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FC Thun 2011/2012
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Re: FC Thun 2011/2012
hör au uf
Re: FC Thun 2011/2012
Ich auch. Vor allem wieviele draussen bleiben müssen.Cruiser hat geschrieben:Mal abwarten wie es bei unserem Eröffnungsspiel ausschaut. Bin da noch ein wenig skeptisch..
Neues Stadion und beim ersten Spiel nicht voll, dabei erst 1500 Saison-Tickets verkauft .... ob das gut kommt
- FCL Brötli
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Re: FC Thun 2011/2012
Ich denke, der FCL muss sich bei der Eröffung nicht mit Thun messen. Warum auch? Einfach schade, hat mann auf Kunstrasen gesetzt in Thun. Dies war ein Fehlentscheid. Die Zukunft spielt auf Rasen.
Aber wenigstens hat man ein richtiges Stadion.
Aber wenigstens hat man ein richtiges Stadion.
In der Not, iss ein FCL-Brot!
Re: FC Thun 2011/2012
http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... des-177170" onclick="window.open(this.href);return false;
gute sache! lassen wir das mit den verschenkten tickets mal auf der seite..Innerhalb von zwei Stunden waren alle 9000 Gratis-Tickets für heute Abend weg. Für die Fans gilt: freie Platzwahl in den einzelnen Sektoren.
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Re: FC Thun 2011/2012
nur so: basel hat zu beginn auch 10'000 tickets verschenkt.
"Mit leerem Kopf nickt es sich leichter"
Re: FC Thun 2011/2012
Mal auf Palermo Pöbel gespannt.....
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Re: FC Thun 2011/2012
KlamDo hat geschrieben:nur so: basel hat zu beginn auch 10'000 tickets verschenkt.
MvW
Re: FC Thun 2011/2012
jetzt haben die ein neues Stadion und müssten bei einer allfälligen Qualie für die EL-Gruppenphase doch in Bern spielen... 
"Ich realisierte wie stolz ich war, ein Luzerner zu sein"
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Re: FC Thun 2011/2012
das einzig wichtige ist ja:
Heiri hat geschrieben: EL-Gruppenphase spielen...
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
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Re: FC Thun 2011/2012
Im Grunde genommen zeigt dies nur, dass die UEFA-Anforderungen einfach lächerlich sind. In der Quali reicht's, danach nicht mehr. jo genau...Heiri hat geschrieben:jetzt haben die ein neues Stadion und müssten bei einer allfälligen Qualie für die EL-Gruppenphase doch in Bern spielen...
Zum Thema: Thun hat bewusst auf sämtlichen Schnickschnack verzichtet, da ansonsten die Stadt oder Investoren nur noch mehr Geld einschiessen hätten müssen und so die Abstimmung wahrscheinlich nicht angenommen worden wäre. Dadurch wurden auch die UEFA-Anforderungen nicht ganz eingehalten. (Kabinen, Spielfeld, etc.) Auf lange Sicht sicherlich vernünftig, denn Thun qualifiziert sich ev. alle paar Jahre mal für die EL-Quali (wo sie im Thuner Stadion spielen dürfen), in die Gruppenphase ist's dann nochmals etwas schwieriger. Für einen potentiellen Liftklub reicht das Stadion aber sicherlich vollkommen.
Walter Stierli in NLZ hat geschrieben:Ich bin ein Gegner von Schnellschüssen.
Re: FC Thun 2011/2012
Hatten ja schon wieder Top-Zuschauerzahl gegen die Tschetschenen

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Hauptsache Luzerner...
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1419 taucht erstmals in den Akten eines Hexenprozesses gegen einen Mann im schweizerischen Luzern das Wort Hexereye auf.
Dieser wurde anschliessend im Wasserturm verwahrt...
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1419 taucht erstmals in den Akten eines Hexenprozesses gegen einen Mann im schweizerischen Luzern das Wort Hexereye auf.
Dieser wurde anschliessend im Wasserturm verwahrt...
Re: FC Thun 2011/2012
mehr leute interessieren sich schlicht nicht für diesen dorfvereinEmotions hat geschrieben:Hatten ja schon wieder Top-Zuschauerzahl gegen die Tschetschenen![]()
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Re: FC Thun 2011/2012
Finds chli lausig, dass sich Noiser noch nicht im "EL-Gruppenphase"-Doodle eingetragen hat.
