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Sion - Saison 07/08
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lucerne
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Oldschool Moschle
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Der andere nominelle Chef, Raphaël Wicky, plagt sich seit längerer Zeit mit Verletzungen herum. Auch gestern musste er wegen einer Wadenverhärtung passen. Und er bat – auch das ist ein Kuriosum – den Pressechef des FC Sion, in der Pause die Journalisten darüber zu informieren, dass er weder mit Trainer Alberto Bigon noch mit dem Team Probleme habe und auch seinen Vertrag nicht auflösen werde…
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arnoldtom
Genau denselben Eindruck habe ich auch. Nur durch Konstanz erreicht man (nachhaltigen) Erfolg. Umso mehr glaube ich, dass bei einem Fussballvereinspräsidenten Geduld von Nöten ist. Vielleicht ist in CCs Leben auch in anderen Bereichen der Fall, dass ihm die nötige Stehkraft fehlt und er (zu) früh falsche Dinge rauslässt. Ein Kallauer!mysterius hat geschrieben:Ist schon lustig. Die Sittener stehen sich konstant selbst im Wege. Respektive der Präsident der den Erfolg eigentlich mit viel Geld möglich macht, macht mit seiner Persönlichkeit immer gleich alles wieder kaputt.
- FCL Schüblig
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Chedli schaltet FIFA ein
Der bei Sion aussortierte Adel Chedli (31) hat die FIFA eingeschaltet. Er wehrt sich mit dem Gang vors Schiedsgericht des Weltverbandes gegen seine Aussperrung. Die Walliser halten aber an der Version fest, der Tunesier habe die Freistellung selber provoziert.
Via seinen französischen Anwalt liess Chedli ausrichten, dass er nach dem 0:2 in Aarau nur "in einem Anflug von schlechter Laune" gegenüber Journalisten erklärt habe, nicht mehr für den FC Sion zu spielen. Tags darauf soll er von seinem Vorhaben wieder abgerückt sein.
Klub-Präsident Christian Constantin behauptet das Gegenteil: "Chedli hat seine Absicht bekräftigt, den Klub zu verlassen. Von unserem Standpunkt aus war der Vertrag damit mündlich gekündigt." In der Folge untersagte Sion dem Spieler den Besuch des Trainings. Ansprüche könne er nach Schweizer Arbeitsrecht keine mehr stellen, so Constantin.
Chedli unterschieb im Sommer 2006 einen Vierjahresvertrag. Sollte er bei der FIFA und den folgenden Instanzen abblitzen, droht ihm ein erheblicher finanzieller Ausfall. Und bei einem Transfer müsste dann wohl zunächst Sion einwilligen.
Der bei Sion aussortierte Adel Chedli (31) hat die FIFA eingeschaltet. Er wehrt sich mit dem Gang vors Schiedsgericht des Weltverbandes gegen seine Aussperrung. Die Walliser halten aber an der Version fest, der Tunesier habe die Freistellung selber provoziert.
Via seinen französischen Anwalt liess Chedli ausrichten, dass er nach dem 0:2 in Aarau nur "in einem Anflug von schlechter Laune" gegenüber Journalisten erklärt habe, nicht mehr für den FC Sion zu spielen. Tags darauf soll er von seinem Vorhaben wieder abgerückt sein.
Klub-Präsident Christian Constantin behauptet das Gegenteil: "Chedli hat seine Absicht bekräftigt, den Klub zu verlassen. Von unserem Standpunkt aus war der Vertrag damit mündlich gekündigt." In der Folge untersagte Sion dem Spieler den Besuch des Trainings. Ansprüche könne er nach Schweizer Arbeitsrecht keine mehr stellen, so Constantin.
Chedli unterschieb im Sommer 2006 einen Vierjahresvertrag. Sollte er bei der FIFA und den folgenden Instanzen abblitzen, droht ihm ein erheblicher finanzieller Ausfall. Und bei einem Transfer müsste dann wohl zunächst Sion einwilligen.
RIDDES VS – Eine einzige Beschwerde ist gegen die für das neue Stadion des FC Sion notwendige Umzonung in Riddes eingegangen. Absender ist die Priesterbruderschaft Pius X. in Ecône
Der Direktor des Seminars, Abt Benoît de Jorna, erklärt, weshalb sich die umstrittene, erzkonservative Bruderschaft gegen das Bauvorhaben wehrt: «Das Projekt lässt vieles im Schatten, das wir gerne erleuchtet sehen wollen.
Dies betrifft vor allem Lärm- und Licht-immissionen, das Parkplatz- und das Verkehrsproblem sowie die Sicherheit. Ein Aspekt, der gar gänzlich ausser Acht gelassen wird.»
