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[Match-Thread] Sa, 22.03.2008, 17:45 Uhr: FCB : FCL
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Lugern
- Dick Steele
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- Beiträge: 141
- Registriert: 4. Nov 2007, 20:30
- Wohnort: Im Herzen des Feindes
noch sieben spiele zeit. gäu wauti!Dass der FCL nur noch 4 Punkte Vorsprung auf den Barrageplatz 9 hat, beunruhigt den Präsidenten nicht: «Wir treten zu Hause noch gegen St. Gallen, die Grasshoppers, Thun und Xamax an. Erst danach wird abgerechnet.» Er bleibt dabei: «Die 10 Punkte für den Ligaerhalt holen wir noch.»
ja war zwar kein handspenalty, aber auch ein relativ umstritener, der majstorovic in der 93' verwandelte, wodurch basel 1:0 gewann. siehst du jetzt gewisse ähnlichkeiten?19O1 hat geschrieben:cupfinal???Liberta hat geschrieben:diese szene kenn ich doch von irgen wo her, hmm.. lass mich raten, cupfinal?Einziger Torschütze war Daniel Majstorovic, der einen äusserst fragwürdig gepfiffenen Handspenalty verwandelte.
handspenalty???
Hab das Spiel auf TC gesehn. War mit der Leistung des FCL sehr zufrieden. Sie haben gekämpft bis zum Schluss. Obwohl ich für Sforza immer Verständnis gezeigt habe was eine Einwechslung von Sharbini anbelangte, muss ich nach dem heutigen Spiel sagen, dass er zwar nur 10 Minuten gespielt hatte, aber das was er zeigte, war gut, hat den Abschluss zwei Mal sofort gesucht.
+++Chiumiento
++Schwegler, Idrissi, Veskovac
++Mannschaftsleistung, stimmt mich positiv für nächsten Samstag. (Ich hoffe, meine ersten Fr. 100.- in die Choreokasse werden fällig!)
--Der schwule Wermelinger (Ich wär da mal für nen Farbanschlag)
--Basler Leistung
-Einwechslung Bader (wieso nicht Lambert?)
-Wieder mitten im Abstiegskampf
KÄMPFT WEITER LUZERNER, KÄMPFT!!!
+++Chiumiento
++Schwegler, Idrissi, Veskovac
++Mannschaftsleistung, stimmt mich positiv für nächsten Samstag. (Ich hoffe, meine ersten Fr. 100.- in die Choreokasse werden fällig!)
--Der schwule Wermelinger (Ich wär da mal für nen Farbanschlag)
--Basler Leistung
-Einwechslung Bader (wieso nicht Lambert?)
-Wieder mitten im Abstiegskampf
KÄMPFT WEITER LUZERNER, KÄMPFT!!!
- 19O1
- Experte

- Beiträge: 238
- Registriert: 12. Feb 2008, 13:50
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nur gewisse... nur wegen umstritten und majstorovic...Liberta hat geschrieben:ja war zwar kein handspenalty, aber auch ein relativ umstritener, der majstorovic in der 93' verwandelte, wodurch basel 1:0 gewann. siehst du jetzt gewisse ähnlichkeiten?19O1 hat geschrieben:cupfinal???Liberta hat geschrieben: diese szene kenn ich doch von irgen wo her, hmm.. lass mich raten, cupfinal?
handspenalty???
cheers
- blau weiss
- Experte

- Beiträge: 447
- Registriert: 16. Mai 2005, 20:48
Habe das Spiel nicht gesehen, aber mir wäre lieber, sie spielen grottenschlecht und gewinnen Punkte...dassystem hat geschrieben:Hab das Spiel auf TC gesehn. War mit der Leistung des FCL sehr zufrieden. Sie haben gekämpft bis zum Schluss. ...
man der Radio Pilatus Reporter ist fast ausgeflippt, wegen diesem Schiri...
Rechtschreibung ohne Gewähr
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Allmänd-Macht
- Experte

- Beiträge: 210
- Registriert: 1. Mai 2007, 13:07
Ich habe heute ein sehr gutes Spiel des FCL gesehen, in welchem das Ergebnis eigentlich ein Hohn darstellt.