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Re: FC Thun 2011/2012
Preissenkung für die Rückrunde
Die Einzelpreise für einen Matchbesuch in der Arena Thun werden gesenkt. So kosten sämtliche Sitzplätze ab der Rückrunde rund 10 Franken weniger als bisher. Einzig für die beiden Topspiele gegen YB und den FC Basel gelten die heutigen Preise. Dieser Entscheid wurde von den beiden Verwaltungsräten der FC Thun AG und Arena Thun AG gefällt und basiert auf den Erfahrungen aus der ersten Saisonhälfte.
So kostet der Sitzplatz für einen Erwachsenen in der 1. Kategorie noch 60 Franken, in der zweiten Kategorie 40 Franken und in der dritten Kategorie 30 Franken. Unterschieden wird allerdings neu zwischen normalen Saisonspielen und den beiden Topspielen gegen YB und den FC Basel. Für die Topspiele gelten dieselben Eintrittspreise wie bisher.
Wegen der grossen Nachfrage für Sitzplätze in der Familienzone wird diese um einen Sektor auf der Osttribüne vergrössert. Die Preise bleiben gleich wie bisher. Ebenfalls vergrössert wird das Angebot an Sitzplätzen der zweiten Kategorie auf der Osttribüne.
Die Verwaltungsräte der FC Thun AG und der Arena Thun AG haben die erste Saisonhälfte im neuen Stadion analysiert und für die Rückrunde eine flexible Preispolitik beschlossen. Dadurch sollen mehr Zuschauer die Heimspiele besuchen und insbesondere die Gegentribüne besser besetzt sein.
http://www.fcthun.ch/media/archive1/pdf ... e_F4_4.pdf" onclick="window.open(this.href);return false;
Die Einzelpreise für einen Matchbesuch in der Arena Thun werden gesenkt. So kosten sämtliche Sitzplätze ab der Rückrunde rund 10 Franken weniger als bisher. Einzig für die beiden Topspiele gegen YB und den FC Basel gelten die heutigen Preise. Dieser Entscheid wurde von den beiden Verwaltungsräten der FC Thun AG und Arena Thun AG gefällt und basiert auf den Erfahrungen aus der ersten Saisonhälfte.
So kostet der Sitzplatz für einen Erwachsenen in der 1. Kategorie noch 60 Franken, in der zweiten Kategorie 40 Franken und in der dritten Kategorie 30 Franken. Unterschieden wird allerdings neu zwischen normalen Saisonspielen und den beiden Topspielen gegen YB und den FC Basel. Für die Topspiele gelten dieselben Eintrittspreise wie bisher.
Wegen der grossen Nachfrage für Sitzplätze in der Familienzone wird diese um einen Sektor auf der Osttribüne vergrössert. Die Preise bleiben gleich wie bisher. Ebenfalls vergrössert wird das Angebot an Sitzplätzen der zweiten Kategorie auf der Osttribüne.
Die Verwaltungsräte der FC Thun AG und der Arena Thun AG haben die erste Saisonhälfte im neuen Stadion analysiert und für die Rückrunde eine flexible Preispolitik beschlossen. Dadurch sollen mehr Zuschauer die Heimspiele besuchen und insbesondere die Gegentribüne besser besetzt sein.
http://www.fcthun.ch/media/archive1/pdf ... e_F4_4.pdf" onclick="window.open(this.href);return false;

Re: FC Thun 2011/2012
In der Arena braut sich ein Gewitter zusammen
Eine unpassende Struktur und Unstimmigkeiten mit den Stadionbetreibern führen dazu, dass der FC Thun ständig um Geld und Einfluss kämpfen muss.
Der FC Thun spielt eine gute Saison. Es besteht sogar die Chance, dass die Oberländer im Sommer zum zweiten Mal in Folge die Qualifikation für die Europa League bestreiten. Doch wenn die Thuner zusammensitzen und über ihren Fussballklub diskutieren, mischt sich Unbehagen in ihre Gespräche. Immer wieder dringen Unstimmigkeiten an die Öffentlichkeit. Der Konflikt zwischen der Arena Thun AG, die das Stadion betreibt, und der FC Thun AG, die für die erste Mannschaft zuständig ist, gründet in der Struktur, in welcher der FC Thun sämtliche Marketingrechte und Ticketeinnahmen an die Arena abgetreten hat und dafür finanziell entschädigt wird. Die Fussballer sind damit völlig abhängig vom Überschuss, den die Stadionbetreiber erwirtschaften. Je weniger Geld die Arena einnimmt, desto weniger steht für den Sport zur Verfügung.