Konkret hat die Bruderschaft, die den Namen «Ecône» in die ganze Welt hinausgetragen hat (siehe Kästchen unten), Angst vor drei Dingen: Schlägereien, Sex-Shops und Drogen.
«Wir sind doch ein Hort der Stille», so der Abt zu BLICK. «Deshalb wollen wir, dass man das Gewaltproblem rund um Fussballspiele in den Griff kriegt. Dann weiter, dass sich im Einkaufscenter, das zum Stadion gehört, keine Sex-Shops einmieten wie im Stade de Genève. Und dass man dem Drogenkonsum, vor allem an anderen Veranstaltungen als Fussballspielen, Einhalt gebietet.» Benoît de Jorna spricht da Konzerte an, wo Haschisch-Konsum fast schon zum guten Ton gehört.
Hat das Projekt von Christian Constantin für 20 000 Fans wegen der Einsprache überhaupt eine Chance?
Erste Gespräche zwischen der Bruderschaft, CC und Riddes‘ Gemeindepräsident Jean-Michel Gaillard haben stattgefunden. Der Abt: «Wir erwarten jetzt seitens der Gemeinde eine konkrete Lösung für die bemängelten Punkte. Denn wir wehren uns nicht grundsätzlich gegen den Sport und den wirtschaftlichen Aufschwung, den sich die Gemeinde durch das Stadion erhofft.»
Gaillard rechnet mit der Schaffung von rund 300 Arbeitsplätzen durch Stadion und Einkaufscenter, weshalb die Gemeinde natürlich Feuer und Flamme für das Projekt ist.
Und CC hat bereits versprochen, dass es keine Sex-Shops in seinem Stadion geben werde. «Und auch keinen Cannabis-Laden», lächelt der Architekt verschmitzt...
Der Direktor des Seminars, Abt Benoît de Jorna, erklärt, weshalb sich die umstrittene, erzkonservative Bruderschaft gegen das Bauvorhaben wehrt: «Das Projekt lässt vieles im Schatten, das wir gerne erleuchtet sehen wollen.
Dies betrifft vor allem Lärm- und Licht-immissionen, das Parkplatz- und das Verkehrsproblem sowie die Sicherheit. Ein Aspekt, der gar gänzlich ausser Acht gelassen wird.»
Konkret hat die Bruderschaft, die den Namen «Ecône» in die ganze Welt hinausgetragen hat (siehe Kästchen unten), Angst vor drei Dingen: Schlägereien, Sex-Shops und Drogen.
«Wir sind doch ein Hort der Stille», so der Abt zu BLICK. «Deshalb wollen wir, dass man das Gewaltproblem rund um Fussballspiele in den Griff kriegt. Dann weiter, dass sich im Einkaufscenter, das zum Stadion gehört, keine Sex-Shops einmieten wie im Stade de Genève. Und dass man dem Drogenkonsum, vor allem an anderen Veranstaltungen als Fussballspielen, Einhalt gebietet.» Benoît de Jorna spricht da Konzerte an, wo Haschisch-Konsum fast schon zum guten Ton gehört.
Hat das Projekt von Christian Constantin für 20 000 Fans wegen der Einsprache überhaupt eine Chance?
Erste Gespräche zwischen der Bruderschaft, CC und Riddes‘ Gemeindepräsident Jean-Michel Gaillard haben stattgefunden. Der Abt: «Wir erwarten jetzt seitens der Gemeinde eine konkrete Lösung für die bemängelten Punkte. Denn wir wehren uns nicht grundsätzlich gegen den Sport und den wirtschaftlichen Aufschwung, den sich die Gemeinde durch das Stadion erhofft.»
Gaillard rechnet mit der Schaffung von rund 300 Arbeitsplätzen durch Stadion und Einkaufscenter, weshalb die Gemeinde natürlich Feuer und Flamme für das Projekt ist.
Und CC hat bereits versprochen, dass es keine Sex-Shops in seinem Stadion geben werde. «Und auch keinen Cannabis-Laden», lächelt der Architekt verschmitzt...
Fanclub Falken
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- Registriert: 7. Mär 2006, 22:39
im kopnord werden keine Drogen ausser Bier konsumiertchief hat geschrieben:war wohl noch nie fussball....Raubi hat geschrieben:Und dass man dem Drogenkonsum, vor allem an anderen Veranstaltungen als Fussballspielen, Einhalt gebietet.» Benoît de Jorna spricht da Konzerte an, wo Haschisch-Konsum fast schon zum guten Ton gehört.

