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Der Plastikarena Thread
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Asterix
Die Luzerner Fans wollen selber jubeln
LUZERN - In Zürich beschallen künftig Lautsprecher das Stadion mit Fangesängen. Für Luzerner Fans kommt das nicht in Frage.
Im neuen Letzigrund-Stadion in Zürich ist die Akustik dermassen schlecht, dass nun das Stadionmanagement eingreift und die Besucher mit Fangesängen beschallt. 20 Mikrofone nehmen die Gesänge der Fussballfans während des Spiels auf und verstärken diese über Lautsprecher, berichtete die Gratiszeitung «20 Minuten».
So soll der Eindruck eines «Hexenkessels» entstehen. Im geplanten neuen Luzerner Stadion ist eine solche Massnahme jedoch nicht erwünscht, sagen die Fans.
Kein Plexiglas
«Wir wollen authentische Fangesänge», sagt Orlando Willi, Präsident des unabhängigen FCL-Fan-Dachverbandes United Supporters. Für die Supporters sei eine Stadionbeschallung, wie sie neu im Zürcher «Letzi» praktiziert wird, unerwünscht: «Wir sorgen selber für gute Stimmung. Da braucht es keine Lautsprecher.»
Damit aber angestimmte Gesänge auch im geplanten Stadion richtig zur Geltung kommen, hätten die United Supporters den Stadionplanern einige Vorschläge für eine gute Akustik unterbreitet. «Für die klangliche Atmosphäre ist es beispielsweise wichtig, dass zum Beispiel in den Fanblocks keine Plexiglasscheiben zur Abtrennung der Sektoren verwendet werden.»
Andreas Bättig
Quelle: www.zisch.ch
LUZERN - In Zürich beschallen künftig Lautsprecher das Stadion mit Fangesängen. Für Luzerner Fans kommt das nicht in Frage.
Im neuen Letzigrund-Stadion in Zürich ist die Akustik dermassen schlecht, dass nun das Stadionmanagement eingreift und die Besucher mit Fangesängen beschallt. 20 Mikrofone nehmen die Gesänge der Fussballfans während des Spiels auf und verstärken diese über Lautsprecher, berichtete die Gratiszeitung «20 Minuten».
So soll der Eindruck eines «Hexenkessels» entstehen. Im geplanten neuen Luzerner Stadion ist eine solche Massnahme jedoch nicht erwünscht, sagen die Fans.
Kein Plexiglas
«Wir wollen authentische Fangesänge», sagt Orlando Willi, Präsident des unabhängigen FCL-Fan-Dachverbandes United Supporters. Für die Supporters sei eine Stadionbeschallung, wie sie neu im Zürcher «Letzi» praktiziert wird, unerwünscht: «Wir sorgen selber für gute Stimmung. Da braucht es keine Lautsprecher.»
Damit aber angestimmte Gesänge auch im geplanten Stadion richtig zur Geltung kommen, hätten die United Supporters den Stadionplanern einige Vorschläge für eine gute Akustik unterbreitet. «Für die klangliche Atmosphäre ist es beispielsweise wichtig, dass zum Beispiel in den Fanblocks keine Plexiglasscheiben zur Abtrennung der Sektoren verwendet werden.»
Andreas Bättig
Quelle: www.zisch.ch
- Chris Climax
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Ach, komm. Jetzt reagier' nicht gleich so verschnupft.steve hat geschrieben: vielen herzlichen dank für deine anmerkung. ich bin froh, dass es auch in der heutigen zeit noch menschen (in diesem falle forumuser) gibt, die einen auf allfällige fehler oder einfaches unwissen einer anderen person hinweisen und diese alsdann auch gleich des fehlers berichtigen.
6'600 Stehplätze, 6'900 Sitzplätze. Ich würde mal schätzen, dass die Steh- und Sitzpläzte in Etwa dieselbe "Auslastung" ausweisen. Rein wirtschaftlich wird sich Wauti wohl mehr über einen verkauften Sitzplatz freuen, also auf einen Stehplatz. Aber das ist eine andere Geschichte.steve hat geschrieben: wieviele stehplätze umfasst die allmend derzeit? wie viele prozent derer sind pro spiel belegt bzw. frei?
