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[Diskussion] Referendum „Nein zu Polizeiwillkür“
Krass ist, dass Interbitzin sich sehr wohl über das ganze informiert hat und vermutlich dafür sogar die HP besucht hat.
Entweder er ist so blöd und hat einfach nichts begriffen oder (wahrscheinlicher) es interessiert ihn einfach nicht die Bohne und er schreibt einfach was das Volk lesen will.
Das ist Journalismus heutzutage, von unabhängiger Berichterstattung keine Spur.
Merke: Medien schreiben nicht des Volkes Meinung, Medien bilden Volkes Meinung!
Mit diesem Problem haben viele Subkulturen zu kämpfen.
Beispiel:
Berichterstatung Medien über Skinhead: Baseballschläger schwingender, besoffener Nazi Scherge, welcher hin und wieder n Kind verspeisst.
Ursprung: Unpolitische Jugendkultur aus der Arbeiterklasse, welche auf schwarzen Sound abfahren und mit den schwarzen Rudge Boys rumhingen.
Was interessiert den Pöbel mehr?
Entweder er ist so blöd und hat einfach nichts begriffen oder (wahrscheinlicher) es interessiert ihn einfach nicht die Bohne und er schreibt einfach was das Volk lesen will.
Das ist Journalismus heutzutage, von unabhängiger Berichterstattung keine Spur.
Merke: Medien schreiben nicht des Volkes Meinung, Medien bilden Volkes Meinung!
Mit diesem Problem haben viele Subkulturen zu kämpfen.
Beispiel:
Berichterstatung Medien über Skinhead: Baseballschläger schwingender, besoffener Nazi Scherge, welcher hin und wieder n Kind verspeisst.
Ursprung: Unpolitische Jugendkultur aus der Arbeiterklasse, welche auf schwarzen Sound abfahren und mit den schwarzen Rudge Boys rumhingen.
Was interessiert den Pöbel mehr?
Gutes Beispiel! "Glatzen? Ah, die Nazis." Wenn man jemandem erzählt, dass Skinheads unpolitisch sind (oder es sicher im Ursprung mal waren), schaut so mancher nur doof aus der Wäsche.raven hat geschrieben:[...]Beispiel:
Berichterstatung Medien über Skinhead: Baseballschläger schwingender, besoffener Nazi Scherge, welcher hin und wieder n Kind verspeisst.
Ursprung: Unpolitische Jugendkultur aus der Arbeiterklasse, welche auf schwarzen Sound abfahren und mit den schwarzen Rudge Boys rumhingen.
Was interessiert den Pöbel mehr?
Die Macht der Medien hat (nicht zuletzt auch aufgrund des Internets) Dimensionen angenommen, die den meisten gar nicht bewusst ist. Da ist es sicher nicht aus der Luft gegriffen, von den Medien als vierte Gewalt in dieser Demokratie zu sprechen.
Da es für die Zentralschweiz nun mal weit und breit keine ernst zu nehmende Konkurrenz der NLZ auf Presseebene gibt, ist man ihr als Monopol fürs Erste ausgeliefert, was die Berichterstattung zu diesem Politikum angeht. Von der NLZ konnte man nichts anderes erwarten, wenn man sich über ihre politische Positionierung im Klaren ist.
Bei dieser Ausgangslage ist also, trotz der absolut verzerrten Wiedergabe durch die NLZ, meiner Meinung nach das Beste herausgeholt worden. Man darf annehmen, dass das Thema nun auch ausserhalb der Zentralschweiz in die Presse gerückt wird, und dort gibts ja zum Glück auch noch etwas differenzierter berichtende Blätter.
Weiter gehts!
skajunge
Ist der Beruf Dachdecker unpolitisch? Wohl eher ja. Aber es gibt bestimmt linke wie auch rechte Dachdecker.Wiesel hat geschrieben:Skinheads sind unpolitisch?
Der Ursprung der Bewegung war unpolitisch, logisch hat sich im laufe der Zeit viel verändert. Jedoch gibt es immer noch viele unpolitische Skins jedoch sehr wenige in der Schweiz. Vor ca. 10 Jahren gabs im Raum Schaffhausen mal ne Bande die das von sich behauptete. In Wirklichkeit waren dies aber SHARP Affen inkl. vorzeige Tamil.
Wenns dich interessiert dürfte dies wohl eines der besten (objektivsten)Bücher zum Thema sein (auch interessantes Kapitel zum Thema Skinheads/Hooligans)
http://www.exlibris.ch/buch.aspx?status ... 3&t_na=sbz
Sorry @all anderen btt
- LU-57
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Auch in Zürich scheint das Referendum ergriffen zu werden!
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/sta ... y/25060402
Neben den Linken (Grüne, AL) ist auch die SVP gegen das Konkordat!
