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Kampf den Hooligans und Rassisten
Halle - Nach den antisemitischen Sprüchen bei einem Fußball-Spiel das Halleschen Fußballsclubs HFC gegen den FC Carl Zeiss Jena II hat jetzt der Nordostdeutsche Fußball-Verband (NOFV) vor dem Spielgericht ein Verfahren gegen den Verein eingeleitet. Anhänger des HFC hatten wiederholt "Juden-Jena" gerufen .
Dem HFC droht nun Punkteabzug oder ein Ausschluss aus der Oberliga, weil es bereits 2006 Ermittlungen ach rassistischen Äußerungen gab. HFC-Präsident Michael Schädlich ließ erklären, dass man zweifelsfrei ermittelte Personen mit einem höchstmöglichen Stadionverbot belegen und aus dem Verein aus-schließen werde. Vorerst werde sich der HFC gegenüber Medien nicht äußern, hieß es. Die Staatsanwaltschaft in Halle (Saale) wird unterdessen nicht aktiv.
Der Tatbestand der Beleidigung oder Volksverhetzung ist nicht erfüllt, heißt es dort. Zwar seien die Rufe moralisch verwerflich, aber durch das Strafrecht nicht zu fassen. Die Ermittlungen sind weiterhin im Gange.
tztztz Deutschland nur noch lächerlich!
Dem HFC droht nun Punkteabzug oder ein Ausschluss aus der Oberliga, weil es bereits 2006 Ermittlungen ach rassistischen Äußerungen gab. HFC-Präsident Michael Schädlich ließ erklären, dass man zweifelsfrei ermittelte Personen mit einem höchstmöglichen Stadionverbot belegen und aus dem Verein aus-schließen werde. Vorerst werde sich der HFC gegenüber Medien nicht äußern, hieß es. Die Staatsanwaltschaft in Halle (Saale) wird unterdessen nicht aktiv.
Der Tatbestand der Beleidigung oder Volksverhetzung ist nicht erfüllt, heißt es dort. Zwar seien die Rufe moralisch verwerflich, aber durch das Strafrecht nicht zu fassen. Die Ermittlungen sind weiterhin im Gange.
tztztz Deutschland nur noch lächerlich!
es ist zwar alles etwas übertrieben, allerdings habe ich das gefühl, hier endlich mal einen objektiven bericht zu lesen. sätze wie "wir müssen das mit de fans klären" find ich anständig. das tönt nicht wie "diese chaoten, hooligans und weis ich was, gehören in den knast"... auch das "wahrscheinlich ultras" ist mal objektiver als "chaoten,ultras, hooligans in einem satz"Yoda hat geschrieben:Böller & Fackeln! Chaos in Frankfurt
20 Minuten Unterbrechung ++ Bruchhagen: „Geplante Aktion!“ ++ Club droht harte Strafe
Es ist das Skandal-Spiel der Saison! Nürnberg gewinnt 3:1 in Frankfurt, im 10. Versuch der erste Sieg unter Trainer von Heesen. Doch diese Bilder aus dem ausverkauften Stadion sind schockierend. Das Spiel stand kurz vor dem Abbruch!
In der ersten halben Stunde zünden Nürnberger Fans, wahrscheinlich „Ultras“ in schwarzen Kapuzen-Pullis, in Block 20 drei ohrenbetäubende Böller. Ein Ordner wird verletzt, Trommelfellschaden. Die Störer werden mehrfach über Stadionlautsprecher ermahnt.
Doch um 15.59 Uhr, nach 29:38 Minuten Spielzeit, der Eklat. Eine Leuchtfackel fliegt aus dem Nürnberger Block auf den Rasen, bleibt genau an der Seitenlinie liegen. Schiedsrichter Peter Gagelmann unterbricht das Spiel. Dramatisch: Die Spieler müssen alle in die Kabine. Nürnbergs Präsident Michael A. Roth (72) geht auf den Platz und spricht über Mikrofon an die eigenen Fans: „Es ist ein unmöglicher Unsinn, den Sie da machen! Wenn noch ein Böller fliegt, müsste ich zustimmen, dass der Fan-Block geräumt wird.“
Gagelmann, Schiri-Beobachter Schmidhuber, die Polizei und die Fan-Beauftragten Huber und Lerch beraten in der Schiri-Kabine. Vor allem die Fan-Kenner beider Vereine raten: „Nicht abbrechen, die Folgen sind unabsehbar!“ Nach 20 Minuten Warten pfeift Gagelmann wieder an. Sagt nach ruhigem Verlauf hinterher: „Wenn noch eine Rakete oder Böller geflogen wäre, hätte ich sofort abgebrochen.“
Frankfurts Vorstands-Boss Heribert Bruchhagen glaubt: „Das war eine geplante Aktion.“ Schon viereinhalb Stunden vor dem Spiel hatten Nürnberger vor dem Stadion provoziert und gepöbelt. Rund 40 Ultras von Rapid Wien sollen angereist sein. Von Heesen: „Das hilft keinem, sondern gefährdet nur Leben. Wir müssen das mit den Fans klären. Ein Abbruch hätte nur uns voll ins Knie geschossen.“
Beiden Vereinen drohen harte Strafen. Der DFB ermittelt anhand des Schiri-Berichts. Nürnberg haftet für seine Anhänger, Frankfurt durfte die Böller nicht ins Stadion lassen. Experten rechnen mit hohen Geldbußen.
