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Kampf den Hooligans und Rassisten

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Wiesel
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Beitrag von Wiesel »

ADLER 06

Mainz 05 - mehr als nur ein Karnevalsverein
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Surflehrer-Björn-Senjor
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Beitrag von Surflehrer-Björn-Senjor »

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ป่าตองบ้านมาใหม่! ใน 2012, เราจะกลับมา!

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Chris Climax
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Beitrag von Chris Climax »

Ich finde, dieser Schöttli ist ein Arschloch. Hoffentlich fliegt der auch noch bei der SFL Sicherheitskommission raus !
25. März 2008, 22:34 – Von Dario Venutti
Ex-Sicherheitschef des FC Zürich angeklagt
Christian Schöttli und drei Angestellte der Firma Delta werden beschuldigt, einen FCZ-Fan widerrechtlich festgehalten und geschlagen zu haben. Sie spielten sich als Polizisten auf.

Zürich. - Der 18. April 2007 war ein in jeder Hinsicht aussergewöhnlicher Abend im Hardturm-Stadion. Der FC Zürich gewann 2:1 gegen den FC Sion und setzte so einen Meilenstein auf dem Weg zum zweiten Meistertitel in Folge. Hunderte von Anhängern besangen den Erfolg noch eine Stunde nach Spielende. Doch die Party endete mit Schlagstöcken, Blut und Verunsicherung unter den Fans.

Angestellte der privaten Sicherheitsfirma Delta hatten einen Anhänger beim Verlassen des Stadions ohne Vorwarnung in den Polizeigriff genommen, geschlagen, verhört und dabei gefilmt. Dafür müssen sie sich jetzt vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat hat sie wegen Freiheitsberaubung und Körperverletzung eingeklagt und Geldstrafen von 10 bis 20 Tagessätzen beantragt.

Ohne Rücksicht auf Verletzungen
Der Hauptbeschuldigte ist Christian Schöttli. Laut Anklageschrift hätte der Fan ohne die Zustimmung des damaligen Sicherheitschefs des FC Zürich, der gleichzeitig auch Chef der Firma Delta war, nicht ergriffen werden können. Gegenüber dem «Tages-Anzeiger» hatte Schöttli den Vorfall einen Tag später als «Routinekontrolle» heruntergespielt und bestritten, dass Gewalt angewendet worden war. In der Zwischenzeit hat ein Delta-Angestellter allerdings zugegeben, den Fan ins Gesicht geschlagen zu haben, weil sich dieser gewehrt habe. Gemäss Anklageschrift bedachten die Delta-Leute die möglichen Verletzungsfolgen bei ihrem Tun nicht.

Die Tatsache, dass Anklage erhoben wurde, wirft ein schiefes Licht auf die Praxis und das Selbstverständnis von privaten Sicherheitsfirmen. Gemäss Gesetz ist ihnen lediglich erlaubt, verdächtige Personen anzuhalten, jedoch nicht einmal, die Personalien aufzunehmen (Paragraf 55 der Strafprozessordnung des Kantons Zürich). «Die gegenwärtige Sicherheitshysterie im Fussball scheint die Deltas motiviert zu haben, ihre Kompetenzen massiv zu überschreiten und sich als Polizei aufzuspielen», sagt Manuela Schiller, die Anwältin des besagten FCZ-Fans.

Auch Max Hofmann, Generalsekretär des Polizeiverbandes, kritisiert das Vorgehen der privaten Sicherheitsleute. Laut ihm hätten die Deltas «unverzüglich die Polizei holen» müssen, denn nur diese sei befugt, Ermittlungen durchzuführen. Daran ändere auch der Umstand nichts, dass der FCZ-Fan in einem Spiel davor eine bengalische Fackel gezündet und so gegen das Sprengstoffgesetz verstossen habe, weswegen ihn die Deltas überhaupt ergriffen hatten. «Man darf nur jemanden festhalten, wenn die Tat unmittelbar vorher passiert ist», sagt Hofmann. Dies sei im vorliegenden Fall jedoch nicht so gewesen, sondern habe einige Tage zurückgelegen. Überhaupt scheine ihm das Vorgehen der Deltas unverhältnismässig zu sein, schliesslich sei lediglich eine bengalische Fackel gezündet worden.