In den letzten Wochen gingen die Meinungen der Parteien bei der Ausarbeitung des Budgets für die kommende Saison auseinander. Nun wird die Arena dem Fussballklub auch für die Saison 2012/2013 wie für die laufende Spielzeit 4 Millionen zur Verfügung stellen. Dies, nachdem zunächst vorgesehen war, nur noch 3,5 Millionen zu überweisen. FC-Thun-Präsident Markus Stähli ist dennoch nicht zufrieden: «Wir müssten mindestens 500000 bis 1 Million Franken mehr erhalten als bisher», sagt er. Pro Jahr rechnet die Arena mit einem Überschuss von 7 Millionen Franken. 4 Millionen (plus Sachleistungen im Wert von rund 500000 Franken) gehen an den FC Thun, 3 bleiben bei der Arena. Für Stähli und seine Mitstreiter im Verwaltungsrat, Markus Lüthi und Markus Walther, geht diese Rechnung nicht auf: 90 Prozent der Einnahmen seien auf den Fussball zurückzuführen, entsprechend müsste der FC Thun abgegolten werden, sagen sie.
«Fehlende Wirtschaftlichkeit»
Alain Kappeler, CEO der Arena Thun, entgegnet: «4 Millionen sind für uns ein Kraftakt. Schliesslich läuft das erste Betriebsjahr.» Kappeler sagt auch, dass die Sponsoringeinnahmen den Erwartungen entsprächen. Hingegen liege der Ticketverkauf unter den Erwartungen – ein Seitenhieb an die Fussballer. Stähli erwidert ebenfalls wenig zimperlich: «Die Geschäftsstelle ist mit 13 Angestellten zu gross und zu teuer. Hier könnte viel Geld gespart werden. Und die Erträge aus den Konferenzen lassen zu wünschen übrig.» In der Arena fehle der Zwang zur Wirtschaftlichkeit, weil sie bei fehlenden Erträgen einfach beim Beitrag an den FC Thun sparen könne.
Der Plan, die Verwaltungsräte der beiden Firmen mit den gleichen Personen zu besetzen und so für eine einheitlichere Ausrichtung zu sorgen, ist bis heute nicht umgesetzt worden. Zwar war die Personalie für die letzte Generalversammlung der FC Thun AG im Oktober 2011 traktandiert. Doch kurz vor Beginn der Versammlung wurde die Wahl von zwei Arena-Verwaltungsräten (darunter Präsident Martin Strehl) ins Gremium des FC Thun von der Traktandenliste gestrichen: Strehl hatte FC-Thun-Präsident Stähli darüber informiert, dass er eine allfällige Wahl nicht annehmen könnte. Ein paar Wochen später wurde klar weshalb: Der dreiköpfige VR der Arena Thun AG um Strehl trat geschlossen zurück. Es heisst, die Stadioninvestoren um Ferdinand Locher (Arco Real Estate) und Martin Kull (HRS) hätten interveniert, weil die Nähe des Arena-VR zum FC zu gross geworden sei. Die Investoren haben ein grosses Interesse daran, die Strategie der Arena mitzubestimmen. In einer Betriebsgarantie haben sie sich verpflichtet, bis 2016 allfällige Defizite auszugleichen. Locher bestätigt die Vermutung der Einflussnahme, wenn er sagt: «Wir haben den VR ausgewechselt, weil wir Profis brauchen, die sich im Stadionbetrieb, bei den Finanzen und in der Thuner Politik auskennen.» Die strategischen Entscheide der Arena Thun AG fällen nun Hansjörg Sägesser als Präsident, Serge Lanz und Christian Kern.
Mit diesen Strukturen kommt der FC Thun hinter den Kulissen kaum zur Ruhe. Im Januar sorgte ein Zwist über den Verkauf von 334 Aktien des FC Thun an die Genossenschaft Fussballstadion Thun-Süd (GNFS), der Besitzerin des Stadions und Muttergesellschaft der Arena Thun AG, für einen Konflikt. Die GNFS drehte dem FC den Geldhahn zu. Erst als dieser dem Aktienverkauf zähneknirschend zugestimmt hatte, war er in der Lage, die Löhne von Spielern und Angestellten wieder zu zahlen.
