Okay hast irgendwie recht. Mache eine Amnesty für Chämi.
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Steuergerechtigkeits-Initiative
aus dem Tagi:
ISt das so?Ist der Fall Schindler so extrem, weil der Unternehmer derzeit im Tiefsteuerkanton Nidwalden besteuert wird? Oder anders gefragt, müsste er in einem anderen Kanton bereits jetzt so viel Steuern bezahlen?
Das hängt vom jeweiligen Kanton ab. Diese Steuergerechtigkeitsinitiative ist ja nicht eine Reichtumssteuer, auch keine Abzockersteuer. Reiche in Basel, Bern oder Zürich würden ja bei deren Annahme nicht betroffen. Diese Initiative zielt auf die Beseitigung von Exzessen in extrem tiefen Steueroasen wie einigen Gemeinden in Nidwalden, die zulasten anderer Kantone oder Städte den Wohlhabenden eine Steuervermeidung anbieten. Herr Schindler wohnt in Hergiswil, aber er nutzt sämtliche Zentrumsleistungen der nahen Stadt Luzern, die Infrastruktur und die Kultureinrichtungen, und zahlt in Hergiswil nichts an diese Zentrumslasten. Diese Verzerrungen im Steuerwettbewerb, und nur diese, will die Initiative korrigieren. In achtzehn andern Kantonen sind die Wohlhabenden wie Herr Schindler von der Initiative nicht oder nur marginal betroffen.
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Radiohead hat geschrieben:Strommarkt liberalisiert? Gilt aber nicht für Privatpersonen, junger Schnuufer. Abstimmung ging ja damals verloren und die Quittung dafür bezahlen wir nun jedes Quartal.
die hätten locker eine andere mietwohnung im zugerland finden können (auch in baar). warum soll jedermann überall ein haus bauen können?chamäleon hat geschrieben:auch ein aspekt der steuer-problematik:
http://www.blick.ch/news/wirtschaft/ver ... ies-160648
btw: zug gegenüber genf und etwa meilen an der goldküste fast noch "heilig"
nicht bestätigt. politische fragen langweilen das zone-publikum (ok, chämi & legia würden das wohl etwas reisserischer rüberbringen als elsad).Master hat geschrieben:chämi und Legia gem. gerüchten beim nächsten klartext als talkgäste in der Zone
wenngleich diese blick-story zu doof ist, ein problem ist die sache trotzdem. zug wird systematisch "ausgehöhlt". und du weisst selber sicher auch, dass es nicht mehr ganz so einfach ist, im zugerland einigermassen veritable mietwohnungen zu einem anständigen preis zu finden.die hätten locker eine andere mietwohnung im zugerland finden können (auch in baar). warum soll jedermann überall ein haus bauen können?
sachliche argumentation passt dir halt nicht so in den kram, gell. aber du wirst meine einträge eh weder lesen noch kommentieren, nehm ich an.Legia hat geschrieben:Insider hat geschrieben:nur um das klarzustellen: ich bin auch gegen die initiative.Legia hat geschrieben:Die Grundfrage ist ob das System fair ist oder nicht.
Dann argumentiere bitte nicht immer für beide Seiten.
Ich weiss ist ein Blick-Artikel, finde ihn aber trotzdem sehr interessant.
http://www.blick.ch/news/schweiz/politi ... uss-160759
Vor allem die Berechnungen der Basler Steuerverwaltung widersprechen doch der Annahme, dass für den Mittelstand die Steuern steigen würden, sogar im Gegenteil!
http://www.blick.ch/news/schweiz/politi ... uss-160759
Vor allem die Berechnungen der Basler Steuerverwaltung widersprechen doch der Annahme, dass für den Mittelstand die Steuern steigen würden, sogar im Gegenteil!
In einem ersten Schritt triffts nur die hohen Einkommensschichten und sofern diese dann wegziehen werden die Steuerausfälle über den Mittelstand kompensiert. Logisch, nöd?
Edith meint noch, dass es nicht verwundert, dass die Steuerverwaltung Basel solche Zahlen herausgibt. Von welcher Partei ist Dr. Eva Herzog schon wieder?
Edith meint noch, dass es nicht verwundert, dass die Steuerverwaltung Basel solche Zahlen herausgibt. Von welcher Partei ist Dr. Eva Herzog schon wieder?
