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satz des tages

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Re: satz des tages

Beitrag von Pitcher » 25. Sep 2019, 21:15

LU-57 hat geschrieben: [...]

grossartig!

Taylor Bourbon
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Re: satz des tages

Beitrag von Taylor Bourbon » 25. Sep 2019, 21:27

harud hat geschrieben:Schlage LU-57 als Blick-Journi vor! So viel Sensation schafft nicht mal der beste Bulwaar-Schurnalist. Und das notabene in der ereignisarmen Schweiz, wo ein ausgerolltes Transparent schon mal das ganze Bundeshaus und damit das restliche Land aus der Bahn werfen kann....


Whuat? Den installieren wir gefälligst in unserem eigenen Propagandablatt (wenn wir uns den Verein dann irgendwann einmal zurückgeholt haben). 57er beim Blick aka Perlen vor die Säue.
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Re: satz des tages

Beitrag von LU-57 » 16. Okt 2019, 08:33

„Jeder, der versucht, eine Region von China zu trennen, wird untergehen – mit zertrümmertem Körper und zu Puder gemahlenen Knochen"

Xi Jinping, chinesischer Staatschef und Poet
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
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Re: satz des tages

Beitrag von bjaz » 24. Okt 2019, 08:53

Güller-Logik hat geschrieben:Deutschland tut sich mit dem VAR sowieso schwerer - aber je mehr Kameras du hast - desto schwieriger kann es werden...

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Re: satz des tages

Beitrag von LU-57 » 1. Nov 2019, 16:11

"der läuft und läuft und läuft (à la tv käfer)"
"er erinnert damit auch an den duracell-hasen aus der werbung"

daneli, pfadizeitung. von kindern für kinder.

thema: der tschütteler grether.

einmal mehr tief beeindruckt-greez'end

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«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
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Re: satz des tages

Beitrag von Don Pedro » 6. Nov 2019, 15:58

Aus den Tamedia-News-Tickern
Der Dienstag- und Mittwochabend sind normalerweise für die Champions League reserviert und die Europa League ist erst am Donnerstag an der Reihe. Arsenal spielt aber schon am Mittwoch sein Gruppenspiel auswärts gegen Vitória Guimarães. Und das bereits um 16:50 Uhr statt einen Tag später um 21 Uhr.
Der Grund: Die Uefa hilft mit der ungewohnten Anspielzeit den portugiesischen Behörden ein Verkehrschaos zu verhindern. Denn am Donnerstag ist zur gleichen Zeit Anpfiff zur Partie Braga gegen Besiktas Istanbul – und zwischen den beiden Stadien Estadio Municipal de Braga und dem Afonso Henriques, wo die Londoner spielen, liegen gerade mal 24,4 Kilometer. Der frühe Kickoff ist den Spielzeiten der Königsklasse geschuldet. Die Europa League muss vorher fertig gespielt sein.
Mit einem Sieg – bei einer Niederlage von Standard Lüttich gegen Eintracht Frankfurt – könnten die Londoner mit dem Verbleib im Europacup im Frühjahr planen. Arsenal reiste ohne den Schweizer Internationalen Granit Xhaka nach Portugal. (ete)


Diese Wohltäter bei der UEFA. Hoffe, sie erhalten den Friedensnobelpreis dafür. :clown: :evil:

edit: Mit dieser Anspielzeit helfen sie der Polizei allerdings wirklich, ein Verkehrschaos zu verhindern. Halt vielleicht aus einem anderen Grund. Wie nett die UEFA doch ist.. Versenkt diese Idioten doch einfach im Genfersee.
Zuletzt geändert von Don Pedro am 21. Nov 2019, 13:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: satz des tages

