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Soll Van Eck weg?
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Wieder einmal ein Sonntagszeitungartikel über Vaneck/FCL, wie immer von Peter Birrer.
Der hartnäckige Holländer an guter Adresse
Trainer René van Eck hat mit dem FC Luzern seit 19 Runden nicht mehr verloren
LUZERN Am Anfang stand die Bescheidenheit und ein Papier, auf dem ein Dreijahresplan skizziert war. Auf die Idee war die damalige Klubleitung des FC Luzern gekommen, und es hiess: In drei Jahren soll die Mannschaft wieder erstklassig sein. Aber der nett formulierte Plan war spätestens im Herbst ein Fall für den Aktenvernichter. Als nicht mehr Peter Pfister Präsident war, sondern Walter Stierli, änderte sich auch die Mentalität im Verein.
Der 58- jährige Grossstadtrat konnte mit dem Plan der alten Führung nichts anfangen. « Wie sollen wir das Stadion füllen, wenn wir erst in drei Jahren aufsteigen wollen? » , fragte er und weckte die Belegschaft aus ihrer Lethargie, indem er kurzerhand die Marschroute änderte: « Der FC Luzern gehört in die Super League. Wir streben den Aufstieg schon in diesem Jahr an. » Als der ehrgeizige Stierli kam, hatte Trainer René van Eck bereits zu einer Serie angesetzt. Der Start war gründlich missraten, nach drei Niederlagen in den ersten drei Runden geriet der Holländer, der im November 2003 vom Assistenten Urs Schönenbergers zum Chef befördert worden war, in die Kritik.
An die Gerüchte hat sich Van Eck längst gewöhnt
Aber Van Eck, früher ein Verteidiger der kompromisslosen Sorte, wehrte sich hartnäckig und schaffte es, eine funktionierende Mannschaft zusammenzubauen. Das bedeutete indes nicht, dass er sich keine Sorgen um den Job machen musste. Stierli, Unternehmer in Luzern, dachte, als er den Rückstand auf die Spitze als zu gross erachtete, auch an einen Trainerwechsel. So wurde der Name Rolf Fringer gehandelt. Van Eck hat sich an Gerüchte gewöhnt. Als Spieler wäre er in solchen Situationen « vermutlich auf die Barrikaden gegangen » . Aber jetzt? Van Eck, im Februar 40 Jahre alt geworden, ist als Trainer gereift und hat sich nicht beirren lassen. Und er kann inzwischen eine Serie vorweisen, die für ihn spricht. Seit der 1: 4- Niederlage am 31. Juli 2005 in Lausanne haben seine Luzerner in 19 Meisterschaftsspielen nicht mehr verloren, gegen Vaduz könnte heute ein Jubiläum begangen werden.
Der Mann aus Rotterdam, der als Kind davon träumte, Zahnarzt oder Pilot zu werden, hat sich mit dem FCL in eine gute Ausgangslage gebracht, um der ungeliebten Challenge League nach drei Jahren endlich zu entkommen. Van Eck ist in Luzern problemerprobter Trainer, der sagt: « Es wäre doch langweilig, wenn es nie Schwierigkeiten gäbe. » Van Eck spürt in Luzern Aufbruchstimmung. Wenn er am Morgen an der Tankstelle die Zeitung kauft, ist Fussball das Thema, und bei den Fans steht der einstige Haudegen ohnehin hoch im Kurs. Und doch ist unklar, wie lange er noch FCLTrainer bleiben darf. Das Angestelltenverhältnis endet im Juni, Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit werden erst im Mai geführt.
Das Angebot aus Holland und der Reiz, in Luzern zu bleiben
Zu einer vorzeitigen Verlängerung lässt sich Stierli nicht drängen, was auch mit der Vergangenheit zu erklären ist, als in Luzern teils absurde Arbeitspapiere ausgestellt wurden: « Wir können uns Rentenverträge nicht mehr leisten. » Und doch glaubt Stierli, dass er einem Verein vorsteht, der auch in der Zweitklassigkeit Glanz ausstrahlt. « Die Trainer stehen Schlange » , glaubt er zu wissen, « der FCL ist noch immer eine sehr gute Adresse. » Was das Tagesgeschäft angeht, herrscht bei ihm Zufriedenheit, wie sich die Mannschaft in den letzten Wochen entwickelt hat.