Sorry, ich hab den Satz nun ein paar mal gelesen, aber ich verstehe nicht, was du uns sagen willst. Richtig ist deine Rechnung: 1/3 von 19'000 sind gut 6'300. Alles in allem bin ich überzeugt, dass mit 4'000 Steplätzen (zumal auf einer kleineren Tribüne hinter dem Tor) durchaus Stimmung gemacht werden kann. Zudem werden "die Guten" auf die Steplätze gehen und Lärm machen. Familien werden - wenn es denn sowas geben sollte - in einen günstigen Family-Corner gehen. So gibts auch wieder mehr Platz für die "Fans". To make a long story short: Wir sind mit 4'000 Stehplätzen sicherlich gut bedient. Und bis das Stadion steht, werde ich auch lieber sitzen als stehen. Also gibts wieder einen Platz mehr ...steve hat geschrieben:habe mal gelesen, eine uefa-richtlinie soll vorschreiben, dass ein stadion min. zu 2/3 mit sitzplätzen ausgestattet sein soll. 1/3 also mit stehplätzen. da komm' ich bei einem fassungsvermögen von 19'000 zu gut 6'300... FALSCH!!!
ganz logisch, dass sich der verein wirtschaftlich gesehen über verkaufte sitzplätze mehr zu freuen vermag. das ist aber ja genau das problem. oder was denkst du, warum die stehplätze (und mitunter je nach dem auch die stehplatz"liebhaber") überall immer mehr und mehr verschwinden? und ist auch legitim, dass wenn ein neues stadion gebaut werden sollte, geld- viel geld- aufgetrieben werden muss. ein grund mehr warum ich kein befürworter bin. wie du dich sicher erinnern kannst habe ich meinen standpunkt aber vor einigen wochen schon zu genüge kundgetan 
und nein: ich teile deine meinung bezüglich des ausreichens von 4'000 stehplätzen nicht. und ja: die "guten" werden sie besetzen. ok. aber wie viele "gute" gibt es denn, oder wie viele "gute" hätte es mit genügend stehplätzen dann noch geben können? man wird es nie erfahren.
auch bei bestuhlung kann selbstverständlich gestanden werden. jedoch wird das zum einen von anderen sitzplätzlern sicherlich nicht besonders gewünscht, zum anderen preislich gesehen ausgenutzt.
und reagierte nicht "verschnupft". erachte solche einträge einfach als überflüssig.
und nein: ich teile deine meinung bezüglich des ausreichens von 4'000 stehplätzen nicht. und ja: die "guten" werden sie besetzen. ok. aber wie viele "gute" gibt es denn, oder wie viele "gute" hätte es mit genügend stehplätzen dann noch geben können? man wird es nie erfahren.
auch bei bestuhlung kann selbstverständlich gestanden werden. jedoch wird das zum einen von anderen sitzplätzlern sicherlich nicht besonders gewünscht, zum anderen preislich gesehen ausgenutzt.
und reagierte nicht "verschnupft". erachte solche einträge einfach als überflüssig.
"Wer sich vor nichts Grossem fürchtet, der hat vor jeder Kleinigkeit Schiss. Gerade der postmoderne Relativismus führt dazu, dass wir nichts mehr relativieren können. So werden wir bei jeder minimalen Gelegenheit zu reaktionären Mimosen, die sofort nach Repressionsmassnahmen rufen und sich auch beträchtliche Zumutungen - wie zum Beispiel Leibesvisitationen, Nacktscannen, Rauchverbote, Bologna-Reformen oder massive Umverteilungen gesellschaftlichen Reichtums - gerne gefallen lassen."
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Dräcksgoof
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wenn wir die momentanen zuschauerzahlen anschauen würden aber auch 4'000 sitzplätze reichen...! 