Beitrag von LU-57 » 7. Nov 2019, 11:44

Don Pedro hat geschrieben:
Der Dienstag- und Mittwochabend sind normalerweise für die Champions League reserviert und die Europa League ist erst am Donnerstag an der Reihe. Arsenal spielt aber schon am Mittwoch sein Gruppenspiel auswärts gegen Vitória Guimarães. Und das bereits um 16:50 Uhr statt einen Tag später um 21 Uhr.
Der Grund: Die Uefa hilft mit der ungewohnten Anspielzeit den portugiesischen Behörden ein Verkehrschaos zu verhindern. Denn am Donnerstag ist zur gleichen Zeit Anpfiff zur Partie Braga gegen Besiktas Istanbul – und zwischen den beiden Stadien Estadio Municipal de Braga und dem Afonso Henriques, wo die Londoner spielen, liegen gerade mal 24,4 Kilometer. Der frühe Kickoff ist den Spielzeiten der Königsklasse geschuldet. Die Europa League muss vorher fertig gespielt sein.
Mit einem Sieg – bei einer Niederlage von Standard Lüttich gegen Eintracht Frankfurt – könnten die Londoner mit dem Verbleib im Europacup im Frühjahr planen. Arsenal reiste ohne den Schweizer Internationalen Granit Xhaka nach Portugal. (ete)


Diese Wohltäter bei der UEFA. Hoffe, sie erhalten den Friedensnobelpreis dafür. :clown: :evil:

edit: Mit dieser Anspielzeit helfen sie der Polizei allerdings wirklich, ein Verkehrschaos zu verhindern. Halt vielleicht aus einem anderen Grund. Wie nett die UEFA doch ist.. Versenkt diese Idioten doch einfach im Genfersee.

wie geil ist das denn. von wo hast das?

:clown: :mrgreen:

nur so:

das eine spiel (in guimaraes) fand gestern vor 17'000 zuschauern statt, das andere (in braga) wird wohl ca. 9'000 (anlehnend an das letzte el-heimspiel von anfangs oktober) anlocken. wahnsinnige menschen- und verkehrsmassen für winzige ministädtchen mit bloss 160'000 bzw. 130'000 einwohner. zum vergleich: dies entspricht beidermassen ca. der grösse berns. und dort spielen sie in diesem joggeli-plagiat europäisch amigs sogar vor 30'000 zuschauer. wie machen die das bloss? ach und noch was: nicht nur die beiden stadien sondern auch die beiden städte liegen fast genau so weit auseinander wie z.b. bern und thun. ich frage mich daher, warum die barmherzigst-selbstloseste uefa bei den spielplänen der hiesigen meisterschaft nie eingreift? das ist ja amigs n unglaublicher wahnsinn, wenn da in bern (vor durchschnittlich auch "offiziell" ca. 17'000) und thun (mit zum teil auch fast 9'000 zuschauern - obschon die stadt mit 40'000 einwohnern nur n drittel so gross ist wie braga) getschuttet wird. da ist meistens kein durchkommen mehr zwischen interlaken und murten. ein einziges megariesiges verkehrschaos. und dann noch all diese chinesen-cars. unsäglich! und das mehrmals pro jahr. wo bleibt da die uefa, die retterin in der verkehrschaos-not?

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Re: satz des tages

Beitrag von LU-57 » 21. Nov 2019, 11:01

Stadt Luzern hat geschrieben:Zwar stellen die bemalten Randsteine am Bundesplatz keine Gefahr für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden dar. Sie entsprechen jedoch nicht den geforderten rechtlichen Normen.

https://www.stadtluzern.ch/aktuelles/news/806869


die ach so offene, progressive kulturstadt :clown: viel mehr bünzlispiessigengstirnigkeit geht fast nicht. in keinem der oftmals belächelten bauernkäffer würde dieses thema ein derartiges theater veranstalten...

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Re: satz des tages

Beitrag von LU-57 » 26. Nov 2019, 16:42

Thema: Wahl bzw. Bestätigung der neuen Europäischen Kommission ("EU-Regierung"):
Martin Sonneborn, DIE PARTEI hat geschrieben:Von der Leyen will Geschlechterparität für ihr Kommissionsteam. Nötiger wäre eine Quote für Nicht-Vorbestrafte und Millionäre ohne Interessenskonflikte.

:arrow: https://m.tagesspiegel.de/politik/marti ... 63366.html

grad n paar perlen-sätze. real-satire in und um eines der mächtigsten europäischen organe.

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Re: satz des tages

Beitrag von LU-57 » 28. Nov 2019, 15:36

Bundesgericht hat geschrieben:Bei einem Fussballspiel müsse mit einem Pegelwert von 116,2 Dezibel gerechnet werden, weil Lärm durch die Menschenmasse, Petarden, Trillerpfeifen und Vuvuzelas «üblich» sei.