Das Spiel: Frankfurt führt durch Fink (3.), dann schlägt der Club durch Charisteas (18.), Vittek (49.) und Misimovic (83.) zurück. Der erste Sieg seit vier Monaten. Doch erst nach langem Beraten gingen die Spieler hinterher zum Feiern zu den Fans...
was ich mich frage wegen dem trommelfell: der müsste ja gleich neben dem "böller" gestanden sein...
"Glauben Sie nicht jenen, die nie in ein Stadion gehen, dass ein Fußballspiel ein Hochrisiko-Anlass sei."
Bernhard Heusler
Bernhard Heusler
Rudi Brückner / Eurosport
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
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FCL-Chriienser
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- Wohnort: z'chriens obe ;-)
Prestigeduell im Sandkasten
Von Christoph Ruf
Drei Böller, eine Rakete, zwei Lesarten. Während in Fanforen der Eindruck erweckt wird, als sei in Frankfurt eigentlich nichts passiert, würde mancher Kommentator offenbar am liebsten die GSG 9 im Stadion aufmarschieren lassen.
Der Ruf nach härteren Maßnahmen (mehr...) mag populär sein, populistisch ist er auf jeden Fall. Schon die zunächst banal klingende Forderung nach schärferen Einlasskontrollen ist nur vordergründig naheliegend. Denn die Leibesvisitationen am Eingang der Frankfurter WM-Arena waren am Samstag in Frankfurt offenbar denkbar scharf. Sogar mehrfach seien die etwa 5000 Nürnberg-Sympathisanten im Gästeblock einer Vollkontrolle unterzogen worden, berichtet Heino Hassler vom Fanprojekt Nürnberg. Selbst wer sich in der Halbzeit eine Wurst geholt habe, sei vor dem Wiederanpfiff noch mal drangekommen.
Dass dennoch Feuerwerkskörper in den Block gelangten, ist nur auf den ersten Blick widersprüchlich. Im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Ansicht sind die "Raketen" nämlich nur wenige Zentimeter lang. Wer die reinbringen will, schafft das in jedem europäischen Stadion, denn sie passen bequem in jeden Slip und jeden Schuh.
Dann also mehr Prävention? Das Wunderwort, mit dem viele Fanvertreter ebenso reflexartig um sich werfen wie die Hardliner mit den Folterwerkzeugen des Strafgesetzbuches? Prävention setzt Dialogbereitschaft voraus. Ob die bei Leuten vorhanden ist, die sich selbst nach Einschätzung des Nürnberger Fanprojekts erst nach dem Schlusspfiff darüber Gedanken machen, dass die Böller-Werfer damit ihrem Verein schaden könnten?
Die Ultras aus Nürnberg und Frankfurt zählen zu den beiden größten und lautstärksten Gruppierungen Deutschlands. Nach dem Schlusspfiff gab es auf Seiten der Franken nicht wenige, die fanden, dass sie mit der Pyro-Aktion aus der ersten Halbzeit die Deutsche Meisterschaft auf den Rängen errungen hätten. Wer das schwachsinnig oder zumindest infantil findet, hat gute Argumente.
Dennoch sollte man sich davor hüten, die Nürnberger Fans in Kollektivhaft zu nehmen. Weder die 4500 FCN-Fans, die in Frankfurt waren, noch die etwa 1000 Mann starke Ultragruppierung "Ultras Nürnberg" sind in ihrer Gesamtheit für die Pyros verantwortlich zu machen. Zumal es beim Club bislang bei keinem einzigen Heimspiel zu vergleichbaren Vorfällen gekommen ist. Die Selbstregulierungs-Mechanismen in der Kurve scheinen also normalerweise zu funktionieren.