Man muss sich das einmal vorstellen. Basel ist zu Hause eine Macht, das ist unbestritten. Und dass eine Gastmannschaft den FCB in dessen "Revier" dermassen dominiert wie das heute über weite Teile des Spiels geschehen ist (vorallem in Hälfte 1), das gibt es nur sehr selten.
Ich bin stolz auf unsere Mannschaft! Klar kann man sich mit diesem Resultat nichts kaufen, und es kommen nun bestimmt wieder Leute die sagen: "Lieber schlechter spielen und einen Punkt mitnehmen". Ich akzeptiere diese Meinung, teile sie jedoch nicht, denn:
Klar kann man sich vornehmen, mit einer destruktiven Spielweise irgendwie einen Punkt zu ermauern, das geht sogar vielleicht mal auf, aber bringt das die Mannschaft wirklich weiter in ihrer Entwicklung? Ist das attraktiv? Ist das das , was wir sehen wollen, Woche für Woche? Mit Glück und "cattenacio like" sich über die Runden "schmugglen"?
Das ist doch das klassische Beispiel: nahezu alle Super League Mannschaften kommen mit dieser Taktik in den St.Jakob Park. Möglichst kein Tor erhalten, möglichst mit Mann und Maus im eigenen Strafraum verteidigen, kaum mal die Mittellinie überquerend. Oder anders gesagt: man hat die Hosen voll, schon zum Voraus, und traut sich nichts zu. "Das Gesicht wahren", "ehrenvoll verlieren" etc etc. Das sind dann jeweils die gängigen Erklärungen.
Unser FCL hat nach vorne gespielt, frech, forsch, hat die Herausforderung St.Jakob Park angenommen, hat den Gegner in dessen Festung im Griff gehabt und ihn auf diese Weise so irritiert und verunsichert, dass er während 94 Minuten praktisch keine einzige Torchance erspielte!!! So etwas gibt es wirklich nur sehr selten in diesem Stadion. Der FCL hat MITGESPIELT, und das hat mir gefallen. Er war kreativ, hat sich Chancen herausgespielt, und dies nicht zu knapp.
Der FCL hat aber auch gegen 13 Gegner gespielt heute....11 Basler, das Publikum, und gegen den (Un)parteiischen. Dass dieser durch seinen unsäglichen Entscheid auch noch den einen Punkt verunmöglichte, ist schon fast einwenig Ironie des Schicksals. Denn es hätte zu diesem Zeitpunkt locker 0-3 stehen können.
Klar ist durch die Siege von SG und Xamax die Tabelle wieder eng geworden. Aber wisst Ihr was? Nach diesem Auftritt habe ich KEINE Angst um diese Mannschaft! Sie wird ihre nötigen Punkte holen!
Für die heutige Leistung verbeuge ich mich vor dem Team und ich wünsche den Jungs, dass sie die heute so unverdient verlorenen Punkte in einer Woche zurückholen und den FCB mit einer Niederlage von der Allmend zurück nach Basel schickten! Verdient hätten sie es weiss Gott!
So long
Man muss sich das einmal vorstellen. Basel ist zu Hause eine Macht, das ist unbestritten. Und dass eine Gastmannschaft den FCB in dessen "Revier" dermassen dominiert wie das heute über weite Teile des Spiels geschehen ist (vorallem in Hälfte 1), das gibt es nur sehr selten.
Ich bin stolz auf unsere Mannschaft! Klar kann man sich mit diesem Resultat nichts kaufen, und es kommen nun bestimmt wieder Leute die sagen: "Lieber schlechter spielen und einen Punkt mitnehmen". Ich akzeptiere diese Meinung, teile sie jedoch nicht, denn:
Klar kann man sich vornehmen, mit einer destruktiven Spielweise irgendwie einen Punkt zu ermauern, das geht sogar vielleicht mal auf, aber bringt das die Mannschaft wirklich weiter in ihrer Entwicklung? Ist das attraktiv? Ist das das , was wir sehen wollen, Woche für Woche? Mit Glück und "cattenacio like" sich über die Runden "schmugglen"?