Laut der Anwältin Manuela Schiller habe Christian Schöttli während der Einvernahmen der Staatsanwaltschaft kein Schuldbewusstsein zu erkennen gegeben, im Gegenteil: Seine Aussagen hätten den Eindruck erweckt, er habe im Einverständnis und mit der vollen Rückendeckung des Vorstands des FC Zürich gehandelt, um dessen «Nulltoleranz»-Politik durchzusetzen. FCZ-Präsident Ancillo Canepa weist den Vorwurf allerdings zurück, der FCZ habe mit seiner harten Haltung und seinen markigen Worten bezüglich Sicherheit den Deltas einen Freipass gegeben. «Christian Schöttli besass keine Carte blanche. Einsätze der Deltas müssen verhältnismässig und im Rahmen des Gesetzes erfolgen.»

Wenige Wochen nach dem Vorfall vom 18. April 2007 ist Christian Schöttli als Sicherheitsverantwortlicher des FCZ abgesetzt worden. Er ist auch nicht mehr Mitglied der Delta-Geschäftsleitung. Ob dies im Zusammenhang mit der Anklage steht, ist unklar. Schöttli hat gestern auf Anrufe des TA nicht reagiert.

Ein anderes Mandat hat er allerdings weiterhin inne: Schöttli ist Mitglied der Sicherheitskommission der Swiss Football League
Habt euch lieb !!
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kutte
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Beitrag von kutte »

Chris Climax hat geschrieben:Gemäss Gesetz ist ihnen lediglich erlaubt, verdächtige Personen anzuhalten, jedoch nicht einmal, die Personalien aufzunehmen (Paragraf 55 der Strafprozessordnung des Kantons Zürich). «Die gegenwärtige Sicherheitshysterie im Fussball scheint die Deltas motiviert zu haben, ihre Kompetenzen massiv zu überschreiten und sich als Polizei aufzuspielen», sagt Manuela Schiller, die Anwältin des besagten FCZ-Fans.
scheint in mode zu sein... :-k
Hoffentlich fliegt der auch noch bei der SFL Sicherheitskommission raus!
word, eigentlich untragbar. aber da gibts noch mehrere davon, schau dir mal die besetzung an... list to be continued
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
Hans
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Beitrag von Hans »

Polens Polizeichef kündigt «Null-Toleranz» an



Polen - Der polnische Polizeichef Andrzej Matejuk hat mit Blick auf die Fußball-Europameisterschaft im Jahr 2012 in Polen und in der Ukraine ein verschärftes Vorgehen gegen Hooligans angekündigt.



Man würde ab jetzt «Null-Toleranz» gegenüber allen «Stadion-Banditen» zeigen, sagte Matejuk in Warschau. Diese Taktik gelte sowohl in Stadien, als auch außerhalb der Sportstätten. Die Beamten sollten «sehr entschlossen» vorgehen und vor Anwendung der «Zwangsmittel» nicht zurückschrecken, erklärte der Polizeichef. Die regionalen Polizeibehörden sollen jetzt Namenslisten mit den aggressiven Fans aus ihrem Gebiet anfertigen. Als «den Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte», bezeichnete Matejuk die Krawalle am 22. März in Südostpolen.



Bei einer Rückreise nach einem Fußballspiel in Schlesien hatten die Hooligans in Tarnow ihren Zug gebremst und die den Bahnhof schützenden Polizeibeamten angegriffen. Verletzt wurden 21 Polizisten, zwei von ihnen erlitten Gehirnerschütterung.