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
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«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
dann würdest du den gästesektor bestuhlen? ich persönlich bin der meinung, dass auch die gästefans ein anrecht auf stehplätze haben sollten...BUL Dräcksgoof hat geschrieben:wenn ich die momentanen zuschauerzahlen anschaue würde ich schon sagen, dass 4000 stehplätze genügen. wie oft hatten wir schon mehr als 10'000 zuschauer? davon die auswärtsfans und sitzplätze abziehen, dann dürften wir auf ca. 4000 kommen.
"Wer sich vor nichts Grossem fürchtet, der hat vor jeder Kleinigkeit Schiss. Gerade der postmoderne Relativismus führt dazu, dass wir nichts mehr relativieren können. So werden wir bei jeder minimalen Gelegenheit zu reaktionären Mimosen, die sofort nach Repressionsmassnahmen rufen und sich auch beträchtliche Zumutungen - wie zum Beispiel Leibesvisitationen, Nacktscannen, Rauchverbote, Bologna-Reformen oder massive Umverteilungen gesellschaftlichen Reichtums - gerne gefallen lassen."
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Dräcksgoof
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ist der gästesektor in basel oder bern etwa nicht bestuhlt?? die können immernoch stehen wenn sie wollen. im gästesektor wird dies kaum jemanden störensteve hat geschrieben:dann würdest du den gästesektor bestuhlen? ich persönlich bin der meinung, dass auch die gästefans ein anrecht auf stehplätze haben sollten...BUL Dräcksgoof hat geschrieben:wenn ich die momentanen zuschauerzahlen anschaue würde ich schon sagen, dass 4000 stehplätze genügen. wie oft hatten wir schon mehr als 10'000 zuschauer? davon die auswärtsfans und sitzplätze abziehen, dann dürften wir auf ca. 4000 kommen.
..neuenburg nicht zu vergessen. nach dem motto "wenn dies möchid, denn möchids mer hald au" zu handeln ist hier wohl nicht angebracht. ich persönlich fahre lieber spiele wie thun, aarau, oder sion als basel, bern oder neuenburg...BUL Dräcksgoof hat geschrieben:ist der gästesektor in basel oder bern etwa nicht bestuhlt?? die können immernoch stehen wenn sie wollen. im gästesektor wird dies kaum jemanden störensteve hat geschrieben:dann würdest du den gästesektor bestuhlen? ich persönlich bin der meinung, dass auch die gästefans ein anrecht auf stehplätze haben sollten...BUL Dräcksgoof hat geschrieben:wenn ich die momentanen zuschauerzahlen anschaue würde ich schon sagen, dass 4000 stehplätze genügen. wie oft hatten wir schon mehr als 10'000 zuschauer? davon die auswärtsfans und sitzplätze abziehen, dann dürften wir auf ca. 4000 kommen.
"Wer sich vor nichts Grossem fürchtet, der hat vor jeder Kleinigkeit Schiss. Gerade der postmoderne Relativismus führt dazu, dass wir nichts mehr relativieren können. So werden wir bei jeder minimalen Gelegenheit zu reaktionären Mimosen, die sofort nach Repressionsmassnahmen rufen und sich auch beträchtliche Zumutungen - wie zum Beispiel Leibesvisitationen, Nacktscannen, Rauchverbote, Bologna-Reformen oder massive Umverteilungen gesellschaftlichen Reichtums - gerne gefallen lassen."
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Asterix
Die neusten Leserbriefe zum Thema Sportarena aus NLZ bzw. www.zisch.ch
Zuerst jener....
«Bitte kein Manhattan auf der Allmend!»