Mitte (FDP, CVP, EVP) und Pseudolinke (SP) sind für den Beitritt!
greez
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STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
Hier gehts nicht um das Konkordat sondern um eine eigene Datenbank für Zürich, oder?LU-57 hat geschrieben:Auch in Zürich scheint das Referendum ergriffen zu werden!
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/sta ... y/25060402
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D ZIIT ESCH RIIF!
Pavel Karpf - Nie vergessen!
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stimmt, war zu voreilig...aber fakt, noch viel übler. das ist endgültig stasi...!
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
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weshalb wohl der sinkflug der vergangenen jahre?Maréchaux hat geschrieben:kann FDP nicht verstehen, machen immer einen auf freiheit und dann dies...
gibt die fdp die freiheit als programmpunkt auf, verliert sie ihren zentralen inhalt und damit jegliche existenzberechtigung als fdp. schade um eine eigentlich gute partei...
-
lucerne
hm, beim verbandsbeschwerderecht liegen sie mit ihrer definition irgendwie (auch) daneben...Wickie hat geschrieben:Immer eine Definitionsfrage, was "Freiheit" genau heisst...Maréchaux hat geschrieben:kann FDP nicht verstehen, machen immer einen auf freiheit und dann dies...daedalas hat geschrieben:Ist aber meines wissens nicht das gleiche.
Die Zürcher Datenbank ist noch übler...
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bei "sozialdemokratisch" siehts ähnlich aus...
schon komisch, dass genau diese parteien am stärksten einbüssen...!
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
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Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
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auf jeden fall.Wickie hat geschrieben:Immer eine Definitionsfrage, was "Freiheit" genau heisst...Maréchaux hat geschrieben:kann FDP nicht verstehen, machen immer einen auf freiheit und dann dies...daedalas hat geschrieben:Ist aber meines wissens nicht das gleiche.
Die Zürcher Datenbank ist noch übler...
allerdings muss man schon eine relativ komische freiheitsdefinition haben, wenn personen und angaben wie
- Name und Vorname
- Geburtsdatum
- Nationalität
- Heimatort (bei Schweizern), Geburtsort und –land (bei Ausländern)
- Geschlecht
- Wohnadresse
- Beruf
- Telefon
- E-Mail-Adresse
- Club/Firm
- Freundschaften
- Gassenname/Nickname
- Besondere Kennzeichen
- Fahrzeugangaben
- Bilder
- Videoaufnahmen
- Massnahmen
- Teilnahmen
- Vorfälle, Verzeigungen
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20min.ch, 19.11.2008:
unterwandert auch hier mehr und mehr die gesellschaft...!
bedenklich...was noch vor nicht all zu langer zeit als "amerikanisch" ausgelacht und abgelehnt wurde,Überarbeitete Hooligan-Datenbank bewilligt
Die Stadtpolizei Zürich kann zur Gewalt-Prävention verdächtige Sportfans nun neu in einem Register erfassen. Das Stadtparlament genehmigte die überarbeitete Hooligan- Datenbank mit 74 Ja- zu 44 Nein-Stimmen.
Das Gesetz habe eine saubere, rechtliche Grundlage, sagte die Sprecherin der CVP/EVP-Fraktion. Auch die FDP bezeichnete die Datenbank als «das richtige Instrument». Die FDP habe Vertrauen in die Polizei, dass diese nur nach bestem Wissen und Gewissen Leute registriert.
Der Gebrauch habe klare Grenzen, sagte die SP-Sprecherin. Dies unterstützte die zuständige Stadträtin Esther Maurer: Es gehe um einen sehr beschränkten Gebrauch. In der Datenbank werden sowohl gewaltbereite wie auch gewaltsuchende Besucherinnen und Besucher von Sportveranstaltungen registriert.
Gegen die Datenbank waren vereinzelte SP-Mitglieder, AL, Grüne und SVP. Die Zeit der politischen Fichen sei schon lange Vergangenheit, sagte der Grünen-Sprecher. Die Grünen seien noch nie für präventives Fichieren gewesen und seien es auch jetzt nicht.
Auch die AL machte den Vergleich zur Fichenaffäre. Für das «gallische Dorf» innerhalb der SP-Fraktion können immer noch zuviele Leute erfasst werden.
Die SVP bezeichnete die Datenbank als «Anfang zur Abschaffung der Unschuldsvermutung». Gemäss SVP haben die Befürworter kein Verständnis für die grundsätzlichen Prinzipien des Rechtsstaats. Die Gegner hatten aber in der Schlussabstimmung keine Chance.
Bereits im Februar
Der Gemeinderat hatte bereits im Februar über die Hooligan- Datenbank debattiert. Damals hatte sich die Mehrheit zwar grundsätzlich dafür ausgesprochen. Sie hatte allerdings einiges bemängelt und die Vorlage zurück an den Stadtrat geschickt.