39 Pseudo-Fans waren vor Ort festgenommen worden, wobei 31 anschließend in U-Haft genommen wurden.
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Haxen-Paule
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Beitrag von Haxen-Paule »

hahahaha

klar.... :lol:
MvW
Hans
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Beitrag von Hans »

für die dies interessiert, ZDF Dokumentation: Kampfzone Fußball

Heute Abend, Mittwoch, 26. März 2008 um 0:00 Uhr auf ZDF!
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ghost
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Beitrag von ghost »

glenlivet
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Beitrag von glenlivet »

Italiens Fußball beklagt wieder einen Toten
Juventus – Parma wurde abgesagt. Das schwächelnde Inter schleppt sich Richtung Titel, auch Roma spielt nur unentschieden. Milan verliert daheim.
Die Ränge blieben am Sonntag leer.

Der von Skandalen und Fan-Gewalt überschattete Fußball in Italien beklagt den zweiten Toten in dieser Saison. Nachdem im vergangenen Herbst ein Lazio-Rom-Fan von einem Polizisten erschossen worden war, wurde am Sonntag ein 28 Jahre alter Anhänger des AC Parma von einem Turiner Fan-Bus überfahren. "Aus Respekt vor dem Verunglückten" und wohl auch aus Angst vor erneuten Ausschreitungen sagten Juventus und Parma ihre Partie daraufhin wenige Minuten vor dem Anpfiff am Sonntagnachmittag ab.

"Dies war die einzig logische Entscheidung", sagte Juve-Präsident Giovanni Cobolli Gigli. Das Spiel wird voraussichtlich am 16. April nachgeholt. Bei den anderen Erstligaspielen wurde dem Toten am Sonntag in einer Schweigeminute gedacht.

Nach Angaben des italienischen Fernsehens war der Parma-Fan auf dem Autobahnrastplatz Crocetta in der Nähe von Turin unter den Bus geraten. Ersten Berichten zufolge sollen Parma-Fans den Juve-Bus angegriffen haben, daraufhin habe der Busfahrer Gas gegeben, um zu flüchten. Der Busfahrer habe erst auf der Autobahn gestoppt und dort der Polizei gesagt, nichts von dem tödlichen Unfall bemerkt zu haben.

Inter schleppt sich Richtung Titel
Der neuerliche Todesfall überschattete den 31. Spieltag, an dem sich der schwächelnde Meister Inter Mailand (69 Punkte)ein Stück weiter in Richtung Titelverteidigung schleppte. Sieben Runde vor Ende behauptete der Spitzenreiter seinen Vier-Punkte-Vorsprung vor dem AS Rom (65), der vor dem Champions League-Viertelfinale am Dienstag gegen Manchester United seinen Kapitän und Spielmacher Francesco Totti wegen einer Oberschenkel- Verletzung verlor.

Die Mailänder erreichten bei Lazio Rom ebenso ein 1:1 wie die Römer bei US Cagliari. "Sicher sind wir etwas müde und nicht gerade brillant", gab Inter-Trainer Roberto Mancini zu, der dritte Meistertitel nacheinander rückt dennoch immer näher. "Das war eine sehr wichtige Prüfung für uns", wertete Inters Torschütze Hernan Crespo den einen Punkt in Rom als Erfolg. Der Argentinier hatte Inter in der elften Minute in Führung gebracht, Tommaso Rocchi gelang in der 59. Minute der Ausgleich für Lazio.

Für den AS Rom rettete Francesco Totti mit seinem Ausgleichstor in der 45. Minute zumindest den einen Punkt. Die Chance, näher an Inter heranzurücken. vergaben die Römer indes. "Jetzt denken wir an unser Champions-League-Spiel gegen Manchester", richtete Roms Trainer Luciano Spalletti den Blick nach vorn.

Auch Milans Coach Carlo Ancelotti blieb nichts anders als Zweckoptimusmus übrig. Der Champions League-Sieger (49) verlor zu Hause gegen Atalanta Bergamo 1:2 und fiel im Kampf um den Einzug in die Champions League auf den sechsten Platz zurück. Udinese Calcio (50) zog mit einem 3:1-Sieg gegen den Tabellenvierten AC Florenz (53) an Milan vorbei.
http://www.kurier.at/sportundmotor/144706.php

Kurzzusammenfassung für die die nicht lesen Wollen:
1 Toter wegen Kindergartenverhalten... :roll:
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blue-devil
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Beitrag von blue-devil »

falsch!
Master
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Beitrag von Master »

ghost hat geschrieben:Belgrad: Hooligans stürmen Spital

http://www.blick.ch/news/ausland/hoolig ... ital-87227
und was hat das mit hools zu tun?
L U C E R N E - Till I Die!

Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!

Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Master hat geschrieben: 4. Mär 2021, 10:55 Danke sonnenkönnig*
*meine Prophezeiung in der Signatur ist kolossal falsch.. Die Fanszene hat sich geeint und geformt durch ihn, um den Verein steht es schlechter als erwartet..
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kutte
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Beitrag von kutte »

knapp daneben
pascal claude, woz.ch hat geschrieben:Wie der «Tages-Anzeiger» meldet, hat die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat gegen vier Angestellte der Sicherheitsfirma Delta Anklage erhoben. Ihnen wird Freiheitsberaubung und Körperverletzung vorgeworfen. Sie sollen einen Anhänger des FC Zürich nach einem Heimspiel gegen Sion vor einem Jahr festgehalten, geschlagen und dabei gefilmt haben, dies in Diensten des FCZ: als Sicherheitsleute, die den Auftrag hatten, den reibungslosen Ablauf des Fussballspiels sicherzustellen.

Die Staatsanwaltschaft kam offenbar zur Überzeugung, dass die vier Angeklagten ihre Kompetenzen als private Sicherheitsangestellte deutlich überschritten hatten. Das fällt umso mehr ins Gewicht, als Christian Schöttli, damaliger Sicherheitsverantwortlicher im FC Zürich und einer der vier Angeklagten, am Tag nach dem Vorfall erklärt hatte, die angewendete Praxis sei bei ihnen «gang und gäbe». Schöttli hatte seine Leute also nicht wider besseres Wissen angewiesen, den betreffenden Fan in die Mangel zu nehmen, sondern im Glauben, das sei in Ordnung so. Er wusste nicht, was er darf und was nicht, war aber Sicherheitsverantwortlicher bei einem Schweizer Spitzenklub.

Auf Druck des eigenen Anhangs, dem der FCZ lange Zeit vorgehalten hatte, gegen Schöttli eine inakzeptable Hetzkampagne zu führen (FCZ-Medienmitteilung vom Mai 2007, «Der FC Zürich sagt Nein zu Gewalt!») und in Anbetracht des laufenden Verfahrens setzte der Klub Schöttli später als Sicherheitsverantwortlichen ab. Erstaunlicherweise gilt Schöttli aber selbst nach erhobener Anklage noch immer als Sicherheitsexperte ersten Ranges - zumindest für die Swiss Football League (SFL). Dort sitzt er nach wie vor in der Sicherheitskommission, nachdem er noch vor Jahresfrist auf Mandatsbasis für die SFL an einer Vereinheitlichung der Sicherheitsbestimmungen gearbeitet hatte.

Dass Leute wie Schöttli für eine der einflussreichsten Sportorganisationen des Landes als unverzichtbar gelten, zeigt die Problematik im Zusammenhang mit privaten Sicherheitsdiensten: Kompetenz und Integrität sind angesichts der Auswahlmöglichkeiten offenbar keine conditiones sine qua non, keine notwendigen Bedingungen. Es ist, als würde die Bankenkommission einen Geldwäscher aufnehmen, mit dem Argument, er verfüge ja auch über Erfahrungen in der Finanzwelt.

Mit der privatisierten Sicherheit ist es halt einfach so eine Sache. Ob in Bern, wo die Securitrans bald öffentliche Bereiche rund um den Bahnhof absichern soll, ob an der EM, wo ein Zusammenschluss privater Sicherheitsfirmen der Polizei zudienen wird: Irgendwie fehlt noch ein wenig das schlagende Argument dafür. Seit dem 1. Januar dieses Jahres liefert der Dienst für Analyse und Prävention (DAP) Ausdrucke der Hooligan-Datenbank auf Wunsch an die Sicherheitsverantwortlichen der Sportklubs. Der DAP hat dafür ein gutes Merkblatt verfasst, die «Richtlinie für die Verwendung und Bearbeitung von Daten des Informationssystems Hoogan durch die Organisatoren von Sportveranstaltungen und deren Sicherheitsverantwortliche». Die Richtlinie soll verhindern, dass sensible Daten (denn um solche handelt es sich bei Hoogan) in falsche Hände gelangen. Nur stellt sich heute mehr denn je die Frage: Wird irgendwer diese Richtlinie lesen? Und sind diese Listen, wenn sie von den Sicherheitsverantwortlichen angefordert werden, nicht grundsätzlich in den falschen Händen?