Zum Artikel «Fussball wird nun gesellschaftsfähig», Ausgabe vom 6. Oktober. Heidi Ott-Müller, Luzern
Nach dem Lesen dieses Artikels könnte man meinen, dass auf der Allmend die Bagger bereits morgen auffahren und alles niederreissen werden. Euphorisch stellte Stadtrat Kurt Bieder eine Woche zuvor «sein» Sportarena-Projekt der Öffentlichkeit vor. Doch der «grosse Wurf» dürfte in der Bevölkerung nicht überall die grosse Begeisterungswelle auslösen, die er sich erhofft. Rücksichtslos nimmt er in Kauf, dass die von ihm gepriesene Wohnqualität «... hoch über der Allmend» gerade durch diese monströsen Wohntürme massiv zu Lasten der Bewohner der angrenzenden Quartiere geht. Mehr noch, verschandeln diese omnipräsenten Bauten doch die ganze Landschaft grossflächig für die nächsten Generationen.
Doch dazu braucht es eine Zonenplanänderung, und diese ist gemäss dem Kommentar zum bundesweiten Raumplanungsgesetz gar nicht zulässig, denn aus rein fiskalischen Gründen lässt sich eine Umzonung nicht rechtfertigen. Herr Bieder betonte mehrmals, dass sich der Stadionneubau nur durch die intensive Mantelnutzung (Wohntürme) erwirtschaften lässt. Um Glaubwürdigkeit zu bewahren, muss sich auch ein Stadtrat an solche übergeordneten Verordnungen halten.
Mit falschen Versprechungen («Die Allmend wird künftig viel grüner sein als jetzt») versucht der verantwortliche Architekt Daniele Marques der Bevölkerung sein lukratives Projekt schmackhaft zu machen. Das Gegenteil ist der Fall, müssen doch für die Mantelnutzung (Wohntürme plus Zufahrten, Parkplätze) die beiden Fussballfelder geopfert werden, die heute dem Breitensport dienen.
Ich hoffe auf Parlament und Volk, dass die geplante Zonenänderung abgelehnt wird. Wir wollen kein Manhattan auf der Allmend. Sie soll wie jetzt weiterhin dem Breitensport und der Bevölkerung dienen und nicht durch profitgierige Investoren zerstört werden.
Heidi Ott-Müller, Luzern
...und als Antwort jener von heute....
Welches ist die sinnvollere Lösung?
Stefan Zihlmann, Luzern, zum Leserbrief «Bitte kein Manhattan auf der Allmend», Ausgabe vom 9. Oktober.
Dem Leserbrief von Frau Ott entnehme ich, dass sie eine Mantelnutzung mit Läden statt Wohntürme bevorzugen würde, da sie sich ja gegen die Wohntürme ausspricht. Womit die Leserbriefschreiberin dann aber eine um einiges höhere Mehrverkehrsrate (Zu- und Wegfahrten) in Kauf nähme.
Zu betonen ist: ohne Mantelnutzung ist in der Schweiz niemand zu finden, der die Kosten für eine solche Sportanlage (inklusive einem für einen Grossteil der Bevölkerung schon lang herbeigesehntes Hallenbad) aufbringen würde!
Und wenn schon Mantelnutzung, dann doch sicher lieber Wohnungen als Shopping-Center usw., oder? In diesem Bereich stört sich die Autorin an den beiden Türmen. Sicher könnte man die für eine rentable Bewirtschaftung nötigen Wohnungen auch in die Breite bauen. Die Konsequenz daraus wäre aber, dass dann die Allmend wirklich die Grünflächen verlieren würde.
Stefan Zihlmann, Luzern
Zuerst jener....
«Bitte kein Manhattan auf der Allmend!»
Zum Artikel «Fussball wird nun gesellschaftsfähig», Ausgabe vom 6. Oktober. Heidi Ott-Müller, Luzern
Nach dem Lesen dieses Artikels könnte man meinen, dass auf der Allmend die Bagger bereits morgen auffahren und alles niederreissen werden. Euphorisch stellte Stadtrat Kurt Bieder eine Woche zuvor «sein» Sportarena-Projekt der Öffentlichkeit vor. Doch der «grosse Wurf» dürfte in der Bevölkerung nicht überall die grosse Begeisterungswelle auslösen, die er sich erhofft. Rücksichtslos nimmt er in Kauf, dass die von ihm gepriesene Wohnqualität «... hoch über der Allmend» gerade durch diese monströsen Wohntürme massiv zu Lasten der Bewohner der angrenzenden Quartiere geht. Mehr noch, verschandeln diese omnipräsenten Bauten doch die ganze Landschaft grossflächig für die nächsten Generationen.