Wenn sie am Samstag nicht gegriffen haben, könnte das auch daran gelegen haben, dass beim Prestigeduell in den Kurven viele "Gäste" aus dem näheren europäischen Ausland vor Ort waren: Die fünf Ultras, die die Frankfurter Polizei abgeführt hat, kannten jedenfalls weder der Fanprojektler vor Ort noch exponierte fränkische Ultras. Geholfen haben sie der Polizei dennoch nicht. Sich gegenüber der Polizei auf gar keinen Fall kooperativ zu verhalten, mag dem szeneinternen Verhaltenskodex entsprechen. Man darf sich dann aber nicht wundern, wenn man eine Mitschuld für die Leute zugeschrieben bekommt, mit denen man sich solidarisiert.
Die Wagenburgmentalität ist umso unverständlicher, als die Pyromanen offensichtlich all das konterkariert haben, was sich Ultras auf die Fahnen schreiben. Was für einen Sinn soll es haben, einen offenen Brief an eine Mannschaft zu schreiben, der man fehlendes Engagement im Abstiegskampf vorwirft? Und sich dann darüber zu freuen, dass es fast einen Spielabbruch gegeben hätte, in dessen Folge der Club drei Punkte weniger auf dem Konto hätte. Abgesehen davon: Dass die angeblich so unmenschliche Repression, über die sich alle Ultragruppierungen der Welt beschweren, nach den Ereignissen von Samstag nicht geringer wird, sollte man sich wohl selbst dann vorstellen können, wenn das Adrenalin gerade sämtliche Synapsen überschwemmt.
Es mag niedlich sein, wenn Kinder ihre Sandburg zerstören und dann darüber lamentieren, dass sie kaputt ist. Bei erwachsenen Menschen ist solch ein Verhalten dumm und lächerlich.
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mal abgesehen davon, dass die endlosen blabla-stellungsnahmen
von ultras-deutschland zu allem und jedem (wie z.b. ein offener
brief der schlechten mannschaftsleistungen wegen) oftmals eh
etwas fraglich und für mich unverständlich sind, ist dieses argument
von christopf ruf (wer ist das überhaupt?) wohl etwas gar billig.
sich der repression einfach zu beugen ist ja wohl logischerweise
das einfachste, um nicht mehr der repression ausgesetzt zu sein...!
einfach zu sterben ist auch das einfachste mittel, nicht mehr an
schmerzen zu leiden...!
mal abgesehen davon, dass die
akzeptanz von einem gewissen grad an repression bezw. einschneidungen
der fanrechte bisweilen noch immer eine noch weitere attacke
auf die freiheiten von supportern zur folge hatte, was das argument
von ruf nochmals hinterfrägt. ob in deutschland und dem beschissenen
fussballumfeld in unserem nördlichen nachbarland so etwas wie eine
ultra-kultur überhaupt je richtig auslebbar ist, ist das eine, es
nur halbbatzig zu versuchen wohl kaum die lösung...! ein jeder kampf
ist immer mit risiken verbunden, wer etwas gewinnen will, riskiert
gezwungenermassen auch etwas...!
greez
von ultras-deutschland zu allem und jedem (wie z.b. ein offener
brief der schlechten mannschaftsleistungen wegen) oftmals eh
etwas fraglich und für mich unverständlich sind, ist dieses argument
von christopf ruf (wer ist das überhaupt?) wohl etwas gar billig.
sich der repression einfach zu beugen ist ja wohl logischerweise
das einfachste, um nicht mehr der repression ausgesetzt zu sein...!
einfach zu sterben ist auch das einfachste mittel, nicht mehr an
schmerzen zu leiden...!
akzeptanz von einem gewissen grad an repression bezw. einschneidungen
der fanrechte bisweilen noch immer eine noch weitere attacke
auf die freiheiten von supportern zur folge hatte, was das argument
von ruf nochmals hinterfrägt. ob in deutschland und dem beschissenen
fussballumfeld in unserem nördlichen nachbarland so etwas wie eine
ultra-kultur überhaupt je richtig auslebbar ist, ist das eine, es
nur halbbatzig zu versuchen wohl kaum die lösung...! ein jeder kampf
ist immer mit risiken verbunden, wer etwas gewinnen will, riskiert
gezwungenermassen auch etwas...!
greez
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
Barçelona - Das Duell mit Schalke sorgt bei Ronaldinho und Co. nicht unbedingt für Panik-Attacken. Trotzdem hat Barcelona Angst vor Schalke - aber nur vor deren berühmten Fans !