In Hoogan, dies am Rande, soll rund die Hälfte der Einträge auf Verstössen gegen das Sprengstoffgesetz basieren, sprich: unerlaubtes Abbrennen von Feuerwerk. Der eingangs erwähnte FCZ-Fan kam damals derart unter die Räder, weil die Delta-Männer zu wissen glaubten, dass er an einem vorangegangenen Auswärtsspiel eine Leuchtfackel gezündet hatte. Im Sinne des Hooligangesetzes handelten die Sicherheitsleute damals durchaus verhältnismässig, handelt es sich bei einem Fackelträger doch um einen die innere Sicherheit zersetzenden Staatsfeind. Wenn dann aber der Generalsekretär des Polizeiverbandes im «Tages-Anzeiger» das Vorgehen der Deltas mit dem Hinweis verurteilt, es habe sich schliesslich bloss um eine bengalische Fackel gehandelt, so macht sich Ratlosigkeit breit.
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
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ADI
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Beitrag von ADI »

Bern - Rund 20 Prozent der Hooligans, die in der Datenbank «HOOGAN» registriert sind, sollen im Vorfeld der EURO 2008 auf dem Polizeiposten vorgeladen werden. Es handelt sich dabei um den harten Kern der Hooligans, die so präventiv gemahnt werden sollen.



Vorgeladen werden sollen jene registrierten Hooligans, die in der Vergangenheit durch besondere Gewaltbereitschaft aufgefallen sind, sagte Anita Panzer, Sprecherin des Teilprojekts Sicherheit bei der Projektorganisation Öffentliche Hand, am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.



Hooligans, die nicht erscheinen, werden ermahnt. Wenn sie sich dann immer noch nicht auf dem Polizeiposten melden, behalte man sich vor, die Hooligans am Arbeitsplatz oder zu Hause zu besuchen, sagte Panzer.
Barracuda
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Beitrag von Barracuda »

güller-tagblatt hat geschrieben:Die Tricks der Pyro-Täter
Wer im Fussballstadion Petarden zündet, soll hart bestraft werden – Täter werden jedoch nicht immer erwischt
Trotz Feuerwerk-Verbot werden im Espenmoos immer wieder Fackeln gezündet. So auch vergangenen Samstag. Um das Pyro an Sicherheitsleuten vorbeizubringen, verstecken es die Fans an den unglaublichsten Stellen.


So hell wie am vergangenen Samstag hat die Tribüne der gegnerischen Fans im Espenmoos schon lange nicht mehr geleuchtet. Während des Fussballspiels zwischen dem FC St. Gallen und GC zündeten Zürcher Fans gleichzeitig mehrere Fackeln. Rauch zog über das Spielfeld, die Partie musste unterbrochen werden.

Was sich am Samstag im Espenmoos abspielte, ist verboten. Wer Pyro zündet, verstösst nicht nur gegen die Stadionordnung, sondern auch gegen das Sprengstoffgesetz. Die Swiss Football League berechnet den Clubs zudem Bussen, wenn die eigenen Fans Fackeln zünden.

«Pyro hat Panik ausgelöst»
Patrick Köppel, als Leiter Administration/Organisation beim FCSG auch für die Sicherheit zuständig, verurteilt die Pyro-Aktionen aufs schärfste. «Ein paar wenige Hirnlose gefährden viele Zuschauer», sagt er. Gewisse Fackeln erzeugten Flammen mit Temperaturen von bis zu 2000 Grad. «Auf der Nordtribüne hätten einige Zuschauer Panik bekommen, Familien mit Kindern verliessen das Stadion.» Für Köppel ist eines klar: «Wir müssen gegen Pyro-Aktionen mit aller Härte durchgreifen.»

