonnenkönnig*
*meine Prophezeiung in der Signatur ist kolossal falsch.. Die Fanszene hat sich geeint und geformt durch ihn, um den Verein steht es schlechter als erwartet..

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LU-57
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 » 6. Okt 2023, 22:08

die bullen-:pig: und -:clown: haben nun ja auch bern auserkoren, in den erhabenen und ehrvollen kreis der sektor-sperre-fankurven aufgenommen zu werden. weshalb die sperre der yb-fankurve erst im januar und nicht schon beim - ansonsten ja scheinbar so üblichen, da postwendende antwort und konsequenz und so, blabla - nächsten heimspiel gegen basel (soso) verfügt wird, versteht wohl keiner so genau. ein schelm ... aber egal wie willkürlich und schräg, hauptsache es geht was. verstehen, wieso es die yb-kurve etwas anders gesehen hat, als die bullen, muss man auch nicht. jäjo. popcorn und so. kommt gut. südkurve langsam chli gefordert, wenn die weiterhin zur chaoten-elite zählen wollen. null sektorsperren, pfff.
Ostkurve Bern hat geschrieben:STELLUNGNAHME ZU DEN EREIGNISSEN VOM 30. SEPTEMBER

Mittlerweile dürfte hinlänglich bekannt sein, dass es letzten Samstag anlässlich des Fussballspiels GC-YB am Bahnhof zu einem Zwischenfall mit der Polizei gekommen ist.

Entgegen der Medienberichterstattung, die sich zwischen der Polizeimeldung und den ersten Statements nach Bekanntgabe der Massnahme durch die KKJPD von einer einfachen Auseinandersetzung zu einem veritablen Gewaltexzess gesteigert hat, haben wir den Abend etwas anders wahrgenommen.

Seit einiger Zeit haben wir den Weg von Altstetten ins Letzigrund immer mit einem Fanmarsch zurückgelegt – mal mit einer grossen Gruppe mitgereister Fans, mal mit einer kleineren. Auch am vergangenen Samstag standen alle Zeichen auf grün für einen entsprechenden Fanmarsch. Erst auf dem Weg nach Zürich, notabene ca. fünf Minuten vor Ankunft, erreichte uns die Nachricht, dass wir eventuell nicht laufen könnten. Nach dem Verlassen des Extrazuges präsentierte sich uns die Situation am Bahnhof wie immer: Polizeipräsenz vor Ort, jedoch keine Absperrungen und auch keine weiteren Infos. Der Marsch formierte sich und die Spitze des Zugs passierte unbehelligt die lose auf dem Weg postierten Polizeibeamt:innen – ohne Rückruf, ohne Marschverbot. Und dann ging plötzlich alles ganz schnell: Für uns ohne ersichtlichen Grund, kamen Gummischrot (auf Kopfhöhe und aus kürzester Distanz), Pfefferspray und Tränengas zum Einsatz. Dass eine Reaktion von uns nicht ausblieb, ist indes kaum erstaunlich. Ebendiese, inklusive der Zerstörung eines VBZ-Busses, wird von uns intern auch diskutiert und kritisch hinterfragt, diese Diskussion kann und wird jedoch nicht öffentlich stattfinden. Unterdessen war sich die Polizei nicht einig, wie mit uns umzugehen ist. Während die einen verlauten liessen, wir hätten uns in die Busse zu setzen, meinten andere, sie liessen uns – ohne einzugreifen (O-Ton!) – passieren.

Durch diese erneute Fehlkommunikation erwarteten wir nun also, den Marsch zum Stadion doch noch antreten zu können und waren nicht minder überrascht, als kurze Zeit später erneut die ganze Palette an Einsatzmitteln zur Anwendung kam.

Wenn wir uns auch kritisch hinterfragen, so kritisieren wir doch in erster Linie das Vorgehen der Zürcher Polizei: Der Entscheid, uns nicht laufen zu lassen, der Zeitpunkt der Mitteilung, die fehlende Kommunikation vor Ort und das Verschweigen der Kriterien, die diesen Entscheid herbeigeführt haben, sind für uns inakzeptabel.