Die Stadtverwaltung hat dem Schalker Fan-Club Verband einen eindeutigen Warnbrief geschickt. Die Katalanen drohen den 5'000 mitreisenden Fans mit bis zu 3'000 Euro Geldstrafe.
Ein Auszug aus dem Verbots-Katalog: "Asoziales Verhalten wird auf keinen Fall toleriert. Es wird die Einhaltung eines strikten Benimmcodes erwartet." Die Stadt verbietet den Schalke-Anhängern auf der Straße Alkohol zu trinken oder die Notdurft zu verrichten: "Das Fest wird im Stadion und nicht auf den Straßen gefeiert."
Angst vor "Asi"-Fans - Schalkes Fan-Boss Rolf Rojek ist über das Schreiben stinksauer: "Ich halte das für einen Witz! Das ist alles andere als gastfreundlich und hat mit dem Flair der Champions League nichts zu tun. Doch ich warne unsere Fans: Die spanische Polizei wird gnadenlos durchgreifen."
- Chris Climax
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hoffe dass die deutschen mit aller härte durchgreifen.. es könnte def. tödlich enden, wenn das nächste mal während eines platzsturm oder bei einem flitzer plötzlich ne bengale fliegt..
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
-
Stecki
Man kann an der EM08 einiges bemängeln, aber sicher nicht, dass nur Offizielle und Sponsoren (~ 25%) in's Stadion kommen.
hup hup
hup hup
AFCA / CAN'T BE STOPPED
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Heldhaftig - Vastberaden - Barmhartig
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Landskampioen 1918, 1919, 1931, 1932, 1934, 1937, 1939, 1947, 1957, 1960, 1966, 1967, 1968, 1970, 1972, 1973, 1977, 1979, 1980, 1982, 1983, 1985, 1990, 1994, 1995, 1996, 1998, 2002, 2004, 2011, 2012, 2013, 2014, 2019, 2021, 2022
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Dräggspagg
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Dräggspagg
-
Simba
Hallescher FC vom Sportgericht verurteilt
Dem Verein werden wegen "Juden-Jena"-Rufen 3 Punkte abgezogen, Kühne kündigt Berufung an.
Am Donnerstag musste sich der Hallesche Fußballclub HFC wegen "Juden-Jena"-Rufen von Fans beim letzten Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des FC Carl-Zeiss Jena vor dem Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbandes rechtfertigen. Dem Verein drohten Geldstrafen, Punkteabzug oder sogar im allerschlimmsten Fall ein Ausschluss aus der Spielklasse.
Über vier Stunden dauerte die Verhandlung in Leipzig hinter verschlossenen Türen. Mit dabei waren auch HFC-Präsident Michael Schädlich und Geschäftsführer Ralph Kühne sowie Vertreter aus Jena. Gegen 18:45 Uhr hatten sich die Beteiligten nach Informationen von HalleForum.de zu einer Beratung zurückgezogen.
Dem HFC werden wegen unsportlichen Verhaltens drei Punkte abgezogen, damit rutscht der Club in der Tabelle vom ersten auf den sechsten Platz. Damit steht der erhoffte Aufstieg infrage. Zudem muss der Verein das nächste Heimspiel teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Lediglich eintausend Zuschauer auf der Haupttribüne sind erlaubt. Der NOFV begründete sein hartes Urteil damit, dass der HFC wiederholt auffällig geworden ist. Eine Strafe bekam auch Jena aufgebrummt. Der FC Carl Zeiss muss 500 Euro zahlen. Beobachter vor Ort sprachen von einem emotional sehr aufgewühlten Michael Schädlich.
Update 21:30 Uhr:
"Wir sind tief betrübt", äußerte Ralph Kühne HalleForum.de gegenüber. "Wir haben uns nochmal beraten und werden in Berufung gehen. Das Urteil ist eine Farce. Sollte die Berufung nicht erfolgreich sein, werden der Präsident und die beiden geschäftsführenden Vorstände sofort zurücktreten", so Kühne. In 7 Tagen bekommt der HFC das Urteil erst schriftlich.
Dem Verein werden wegen "Juden-Jena"-Rufen 3 Punkte abgezogen, Kühne kündigt Berufung an.
Am Donnerstag musste sich der Hallesche Fußballclub HFC wegen "Juden-Jena"-Rufen von Fans beim letzten Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des FC Carl-Zeiss Jena vor dem Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbandes rechtfertigen. Dem Verein drohten Geldstrafen, Punkteabzug oder sogar im allerschlimmsten Fall ein Ausschluss aus der Spielklasse.