Wer in Schweizer Stadien Feuerwerk zündet oder solches ins Stadion schmuggelt, muss mit einem Stadionverbot und einer Anzeige beim Untersuchungsrichter rechnen. Die Täter ausfindig zu machen, sei aber nicht einfach, sagt Daniel Albrecht, Securitas-Einsatzleiter im Espenmoos. «Wir tasten wenn immer möglich alle Fans nach Feuerwerk ab», sagt er. Am Samstag seien aber derart viele GC-Fans gleichzeitig zum Eingang geströmt, dass das Sicherheitsteam an seine Kapazitätsgrenze gestossen sei. «Die Zürcher Fans versuchten, den Eingang zu stürmen», sagt Albrecht. Es sei möglich, dass einige Fans im allgemeinen Durcheinander durch die Kontrollen schlüpfen und Taschen mit Feuerwerk über die Zäune ins Stadion werfen konnten.

«Vaginaler Transport» Aber auch ohne Durcheinander im Eingangsbereich schaffen es Fussballanhänger immer wieder, Knallkörper und ähnliches ins Stadion zu schmuggeln. Albrecht kennt einige der Tricks, welche die Fans anwenden.

Zum Teil werde explosives Pulver in Schuhsohlen versteckt. Im Stadion drin werde das Material dann zu Fackeln oder Knallkörpern zusammengebaut. Manchmal würden die Fans ihr Material mittels unscheinbar wirkender Personen ins Stadion schmuggeln: Einmal sei eine kleine Fackel in einem Sandwich eines Kindes gefunden worden. Eine sehr gängige Methode sei auch der «vaginale Transport», sagt Albrecht. Hier seien den Sicherheitsleuten die Hände gebunden. Früher hätte man die weiblichen Fans «zumindest bis auf die Unterwäsche» untersuchen dürfen. Dies sei heute gesetzlich nicht mehr möglich.

Oft verstecken die Fans ihr Pyro schon Tage vor dem Spiel im Stadion. Das Espenmoos ist tagsüber geöffnet. Köppel beteuert, dass vor den Spielen konsequent Stadionkontrollen durchgeführt werden, teilweise mit Spürhunden. Diese hätten schon Feuerwerk in Schächten gefunden.

«Fans rausholen ist gefährlich»
Wenn die Fackeln einmal brennen, ist es schwierig, die Täter auszumachen: Meistens sind sie vermummt, tragen Kapuzen. Während dem Spiel verzichte man darauf, Fans aus der Menge herauszuholen, sagt Köppel. «Es wäre zu gefährlich für die Sicherheitsleute.» Dafür würden die Fan-Sektoren «mit mobilen Kameras beobachtet». Auf den Videobändern liessen sich Täter oft im nachhinein eruieren. Die Aufnahmen vom Samstag werden derzeit ausgewertet.

In der AFG Arena soll die Situation laut Köppel besser werden. Die Eingangskontrolle kann dort geordneter durchgeführt werden. «Pyro-Aktionen werden aber auch in modernen Stadien nicht gänzlich zu verhindern sein», sagt Köppel. Dies würden die Erfahrungen in Basel oder Bern zeigen.


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Zum Teil werde explosives Pulver in Schuhsohlen versteckt. Im Stadion drin werde das Material dann zu Fackeln oder Knallkörpern zusammengebaut.
Auf jetzt! Ab sofort Chemiebaukasten mit ins Stadion nehmen! :lol:
Reto Mattmann (Stadionverantwortlicher) in der NLZ am 06.08.2009 hat geschrieben:«Manchmal muss man halt auch eigene Wege gehen, vor allem wenn Reglementstheorie und Realität weit auseinanderliegen»
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Morgenstern
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Beitrag von Morgenstern »

gegen den modernen fussball
fesch
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Beitrag von fesch »

interessant diese vaginal-theorie.... :roll: :roll:
"Glauben Sie nicht jenen, die nie in ein Stadion gehen, dass ein Fußballspiel ein Hochrisiko-Anlass sei."