Und Van Eck wiederum würde seine Arbeit am liebsten in der Stadt fortsetzen, in der er über sieben Jahre selber spielte – obwohl ihm ein Angebot eines holländischen Ehrendivisionärs vorliegt. Er darf sich offenbar bis Ende Meisterschaft Zeit lassen mit der Entscheidung.
Davon ist zumindest auszugehen, wenn man Stierli reden hört: « Der Trainer ist auf bestem Weg zur Vertragsverlängerung. Es ist auch sein Verdienst, dass wir endlich eine Winner- Mentalität zeigen. » Und nur damit kann sich Stierli auch identifizieren.
PETER M. BIRRER
Für Fragen, Kritik und Anregungen zum Forum ist Camel zuständig. Ich beantworte weder Mails noch PNs dazu.
Ich melde mich jetzt auch mal zum Thema Van Eck.
Als er von ein paar Jahren geholt wurde, war ich entsetzt. Luzern nach Verlustpunkten eines der bestplatziertesten Team, dann der Trainerwechsel - Horror! Und seine Leistungen im ersten, ja auch im zweiten Jahr waren wirklich nicht super. Ich war einer der grössten Van Eck-Hassers in Luzern. Und auch zu Beginn dieses Jahres war ich eigentlich überzeugt davon, dass Luzern unter diesem Trainer nicht um den Aufstieg mitspielen wird. Dann kam der Saisonstart und damit vermeintlich die Richtigkeit meiner Vorhersagen.
Doch es tut weh, zugeben zu müssen, dass Van Eck inzwischen eine recht geile Truppe aufgestellt hat. Ich bin noch nicht soweit, zuzugeben, dass Van Eck der richtige Trainer ist. Ich bin aber inzwischen soweit, zuzugeben, dass er wohl doch nicht so schlecht ist, wie lange angenommen.
Falls der Aufstieg gelingen sollte (und nach den geilen Spielen gegen Sion, gegen Kriens und auch nach gestern bin ich inzwischen felsenfest davon überzeugt, dass das gelingen wird), dann werde auch ich Van Eck zum Gott erklären
.
Hoffen wir das Beste...
Als er von ein paar Jahren geholt wurde, war ich entsetzt. Luzern nach Verlustpunkten eines der bestplatziertesten Team, dann der Trainerwechsel - Horror! Und seine Leistungen im ersten, ja auch im zweiten Jahr waren wirklich nicht super. Ich war einer der grössten Van Eck-Hassers in Luzern. Und auch zu Beginn dieses Jahres war ich eigentlich überzeugt davon, dass Luzern unter diesem Trainer nicht um den Aufstieg mitspielen wird. Dann kam der Saisonstart und damit vermeintlich die Richtigkeit meiner Vorhersagen.
Doch es tut weh, zugeben zu müssen, dass Van Eck inzwischen eine recht geile Truppe aufgestellt hat. Ich bin noch nicht soweit, zuzugeben, dass Van Eck der richtige Trainer ist. Ich bin aber inzwischen soweit, zuzugeben, dass er wohl doch nicht so schlecht ist, wie lange angenommen.
Falls der Aufstieg gelingen sollte (und nach den geilen Spielen gegen Sion, gegen Kriens und auch nach gestern bin ich inzwischen felsenfest davon überzeugt, dass das gelingen wird), dann werde auch ich Van Eck zum Gott erklären
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meine meinung! wenn man die einzel spieler so anschaut, sollte aus dieser mannschaft mehr herauszuholen sein.. (klar, mehr als drei punkte gibt's nie für nen sieg, aber die art und weise..)Palpatine hat geschrieben: Ich bin noch nicht soweit, zuzugeben, dass Van Eck der richtige Trainer ist. Ich bin aber inzwischen soweit, zuzugeben, dass er wohl doch nicht so schlecht ist, wie lange angenommen.
aber für seine möglichkeiten und als trainer am beginn seiner karriere sicher unbestritten top, was er abliefert..
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
RVE hat ganz sicher auch einen Top-Assistenten, was sich schlussendlich sowohl für RVE als auch für die Mannschaft ausnehmend positiv auswirkt. Es stimmt im Augenblick eben die Chemie zwischen allen, Vorstand eingeschlossen. Quertreiber vor allem in der Mannschaft sind inzwischen weg und so können alle in Ruhe schaffen. Ich bin ganz sicher kein RVE-Fan, aber ich wünsche ihm weiterhin vollen Erfolg - für und mit dem FCL.