:D
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Re: satz des tages

Beitrag von Don Pedro » 28. Nov 2019, 16:13

LU-57 hat geschrieben:
Bundesgericht hat geschrieben:Bei einem Fussballspiel müsse mit einem Pegelwert von 116,2 Dezibel gerechnet werden, weil Lärm durch die Menschenmasse, Petarden, Trillerpfeifen und Vuvuzelas «üblich» sei.

:D

Demfall gelten ab sofort wohl auch folgende "Unfälle" nicht mehr als versicherungswürdig und werden entsprechend nicht bezahlt:
- Kratzspuren von Kindern, welche beim Fressen derjenigen aufgetreten sind, ist ja schliesslich mittlerweile ein weit verbreitetes Ritual unter Fussball "Fans", das Risiko sollte vorher bereits klar sein
- Brandverletzungen nach einer Extrazugfahrt, diese fahren ja immer lichterloh brennend durch's Land, das weiss man doch einfach
- Verletzungen durch Treppenstürze, weil im Stadion mit Treppen und der Anwesenheit der Schwerkraft gerechnet werden muss (auf dem Mond könnte wohl ein Teil der Summe geltend gemacht werden)
- jegliche Verletzungen durch Unfälle in der Stadt an einem Fussball-Spieltag, man muss ja mit Ausschreitungen, Brandschatzung und sonstigen Nuklearangriffen rechnen
- Verletzungen von Autounfällen, denn Autos können nun mal verunfallen
tbc
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Re: satz des tages

Beitrag von Aufwindfahne » 28. Nov 2019, 17:12

Pep Guardiola:

”I’m sure they’ll give the Ballon d’Or to Messi at first, then they’ll check VAR and give it to Van Dijk.”
Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst was dafür zu tun,
ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten

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Re: satz des tages

Beitrag von bjaz » 29. Nov 2019, 13:01

Wie zentralplus aus Fan-Kreisen erfuhr, sind aktuell auch keine weiteren Mal-Aktionen geplant.

Ich hoffe Farbanschlag ist in Planung...

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Re: satz des tages

Beitrag von Pitcher » 4. Dez 2019, 12:44

Trotz dem nach wie vor verantwortungslos geführten Hahnenkampf im FCL-Aktionariat zwischen den «Sieberianern» und Mehrheitsaktionär Bernhard Alpstaeg [...]

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Re: satz des tages

Beitrag von LU-57 » 4. Dez 2019, 16:53

Zum Thema: Uiguren in China - Geheimdokumente belegen systematische Verfolgung und Internierung
Teletext hat geschrieben:China weist die Vorwürfe zurück und sagt, es handle sich um Berufsbildungslager.

:D

erlernen wohl die beiden beliebt-gesuchten berufe gefängnisinsasse und folteropfer...

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Re: satz des tages

Beitrag von malfunction » 9. Dez 2019, 13:11

«Für die Uefa ist die EM kein Multisport-Grossereignis oder eine Weltmeisterschaft, sondern ein kontinentales Einzelsportereignis»
offene wettschulden: +10 von TJ (bald verjährt), +10 von Torpedo (bald verjährt), Saldo 20 von TW II

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Re: satz des tages

Beitrag von bjaz » 16. Dez 2019, 09:41

SMS-Daneli hat geschrieben:Meyer war nach den drei weiteren verlorenen Spielen nicht mehr zu sehen, nur mit unüblich grossem Aufwand konnten Medien von Meyer eine Reaktion organisieren. Ein Sportchef, der abtaucht – das geht nicht in dieser exponierten Position im Profifussball.

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Re: satz des tages

Beitrag von Beo » 16. Dez 2019, 15:24

SRF hat geschrieben:Mit der Einführung des Video-Beweises in der Super League auf diese Saison hin schien das Chaos programmiert. Doch abgesehen von einigen groben Ausfällen funktionierte der VAR überraschend gut.
Nicola Sturgeon, Premierministerin von Schottland, 19.06.2019 hat geschrieben:
"I still don’t fully understand how it works, but I understand enough to know that I hate VAR!"

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Re: satz des tages

Beitrag von bjaz » 7. Jan 2020, 16:59

in altach gibts nicht mal einen mc...