Besonders absurd erscheint die Vorgehensweise vor dem Hintergrund, dass die Fans des FC St. Gallen eine Woche zuvor unbehelligt haben laufen können – auch gegen GC, ebenfalls zur (Samstags-)Partie um 20.30 Uhr.

Die Behörden beinahe aller Kantone betreiben seit einiger Zeit aktiv Politik, am liebsten auf dem Rücken von uns Fussballfans. Mehrfach wurde von sinnlosem und übermässigem Eingreifen der Einsatzkräfte berichtet, wer nicht selbst vor Ort war, schenkt jedoch den Medienmitteilungen der Behörden tendenziell mehr Glauben. Aktuell wird die Debatte um Fangewalt von allen Seiten angefacht und durch die Medien denkbar ungünstig hochstilisiert. Dieses Spiel wiederholt sich alle vier Jahre, pünktlich zu den Wahlen. Und ins selbe Horn pustet auch die KKJPD, die mit immer härteren Massnahmen ein vermeintliches Problem in den Griff zu kriegen versucht, dass sich in den vergangenen Jahrzehnten durch eine bewährte Strategie aus Dialog und Sozialarbeit längst beruhigt hat. Ein Stadion mit seinem Publikum ist immer ein Abbild des Querschnitts der Gesellschaft. Durch Repression und Kollektivstrafen verschwinden vermeintliche „Problemfans“ nicht. Wir fordern alle beteiligten Parteien und Behörden dazu auf, den kürzlich steil eingeschlagenen Weg der Repression und der Massnahmenspirale zu überdenken und zurück auf den Pfad des Dialogs und einem gesunden Austausch zu finden!

Kaskadenmodelle und selbsternannte Strassenpolitiker:innen führen in eine Sackgasse.

Fuessbau isch Freiheit, isch Usdruck vo Lideschaft, das cha üs niemer wägnäh!

Ostkurve Bern und GSS
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
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Aufwindfahne
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Aufwindfahne » 13. Okt 2023, 12:54

Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst was dafür zu tun,
ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.

I don‘t have dreams. I have goals.

e. nord
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von e. nord » 19. Okt 2023, 16:47

https://www.srf.ch/audio/echo-der-zeit/ ... d=12473763
«Das verschärfte Hooligankonkordat, das seit 10 Jahren gilt, zeigt als Mittel gegen Fangewalt kaum Wirkung. Zu diesem Schluss kommt eine nationale Studie. Nun schlagen Polizei und Experten neue Massnahmen vor.»

Gspannt auf den Blödsinn, den die Clowns für die nächsten 10 Jahre vorsehen.

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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 » 24. Okt 2023, 10:51

WOZ hat geschrieben:Gummischrot:

Gefährdung der öffentlichen Sicherheit

Nr. 42 – 19. Oktober 2023

Die Kantonspolizei Bern setzt neuartige Gummimunition ein. Sie schiesst damit auf Menschen, ohne die Gefährlichkeit der Geschosse richtig geprüft zu haben.

https://www.woz.ch/2342/gummischrot/gef ... 6JN3Q4EFBE
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von tangojoe » 3. Nov 2023, 12:55

Falls im falschen Faden: bitte verschieben!
-----------

Quelle: RND / Miriam Keilbach / 2.11.2023

Zwischen Gefahr und Fankultur

Genug gefackelt?
Der Kampf um Pyrotechnik im Stadion

Fackeln in der Fankurve, Rauchschwaden im Stadion, Raketen auf dem Rasen – Pyrotechnik ist so häufig im Einsatz wie nie zuvor. Sanktionen helfen nicht, zu tief verankert ist Feuerwerk in der Ultrakultur. Der Hamburger SV präsentiert nun eine mögliche Lösung des Pyroproblems – wenn auch eine teure und aufwendige.