Das ist doch das klassische Beispiel: nahezu alle Super League Mannschaften kommen mit dieser Taktik in den St.Jakob Park. Möglichst kein Tor erhalten, möglichst mit Mann und Maus im eigenen Strafraum verteidigen, kaum mal die Mittellinie überquerend. Oder anders gesagt: man hat die Hosen voll, schon zum Voraus, und traut sich nichts zu. "Das Gesicht wahren", "ehrenvoll verlieren" etc etc. Das sind dann jeweils die gängigen Erklärungen.
Unser FCL hat nach vorne gespielt, frech, forsch, hat die Herausforderung St.Jakob Park angenommen, hat den Gegner in dessen Festung im Griff gehabt und ihn auf diese Weise so irritiert und verunsichert, dass er während 94 Minuten praktisch keine einzige Torchance erspielte!!! So etwas gibt es wirklich nur sehr selten in diesem Stadion. Der FCL hat MITGESPIELT, und das hat mir gefallen. Er war kreativ, hat sich Chancen herausgespielt, und dies nicht zu knapp.
Der FCL hat aber auch gegen 13 Gegner gespielt heute....11 Basler, das Publikum, und gegen den (Un)parteiischen. Dass dieser durch seinen unsäglichen Entscheid auch noch den einen Punkt verunmöglichte, ist schon fast einwenig Ironie des Schicksals. Denn es hätte zu diesem Zeitpunkt locker 0-3 stehen können.
Klar ist durch die Siege von SG und Xamax die Tabelle wieder eng geworden. Aber wisst Ihr was? Nach diesem Auftritt habe ich KEINE Angst um diese Mannschaft! Sie wird ihre nötigen Punkte holen!
Für die heutige Leistung verbeuge ich mich vor dem Team und ich wünsche den Jungs, dass sie die heute so unverdient verlorenen Punkte in einer Woche zurückholen und den FCB mit einer Niederlage von der Allmend zurück nach Basel schickten! Verdient hätten sie es weiss Gott!
So long
Einmal FCL, immer FCL!
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Asterix
Gute Leistung des FCL in Basel und unglückliche und unverdiente Niederlage.
Spiel wurde vom FCL über weite Strecken dominiert, doch eben, Sport ist nicht immer fair.....wer Sie nicht macht, kann kein Spiel gewinnen.
Die Leistung des FCB war sehr bescheiden und ja, der Schiri...da fehlen mir einfach die Worte....
Pro Profi-Schiedsrichtertum in der Schweiz und Wermelinger
gib den Rücktritt!
Spiel wurde vom FCL über weite Strecken dominiert, doch eben, Sport ist nicht immer fair.....wer Sie nicht macht, kann kein Spiel gewinnen.
Die Leistung des FCB war sehr bescheiden und ja, der Schiri...da fehlen mir einfach die Worte....
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Asterix
Spielbericht FC Basel - FC Luzern
df / rs - So schlecht wurde der FCL noch selten bedient und das auswärts im Basler St. Jakob-Park. Praktisch über 90 Spielminuten hatte die kompakt und spielfreudige Mannschaft von Ciriaco Sforza das Spiel im Griff. Hätte Schiedsrichter Wermelinger den gleichen Massstab angewendet wie beim Handselfmeter vor der Pause, müsste er kurz vor Schluss auch einen für Luzern pfeifen - doch der Mut fehlte und der FCL wurde für eine ansprechende Leistung mehr als schlecht belohnt.