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Re: satz des tages

Beitrag von LU-57 » 21. Jan 2020, 01:55

so einige zur auswahl ...
Tagesanzeiger hat geschrieben:«Beat Feuz ist Gift für die Jungen»

Ski-Legende Peter Müller wurde unterdrückt, gepeinigt, ignoriert. Trotzdem wurde er als Einzelkämpfer im Team zum besten Abfahrer. Der 62-Jährige sagt, warum Feuz nicht als Vorbild taugt.

Wer hat Ihnen in den Skischuh gepinkelt?
Das war damals wohl die Fraktion um Conradin Cathomen und ­Silvano Meli. Für Meli als Walliser war ich ein rotes Tuch, er konnte mich nicht ausstehen. Ob es Urin war oder Wasser, weiss ich nicht.

Waren Sie im Schweizer ­Abfahrtsteam der Aussätzige?
Auf eine Züri-Schnurre hatte ­niemand gewartet. Als ich mit 14 sagte, ich wolle Skifahrer werden, lachten mich daheim in Adliswil alle aus. Fuhr ich Bestzeiten, hiess es, ich hätte ein Tor ausgelassen. Es war hart als Bub. Und im ersten Trainingslager in Zermatt sagten die Etablierten, sie wollten nicht mit mir ins Zimmer. Also sass ich allein dort, trainierte doppelt so hart, nur damit ich mit diesen Trotteln nichts zu tun haben musste. In der Nationalmannschaft ging es gleich weiter, mit Russi, Tresch, Berthod. Die sagten: «Fährst du schneller als wir, hören wir auf.»

An wem lag diese Abneigung?
Sicher auch an mir. Ich sagte: Hört doch schon jetzt auf, in einem Jahr bin ich sowieso schneller. Ich musste viel ein­stecken, gab aber auch zurück. Walter Tresch leerte mir einmal ein Bier in den Nacken. Beim Fussball wurde ich hart gefoult, beim Eishockey mit dem Stock geschlagen.

Dachten Sie nie: Das mache ich nicht mehr mit?
Natürlich fragte ich mich, ob ich das noch will. Für die anderen Schweizer waren meine Siege fast wie die Todesstrafe. Da war ein Zürcher, der den Berglern um die Ohren fuhr. Das ging doch nicht, die sind ja nur dafür da, den ­Berglern das Geld in die Region zu bringen. Zwei, drei waren nett, der Rest war für den Kübel.

Wie ist heute das Verhältnis zu den damaligen Fahrern?
Man sagt ciao und tschüss. ­Entschuldigt hat sich nur René Ber­thod, er meinte, er sei ein Sauhund gewesen. Die Schweizer Trainer aber waren froh, hatten sie mich. Ich zog den Karren. Im Konditionstraining machten die anderen ab, wer in welchem von zehn Bergläufen in Serie voll ging, nur damit ich keinen Lauf gewann. Ich wurde halt zehnmal Zweiter, arbeitete doppelt so viel wie die anderen, die sich Kaffee und Kuchen gönnten.

Griffen die Trainer nie ein?
1984 fuhren wir in Cortina. Vor der Weiterreise rief mich Karl Frehsner (Cheftrainer) zu sich und sagte, ich müsse meine Milch bezahlen. Ich hatte gar nie Milch getrunken. Irgendeiner bestellte dauernd auf meine Rechnung. Ich wollte nicht zahlen und nannte Frehsner einen Schaf­seckel. Er meinte, er würde mich nicht mitnehmen an die Olympischen Spiele in Sarajevo. Ich sagte: Lass mich hier, wir schauen dann, wer eine Medaille holen wird. Letztlich zahlte ich – mit Frehsner sprach ich drei Wochen kein Wort. Und holte Silber.

War es Taktik, Sie auf diese Weise anzustacheln?
Vielleicht. Frehsner hat mich runtergedrückt, um die anderen hochzuheben. Er sagte: Trainiert wie der Müller, dann siegt ihr auch. Einige gewannen ein Rennen, die ohne mich nie etwas gewonnen hätten. Etwa Cathomen, Bürgler, Alpiger, Räber, Mahrer.