Bernhard Heusler
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Gunner
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Beitrag von Gunner »

fesch hat geschrieben:interessant diese vaginal-theorie.... :roll: :roll:
gab doch auch schon mal ne Anale-Theorie ... :roll:
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Yoda
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Beitrag von Yoda »

Böller & Fackeln! Chaos in Frankfurt

20 Minuten Unterbrechung ++ Bruchhagen: „Geplante Aktion!“ ++ Club droht harte Strafe

Es ist das Skandal-Spiel der Saison! Nürnberg gewinnt 3:1 in Frankfurt, im 10. Versuch der erste Sieg unter Trainer von Heesen. Doch diese Bilder aus dem ausverkauften Stadion sind schockierend. Das Spiel stand kurz vor dem Abbruch!

In der ersten halben Stunde zünden Nürnberger Fans, wahrscheinlich „Ultras“ in schwarzen Kapuzen-Pullis, in Block 20 drei ohrenbetäubende Böller. Ein Ordner wird verletzt, Trommelfellschaden. Die Störer werden mehrfach über Stadionlautsprecher ermahnt.

Doch um 15.59 Uhr, nach 29:38 Minuten Spielzeit, der Eklat. Eine Leuchtfackel fliegt aus dem Nürnberger Block auf den Rasen, bleibt genau an der Seitenlinie liegen. Schiedsrichter Peter Gagelmann unterbricht das Spiel. Dramatisch: Die Spieler müssen alle in die Kabine. Nürnbergs Präsident Michael A. Roth (72) geht auf den Platz und spricht über Mikrofon an die eigenen Fans: „Es ist ein unmöglicher Unsinn, den Sie da machen! Wenn noch ein Böller fliegt, müsste ich zustimmen, dass der Fan-Block geräumt wird.“

Gagelmann, Schiri-Beobachter Schmidhuber, die Polizei und die Fan-Beauftragten Huber und Lerch beraten in der Schiri-Kabine. Vor allem die Fan-Kenner beider Vereine raten: „Nicht abbrechen, die Folgen sind unabsehbar!“ Nach 20 Minuten Warten pfeift Gagelmann wieder an. Sagt nach ruhigem Verlauf hinterher: „Wenn noch eine Rakete oder Böller geflogen wäre, hätte ich sofort abgebrochen.“

Frankfurts Vorstands-Boss Heribert Bruchhagen glaubt: „Das war eine geplante Aktion.“ Schon viereinhalb Stunden vor dem Spiel hatten Nürnberger vor dem Stadion provoziert und gepöbelt. Rund 40 Ultras von Rapid Wien sollen angereist sein. Von Heesen: „Das hilft keinem, sondern gefährdet nur Leben. Wir müssen das mit den Fans klären. Ein Abbruch hätte nur uns voll ins Knie geschossen.“

Beiden Vereinen drohen harte Strafen. Der DFB ermittelt anhand des Schiri-Berichts. Nürnberg haftet für seine Anhänger, Frankfurt durfte die Böller nicht ins Stadion lassen. Experten rechnen mit hohen Geldbußen.

Das Spiel: Frankfurt führt durch Fink (3.), dann schlägt der Club durch Charisteas (18.), Vittek (49.) und Misimovic (83.) zurück. Der erste Sieg seit vier Monaten. Doch erst nach langem Beraten gingen die Spieler hinterher zum Feiern zu den Fans...
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LU-57
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Beitrag von LU-57 »

wenn das so weitergeht in deutschland, wird das in einem 3.wk enden eh...! :?
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/

«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
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Wiesel
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Beitrag von Wiesel »

Lächerlich! Beim vorletzten Lodz Derby lagen etwa 10 brennende Fackeln auf der linken Hälfte :arrow: kein Problem, das Spiel lief dann halt mehrheitlich über die rechte Seite bis die Fackeln erloschen waren :D
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