Der Betze brennt. Dutzende Fackeln werden zu Beginn der Pokalpartie gegen den FC Köln in der Kurve hochgehalten, zwischen roten und weißen Fahnen, blitzt es immer wieder hell auf, die Kurve hüllt sich langsam in Rauch. In Stuttgart sind es die Fans von Union Berlin, die roten Rauch aufsteigen lassen. Einen Tag später schießen die Anhänger von Eintracht Frankfurt und Hansa Rostock Raketen in den Himmel, und in Saarbrücken wird schon vor der Pokalsensation gegen die Bayern mit Pyro gefeiert.

Pyrotechnik – ein Verbrechen?

In etlichen Spielen kam es in dieser Saison zum Einsatz von Pyrotechnik, bei Vereinen aller drei Profiligen, in Auswärtsblocks und Heimkurven, in der Liga und im Pokal. Nebst der zweiten Runde im DFB-Pokal in dieser Woche markierte das vorvergangene Wochenende einen Höhepunkt. Von der Kölner Südkurve aus wurden minutenlang Raketen geschossen, rot-weißer Rauch stieg auf, dazwischen blinkten Fackeln, auf der anderen Seite zündelten die Fans vom Derbygegner Borussia Mönchengladbach. Das Spiel wurde verzögert angepfiffen.

Pyroeskalation in Niedersachsen am Sonntag?

Nur zwei Tage zuvor brannte die Nordkurve in Hannover in Rot, Dutzende Leuchtfackeln verteilten sich über den gesamten Bereich und legten einen roten Dunst über die Kurve. Rund 500 Kilometer entfernt, in Elversberg, stieg nahezu zeitgleich roter Rauch im Fanblock von Eintracht Braunschweig auf, noch ehe die Braunschweig-Anhängerschaft selbst zündelte. Die Hannover-Fans haben die Rauchbombe angeblich per Fernzünder gezündet.

An diesem Sonntag treffen diese beiden Klubs und damit die Fans, die in der abgelaufenen Saison die meiste (Hannover) und siebtmeiste (Braunschweig) Pyro gezündet haben, aufeinander. Ebenfalls in Niedersachsen duellieren sich Wolfsburg und Werder, die in der laufenden Saison Platz eins (Werder) und zwei (Wolfsburg) belegen. Was lassen sich die Ultras einfallen?
Zahl der gezündeten Pyro hat sich in fünf Jahren mehr als verdreifacht

Dass bei den Derbys gezündelt wird, bezweifelt wohl niemand. „Wir werden es als Gesellschaft nicht schaffen, Pyrotechnik gänzlich aus den Stadien zu verbannen, aber dann muss man dafür sorgen, dass es möglichst so passiert, dass niemand verletzt wird“, sagt auch Fanforscher Jonas Gabler, der für die „Kompetenzgruppe Fankulturen und Sport bezogene Soziale Arbeit“ (Kofas) arbeitet, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Die Geldstrafen für die Vereine haben sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht, immer mehr Fälle von abgebrannter Pyrotechnik wurden erfasst. Alleine in der Saison 2022/2023 sanktionierte der DFB 10.144 gezündete Pyrofackeln. Die Vereine wissen schon vor Saisonstart, dass sie mit fünf- bis sechsstelligen Summen an Strafzahlungen rechnen müssen. Und es wird mehr: Seit 2018/2019 werden gezündete Fackeln vom DFB gezählt. Im ersten Jahr sind 3329 dokumentiert, der Einsatz hat sich in den vergangenen fünf Jahren also mehr als verdreifacht.
Vor allem nach dem Ende der coronabedingten Beschränkungen nahm die Pyrotechnik in den Stadien zu. „Ich vermute, dass es damit zu tun hat, die Wiederkehr in die Stadien zu feiern. Es gibt da offenbar das Bedürfnis, sich jetzt so richtig auszulassen“, sagt Gabler. Dabei sei auch die jahrelang gelebte Praxis, überwiegend bei Auswärtsspielen Pyrotechnik abzubrennen, über Bord geworfen worden.
Pyrotechnik etabliert sich mit Aufkommen der Ultraszene

Auch wenn schon in der Nachkriegszeit erste Fackeln in Stadien abgebrannt wurden, gab es den großen Aufschwung mit dem Aufkommen der Ultrakultur in den 80er- und 90er-Jahren. In anderen Ländern, etwa Italien, war das Zündeln schon weitverbreitet.