Sie gegen den Rest der Welt?
Ich bin ziemlich lieb, eine treue Seele. Macht jemand etwas für mich, vergesse ich das ein Leben lang nicht. Aber verhält sich einer wie eine falsche Ratte, dann ­werde ich sehr direkt und gebe ihm keine zweite Chance.

War Ihnen Ihr Ruf egal?
Man kann es auch machen wie Vreni Schneider: Sagen, dass die anderen alles besser können, aber selber jedes Rennen gewinnen. Understatement macht sympathisch. Ruderer Xeno Müller wurde verrissen, weil er sagte, er werde Olympia-Gold gewinnen. Ein Schnurri, ein dummer Siech sei er, hiess es. Er holte Gold, war eine Woche lang der Grösste – und musste in die USA auswandern. In Österreich musste ich noch nie bezahlen, um zu golfen. Hier zahle ich das Doppelte, weil es heisst, ich hätte ja genug Geld. Hier kann man nicht stolz sein auf Leute, die etwas erreichten.

Verehrt wurde Pirmin Zurbriggen. Wie war Ihr Verhältnis?
In gewisser Weise bewunderte ich ihn. Er konnte seine Madonna anbeten, den Grind zwischen den Beinen einklemmen und Vollgas geben. In Japan waren wir einmal gemeinsam im Hotelzimmer. Pirmin regte sich auf, wenn ich um 21 Uhr das Licht brennen liess, mich hat es tödlich genervt, wenn er am Morgen um 6 herumtigerte. Gewann er, sprach ich nicht mit ihm. Gewann ich, sprach er nicht mit mir.

Zurbriggen war der Held, bei Ihnen wurde nach dem Rücktritt vieles ausgeschlachtet.
Als ich den Fahrausweis abgeben musste, stand das auf den Titelseiten. Es ging halt darum, mich kaputt zu machen.

Ihre Immobilienfirma ging Konkurs, Sie wurden als ­Verwaltungsrat angeklagt.
Dabei waren die Verluste Peanuts für mich. Es hiess: Ich müsse mein Haus verkaufen. Es heisst noch lange nicht, dass es mir schlecht geht, wenn ich 10'000 oder 20'000 Franken verliere. Ich habe in Unternehmen investiert und 600 Prozent Rendite gemacht, bin Multimillionär. Das war ein Skandal, ich hätte die Zeitung einklagen sollen. Der Untersuchungsrichterin ging es nur darum, an mir ein Exempel zu statuieren.

Immer alle gegen Peter Müller?
Wenn du in der Schweiz etwas Neues machen willst, wird dir das Stuhlbein im Voraus abgesägt.

Sie klingen frustriert.
Ich musste einen Panzer um mich legen, sonst wäre ich ­zerschellt. Ich hätte es leichter gehabt, wenn ich ausgewandert wäre. Aber ich war ein zu ­grosser Schisshaas. Und ich hatte meine Familie hier.

Wie war das Familienleben?
Nach dem Rücktritt suchte ich einen Ersatz fürs Skifahren. Ich brauchte vier Jahre, bis ich mich zurechtfand. Emotional war das Leben in der Familie ausgeglichener, aber auch langweiliger. So machte ich unvernünftige Dinge, geschäftliche Investitionen etwa.

Sie suchten weiter das Risiko?
Als Skifahrer führte ich kein normales Leben. Emotional hing ich entweder an der Decke oder steckte tief im Keller. Dann galt es, zu beissen, zu kämpfen. Einfach die Treppe hochlaufen, ging nicht. Auch das Tempo hat seinen Reiz. Wenn du in Kitzbühel am Start stehst, auf den Friedhof ­hinunterschaust und innert einer Minute und 50 Sekunden hinunterschiessen kannst – so etwas gibt es im normalen Leben nicht.

Kämpfen, beissen: Sie waren immer ein Chrampfer.
Die Trainingswissenschaft steckte in den Kinderschuhen. Als es mit dem Konditionstraining losging, fuhr ich mit dem Velo in zwei Stunden um den Zürichsee, Grind runter und durchknütteln. War ich zu Hause, gab es zwei Einheiten am Tag. Das gab mir Sicherheit, vor allem psychisch.

