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der offizielle z5-jassmeisterschaft-fred
dachte da eher an "contenance TJ"
diese ausführung aber natürlich auch ok..
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Zuletzt geändert von Master am 20. Dez 2010, 15:24, insgesamt 1-mal geändert.
L U C E R N E - Till I Die!
Kämpfe Lozärn, Kämpfe Lozärn!
mer wend Euch gwönne gseh!
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Master (am Do 20. Okt 2005 22:24 ) hat geschrieben:ich sage immer das gleiche.. dass er dem verein helfen wird, davon bin ich überzeugt!
dass er der fanszene schaden wird, davon bin ich genau so überzeugt! aber ich hoffe wir werden das überstehen!
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übrigens, gutes interview gestern in der neuen LZ (seite 2) mit ernst marti. zwei kernaussagen von ihm:
- 75% ist können, 25% glück.
- "gute jasser mit schlechten karten verlieren gegen schlechte jasser mit guten karten".
vielleicht kanns ja ein e-paper-abonnent online stellen?
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lolKlamDo hat geschrieben:übrigens, gutes interview gestern in der neuen LZ (seite 2) mit ernst marti. zwei kernaussagen von ihm:
- 75% ist können, 25% glück.
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lgLokaler Boulevard hat geschrieben:NLZ vom 20.12.2010
Luzerner Zeitung
Kari Kälin
«Der Schieber ist Glückssache»
Seit 21 Jahren ist Ernst Marti (65) Schiedsrichter beim «Samschtig-Jass» des Schweizer Fernsehens. Der Krienser ist selber leidenschaftlicher Jasser, dreifacher Schweizer Meister im Differenzler und hat als Spielleiter der kürzlich zu Ende gegangenen Zentralschweizer Jassmeisterschaften geamtet, welche unsere Zeitung organisiert hatte.
Ernst Marti, wer kann besser jassen, Sie oder «Samschtig-Jass»-Moderatorin Monika Fasnacht?
Ernst Marti: Nun ja - ich jasse auch 20 Jahre länger als sie.
Trifft diese Logik zu?
Marti: Müsste man eigentlich annehmen, oder?
Sind Bürgerliche oder Sozialdemokraten die besseren Jasser?
Marti: Mit einem Augenzwinkern sage ich, Bürgerliche können eigentlich alles besser. Beim Jassen ist dies aber nicht zwingend der Fall. SP-Fraktionschefin Ursula Wyss jasst ausgezeichnet. Sie hat beim «Samschtig-Jass» den Pokal gewonnen.
Bei den Zentralschweizer Jassmeisterschaften wurde mit 1270 Teilnehmern ein Rekordwert verzeichnet. Ist Jassen wieder cool?
Marti: Wieso wieder? Jassen war gar nie uncool. Die Jassturniere erfreuen sich eines regen Zulaufs. Auch viele Junge setzen sich an den Tisch. Jassen ist keine exklusive Veranstaltung für alte Männer mit Stumpen.
Weshalb wurde an den Zentralschweizer Meisterschaften geschiebert und nicht differenzlet?
Marti: Bei Differenzler-Turnieren nehmen tendenziell weniger Personen teil. Der Schieber ist eine Art Grundjass, der auch in den Beizen am häufigsten bestritten wird. Wer schiebern kann, beherrscht aber nicht zwingend den Differenzler.
Der Schieber ist reine Glückssache. Hocken vier zurechnungsfähige Jasser am Tisch, gewinnt das Team mit den besseren Karten. Einverstanden?
Marti: Zu 90 Prozent stimmt das. Gute Jasser mit schlechten Karten verlieren gegen schlechte Jasser mit guten Karten.
Wie sieht das Glück-Können-Verhältnis beim Differenzler aus?
Marti: 75 Prozent Können, 25 Prozent Glück.
Würden Sie sagen, der Differenzler ist intellektueller Hochleistungssport?
Marti: Durchaus. Es gibt ähnlich viele Varianten wie beim Schach. Da gerät man ab und zu ins Schwitzen. Der Differenzler ist der schwierigste Jass, dafür kann man das Ergebnis mehr als bei allen anderen Spielarten selber beeinflussen.