Für Ultragruppierungen ist Pyrotechnik längst Teil der Fankultur geworden, ein optisches Stilmittel. Was den Reiz an Pyrotechnik ausmacht – darauf hat keine der sieben vom RND angefragten Gruppen geantwortet. Gabler sieht vor allem zwei Aspekte. Zum einen der des Feuers, des blinkenden Lichtes, das Menschen seit jeher anzieht. „Da entsteht ein Faszinosum, wie bei kleinen Kindern, die blinkende Schuhe toll finden.“ Andererseits wäre da noch geringer Aufwand bei hohem Ertrag. „Mit 10, 15, 20 Fackeln kann man ein Bild erzeugen, das die ganze Kurve einnimmt“, so Gabler. Um mit Fähnchen und Plakaten eine ähnlich großflächige Choreografie darzubieten, benötigt es mehr Ressourcen, Geld und Koordination.

Wettkampf auf dem Spielfeld, Wettkampf in den Kurven

Die Erfahrungen zeigen: Besondere Choreografien, spektakuläre Pyroshows, spezielle Darbietungen animieren auch die Fanszenen anderer Vereine, noch kreativer zu werden. „Die Ultrakultur war immer auch ein Wettbewerb der Kurven, parallel zu dem Spiel auf dem Platz“, sagt Gabler. So schaukelt sich das Ganze hoch. Inzwischen gibt es Instagram-Kanäle mit mehreren Zehntausenden Followern, in denen die besten Choreografien der Spieltage gefeiert werden.

Dabei ist der Einsatz von Pyrotechnik im Stadion verboten. Ultragruppierungen lassen sich jede Woche etwas Neues einfallen, um die Leucht- und Rauchmittel ins Stadion zu schmuggeln. Aussteiger berichteten von Sicherheits- und Cateringpersonal, das bestochen wird und die Produkte etwa in Spülkästen auf den Toiletten versteckt, davon, wie Pyro über den Zaun auf Stadiongelände geworfen wird oder wo am Körper es versteckt werden kann, um beim Abtasten nicht gefunden zu werden.

Schauen die Vereine beim Schmuggeln weg, um es sich nicht mit den Ultras in den eigenen Reihen zu verscherzen?

Der HSV, berichtet der Leiter Fankultur, Cornelius Göbel, dem RND, habe nicht nur die Personenkontrollen an Spieltagen, sondern je nach Brisanz der Partie auch Stadiondurchsuchungen und Einsätze von auf Pyrotechnik spezialisierten Spürhunden. Trotzdem werde kaum etwas gefunden. Für Fanforscher Gabler steht der Aufwand oft nicht im Verhältnis. „Die Sicherung des Stadions mit den Mitteln, mit denen beispielsweise ein Flughafen gesichert wird, das wäre finanziell nicht stemmbar.“ Die Strafzahlungen seien im Endeffekt günstiger als die Aufrüstung an und vor Spieltagen.
Den legalen Einsatz von Pyrotechnik gibt es im Ausland schon

Von der Utopie, durch Bestrafungen zu pyrofreien Kurven zu gelangen, haben sich die Vereine längst verabschiedet. Deshalb wird nun überlegt, wie der Einsatz legalisiert werden könnte – um einen Kompromiss zwischen gelebter Fankultur der Ultras und der Sicherheit des Publikums zu finden, denn immer wieder werden Unbeteiligte verletzt. Ideen werden im Ausland bereits getestet. In Norwegen ist der Einsatz von Bengalos nach vorheriger Genehmigung vor Spielbeginn seit 2005 erlaubt. In Dänemark testet Brøndy IF sogenannte kalte Pyrotechnik (die mit 200 Grad immer noch recht heiß ist), in Orlando City in der US-amerikanischen MLS gibt es sogar einen eigenen Bereich, in dem gezündelt werden darf. Hierzulande hingegen werden von Politikern bisweilen gar Haftstrafen gefordert.