Bei einem Gespräch im Büro von Investor Locher in Bern ist auch der neue Arena-Verwaltungsratspräsident Sägesser anwesend. Ein Fussballklub müsse geführt werden wie ein Betrieb, sagen sie beide. Dieser Ansicht hat sich der Thuner Trainer Bernard Challandes unlängst in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» vehement entgegengestellt. Sägesser und vor allem Locher wiederum sprechen Challandes das Wissen darüber ab, wie ein Stadion und ein Klub zu führen sei. Stähli bezeichnen sie als Selbstdarsteller, der gemeinsam mit seinen Verwaltungsratskollegen den Einfluss der Investoren ablehne. «Dabei haben wir das Stadion gebaut und nicht Stähli. Und wir haben dem FC Thun bislang 4,8 Millionen Franken geschenkt, damit er überlebt», sagt Locher. Tatsächlich hatten die Investoren dem klammen FC Thun ausgeholfen. An der finanziellen Misere trug jedoch nicht der aktuelle Verwaltungsrat Schuld, Misswirtschaft war zuvor betrieben worden. Locher, ein direkter Mensch, wirft dem Verwaltungsrat des FC Thun dennoch vor, Kapital vernichtet zu haben. Etwa mit der Entlassung des in den Wettskandal verwickelten Stürmers Pape Omar Faye, der zu diesem Zeitpunkt die Torschützenliste der Challenge League anführte.
FCT-VR tritt im Herbst zurück
Die Investoren rieten dem FC Thun dazu, einen jüngeren und billigeren Trainer als Challandes zu engagieren und die Spielerlöhne zu senken (was eine massive Entwertung des Kaders zur Folge hätte), um Kosten zu sparen. Dass die Mannschaft des FC Thun, die jetzt schon zu den preiswerteren der Liga gehört, so in der Super League kaum mehr konkurrenzfähig wäre, scheint dabei sekundär zu sein. Locher glaubt auch, dass es für die Thuner Fussballer keinen besonders grossen Unterschied ausmacht, ob sie der höchsten oder bloss zweithöchsten Schweizer Liga angehören. Er sagt: «Wir brauchen einfach die Sicherheit, dass der FC Thun in einer Profiliga überlebt.» Stähli meint dazu: «Die Interessen der Investoren verlaufen nicht parallel zu jenen des FC Thun.»
Der Zwist dürfte sich in den kommenden Wochen und Monaten sogar noch verschärfen. Stähli und Markus Walther werden an der nächsten GV der FC Thun AG Ende Oktober zurücktreten. Markus Lüthi, der sich eine Kandidatur für das Präsidentenamt überlegte, steht nach Gesprächen mit Arena-Verwaltungsratspräsident Sägesser nicht zur Verfügung. Ob die Nachfolgeregelung wunschgemäss durchgeführt werden kann, wird sich an der GV zeigen. Die Investoren wollen Einfluss nehmen, wer künftig beim FC Thun das Sagen hat. Über das Aktienpaket der Genossenschaft (3334 Aktien von total 12000) könnten sie die Wahl beeinflussen. Welche Interessenvertreter den FC Thun in die Zukunft führen, ist offen. Sicher ist, Arena und Klub stehen bis im Herbst – und wohl darüber hinaus – intensive Zeiten bevor.
Eine unpassende Struktur und Unstimmigkeiten mit den Stadionbetreibern führen dazu, dass der FC Thun ständig um Geld und Einfluss kämpfen muss.
Der FC Thun spielt eine gute Saison. Es besteht sogar die Chance, dass die Oberländer im Sommer zum zweiten Mal in Folge die Qualifikation für die Europa League bestreiten. Doch wenn die Thuner zusammensitzen und über ihren Fussballklub diskutieren, mischt sich Unbehagen in ihre Gespräche. Immer wieder dringen Unstimmigkeiten an die Öffentlichkeit. Der Konflikt zwischen der Arena Thun AG, die das Stadion betreibt, und der FC Thun AG, die für die erste Mannschaft zuständig ist, gründet in der Struktur, in welcher der FC Thun sämtliche Marketingrechte und Ticketeinnahmen an die Arena abgetreten hat und dafür finanziell entschädigt wird. Die Fussballer sind damit völlig abhängig vom Überschuss, den die Stadionbetreiber erwirtschaften. Je weniger Geld die Arena einnimmt, desto weniger steht für den Sport zur Verfügung.