Doch dazu braucht es eine Zonenplanänderung, und diese ist gemäss dem Kommentar zum bundesweiten Raumplanungsgesetz gar nicht zulässig, denn aus rein fiskalischen Gründen lässt sich eine Umzonung nicht rechtfertigen. Herr Bieder betonte mehrmals, dass sich der Stadionneubau nur durch die intensive Mantelnutzung (Wohntürme) erwirtschaften lässt. Um Glaubwürdigkeit zu bewahren, muss sich auch ein Stadtrat an solche übergeordneten Verordnungen halten.
Mit falschen Versprechungen («Die Allmend wird künftig viel grüner sein als jetzt») versucht der verantwortliche Architekt Daniele Marques der Bevölkerung sein lukratives Projekt schmackhaft zu machen. Das Gegenteil ist der Fall, müssen doch für die Mantelnutzung (Wohntürme plus Zufahrten, Parkplätze) die beiden Fussballfelder geopfert werden, die heute dem Breitensport dienen.
Ich hoffe auf Parlament und Volk, dass die geplante Zonenänderung abgelehnt wird. Wir wollen kein Manhattan auf der Allmend. Sie soll wie jetzt weiterhin dem Breitensport und der Bevölkerung dienen und nicht durch profitgierige Investoren zerstört werden.
Heidi Ott-Müller, Luzern
...und als Antwort jener von heute....
Welches ist die sinnvollere Lösung?
Stefan Zihlmann, Luzern, zum Leserbrief «Bitte kein Manhattan auf der Allmend», Ausgabe vom 9. Oktober.
Dem Leserbrief von Frau Ott entnehme ich, dass sie eine Mantelnutzung mit Läden statt Wohntürme bevorzugen würde, da sie sich ja gegen die Wohntürme ausspricht. Womit die Leserbriefschreiberin dann aber eine um einiges höhere Mehrverkehrsrate (Zu- und Wegfahrten) in Kauf nähme.
Zu betonen ist: ohne Mantelnutzung ist in der Schweiz niemand zu finden, der die Kosten für eine solche Sportanlage (inklusive einem für einen Grossteil der Bevölkerung schon lang herbeigesehntes Hallenbad) aufbringen würde!
Und wenn schon Mantelnutzung, dann doch sicher lieber Wohnungen als Shopping-Center usw., oder? In diesem Bereich stört sich die Autorin an den beiden Türmen. Sicher könnte man die für eine rentable Bewirtschaftung nötigen Wohnungen auch in die Breite bauen. Die Konsequenz daraus wäre aber, dass dann die Allmend wirklich die Grünflächen verlieren würde.
Stefan Zihlmann, Luzern
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Nur mal so:
Warum muss der Unterhalt eines neuen Stadions so viel
teurer sein, als der Momentane?
greez
Warum muss der Unterhalt eines neuen Stadions so viel
teurer sein, als der Momentane?
greez
STADION ALLMEND 1934 - 2009
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
\O/ cumk \O/ choooooom \O/
«Stellen sie sich vor, ein Pyro mit 2000 Grad trifft ein Kind und das Kind stirbt. Was sagen Sie dann?»
«Gewaltanwendungen gab es zwar keine, es hätte aber auch anders kommen können!»