Unrealistisch sei es zu glauben, dass der Einsatz von Pyrotechnik wie aktuell legalisiert würde, sagt Fanforscher Gabler. Aber: „Ich halte Kompromisse und den legalen Einsatz für realistisch, weil es in anderen europäischen Ländern auch möglich ist.“ Die Entwicklung ist eindeutig: Immer mehr Vereinsspitzen, zuletzt aus Bremen, Stuttgart und St. Pauli, sprechen sich dafür aus, legale Wege zu finden.
HSV will Pilotprojekt in dieser Saison wiederholen

Einer dieser Vereine ist auch Zweitligist HSV. Der startete im Frühjahr 2020 mit einem Pilotprojekt. Beim Heimspiel gegen den Karlsruher SC wurden im Rahmen einer Choreografie vor der Nordkurve zehn Rauchtöpfe gezündet, die die Kurve in weiß und blau erscheinen ließen. Ganz legal. Die Kosten für den Pyrotechniker, die Zertifizierung und das Material, berichtet Göbel, habe der Verein übernommen.

Noch in dieser Saison, ein Termin ist noch nicht gefunden, will der HSV einen zweiten Versuch wagen – denn der erste kam sehr gut an. In einer Umfrage unter 5000 Dauerkartenmitgliedern befürworteten mehr als 90 Prozent diesen kontrollierten Einsatz von Pyrotechnik. Auch Ultragruppen anderer Vereine meldeten sich beim HSV, fragten nach dem Vorgehen bei der Aktion.

Der DFB, der immer wieder auf die Gefahren von Pyrotechnik verweist, wird den neuerlichen HSV-Vorstoß wohl nicht blockieren. Er stellt gegenüber dem RND klar, „dass eine Befreiung für den Veranstalter erteilt werden kann, in begründeten Ausnahmefällen unter Berücksichtigung der jeweiligen Gegebenheiten“. Dem HSV, so Göbel, sei signalisiert worden, dass der DFB kooperativ ist, wenn die Sicherheitsbehörden in Hamburg den Einsatz genehmigen.

Fanforscher: Debatte um Einsatz von Pyrotechnik ist notwendig

Doch ersetzen genehmigte Einsätze tatsächlich die Pyroshows in den Kurven? Nein, glaubt Göbel. „Das wäre illusorisch und auch die falsche Erwartungshaltung, dass es direkte Auswirkungen auf den grundsätzlichen Einsatz von Pyrotechnik hat, weil wir einen Pilotversuch durchgeführt haben.“ Zehn Rauchtöpfe, das weiß auch der HSV-Direktor, würden „wahrscheinlich nicht die Maßstäbe der Ultras bedienen.“ Für Fanforscher Gabler ist es dennoch ein wichtiger Schritt, „weil ich glaube, dass es in Richtung der Ultras signalisiert, dass man ihr Interesse ernst nimmt und ins Gespräch über den Gebrauch von Pyrotechnik kommt.“

Und diese Gespräche sind notwendig. Bereits vor etwa zehn Jahren setzte sich die Ultraszene mit der Thematik auseinander. 56 Gruppen gründeten die Initiative „Pyrotechnik legalisieren“ und einigten sich auf einen Kodex. Der wichtigste Aspekt: Pyrotechnik muss in der Hand oder auf dem Boden gehalten werden und darf nicht geschossen oder geworfen werden.
Gefahren beim Einsatz von Pyrotechnik minimieren

Durchgesetzt hat sich das indes nicht, wie zuletzt in Köln, bei Frankfurt und Rostock zu sehen war, als etliche Raketen in den Himmel geschossen wurden. „Ich nehme in den letzten drei bis fünf Jahren wahr, dass der Einsatz von Raketen verbreitet genutzt wird“, sagt auch Gabler. Das ist in der Szene umstritten: Fans außerhalb der Ultragruppen hätten eher Verständnis und Sympathie für gefährdungsvermeidenden Gebrauch.
Im Pokalspiel bei Viktoria Köln zündeten die Anhänger von Eintracht Frankfurt Pyrotechnik und feuerten auch Raketen ab.