Fanclub Falken
der artikel ist wahrlich schlecht und geht von der annahme aus, dass die steuersätze ab 250'000 franken einen sprung auf 22% machen. dann würde es so sein, dass ein 249'000 franken verdienender also weiterhin ca. 32'000 franken steuern zahlt und der mit 250'000 aber 55'000 franken. ist es also fair, wenn der der mehr verdient schlussendlich 22'000 franken weniger zum leben hat? ist das die gerechtigkeit, die in der initiative erwähnt wird?dragao hat geschrieben:Ich weiss ist ein Blick-Artikel, finde ihn aber trotzdem sehr interessant.
http://www.blick.ch/news/schweiz/politi ... uss-160759
Vor allem die Berechnungen der Basler Steuerverwaltung widersprechen doch der Annahme, dass für den Mittelstand die Steuern steigen würden, sogar im Gegenteil!
ich glaube nicht, dass das so durchsetzbar wäre. quelle: mein gesunder menschensverstand.
ach ja: mein posting vom mo 08.11. hat noch paar fragen drin, welche an dich gerichtet waren und noch nicht beantwortet sind... zielt etwa in diese richtung.
I'm going to make him an offer he can't refuse...
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JASSOBIG RETTEN - NIEDER MIT DEN WETTEN!
Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer.
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Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer.
yep wäre logisch, für mich aber fraglich ob die hohen Einkommensschichten auch wirklich wegziehen, da habe ich so meine Zweifel. Dieses Argument gab es ja schon in Zürich bei der Abstimmung über die Abschaffung der Pauschalbesteuerung. Anscheinend ist dies trotz der Annahme der Initiative nicht eingetroffen.Raubi hat geschrieben:In einem ersten Schritt triffts nur die hohen Einkommensschichten und sofern diese dann wegziehen werden die Steuerausfälle über den Mittelstand kompensiert. Logisch, nöd?
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Wegziehen wohl nöd, aber den Steuersitz verlegen. Lg de Roubi.Heiri hat geschrieben:yep wäre logisch, für mich aber fraglich ob die hohen Einkommensschichten auch wirklich wegziehen, da habe ich so meine Zweifel. Dieses Argument gab es ja schon in Zürich bei der Abstimmung über die Abschaffung der Pauschalbesteuerung. Anscheinend ist dies trotz der Annahme der Initiative nicht eingetroffen.
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Jetzt hats Raubi auch noch gemerktRaubi hat geschrieben:In einem ersten Schritt triffts nur die hohen Einkommensschichten und sofern diese dann wegziehen werden die Steuerausfälle über den Mittelstand kompensiert. Logisch, nöd?
Ich wäre wirklich gespannt, wieviele Superreiche dann konkret wegziehen würden. Aber ich geh davon aus, dass wir das nie erfahren werden, weil die Initiative bachab geht. Weil die Leute dieses Risiko nicht eingehen wollen. Irgendwie verständlich, andererseits bedauerlich, dass es immer wieder die Angst ist, welche solche Abstimmungen entscheiden.
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bereits jetzt ist es so
3 % von den superreichen macht gleichviel wie die restlichen 97%
jeder franken die die 3% durch steuererleichterungen haben müssen von den restlichen 97 % getragen werden. was jetzt schon so ist.
zum beispiel mit erhöhten gebühren wie beim pass etc etc etc.
irgendwoher muss ja der statt das geld reinholen.
3 % von den superreichen macht gleichviel wie die restlichen 97%
jeder franken die die 3% durch steuererleichterungen haben müssen von den restlichen 97 % getragen werden. was jetzt schon so ist.
zum beispiel mit erhöhten gebühren wie beim pass etc etc etc.
irgendwoher muss ja der statt das geld reinholen.
u.a. für Insider:
THE TAX SYSTEM EXPLAINED IN BEER
Suppose that once a week, ten men go out for beer and the bill for all ten comes to £100.If they paid their bill the way we pay our taxes, it would go something like this..
The first four men (the poorest) would pay nothing.
The fifth would pay £1.
The sixth would pay £3.
The seventh would pay £7.
The eighth would pay £12.
The ninth would pay £18.
And the tenth man (the richest) would pay £59.
So, that's what they decided to do.
The ten men drank in the bar every week and seemed quite happy with the arrangement until, one day, the owner caused them a little problem. "Since you are all such good customers," he said, "I'm going to reduce the cost of your weekly beer by £20." Drinks for the ten men would now cost just £80.
The group still wanted to pay their bill the way we pay our taxes. So the first four men were unaffected. They would still drink for free but what about the other six men? The paying customers? How could they divide the £20 windfall so that everyone would get his fair share? They realized that £20 divided by six is £3.33 but if they subtracted that from everybody's share then not only would the first four men still be drinking for free but the fifth and sixth man would each end up being paid to drink his beer.
So, the bar owner suggested that it would be fairer to reduce each man's bill by a higher percentage. They decided to follow the principle of the tax system they had been using and he proceeded to work out the amounts he suggested that each should now pay.
And so, the fifth man, like the first four, now paid nothing (a100% saving).
The sixth man now paid £2 instead of £3 (a 33% saving).
The seventh man now paid £5 instead of £7 (a 28% saving).