Du meinst wohl, mich sollte man "schwämmen", oder?glenlivet hat geschrieben:Dich sollte man Teeren und Federn, um anschliessend eine Runde im Vierwaldstättersee rudern zu gehen, du Verräter
Jaja, so ne Bootsfahrt, die ist lustig...
ps.: Versuchs doch. Weisst ja, wo ich wohne... Werde dich aber schon erwarten...
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Ja ich mag RVE diesen Erfolg ja gönnen. Was mir einfach auffällt ist die Tatsache, dass nach einer langen Zeit ohne Fortschritte genau dann der Erfolg einsetzt, als RVE Stephan Lehman zur Seite gesetzt bekam. Nun sehe ich, was Zibung in dieser Saison für einen Sprung macht. Also ich weiss nicht, wo der FCL ohne Steph stehen würde.
Klar war es für Rene sehr schwer, ohne Assistenztrainer zu arbeiten (nur - er wollte ja keinen...) . Aber Stephan Lehmann scheint mir nicht nur ein Assistenztrainer zu sein. Er bringt mentale Stärke; er ist der Motivator. Etwas, was RVE wohl nicht so liegt.
Klar war es für Rene sehr schwer, ohne Assistenztrainer zu arbeiten (nur - er wollte ja keinen...) . Aber Stephan Lehmann scheint mir nicht nur ein Assistenztrainer zu sein. Er bringt mentale Stärke; er ist der Motivator. Etwas, was RVE wohl nicht so liegt.
- Surflehrer-Björn-Senjor
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Ich verstehe jetzt nicht ganz warum man versucht Emmi's Aussage ins lächerliche zu ziehen. Wo Emmi recht hat, hat er recht! Gemäss Aussagen diverser Spieler ist Lehmann dafür verantwortlich, dass die Stimmung verschiedener Spieler hochgehalten wird. Er ist der stille Motivator im Hintergrund.Surflehrer-Björn-Senjor hat geschrieben:Emmi => Sohn, Onkel, Schwager, Manager von St. L. ???
Kritik bezog sich darauf, dass Van Eck keinen Assistenten wünschte (haha) und dass Van Eck kein Motivator sei. Ich denke genau das ist seine Stärke, als grossen Strategen würde ich ihn jedenfalls nicht bezeichnen.
AFCA / CAN'T BE STOPPED
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Heldhaftig - Vastberaden - Barmhartig
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Landskampioen 1918, 1919, 1931, 1932, 1934, 1937, 1939, 1947, 1957, 1960, 1966, 1967, 1968, 1970, 1972, 1973, 1977, 1979, 1980, 1982, 1983, 1985, 1990, 1994, 1995, 1996, 1998, 2002, 2004, 2011, 2012, 2013, 2014, 2019, 2021, 2022
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Emmi auch wenn es mir schwer fälllt in Beitrag von dir zu loben aber nun muss ich es halt tun. Mür mich ist Steph der echte Held an dieser Sache. Er hat einfach kein Diplom. Steph nicht als Strategen zu betrachten finde ich echt überheblich. Immerhin hat er in Wil alleine gezeigt was er kann.Emmi hat geschrieben:Ja ich mag RVE diesen Erfolg ja gönnen. Was mir einfach auffällt ist die Tatsache, dass nach einer langen Zeit ohne Fortschritte genau dann der Erfolg einsetzt, als RVE Stephan Lehman zur Seite gesetzt bekam. Nun sehe ich, was Zibung in dieser Saison für einen Sprung macht. Also ich weiss nicht, wo der FCL ohne Steph stehen würde.
Klar war es für Rene sehr schwer, ohne Assistenztrainer zu arbeiten (nur - er wollte ja keinen...) . Aber Stephan Lehmann scheint mir nicht nur ein Assistenztrainer zu sein. Er bringt mentale Stärke; er ist der Motivator. Etwas, was RVE wohl nicht so liegt.
Ja, natürlich habt ihr recht. Das grosse Fragezeichen (im positiven Sinn) ist Lehmann. Ich bin auch überzeugt davon, dass ein grosser Teil der jetztigen guten Situation auf das Konto von Lehmann geht.
Kann man also von einem Traumduo Van Eck / Lehmann sprechen?
[schild=11 fontcolor=FF0000 shadowcolor=8B0000 shieldshadow=1]Ich glaube, ja![/schild]
Kann man also von einem Traumduo Van Eck / Lehmann sprechen?
[schild=11 fontcolor=FF0000 shadowcolor=8B0000 shieldshadow=1]Ich glaube, ja![/schild]
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