Über vier Stunden dauerte die Verhandlung in Leipzig hinter verschlossenen Türen. Mit dabei waren auch HFC-Präsident Michael Schädlich und Geschäftsführer Ralph Kühne sowie Vertreter aus Jena. Gegen 18:45 Uhr hatten sich die Beteiligten nach Informationen von HalleForum.de zu einer Beratung zurückgezogen.
Dem HFC werden wegen unsportlichen Verhaltens drei Punkte abgezogen, damit rutscht der Club in der Tabelle vom ersten auf den sechsten Platz. Damit steht der erhoffte Aufstieg infrage. Zudem muss der Verein das nächste Heimspiel teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Lediglich eintausend Zuschauer auf der Haupttribüne sind erlaubt. Der NOFV begründete sein hartes Urteil damit, dass der HFC wiederholt auffällig geworden ist. Eine Strafe bekam auch Jena aufgebrummt. Der FC Carl Zeiss muss 500 Euro zahlen. Beobachter vor Ort sprachen von einem emotional sehr aufgewühlten Michael Schädlich.
Update 21:30 Uhr:
"Wir sind tief betrübt", äußerte Ralph Kühne HalleForum.de gegenüber. "Wir haben uns nochmal beraten und werden in Berufung gehen. Das Urteil ist eine Farce. Sollte die Berufung nicht erfolgreich sein, werden der Präsident und die beiden geschäftsführenden Vorstände sofort zurücktreten", so Kühne. In 7 Tagen bekommt der HFC das Urteil erst schriftlich.
TFC!
- Chris Climax
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NOISER hat geschrieben:Hallescher FC vom Sportgericht verurteilt
Dem Verein werden wegen "Juden-Jena"-Rufen 3 Punkte abgezogen, Kühne kündigt Berufung an.
Am Donnerstag musste sich der Hallesche Fußballclub HFC wegen "Juden-Jena"-Rufen von Fans beim letzten Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des FC Carl-Zeiss Jena vor dem Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbandes rechtfertigen. Dem Verein drohten Geldstrafen, Punkteabzug oder sogar im allerschlimmsten Fall ein Ausschluss aus der Spielklasse.
Über vier Stunden dauerte die Verhandlung in Leipzig hinter verschlossenen Türen. Mit dabei waren auch HFC-Präsident Michael Schädlich und Geschäftsführer Ralph Kühne sowie Vertreter aus Jena. Gegen 18:45 Uhr hatten sich die Beteiligten nach Informationen von HalleForum.de zu einer Beratung zurückgezogen.
Dem HFC werden wegen unsportlichen Verhaltens drei Punkte abgezogen, damit rutscht der Club in der Tabelle vom ersten auf den sechsten Platz. Damit steht der erhoffte Aufstieg infrage. Zudem muss der Verein das nächste Heimspiel teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Lediglich eintausend Zuschauer auf der Haupttribüne sind erlaubt. Der NOFV begründete sein hartes Urteil damit, dass der HFC wiederholt auffällig geworden ist. Eine Strafe bekam auch Jena aufgebrummt. Der FC Carl Zeiss muss 500 Euro zahlen. Beobachter vor Ort sprachen von einem emotional sehr aufgewühlten Michael Schädlich.
Update 21:30 Uhr:
"Wir sind tief betrübt", äußerte Ralph Kühne HalleForum.de gegenüber. "Wir haben uns nochmal beraten und werden in Berufung gehen. Das Urteil ist eine Farce. Sollte die Berufung nicht erfolgreich sein, werden der Präsident und die beiden geschäftsführenden Vorstände sofort zurücktreten", so Kühne. In 7 Tagen bekommt der HFC das Urteil erst schriftlich.
Pfft ! 3 Punkte Abzug wegen so nem Scheiss. Zum Glück läuft das bei uns nicht so, sonst hätten wir jede Saison -6 Punkte wegen den Auswärtsspielen bei den Güller Jooden.
Habt euch lieb !!
Halle hat ein übles resp. gar kein "Krisenmanagement" und scheinbar auch keinen, der sich auch nur halbwegs mit Kommunikation auskennt. Bei gekonntem Umgang mit den Medien wäre es nicht so weit gekommen, dass der Verband sich genötigt fühlt, mit Punktabzug zu reagieren.
Interessanter (wenn auch einseitiger) Bericht:
http://de.youtube.com/watch?v=tRXuj0AwvN8
Interessanter (wenn auch einseitiger) Bericht:
http://de.youtube.com/watch?v=tRXuj0AwvN8

