Histery und Hexenjagd und trotzdem Nummer 1
Liiribox
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Fanarbeit/Gewalt wie weiter
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Nach den Medien, der Polizei, der Politik, der Stadt und dem Verein nun auch noch der VFFC...! Erbärmlich...!
Histery und Hexenjagd und trotzdem Nummer 1
Histery und Hexenjagd und trotzdem Nummer 1
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
- Barry Bonds
- Forumgott

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GROSSES WORDGunner hat geschrieben:.....Alles Mitglieder des VFFC, welche wirkliche Fussballfans sind, sollten per sofort den Austritt aus diesem Arschkriecherverein geben.
Und by the way ...... Ich kann mich noch sehr gut an Schlägereien und verbale Auseinandersetzungen mit den gegnersichen Fans erinnern, an welchen aktive Mitglieder und Fanclubs des VFFC früher beteiligt waren.
Pseudomoralisten!!!!
DER VFFC an vorderster Front am MAX machen SOLO ALLMEND!
- Chris Climax
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Sorry, aber viele konkrete und vorallen neue Lösungsvorschläge habe ich nicht gefunden im VFFC-Statement. Nachstehend meine "Einzelkritik":Moschle hat geschrieben: ich kann die derartige verurteilung des vffc-communiques nicht wirklich verstehen.[...]da kommen wenigstens konstruktive vorschläge.
Billiger Versuch die VFFC'ler aus der Schusslinie zu nehmen und als die "wahren Fans" hinzustellen.VFFC hat geschrieben:2. Lösungsvorschläge
Fan-Clubmitglieder sind für eine tolle optische und akustische Stimmung im Stadion zuständig. Sie sind keine Polizisten und sind auch nicht dazu ausgebildet. Wir sind jedoch sehr interessiert, dass Fussballspiele von A bis Z friedlich über die Bühne gehen, denn Ausschreitungen und Gewalt schaden dem FCL und unserem Lieblingssport.
Bauchpinselei der Vereinsverantwortlichen, der Öffentlichkeit und der Behörden !VFFC hat geschrieben:2.1 – Wir begrüssen die Kampagne des FC Luzern, mit Unterstützung der Stadt eine Informationsoffensive in den Medien zu starten in der Spieler, Vereinsführung und Prominente aus dem Beirat Gewalttaten verurteilen und sich von den Tätern distanzieren. "Rote Karte der Gewalt!"
VFFC hat geschrieben:2.2 – Wir verzichten auf optische und verbale Provokationen gegenüber den Gast-Fans. Stattdessen versuchen wir solche Provokationen mit Pro-FCL-Gesängen zu übertönen. Wir fordern alle Matchbesucher, die Gewalt und Ausschreitungen verurteilen auf, sich an diesen Gesängen zu beteiligen.
Erster konkreter Vorschlag, welcher durchaus akzeptabel ist. Jedoch werden sich die paar Nasen akkustisch extrem anstrengen müssen um die Zone 2 von der Lumag aus zu übertönen.
Ein riesen Affront gegenüber der Kurve ! Da kämpft man seit Jahr und Tag gegen die zunehmende Repression (Stichwort: Fanpass, an dessen Boykott sich viele VFFC'ler übrigens auch beteiligt haben) und nun folgt solch eine vernichtende Aussage, welche gezielt den Kampf der Kurve gegen den Untergang der Fankultur diskreditiert und torpediert.VFFC hat geschrieben:2.3 – Wir akzeptieren die Polizeipräsenz und unterstützen den Einsatz von Videokameras. Echte FCL-Fans werden von der Polizeipräsenz nicht provoziert, denn sie wissen, dass diese für Ruhe und Ordnung sorgen, und alles versuchen um das Problem „Gewalt und Ausschreitungen“ in den Griff zu bekommen. Dank dem vermehrten Einsatz von Videokameras können fehlbare und gewaltbereite Personen eruiert und überführt werden. Gewaltbereite Personen sind festzunehmen und zu verurteilen. Wir hoffen, dass da das neue „Hooligangesetz“, das per 01. Januar 2007 in Kraft tritt, entsprechende Wirkung zeigt.
Da hätte ich mir definitiv mehr Solidarität und Rückendeckung erwartet.