Was taten Sie noch für den Sieg?
Lange gewann ich zwar Weltcuprennen, aber nichts bei WM und Olympia. Bis ich anfing, die Pisten im Sommer hinaufzurennen und herunterzulaufen. Nach Crans-Montana fuhr ich sogar mit dem Velo. Ich ging auch nach Calgary, Frehsner sagte: «Du spinnst doch, du Vollidiot!» Aber ich lernte die Hotels kennen, die Pistenarbeiter. Bei Olympia fühlte ich mich dann wie zu Hause.

Hielten Sie sich für ein Vorbild?
Für die Trainer war es eine Traumsituation. Mit mir hatten sie einen, der immer Vollgas gab – der Beste war auch der Reisser. Schwieriger wird es, wenn der Beste ein riesiges Talent ist, es im Konditionstraining aber locker nimmt. So wie momentan.

Beat Feuz taugt nicht zum Leader?
In einer Karriere führen viele Wege zum Ziel. Aber wer nicht konsequent arbeitet und einen Flick weg hat, wird wohl nie ein Rennen gewinnen. Bei mir im Sportgeschäft arbeitet einer, der mit Feuz trainierte. Vor den ­Konditionseinheiten klinkte sich Feuz aus, ging in den Wald und schlief. Sein Glück war, dass ­seine Freundin ihm in den Hintern trat. Ohne sie hätte er kein einziges Rennen gewonnen.

Überrascht Sie sein Weg?
Es hat immer Genies gegeben. Aber er ist Gift für die Jungen. Es ist frustrierend, wenn einer doppelt so viel trainiert und dann eins mit dem Hammer draufkriegt. Vielleicht nehmen es darum ­einige zu locker in der Schweiz. Ich muss schmunzeln, wenn ich ans riesige Budget von Swiss-Ski denke und an die 30 Jahre, in denen wir den Nationencup nicht mehr gewonnen haben. Traurig!

Was sind die Gründe?
Bis ein Kind 15 ist, sollte ihm verboten werden, auf dem Gletscher zu trainieren. Wenn ich sehe, wie Achtjährige auf über 2000 Metern fahren und nach drei, vier Fahrten total kaputt im Schnee liegen, frage ich mich, was das soll. Mit 16 sind sie dann ausgebrannt, hören auf. Bei Swiss-Ski sind über 100 Trainer angestellt. Aber es sind wohl nicht alles die richtigen Leute.

Sie waren 1999 vier Monate lang Trainer der Schweizerinnen. Dann war Schluss. Weshalb?
Ich hatte mit Corinne Rey-Bellet eine Fahrerin mit riesigem Talent, aber sie hatte keine Lust aufs Konditionstraining. Es gab Unruhe, mit Jean-Daniel Mudry kam ein Militärkopf als Präsident. Er stellte den Fahrerinnen die Vertrauensfrage. Es hiess, alle seien gegen mich, ich müsse gehen. Mudry merkte nicht, was für Spielchen gespielt worden waren.

Was meinen Sie?
Eine Fahrerin hatte alle gegen mich aufgehetzt – das hat eine andere später zugegeben. Es gab Drohungen für den Fall, dass jemand nicht gegen mich aussagt.

Sie als Frauentrainer, war das nicht zum Scheitern verurteilt?
Ich hätte das Ganze sanfter angehen müssen, ja. Aber nach zwei Monaten Training in Magglingen waren die physischen Werte um 20 bis 40 Prozent besser als im Vorjahr. Es ist schade, kriegte ich keine Rückendeckung. Präsident Mudry hatte vom Skifahren keine Ahnung, das war eine Katastrophe. Aufgefallen ist er damit, dass er während der Rennen gesperrte Pisten hinunterrutschte.

Sie gefallen sich in der Rolle als Verbandskritiker.
Es läuft vieles falsch. Urs Lehmann muss man zugutehalten, dass er die Finanzen im Griff hat. Aber der Erfolg ist nicht ausreichend. Ich staune, dass es in der Trainerausbildung kein Thema ist, wieso eine Schneider über 50 Rennen gewann, wieso der ­Müller 24-mal siegte. Offenbar hat man es nicht nötig, von den Erfolgreichen zu lernen.

Sie siegten als Sportler oft, als Vater aber scheiterten Sie. Ist das Ihre grösste Niederlage?
Das ist keine Niederlage, das Gericht war korrupt. Es ist schade, wenn Beziehungen zu Bruch gehen – und dann noch wegen einer Anwältin, die bei der Scheidung sehr viel kaputt gemacht hat. Als Mann wird man zur Schnecke ­gemacht. Es ging nur ums Geld.

