sorg versucht im buch, mittels widergeben von, als ehemaliger IKRK-mitarbeiter in diversen konfliktregionen, selbst erlebtem, aufzuzeigen, dass das böse quasi in jedem schlummern kann, unabhängig von herkunft, sozialem umfeld oder nationalität. zudem bedient er sich zur stützung seiner behauptung auf diverse fälle von unbegreiflichen grausamkeiten, welche von personen (meist jugendlichen oder jungen erwachsenen) in deutschland oder auch der schweiz begangen wurden (verschiedene "u-bahn-schläger", "schläger von münchen", vergewaltiger usw.).ivenhoe hat geschrieben:kannst empfehlen?steve hat geschrieben:Die Lust am Bösen (Warum Gewalt nicht heilbar ist) - Eugen Sorg
aktuell am lesen:
Kreis, G: Schweiz im Zweiten Weltkrieg
und in der pipeline:
Lütz, M: Irre - Wir behandeln die Falschen
sorg kann schlussendlich keine klare antwort auf seine fragen nach dem bösen geben und kommt zum schluss, dass das böse unvorhersehbar ist und häufig dann auftritt, wenn die gelegenheit sich bietet.
zum schluss setzt er noch zu einer kleinen hetz-kampagne gegen den islam an, was wiederum teils ein wenig zusammenhanglos daherkommt.
alles in allem fand ich das buch trotzdem äusserst interessant und lesenswert, auch wenn es teils wirklich einfach eine zusammenstellung von diversen geschichten ist.
falls interessiert, kann ich dir das teil mal ausleihen. ist nicht dick