In den letzten Wochen gingen die Meinungen der Parteien bei der Ausarbeitung des Budgets für die kommende Saison auseinander. Nun wird die Arena dem Fussballklub auch für die Saison 2012/2013 wie für die laufende Spielzeit 4 Millionen zur Verfügung stellen. Dies, nachdem zunächst vorgesehen war, nur noch 3,5 Millionen zu überweisen. FC-Thun-Präsident Markus Stähli ist dennoch nicht zufrieden: «Wir müssten mindestens 500000 bis 1 Million Franken mehr erhalten als bisher», sagt er. Pro Jahr rechnet die Arena mit einem Überschuss von 7 Millionen Franken. 4 Millionen (plus Sachleistungen im Wert von rund 500000 Franken) gehen an den FC Thun, 3 bleiben bei der Arena. Für Stähli und seine Mitstreiter im Verwaltungsrat, Markus Lüthi und Markus Walther, geht diese Rechnung nicht auf: 90 Prozent der Einnahmen seien auf den Fussball zurückzuführen, entsprechend müsste der FC Thun abgegolten werden, sagen sie.
«Fehlende Wirtschaftlichkeit»
Alain Kappeler, CEO der Arena Thun, entgegnet: «4 Millionen sind für uns ein Kraftakt. Schliesslich läuft das erste Betriebsjahr.» Kappeler sagt auch, dass die Sponsoringeinnahmen den Erwartungen entsprächen. Hingegen liege der Ticketverkauf unter den Erwartungen – ein Seitenhieb an die Fussballer. Stähli erwidert ebenfalls wenig zimperlich: «Die Geschäftsstelle ist mit 13 Angestellten zu gross und zu teuer. Hier könnte viel Geld gespart werden. Und die Erträge aus den Konferenzen lassen zu wünschen übrig.» In der Arena fehle der Zwang zur Wirtschaftlichkeit, weil sie bei fehlenden Erträgen einfach beim Beitrag an den FC Thun sparen könne.
Der Plan, die Verwaltungsräte der beiden Firmen mit den gleichen Personen zu besetzen und so für eine einheitlichere Ausrichtung zu sorgen, ist bis heute nicht umgesetzt worden. Zwar war die Personalie für die letzte Generalversammlung der FC Thun AG im Oktober 2011 traktandiert. Doch kurz vor Beginn der Versammlung wurde die Wahl von zwei Arena-Verwaltungsräten (darunter Präsident Martin Strehl) ins Gremium des FC Thun von der Traktandenliste gestrichen: Strehl hatte FC-Thun-Präsident Stähli darüber informiert, dass er eine allfällige Wahl nicht annehmen könnte. Ein paar Wochen später wurde klar weshalb: Der dreiköpfige VR der Arena Thun AG um Strehl trat geschlossen zurück. Es heisst, die Stadioninvestoren um Ferdinand Locher (Arco Real Estate) und Martin Kull (HRS) hätten interveniert, weil die Nähe des Arena-VR zum FC zu gross geworden sei. Die Investoren haben ein grosses Interesse daran, die Strategie der Arena mitzubestimmen. In einer Betriebsgarantie haben sie sich verpflichtet, bis 2016 allfällige Defizite auszugleichen. Locher bestätigt die Vermutung der Einflussnahme, wenn er sagt: «Wir haben den VR ausgewechselt, weil wir Profis brauchen, die sich im Stadionbetrieb, bei den Finanzen und in der Thuner Politik auskennen.» Die strategischen Entscheide der Arena Thun AG fällen nun Hansjörg Sägesser als Präsident, Serge Lanz und Christian Kern.
Mit diesen Strukturen kommt der FC Thun hinter den Kulissen kaum zur Ruhe. Im Januar sorgte ein Zwist über den Verkauf von 334 Aktien des FC Thun an die Genossenschaft Fussballstadion Thun-Süd (GNFS), der Besitzerin des Stadions und Muttergesellschaft der Arena Thun AG, für einen Konflikt. Die GNFS drehte dem FC den Geldhahn zu. Erst als dieser dem Aktienverkauf zähneknirschend zugestimmt hatte, war er in der Lage, die Löhne von Spielern und Angestellten wieder zu zahlen.