FCB Führung mit dem ersten Schuss auf Zibung
Die über 20`000 Zuschauer im Basler St. Jakob-Park rieben sich verwundert die Augen. Luzern stand hinten kompakt und kam bis kurz vor dem Pausenpfiff nie ernsthaft in Gefahr. Der FC Luzern spielte keck auf und kombinierte sich mit gefälligen Aktionen durch die Hälfte der Einheimischen. Den Luzerner Chancenreigen eröffnete der ansprechend spielende El Idrissi nach 14 Minuten, voraus gegangen war eine herrliche Ballstafette des Mittelfeldes der Gäste. Unmittelbar danach erobert Schwegler den Ball wieder und flankte gefährlich tief vor das Gehäuse Costanzos, der die Situation aber entschärfen konnte. Keine 60 Sekunden später umkurvte El Idrissi die Hintermannschaft des FCB wie Slalomstangen, doch der Schiedsrichter sah Lustrinelli im Abseits. Gery Seoane und Mauro Lustrinelli scheiterten mit weiteren Möglichkeiten. Der FCL beeindruckte mit seinem Auftritt und nach 38 Spielminuten brauchte es gar eine Grosstat des Basel-Keepers, der den präzis abgegebenen Schuss von Davide Chiumiento nur mit Mühe in den Corner lenken konnte. Basel hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Schuss auf David Zibung abgegeben, führte aber vor dem Pausenpfiff noch einen letzten Angriff aus. Die daraus entstandene Flanke prallte an Schweglers Brust, was den Unparteiischen zur Geste den Elfmeterpunkt animierte. Die 20‘000 Zuschauer glaubten es nicht. Majstorovic verwandelte sicher mit dem ersten Torschuss der Gastgeber zum Pausenzwischenstand - der mehr als unverdient daher kam.
Weiter im gleichen Takt
Nach dem Wechsel der Seiten das gleiche Bild. Luzern agierte, war meistens im Ballbesitz und hatte die Partie jederzeit im Griff. Bis zur ersten ernsthaften Möglichkeit der Blau-Weissen, dauerte es aber wieder 15 Minuten. Bättigs Schuss aus über 20 Meter brachte die Gäste und ihren Schlussmann aber nicht in Nöten. Luzern begann nun, die erschreckend blass auftretenden Gastgeber in ihrer Platzhälfte einzuschnüren. So wird es im Kampf um den Meistertitel für die Truppe von Christan Gross mehr als schwer, YB auf Distanz zu halten. Die einigermassen gefährlichste Aktion der Rot-Blauen hatte Derdiyok, der unmittelbar nach seiner Einwechslung von halbrechter Seite einen Schuss anzubringen versuchte. Richtig gefährlich war aber auch diese seltene Möglichkeit Basels nicht. Eine Viertelstunde vor dem Ende, verfehlte Lustrinelli im Sechzehnmeterraum. Luzern stürmte aber weiter nach vorne und Ciriaco Sforza versuchte mit den Einwechslungen von Sharbini und dem kopfballstarken Bader, den Ausgleichstreffer doch noch auf irgendeiner Art und Weise zu erzielen. Zu allem Unglück übersah der Mann in Schwarz, der von Minute zu Minute mehr abbaute, ein Handspiel des FC Basel im eigenen Strafraum. Sforza verstand dementsprechend die Welt nicht mehr an der Seitenlinie. Sieht man sich die Schussstatistik an, brachte der Leader gerade Mal zwei lächerliche Schussversuche auf das Tor der überzeugenden Luzerner.
Sforzas Enttäuschung
„Meiner Mannschaft kann ich absolut keinen Vorwurf machen", analysierte Ciriaco Sforza folgerichtig nach dem Spiel an der Medienkonferenz. Er führte weiter aus, „dass wir alle mit erhobenem Kopf den Nachhauseweg antreten werden". Es war in der Tat so, dass selten eine gegnerische Mannschaft im Joggeli, den FC Basel so in die Defensive drängen vermochte. Den Elfmeterentscheid empfand der Luzerner Cheftrainer als zu hart, was noch gelinde ausgedrückt ist. Die gleiche Situation ereignete sich im Basler Strafraum, aber Wermelinger hatte den Mut nicht ,das angeblich Gleiche mit gleichem zu sanktionieren. „Für die Partie Zuhause gegen den gleicher Gegner, bin ich nach der heutigen Vorstellung sehr zuversichtlich", das darf der FC Luzern nach dem Gezeigten zu Recht sein. Aber bedient waren die Innerschweizer wirklich schlecht.