The eighth man now paid £9 instead of £12 (a 25% saving).
The ninth man now paid £14 instead of £18 (a 22% saving).
And the tenth man now paid £49 instead of £59 (a 16% saving).
Each of the last six was better off than before with the first four continuing to drink for free.
But, once outside the bar, the men began to compare their savings. "I only got £1 out of the £20 saving," declared the sixth man. He pointed to the tenth man, "but he got £10!"
"Yeah, that's right," exclaimed the fifth man. "I only saved a £1 too. It's unfair that he got ten times more benefit than me!"
"That's true!" shouted the seventh man. "Why should he get £10 back, when I only got £2? The wealthy get all the breaks!"
"Wait a minute," yelled the first four men in unison, "we didn't get anything at all. This new tax system exploits the poor!" The nine men surrounded the tenth and beat him up.
The next week the tenth man didn't show up for drinks, so the nine sat down and had their beers without him. But when it came time to pay the bill, they discovered something important - they didn't have enough money between all of them to pay for even half of the bill!
And that, boys and girls, journalists and government ministers, is how our tax system works. The people who already pay the highest taxes will naturally get the most benefit from a tax reduction. Tax them too much, attack them for being wealthy and they just might not show up anymore. In fact, they might start drinking overseas, where the atmosphere is somewhat friendlier.
David R. Kamerschen, Ph.D.
Professor of Economics.
For those who understand, no explanation is needed.
For those who do not understand, no explanation is possible
wer nicht so wählerisch ist wie die familie in der blick-story, findet eine wohnung im kanton zug. bezüglich miete rechne ich einfach das drauf, was man an steuern pro monat spart. soviel mehr darf die wohnung also kosten und man hat einen vergleich. in zug gibt es sehr wohl viele schöne wohnungen, die nicht überteuert sind. nur gehen die halt unter der hand weg. angebot und nachfrage... wer ist in der stadt zürich schuld für die wenigen guten wohnungsangebote?KlamDo hat geschrieben:wenngleich diese blick-story zu doof ist, ein problem ist die sache trotzdem. zug wird systematisch "ausgehöhlt". und du weisst selber sicher auch, dass es nicht mehr ganz so einfach ist, im zugerland einigermassen veritable mietwohnungen zu einem anständigen preis zu finden.lucerne hat geschrieben:die hätten locker eine andere mietwohnung im zugerland finden können (auch in baar). warum soll jedermann überall ein haus bauen können?
Doch genau das mache ich. Wie es sich in einer Demokratie gehört, akzeptiere ich andere Meinungen. Ich habe z.B. kein Problem wenn jemand gegen die Ausschaffungsinitiative stimmt. Aber diese Initiative ist so gefährlich für unser Land, dass ich bei diesem Thema vielleicht etwas aggressiver schreibe als sonst. Sozialismus (nicht Sozialdemokratie) hat in der bisherigen Geschichte nur Armut und Elend über die Menschen gebracht.KlamDo hat geschrieben:sachliche argumentation passt dir halt nicht so in den kram, gell. aber du wirst meine einträge eh weder lesen noch kommentieren, nehm ich an.Legia hat geschrieben:Insider hat geschrieben: nur um das klarzustellen: ich bin auch gegen die initiative.
Dann argumentiere bitte nicht immer für beide Seiten.
- LU-57
- Rekordmeister
- Beiträge: 9069
- Registriert: 30. Mai 2003, 18:32
- Wohnort: Nasj Goräng / Schmette-Schnettene!
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Insider hat geschrieben:der artikel ist wahrlich schlecht und geht von der annahme aus, dass die steuersätze ab 250'000 franken einen sprung auf 22% machen. dann würde es so sein, dass ein 249'000 franken verdienender also weiterhin ca. 32'000 franken steuern zahlt und der mit 250'000 aber 55'000 franken. ist es also fair, wenn der der mehr verdient schlussendlich 22'000 franken weniger zum leben hat? ist das die gerechtigkeit, die in der initiative erwähnt wird?
ich glaube nicht, dass das so durchsetzbar wäre. quelle: mein gesunder menschensverstand.
ist es nicht so, dass man für die ersten 250'000.- (um dein beispiel aufzunehmen)
immer gleich viel steuern zahlt, egal ob man 250'000 oder 100 millionen verdient!?
greez
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
eben. so einfach ist das nicht...Camel hat geschrieben:in zug gibt es sehr wohl viele schöne wohnungen, die nicht überteuert sind. nur gehen die halt unter der hand weg.
ist genau dasselbe problem.wer ist in der stadt zürich schuld für die wenigen guten wohnungsangebote?
das mag in deinem fall stimmen. immer trifft das aber nicht zu.bezüglich miete rechne ich einfach das drauf, was man an steuern pro monat spart.