Fängt gut an, jedoch m.E. blosses Nachplapper bereits bestehender Ideen (Fanprojekt). Der Hammer kommt jedoch ganz am Schluss: "Wir fordern, dass die verantwortlichen Politiker eine echte Familienpolitik, die die ehrbaren Werte der Gesellschaft fördert, bedingungslos unterstützen"VFFC hat geschrieben:2.4 – Wir begrüssen und unterstützen den Aufbau eines Fanprojektes. Die Erfahrungen im Ausland haben gezeigt, dass Fanprojekte ein wichtiger Bestandteil der heutigen Fanpolitik sind. Das Fanprojekt ist ein soziales Engagement und muss deshalb von allen Parteien mitunterstützt und mitfinanziert werden. Sämtliche Fan-Clubs und Fan-Gruppierungen um den FC Luzern müssen in dieses Projekt miteinbezogen werden. Wir fordern, dass die verantwortlichen Politiker eine echte Familienpolitik, die die ehrbaren Werte der Gesellschaft fördert, bedingungslos unterstützen.
Das tönt ja schlimmer als im CVP-Parteibüchlein ! Mit solchen Parolen aus den sechziger Jahren ist bei der heutigen Jugend definitiv nichts mehr zu holen. Einfach nur peinlich !
Der Skandal schlechthin. Zaunfahnen und DH's sind Inbegriff und Symbol der Ultra-Fankultur. Wer diese der Kurve wegnehmen will provoziert gerade zu weitere Ausschreitungen. Fehlt eigentlich nur noch die Forderung nach Abschaffung der Stehplätze sowie einem Alkoholverbot...VFFC hat geschrieben:2.5 – Wir fordern ein Verbot von Doppelhaltern und Zaunfahnen in allen Stadien hinter denen sich potenzielle Chaoten verstecken können und die die Sicht der echten Fans stark beeinträchtigen.
==> unterste Schublade !
Die Aufforderung an die Medien auf die Darstellung von Gewaltszenen zu verzichten finde ich gut. Jedoch wehre ich mich dagegen Pyro mit Gewalt in Verbindung zu bringen. Pyro ist seit Jahrzehnten Bestandteil der Fankultur und wird es auch immer bleiben, ob das nun Blatter Seppli und Konsorten gefällt oder nicht.VFFC hat geschrieben:2.6 – Wir fordern, dass sämtliche Medien auf Bilder von Pyro- und Gewaltszenen verzichten.
VFFC hat geschrieben:2.7 – Es ist dringend zu vermeiden, dass Extrazüge mit Gastfans in den Hauptbahnhof fahren.
Der einzige Punkt den ich vorbehaltlos unterstützen kann.
Habt euch lieb !!
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Maniac
Einen Freipass hat niemand. Aber wer eine Medienmitteilung rausgibt, muss dann hier auch ein wenig öffentliche Kritik einstecken können, finde ich.rubber hat geschrieben:Gilt das eigentlich nur für neue UserAdmin hat geschrieben:So, ab sofort halten sich bitte alle, auch fcl14, an die Forum-Regeln - sonst wird gelöscht.oder haben langjährige einen Freipass
![]()
Ich bitte dennoch alle, so gut das geht sachlich zu bleiben und auf allzu ausfällige Beleidigungen zu verzichten. Es ist Adventszeit.
Für Fragen, Kritik und Anregungen zum Forum ist Camel zuständig. Ich beantworte weder Mails noch PNs dazu.
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Dräcksgoof
- Forumgott

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LUzifer
Hier der Artikel aus der NLZ. Habe mir erlaubt die Krönung des Artikels fett zu markieren. Und schon wieder kommt Ärger auf...
Fussballkrawalle
Fans kooperieren mit Polizei
Zu viel Polizeipräsenz sei kontraproduktiv im Kampf gegen die
Krawalle, hatte ein FCL-Fanclub kritisiert. Das sieht der
offizielle Dachverband anders.
Von Pirmin Bossart
Um nicht unnötig zu «provozieren», solle die Polizei sich im
Hintergrund halten und keine flächendeckenden Personenkontrollen
machen. Das schlug der FCL-Fanclub United Supporters Luzern letzte
Woche zur Bekämpfung der Fussballrandalierer vor (Ausgabe vom 1.
Dezember).