Bei einem Gespräch im Büro von Investor Locher in Bern ist auch der neue Arena-Verwaltungsratspräsident Sägesser anwesend. Ein Fussballklub müsse geführt werden wie ein Betrieb, sagen sie beide. Dieser Ansicht hat sich der Thuner Trainer Bernard Challandes unlängst in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» vehement entgegengestellt. Sägesser und vor allem Locher wiederum sprechen Challandes das Wissen darüber ab, wie ein Stadion und ein Klub zu führen sei. Stähli bezeichnen sie als Selbstdarsteller, der gemeinsam mit seinen Verwaltungsratskollegen den Einfluss der Investoren ablehne. «Dabei haben wir das Stadion gebaut und nicht Stähli. Und wir haben dem FC Thun bislang 4,8 Millionen Franken geschenkt, damit er überlebt», sagt Locher. Tatsächlich hatten die Investoren dem klammen FC Thun ausgeholfen. An der finanziellen Misere trug jedoch nicht der aktuelle Verwaltungsrat Schuld, Misswirtschaft war zuvor betrieben worden. Locher, ein direkter Mensch, wirft dem Verwaltungsrat des FC Thun dennoch vor, Kapital vernichtet zu haben. Etwa mit der Entlassung des in den Wettskandal verwickelten Stürmers Pape Omar Faye, der zu diesem Zeitpunkt die Torschützenliste der Challenge League anführte.
FCT-VR tritt im Herbst zurück
Die Investoren rieten dem FC Thun dazu, einen jüngeren und billigeren Trainer als Challandes zu engagieren und die Spielerlöhne zu senken (was eine massive Entwertung des Kaders zur Folge hätte), um Kosten zu sparen. Dass die Mannschaft des FC Thun, die jetzt schon zu den preiswerteren der Liga gehört, so in der Super League kaum mehr konkurrenzfähig wäre, scheint dabei sekundär zu sein. Locher glaubt auch, dass es für die Thuner Fussballer keinen besonders grossen Unterschied ausmacht, ob sie der höchsten oder bloss zweithöchsten Schweizer Liga angehören. Er sagt: «Wir brauchen einfach die Sicherheit, dass der FC Thun in einer Profiliga überlebt.» Stähli meint dazu: «Die Interessen der Investoren verlaufen nicht parallel zu jenen des FC Thun.»
Der Zwist dürfte sich in den kommenden Wochen und Monaten sogar noch verschärfen. Stähli und Markus Walther werden an der nächsten GV der FC Thun AG Ende Oktober zurücktreten. Markus Lüthi, der sich eine Kandidatur für das Präsidentenamt überlegte, steht nach Gesprächen mit Arena-Verwaltungsratspräsident Sägesser nicht zur Verfügung. Ob die Nachfolgeregelung wunschgemäss durchgeführt werden kann, wird sich an der GV zeigen. Die Investoren wollen Einfluss nehmen, wer künftig beim FC Thun das Sagen hat. Über das Aktienpaket der Genossenschaft (3334 Aktien von total 12000) könnten sie die Wahl beeinflussen. Welche Interessenvertreter den FC Thun in die Zukunft führen, ist offen. Sicher ist, Arena und Klub stehen bis im Herbst – und wohl darüber hinaus – intensive Zeiten bevor.
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Hauptsache Luzerner...
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1419 taucht erstmals in den Akten eines Hexenprozesses gegen einen Mann im schweizerischen Luzern das Wort Hexereye auf.
Dieser wurde anschliessend im Wasserturm verwahrt...
Hauptsache Luzerner...
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1419 taucht erstmals in den Akten eines Hexenprozesses gegen einen Mann im schweizerischen Luzern das Wort Hexereye auf.
Dieser wurde anschliessend im Wasserturm verwahrt...
Re: FC Thun 2011/2012
Wenn man dies liest, muss man einmal mehr sagen, dass Walti Stierli den Stadionbau ganz clever gemanaged hat. Die Marketingrechte und Ticketeinnahmen dürfen nie abgegeben werden. Deshalb ist das Konstrukt des FCL top!
FCL quo vadis?
Re: FC Thun 2011/2012
gibt es ein update, wie die thuner auf den ausweis quatsch reagiert haben?
L U C E R N E - Till I Die!
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
Re: FC Thun 2011/2012
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Re: FC Thun 2011/2012
Thun - Grasshoppers