St. Jakob-Park / 20`331 Zuschauer / SR Wermelinger (Buragina/Bühlmann)
FC Luzern
Zibung (C), Schwegler, Seoane, Lustenberger, Chiumiento, El Idrissi, Bättig (63. Wiss), Diarra (88. Bader), Lustrinelli, Veskovac, Kukeli (84. Sharbini)
FC Basel
Costanzo, Majstorovic, Nakata, Huggel, Ba, Stocker 61. Derdiyok, Marque, Ergic (C), Eduardo (70. Frei), Carlitos, Zanni
Tor
45. 1:0 Majstorovic (Handselfmeter),
Verwarnungen
76. Diarra (Foul), 92. Costanzo (Spielverzögerung),
Statistik
Corner (3:3) / Offside (5:5) / Schüsse auf das Tor (2:8) / Torschüsse (8:13) / Fouls (14:19)
Besonderes
Der sehr gute Auftritt des ganzen FC Luzern, der mit dieser Niederlage mehr als schlecht bedient wurde
Bemerkungen
Luzern ohne Jun und ohne Tchouga (beide verletzt), Anspiel durch den entführten Bruder Fritschi
Vorschau
Samstag 29.03.08 / 17.45 ASL 28. Runde: FC Luzern - FC Basel
Quelle: www.fcluzern.ch
df / rs - So schlecht wurde der FCL noch selten bedient und das auswärts im Basler St. Jakob-Park. Praktisch über 90 Spielminuten hatte die kompakt und spielfreudige Mannschaft von Ciriaco Sforza das Spiel im Griff. Hätte Schiedsrichter Wermelinger den gleichen Massstab angewendet wie beim Handselfmeter vor der Pause, müsste er kurz vor Schluss auch einen für Luzern pfeifen - doch der Mut fehlte und der FCL wurde für eine ansprechende Leistung mehr als schlecht belohnt.
FCB Führung mit dem ersten Schuss auf Zibung
Die über 20`000 Zuschauer im Basler St. Jakob-Park rieben sich verwundert die Augen. Luzern stand hinten kompakt und kam bis kurz vor dem Pausenpfiff nie ernsthaft in Gefahr. Der FC Luzern spielte keck auf und kombinierte sich mit gefälligen Aktionen durch die Hälfte der Einheimischen. Den Luzerner Chancenreigen eröffnete der ansprechend spielende El Idrissi nach 14 Minuten, voraus gegangen war eine herrliche Ballstafette des Mittelfeldes der Gäste. Unmittelbar danach erobert Schwegler den Ball wieder und flankte gefährlich tief vor das Gehäuse Costanzos, der die Situation aber entschärfen konnte. Keine 60 Sekunden später umkurvte El Idrissi die Hintermannschaft des FCB wie Slalomstangen, doch der Schiedsrichter sah Lustrinelli im Abseits. Gery Seoane und Mauro Lustrinelli scheiterten mit weiteren Möglichkeiten. Der FCL beeindruckte mit seinem Auftritt und nach 38 Spielminuten brauchte es gar eine Grosstat des Basel-Keepers, der den präzis abgegebenen Schuss von Davide Chiumiento nur mit Mühe in den Corner lenken konnte. Basel hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Schuss auf David Zibung abgegeben, führte aber vor dem Pausenpfiff noch einen letzten Angriff aus. Die daraus entstandene Flanke prallte an Schweglers Brust, was den Unparteiischen zur Geste den Elfmeterpunkt animierte. Die 20‘000 Zuschauer glaubten es nicht. Majstorovic verwandelte sicher mit dem ersten Torschuss der Gastgeber zum Pausenzwischenstand - der mehr als unverdient daher kam.