Ärgern Sie sich, wenn die Jasser im «Samschtig-Jass» die Trümpfe nicht zählen oder sonst haarsträubende Fehler machen?
Marti: Fehler passieren beim «Samschtig-Jass» genauso wie bei privaten Jassrunden. Natürlich freut es mich, wenn gut gejasst wird. Andererseits: Je grösser die Differenz, desto mehr wird über den «Samschtig-Jass» gesprochen. Und das ist ja auch nicht so schlecht.
Beschweren sich die Zuschauer über mangelnde Jasskünste?
Marti: Das kommt vor. Vor den Bildschirmen daheim sitzen Heerscharen von Jasskönigen, die es alle besser wissen - vor allem im Nachhinein.
Können alle prominenten Gäste selber jassen oder flüstert ihnen eine gute Seele ein, welche Karten sie werfen sollen?
Marti: Früher kam das ab und zu vor. Bis die Sonntagspresse vor einiger Zeit über den «Samschtig-Jass»-«Bschiss» berichtete. Seit dann laden wir nur noch Prominente ein, die jassen können.
Bereiten Sie die Promis auf deren Auftritte vor?
Marti: Ja. Wir stellen ihnen vorher einige Jasstipps zu und wenn sich jemand unsicher fühlt, machen wir vor der Sendung noch einen kleinen Blitzjasskurs. So sind alle berühmten Gäste in der Lage, selbstständig zu jassen.
Das klappt?
Marti: Ja. Wer sich mit der Materie auseinandersetzt und ein bisschen übt, bewältigt die drei Jassrunden ohne Probleme.
Wie wird man eigentlich Fernseh-Jass-Schiedsrichter?
Marti: Ich war 1982 beim «Samschtig-Jass» als Jasskönig eingeladen. Als die Sendungen aufgezeichnet wurden, musste der damalige Schiedsrichter Göpf Egg notfallmässig ins Spital eingeliefert werden. Da bin ich eingesprungen. Als Göpf Egg 1989 als oberster Schweizer Jasser abtrat, erinnerte man sich an mich. Seit diesem Zeitpunkt ist Jassen mein Beruf.
Wie alt waren Sie, als Sie jassen gelernt haben?
Marti: 10-jährig. Wir waren eine grosse Familie, es gab keinen Fernseher, ergo haben wir häufig gejasst.
Verraten Sie uns: Wie hält man sich beim Differenzler möglichst schadlos?
Marti: Man macht eine realistische Ansage, konzentriert sich, weiss, welche Karten noch im Spiel sind, agiert mit einer klaren Strategie und fährt die Punkte früh ein.
Was war die höchste Differenz, die Sie dieses Jahr selber kassiert haben?
Marti: Das Jahr ist noch nicht zu Ende! Es kann vorkommen, dass es mir 30, 40 oder 50 Differenzpunkte reinschneit.
Dem dreifachen Schweizer Meister im Differenzler?
Marti: Mit Kollegen spielen wir den offenen Differenzler mit gleichzeitig riskanter Ansage. Bei dieser Jassvariante ist alles möglich, da geht es sehr ruppig zu und her. Wenn dann auch noch Obenabe und Undenufe dazukommt, hagelt es nur so Differenzpunkte.
Fanclub Falken
klamdo liest in etwa so gut, wie er jasst.
I'm going to make him an offer he can't refuse...
GEGEN DEN MODERNEN SCHIFFSBAU
offene beträge: CHF 50 von tjfcl, CHF 10 von LU-57, CHF 10 von chamäleon, CHF 10 von nelson, CHF 10 an seimon.
JASSOBIG RETTEN - NIEDER MIT DEN WETTEN!
Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer.
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Sammler hat geschrieben: Der FCL ist ein Verein, den man besser erst gar nicht beitreten sollte. Leistungen werden definitiv nicht honoriert. Jetzt auf Margiotta herumzuhacken ist absolut fehl am Platz. Kein Wunder, bekommt der FCL keine Mannschaft mehr zusammen, die mal einen Kübel stemmen wird. Nicht unter Swisspor, nicht unter Meyer.
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