Sie sagten einmal, die Heirat sei Ihr grösster Fehler gewesen.
Der Fehler war, keine Gütertrennung zu machen. So hätte es den Rosenkrieg und den Dreck, der nur noch Anwaltsfutter war, nie gegeben. Aber es ist fantastisch, wenn eine Partnerschaft funktioniert. Meine Eltern starben vor vier Jahren, mein Vater hatte Krebs, ging mit Exit, weil er sich nicht mehr bestrahlen lassen wollte. Da sagte meine Mutter, sie könne nicht ohne ihn leben, zu gerne habe sie ihn. Sie gingen gleichzeitig – das war ein Riesenschock und macht mich wütend.

Weshalb?
Meine Mutter war 90, sie wäre ­locker 100 geworden, so fit und gesund sie war.

Wie war Ihre Kindheit?
Manchmal hatte ich Angst. Wir hatten einen Plastikschlauch, mit dem wurde ich geschlagen, wenn ich nicht parierte. Mein Vater hat meiner Mutter verboten, zu arbeiten. Er kam dreimal am Tag nach Hause, da musste das Essen auf dem Tisch stehen. Die Eltern ­kamen aus einer anderen Zeit, wohnten während des Zweiten Weltkriegs in Kreuzlingen, schliefen im Keller, damit oben kein Licht brannte und die Bomben nicht in der Schweiz runterfielen.

Waren Sie immer der Böse?
Es geschahen Dinge, die heute undenkbar wären. Es gibt ein Foto, auf dem ich an einem Strick angebunden im Sandhaufen spiele. Ich fragte meine Mutter, was das soll. Sie sagte, ich wäre immer davongerannt, da hat sie mich halt festgemacht.

Wie hat Sie das alles geprägt?
Damals war das normal.

Es wurde doch nicht jeder geschlagen zu Hause.
In der Schule mussten wir die Hand hinhalten, dann kam der Lehrer mit dem Lineal – und päng! Ich hatte keinen Kollegen, der nicht geschlagen wurde. Ich habe nachher versucht, bei meinen Töchtern anders zu reagieren, zu reden, zu erklären.

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Leben?
Es gibt noch geile Momente. Ich habe sehr intensiv gelebt und hoffe noch auf ein paar gute Jahre. Wenn ich zurückdenke, an die Zeiten als ‹kleiner Knopf›, als ich das Ziel hatte, Weltcuprennen zu fahren, muss ich sagen: Es ist doch recht gut herausgekommen.

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Peter Müller empfängt in Einsiedeln im eigenen Schneesport-Geschäft zum Interview. Die Kaffeeecke mit Grossbildfernseher bezeichnet er als Weltcup-Bar, jedes Rennen wird übertragen. Ausgestellt sind die beiden Kristallkugeln für seine Siege in der Abfahrtswertung (1979, 1980) sowie die fünf WM- und Olympia-Medaillen. 1987 in Crans-Montana wurde der Zürcher vor drei Teamkollegen Weltmeister. Er gewann 24 Rennen, darunter 19 Abfahrten. Einzig Franz Klammer (25 Siege) ist in der Königsdisziplin erfolgreicher gewesen. An Wengen hat der 62-Jährige gemischte Erinnerungen. 1981 stürzte er schwer. Im Jahr davor war er in der ersten Abfahrt Vierter geworden, worauf ihn Reporterlegende Sepp Renggli fragte, was los gewesen sei. «Ich sagte: ‹Hat dir ein Vogel ins Hirn ­geschissen? Fahr du hier so schnell runter, dann reden wir darüber.›» Amnächsten Tag gewann Müller. «Ich sagte zu Renggli, er könne warten, vor ihm würden die Andorraner, Chinesen und Japaner ein Interview bekommen. Renggli musste sich drei Stunden lang gedulden, fortan war ich bei ihm der Tubel.» (phr/rha)

https://www.tagesanzeiger.ch/sport/wint ... y/28602058
STADION ALLMEND 1934 - 2009
cumk :: ultras mongos :: choooom

«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»

Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.


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