Romano Simioni, Allmend-Buch, 2009 hat geschrieben:Das KKL ist kein Ort, der für uns Luzerner und Innerschweizer
gemacht wurde, sondern ein Ort, der in erster Linie dazu da ist,
dem Prestige der Stadt gut zu tun. Ich befürchte, dass das neue
Stadion eher ein KKL des modernen Fusballs wird und nicht eine
lebendige Volksbühne, wie es die so sympathisch unperfekte
Allmend war.
mehr sanitäre anlagenLU-57 hat geschrieben:Nur mal so:
Warum muss der Unterhalt eines neuen Stadions so viel
teurer sein, als der Momentane?
greez
mehr "catering-zonen"
keine holzbänke sonder schalensitze
...
braucht halt alles mehr zeit und aufwand um gereinigt und auf vordermann gehalten zu werden.
ich bin ein Niemand...
weil das klo in einem neuen stadion zweiwöchentlich geputzt wird!LU-57 hat geschrieben:Nur mal so:
Warum muss der Unterhalt eines neuen Stadions so viel
teurer sein, als der Momentane?
greez
nette stadionkneipen in der haupttribüne, die kleinere, über eine metalltreppe zu erreichen welche sicher schon manchem schwierigkeiten bereitet hat, nimmt uns warm auf. allerdings dürfte keiner schwierigkeiten mit dieser wirklich gut beleuchteten - und auch mit hilfsbereiten vorlokalitätkräften besetzten - treppe haben der das abenteuer pissoir im rausch - oder anrausch - souverän umschifft hat. eine blechbarakene, überdachte pissrinne, deren eingang sich zurückzieht wie der scham einer frau zwischen zwei langen, weit geöffneten beinen. geile konstruktion, ohne jedes licht - das fördert die phantasie, bringt aber natürlich auch gefahren mit sich.
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Asterix
Gehört zwar nicht direkt hier rein, aber habe keinen besseren Thread gefunden:
Neue Subventionsverträge für Kultur und Sport
LUZERN - In der Stadt Luzern werden die Subventionsverträge für Kultur und Sport erneuert. Insgesamt geht es um 4,25 Millionen Franken für die nächsten vier Jahre. Ausserdem wird dem Parlament ein Gemeindevertrag zur regionalen Kulturförderung unterbreitet.
Ende 2007 laufen die geltenden Vereinbarungen in der Kultur- und Sportförderung aus. In einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht spricht sich der Stadtrat für die Erneuerung der Verträge für die Jahre 2008 bis und mit 2011 aus.
Die Verträge mit Festivals Strings Lucerne, Jazz Club Luzern, Kunstpanorama und Gletschergarten liegen in der Kompetenz des Stadtrates. Sie belaufen sich auf 337 250 Franken pro Jahr respektive 1,349 Millionen Franken für die ganze Vertragsdauer. Sparmassnahmen bei den Kulturbeiträgen führen zu einer generellen Kürzung von fünf Prozent.
Beim Sport werden für Ruderwelt Luzern und Spitzen Leichtathletik Luzern 90 000 Franken pro Jahr respektive 360'000 Franken für die Vierjahresperiode aufgewendet. Wegen des Ausbaus der Zentralbahn auf der Allmend werden mit dem Verein Pferderennen und der Genossenschaft Pferdesport Allmend Übergangslösungen getroffen.
In die Kompetenz des Stadtparlamentes fallen die Verträge mit dem Kleintheater sowie mit dem Lucerne Festival. Das Kleintheater wird jährlich mit 161'500 (total 646'000) Franken unterstützt. Da Lucerne Festival erhält jährlich 475'000 (1'900'000) Franken.
Gemeindevertrag für regionale Institutionen
Im weitern unterbreitet der Stadtrat dem Parlament einen Gemeindevertrag zur regionalen Kulturförderung. Er bildet die Basis zur Förderung bedeutender regionaler Institutionen. Am Vertrag sind neben Luzern vorläufig 15 Gemeinden beteiligt. Die Stadt zahlt jährlich 50'000 Franken und beteiligt sich an den Kosten der Geschäftsstelle.