Weiter im gleichen Takt
Nach dem Wechsel der Seiten das gleiche Bild. Luzern agierte, war meistens im Ballbesitz und hatte die Partie jederzeit im Griff. Bis zur ersten ernsthaften Möglichkeit der Blau-Weissen, dauerte es aber wieder 15 Minuten. Bättigs Schuss aus über 20 Meter brachte die Gäste und ihren Schlussmann aber nicht in Nöten. Luzern begann nun, die erschreckend blass auftretenden Gastgeber in ihrer Platzhälfte einzuschnüren. So wird es im Kampf um den Meistertitel für die Truppe von Christan Gross mehr als schwer, YB auf Distanz zu halten. Die einigermassen gefährlichste Aktion der Rot-Blauen hatte Derdiyok, der unmittelbar nach seiner Einwechslung von halbrechter Seite einen Schuss anzubringen versuchte. Richtig gefährlich war aber auch diese seltene Möglichkeit Basels nicht. Eine Viertelstunde vor dem Ende, verfehlte Lustrinelli im Sechzehnmeterraum. Luzern stürmte aber weiter nach vorne und Ciriaco Sforza versuchte mit den Einwechslungen von Sharbini und dem kopfballstarken Bader, den Ausgleichstreffer doch noch auf irgendeiner Art und Weise zu erzielen. Zu allem Unglück übersah der Mann in Schwarz, der von Minute zu Minute mehr abbaute, ein Handspiel des FC Basel im eigenen Strafraum. Sforza verstand dementsprechend die Welt nicht mehr an der Seitenlinie. Sieht man sich die Schussstatistik an, brachte der Leader gerade Mal zwei lächerliche Schussversuche auf das Tor der überzeugenden Luzerner.
Sforzas Enttäuschung
„Meiner Mannschaft kann ich absolut keinen Vorwurf machen", analysierte Ciriaco Sforza folgerichtig nach dem Spiel an der Medienkonferenz. Er führte weiter aus, „dass wir alle mit erhobenem Kopf den Nachhauseweg antreten werden". Es war in der Tat so, dass selten eine gegnerische Mannschaft im Joggeli, den FC Basel so in die Defensive drängen vermochte. Den Elfmeterentscheid empfand der Luzerner Cheftrainer als zu hart, was noch gelinde ausgedrückt ist. Die gleiche Situation ereignete sich im Basler Strafraum, aber Wermelinger hatte den Mut nicht ,das angeblich Gleiche mit gleichem zu sanktionieren. „Für die Partie Zuhause gegen den gleicher Gegner, bin ich nach der heutigen Vorstellung sehr zuversichtlich", das darf der FC Luzern nach dem Gezeigten zu Recht sein. Aber bedient waren die Innerschweizer wirklich schlecht.
St. Jakob-Park / 20`331 Zuschauer / SR Wermelinger (Buragina/Bühlmann)
FC Luzern
Zibung (C), Schwegler, Seoane, Lustenberger, Chiumiento, El Idrissi, Bättig (63. Wiss), Diarra (88. Bader), Lustrinelli, Veskovac, Kukeli (84. Sharbini)
FC Basel
Costanzo, Majstorovic, Nakata, Huggel, Ba, Stocker 61. Derdiyok, Marque, Ergic (C), Eduardo (70. Frei), Carlitos, Zanni
Tor
45. 1:0 Majstorovic (Handselfmeter),
Verwarnungen
76. Diarra (Foul), 92. Costanzo (Spielverzögerung),
Statistik
Corner (3:3) / Offside (5:5) / Schüsse auf das Tor (2:8) / Torschüsse (8:13) / Fouls (14:19)
Besonderes
Der sehr gute Auftritt des ganzen FC Luzern, der mit dieser Niederlage mehr als schlecht bedient wurde
Bemerkungen
Luzern ohne Jun und ohne Tchouga (beide verletzt), Anspiel durch den entführten Bruder Fritschi
Vorschau
Samstag 29.03.08 / 17.45 ASL 28. Runde: FC Luzern - FC Basel
Quelle: www.fcluzern.ch
100%es Agree mit Allmänd-Macht, haben heute wirklich einen sackstarken FCL gesehen. Nächste Transferperiode bitte neben spielerischen Verstärkungen auch noch je einmal Glück und einmal Effizienz kaufen, danke!Allmänd-Macht hat geschrieben:
Klar ist durch die Siege von SG und Xamax die Tabelle wieder eng geworden. Aber wisst Ihr was? Nach diesem Auftritt habe ich KEINE Angst um diese Mannschaft! Sie wird ihre nötigen Punkte holen!
Für die heutige Leistung verbeuge ich mich vor dem Team und ich wünsche den Jungs, dass sie die heute so unverdient verlorenen Punkte in einer Woche zurückholen und den FCB mit einer Niederlage von der Allmend zurück nach Basel schickten! Verdient hätten sie es weiss Gott!