Insgesamt ist die überarbeitete Vorlage transparenter und schränkt die Datenbearbeitung stärker ein. Verkürzt wurde die Dauer bis zur Löschung eines Eintrages. Zudem wurde der so genannte «Gaffer-Artikel» gestrichen. Dieser sah vor, dass auch Personen, die polizeiliche Tätigkeiten stören, registriert werden können.
Auch wurde die Bestimmung gestrichen, wonach unter anderem aufgrund von «Meldungen und Auskünften Dritter anlässlich von Sportveranstaltungen» Daten registriert werden. Ebenfalls geändert wurde der Name der Datenbank. Statt Hooldat heisst sie nun Gamma.
Juristische Schritte angedroht
Für den Verein «Referendum BWIS» ist aber auch die überarbeitete Version «unbrauchbar». Bei einem Ja des Stadtparlaments will der Verein juristische Schritte einleiten, wie er Ende Juli kurz nach der Präsentation der Vorlage mitgeteilt hatte.
Der Verein «Referendum BWIS» war im Frühjahr 2006 von Fangruppen diverser Fussball- und Eishockeyvereine gegründet worden, um das Hooligangesetz auf eidgenössischer Ebene zu verhindern. Das Referendum kam aber nicht zu Stande.
unterwandert auch hier mehr und mehr die gesellschaft...!
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-
Simba
Wenns um Politik geht vertraut momentan in der Schweiz auf lokaler wie auf nationaler Ebene keine Partei der anderen mehr, aber dem Staatsschutz wird das Vertrauen geschenkt... Aber gut, die FDP hat ja auch mal unseren Banken vertraut...Die FDP habe Vertrauen in die Polizei, dass diese nur nach bestem Wissen und Gewissen Leute registriert
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USL hat geschrieben:Wegweisungsartikel: Auch Fans im Visier
Am 8. Februar stimmt die Bevölkerung des Kantons Luzern unter anderem über den Wegweisungsartikel ab. Dieser erlaubt der Polizei, Personen welche verdächtigt werden, die öffentliche Sicherheit oder Ordnung zu stören, von öffentlichen Plätzen wegzuweisen.
Grundsätzlich dürfte bei jeder grösseren Ansammlung von Fans ein Verdacht bestehen, dass sie die öffentliche Ordnung stören - und sei dies nur, weil sie sich beispielsweise aus Platzgründen nicht konsequent auf dem Trottoir fortbewegen. Die Konsequenz: Wegweisungen für die nächsten 24 Stunden, und zwar für die gesamte Gruppe - also auch für alle diejenigen, die sich absolut korrekt aufgeführt haben. Im Widerholungsfall kann die Wegweisung für maximal einen Monat verhängt werden.
Besonders stossend aus Sicht des USL-Vorstandes ist: Es existiert keine aufschiebende Wirkung für diejenigen Fälle, in denen sich Betroffene gegen eine aus ihrer Sicht ungerechtfertigte Wegweisung mit rechtlichen Schritten zur Wehr setzen. Das heisst konkret: Selbst unzulässige Wegweisungen gelten so lange, bis ein Gericht deren Unzulässigkeit festgestellt hat. Auch reicht bereits der Verdacht für Wegweisungen, konkretes negatives Verhalten ist nicht erforderlich. Die Voraussetzungen für eine Wegweisung sind damit sogar noch geringer als beim von den USL via Referendum bekämpften Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen. Im zur Debatte stehenden Gesetzesartikel ist weiter nicht festgelegt, was als Personengruppe anzusehen ist (allenfalls bereits eine lose Ansammlung von wartenden Fans an einer Bushaltestelle?) und für welches Gebiet die Wegweisung gilt.
In einem heute erschienenen Artikel der Neuen Luzerner Zeitung weisst Justiz- und Sicherheitsdirektorin Yvonne Schärli denn auch ausdrücklich darauf hin, dass beispielsweise Fan-Ansammlungen vor dem Mc Donalds neben dem Bahnhof Luzern oder auf der Allmend mögliche Ziele der Wegweisung werden könnten.
Der USL-Vorstand bittet entsprechend sämtliche stimmberechtigten Personen, diese Argumente bei der Entscheidung zu berücksichtigen. Wer nicht will, dass Fussballfans zusätzlichen Repressalien ausgesetzt werden, stimmt am 8. Februar Nein zur Änderung des Polizeigesetzes.
Wer sich näher für Pro und Contra zum Wegweisungsartikel interessiert, dem sei ein Podiumsgespräch unter der Leitung der Neuen Luzerner Zeitung empfohlen. Die Diskussion findet heute Mittwoch, 14. Januar, ab 19.30 Uhr im Hörsaal 1 der Universität Luzern (Pfistergasse 20, Luzern) statt.
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Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
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