Anders tönt es beim offiziellen Dachverband der FCL-Fanclubs
(VFFC). «Echte FCL-Fans werden von der Polizeipräsenz nicht
provoziert», teilte der VFFC gestern mit. Er akzeptiert auch den
Einsatz von Videokameras. Gewaltbereite Personen seien festzunehmen
und zu verurteilen, fordern die Vereinigten.
Kein «Ehrenkodex»
Beide sowohl die United Supporters Luzern als auch der VFFC
verurteilen gewalttätige Ausschreitungen, wie sie anlässlich der
letzten Spiele vorgekommen sind, «auf Schärfste». Was die konkrete
Bekämpfung der Gewalt betrifft, gehen sie aber unterschiedliche Wege.
Während bei den United Supporters gewalttätige Fans nicht der Polizei
verpfiffen werden, gibt es beim VFFC keinen solchen «Ehrenkodex».
«Wenn ein Mitglied von uns rund um die FCL-Spiele gewalttätig
werden sollte, wird er verwarnt. Im wiederholten Falle müsste er mit
Konsequenzen bis zum Ausschluss rechnen», sagt VFFC-Präsident Olaf
Barmettler. Das sei im Einklang mit den Statuten und Richtlinien des
FCL. «Wir werden vom FCL als gesittete und besonnene Fans anerkannt.
Wir würden nie etwas tun, was dem FC Luzern schadet, denn wir lieben
unseren Verein», bekräftigt der Präsident.
Transparenz
Der VFFC ist Mitglied des Vereins FC Luzern und damit
vollumfänglich anerkannt, wie FCL-Vereinspräsident Rudenz Stoll
bestätigt. Drei Fanclubs sind laut Stoll nicht im VFFC dabei. Dazu
gehören die United Supporters, die mit 157 Mitgliedern allerdings
mehr Mitglieder haben als alle VFFC-Fanclubs zusammen. Die United
Supporters werden vom VFFC nicht aufgenommen, weil sie laut
Barmettler «die Transparenz verweigern» und nach wie vor anonyme
Mitglieder hätten. Neben den Fanclubs gibt es ein paar Dutzend kleine
Fangruppierungen von 5 bis 10 Personen, die ebenfalls nicht «unter
Kontrolle» des VFFC sind. Die Vereinigten FCL-Fans begrüssen in ihrer
Stellungnahme die von FCL und Stadt Luzern gemeinsam lancierte
Informationskampagne gegen die Gewalt. Sie geben auch
Verhaltensregeln für ihre eigenen Mitglieder bekannt. Auf optische
und verbale Provokationen gegenüber den Gäste-Fans solle verzichtet
werden. «Stattdessen versuchen wir, solche Provokationen mit Pro-FCL-
Gesängen zu übertönen.»
Weitere Forderungen des VFFC sind:
Ein Verbot von «Zaunfahnen, hinter denen sich potenzielle Chaoten
verstecken können, und die die Sicht der echten Fans stark
beeinträchtigen».
Sämtliche Medien sollen auf Bilder von Pyro- und Gewaltszenen
verzichten.
Zu vermeiden sei, dass «Extrazüge mit Fans der Gäste in den
Hauptbahnhof fahren».
Fanprojekt
Schliesslich muss laut Olaf Barmettler auch im Bereich Prävention
gehandelt werden. Erfahrungen im Ausland hätten gezeigt, dass
Fanprojekte wichtige Bestandteile der heutigen Fanpolitik seien.
«Sämtliche Fanclubs und Fangruppierungen um den FC Luzern müssen in
dieses Projekt miteinbezogen werden», fordert der VFFC. Barmettler
hat allerdings noch nichts Konkretes aufgegleist. «Wir müssen jetzt
mal genau anschauen, was überhaupt möglich ist. Aber es muss etwas
gehen. Es kann nicht sein, dass Sportveranstaltungen von Leuten
missbraucht werden, die einfach ihre Frustrationen loswerden wollen.»
-
Ofen
Also wenn sein Einsatz so gross ist wie bei den Choreos, dann mach ich mir wirklich Sorgen.Barmettler hat allerdings noch nichts Konkretes aufgegleist. «Wir müssen jetzt mal genau anschauen, was überhaupt möglich ist. Aber es muss etwas gehen. Es kann nicht sein, dass Sportveranstaltungen von Leuten
missbraucht werden, die einfach ihre Frustrationen loswerden wollen.»


*sichhinterdenblätternmitpyroversteck*