Denn Pyrotechnik, auch darüber muss Konsens herrschen, ist nicht nur Stilmittel und Ausdruck von Fankultur. „Es gibt auch das Element Pyrotechnik als Waffe und als Mittel des Protests, etwa um die Unzufriedenheit gegen die Mannschaft, gegen die Vereinsführung auszudrücken“, sagt Gabler. Diese Art der Randale lässt sich über mögliche legale Projekte nicht auffangen. Und sie ist in der Debatte um die Legalisierung kontraproduktiv.

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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 » 3. Nov 2023, 15:29

SRF hat geschrieben:Tierschutz-Initiative gegen lautes Feuerwerk in Bern eingereicht
https://www.srf.ch/news/schweiz/feuerwe ... ingereicht
endlich haben all die (zumeist) bürgerlichen fussballfanpyrowuthasser die möglichkeit, etwas gegen feuerwerk zu unternehmen.

da es "ihr eigenes" feuerwerk betrifft, werden sie allerdings den teufel tun. dafür ihre scheinheiligkeit wieder einmal offenbaren. gut so.

ach ja: scheiss auf tiere! vorallem bullen, schweine und bolizeihunde!

greez
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Master » 8. Nov 2023, 11:14

L U C E R N E - Till I Die!

Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!

Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Master hat geschrieben:
4. Mär 2021, 10:55
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 » 8. Nov 2023, 11:20

Master hat geschrieben:
8. Nov 2023, 11:14
https://www.blick.ch/sport/fussball/ros ... 17252.html

Sie sind einfach überall.. :?
:D

für immer vereinslegende.

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«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Che » 22. Nov 2023, 23:25

https://www.srf.ch/play/tv/impact/video ... 298feba8fc

Da schäumt bei mir die Wut, deshalb habe ich erst den Anfang dieser Doku geschaut. Es gibt niemals eine Legitimation für Gummischrot! Da ist die Schweizer Gesetzgebung auf beiden Augen blind. Ich weiss, willentlich. Ausser Kollateralschäden - sorry für den Ausdruck - bringt der Einsatz dieser Geschosse auch polizeitaktisch rein gar nichts. Es trifft immer die Falschen. Aber Hauptsache, die Kommandos können wieder mal Rambo spielen. Geile Macht, zur Rechenschaft gezogen werden sie ja nicht. Die Opfer dagegen bleiben alleine. Ich ziele nicht auf die untersten Ebenen der Polizeikorps, sondern auf jene, die den Befehl geben. Solange es sie nicht trifft, scheinen sie dies locker mit ihrem Gewissen vereinbaren zu können. Ich könnte das nicht.

Es ist höchste Zeit für ein Verbot von Gummischrot! Damit die Schweiz sich in dieser Frage vom Mittelalter (die Hardliner bitte gleich dorthin zurückschicken) ins heutige Zeitalter begibt.

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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Tempo-Racer » 27. Nov 2023, 16:23

Che hat geschrieben:
22. Nov 2023, 23:25
https://www.srf.ch/play/tv/impact/video ... 298feba8fc

Da schäumt bei mir die Wut, deshalb habe ich erst den Anfang dieser Doku geschaut. Es gibt niemals eine Legitimation für Gummischrot! Da ist die Schweizer Gesetzgebung auf beiden Augen blind. Ich weiss, willentlich. Ausser Kollateralschäden - sorry für den Ausdruck - bringt der Einsatz dieser Geschosse auch polizeitaktisch rein gar nichts. Es trifft immer die Falschen. Aber Hauptsache, die Kommandos können wieder mal Rambo spielen. Geile Macht, zur Rechenschaft gezogen werden sie ja nicht. Die Opfer dagegen bleiben alleine. Ich ziele nicht auf die untersten Ebenen der Polizeikorps, sondern auf jene, die den Befehl geben. Solange es sie nicht trifft, scheinen sie dies locker mit ihrem Gewissen vereinbaren zu können. Ich könnte das nicht.

Es ist höchste Zeit für ein Verbot von Gummischrot! Damit die Schweiz sich in dieser Frage vom Mittelalter (die Hardliner bitte gleich dorthin zurückschicken) ins heutige Zeitalter begibt.
Hab mir die Doku angeschaut.

Der Hohn ganz am Ende: (ab 29min 30)
Mark Burkhard (Präsident der KKPKS): Es gibt andere Länder, die ebenfalls Gummischrot einsetzen.

Schriftlich hat das SRF-Team noch einmal nachgefragt und keine konkrete Antwort erhalten.

Gummischrot Verbot. Jetzt!

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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 » 4. Jan 2024, 00:03

https://www.tagesanzeiger.ch/nause-will ... 5367399781

grande banause! allerhöchste zeit für die fussballfan-stasi!

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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Schalker jung » 5. Jan 2024, 11:01

Guter Journalismus gibt also doch. Bin auf den 2. Teil gespannt. guter Bericht von diesem Tim
1000 Trainer schon verschliessen, Spieler kommen Spieler gehen
doch was stehts bleibt sind wir Luzerner die immer Treu zur Mannschaft stehn

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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Schalker jung » 7. Jan 2024, 10:51

Hier der 2. Bericht. Haben die echt nichts gelernt vom KKJPD? Titel schon recht provokativ https://www.zentralplus.ch/sport/fc-lu ... -2609098/
1000 Trainer schon verschliessen, Spieler kommen Spieler gehen
doch was stehts bleibt sind wir Luzerner die immer Treu zur Mannschaft stehn

e. nord
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von e. nord » 16. Jan 2024, 09:29


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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 » 16. Jan 2024, 11:45

@zischdigssüüfer: machst deinem namen wieder alle ehre :mrgreen:
Zentralplus, am DIENSTAG, 16.01.2024 hat geschrieben:Zusammen mit den anderen Fankurven der Schweiz ruft die Luzerner Fanorganisation darum zum Protest auf. Dieser soll am Freitag in Bern stattfinden.
vs.
USL hat geschrieben:Nach den vergangenen Aktionen, wie zuletzt die Spielunterbrechungen durch Rauch am letzten Spieltag, tragen wir unseren Unmut diesen Samstag in die Bundeshauptstadt.
lg

lektor-57
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/

«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.

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Schalker jung
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von Schalker jung » 16. Jan 2024, 11:50

LU-57 hat geschrieben:
16. Jan 2024, 11:45
@zischdigssüüfer: machst deinem namen wieder alle ehre :mrgreen:
Zentralplus, am DIENSTAG, 16.01.2024 hat geschrieben:Zusammen mit den anderen Fankurven der Schweiz ruft die Luzerner Fanorganisation darum zum Protest auf. Dieser soll am Freitag in Bern stattfinden.
vs.
USL hat geschrieben:Nach den vergangenen Aktionen, wie zuletzt die Spielunterbrechungen durch Rauch am letzten Spieltag, tragen wir unseren Unmut diesen Samstag in die Bundeshauptstadt.
lg

lektor-57
Bei mir steht Samstag :wink:
1000 Trainer schon verschliessen, Spieler kommen Spieler gehen
doch was stehts bleibt sind wir Luzerner die immer Treu zur Mannschaft stehn

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LU-57
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Re: Kampf den Hooligans und Rassisten

Beitrag von LU-57 » 16. Jan 2024, 11:52

Schalker jung hat geschrieben:
16. Jan 2024, 11:50
Bei mir steht Samstag :wink:
seine reaktionszeit ist selbst am dienstag einwandfrei, das muss man ihm lassen. :wink:

greez
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\O/ cumk \O/ choooooom \O/

«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.

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