Hintergrund des Gemeindevertrages der Regionakonferenz Kultur Region Luzern (RKK-LU) bildet eine neue Verteilung der Lasten im Kanton Luzern. Ab 2008 zieht sich der Kanton weitgehend aus der regionalen Kulturförderung zurück. Anderseits übernimmt er die Hauptverantwortung für das Luzerner Theater, das Kunstmuseum Luzern und das Luzerner Sinfonieorchester.
sda
Quelle: www.zisch.ch
Neue Subventionsverträge für Kultur und Sport
LUZERN - In der Stadt Luzern werden die Subventionsverträge für Kultur und Sport erneuert. Insgesamt geht es um 4,25 Millionen Franken für die nächsten vier Jahre. Ausserdem wird dem Parlament ein Gemeindevertrag zur regionalen Kulturförderung unterbreitet.
Ende 2007 laufen die geltenden Vereinbarungen in der Kultur- und Sportförderung aus. In einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht spricht sich der Stadtrat für die Erneuerung der Verträge für die Jahre 2008 bis und mit 2011 aus.
Die Verträge mit Festivals Strings Lucerne, Jazz Club Luzern, Kunstpanorama und Gletschergarten liegen in der Kompetenz des Stadtrates. Sie belaufen sich auf 337 250 Franken pro Jahr respektive 1,349 Millionen Franken für die ganze Vertragsdauer. Sparmassnahmen bei den Kulturbeiträgen führen zu einer generellen Kürzung von fünf Prozent.
Beim Sport werden für Ruderwelt Luzern und Spitzen Leichtathletik Luzern 90 000 Franken pro Jahr respektive 360'000 Franken für die Vierjahresperiode aufgewendet. Wegen des Ausbaus der Zentralbahn auf der Allmend werden mit dem Verein Pferderennen und der Genossenschaft Pferdesport Allmend Übergangslösungen getroffen.
In die Kompetenz des Stadtparlamentes fallen die Verträge mit dem Kleintheater sowie mit dem Lucerne Festival. Das Kleintheater wird jährlich mit 161'500 (total 646'000) Franken unterstützt. Da Lucerne Festival erhält jährlich 475'000 (1'900'000) Franken.
Gemeindevertrag für regionale Institutionen
Im weitern unterbreitet der Stadtrat dem Parlament einen Gemeindevertrag zur regionalen Kulturförderung. Er bildet die Basis zur Förderung bedeutender regionaler Institutionen. Am Vertrag sind neben Luzern vorläufig 15 Gemeinden beteiligt. Die Stadt zahlt jährlich 50'000 Franken und beteiligt sich an den Kosten der Geschäftsstelle.
Hintergrund des Gemeindevertrages der Regionakonferenz Kultur Region Luzern (RKK-LU) bildet eine neue Verteilung der Lasten im Kanton Luzern. Ab 2008 zieht sich der Kanton weitgehend aus der regionalen Kulturförderung zurück. Anderseits übernimmt er die Hauptverantwortung für das Luzerner Theater, das Kunstmuseum Luzern und das Luzerner Sinfonieorchester.
sda
Quelle: www.zisch.ch
Hallo zusammen
Brauche kurz eure Hilfe! Ich mache mit 2 Kollegen eine Abschlussarbeit über den Neubau des Stadions. Dazu müssen wir einen Meinungsvergleich zwischen FCL, Politiker und Fans machen. Es wäre interessant wenn bei diesem Meinungsvergleich nicht alle die gleiche Meinung haben und vertreten. Welcher Politker aus Stadt oder Grossrat ist Grundsätlich gegen einen Neubau. Oder wisst ihr sonst Personen welche nicht gerade für dieses vorhaben sind?
Danke mal im Voraus
Brauche kurz eure Hilfe! Ich mache mit 2 Kollegen eine Abschlussarbeit über den Neubau des Stadions. Dazu müssen wir einen Meinungsvergleich zwischen FCL, Politiker und Fans machen. Es wäre interessant wenn bei diesem Meinungsvergleich nicht alle die gleiche Meinung haben und vertreten. Welcher Politker aus Stadt oder Grossrat ist Grundsätlich gegen einen Neubau. Oder wisst ihr sonst Personen welche nicht gerade für dieses vorhaben sind?
Danke mal im Voraus
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grundsätzlich dagegen ist von den politischen parteien (offiziell) niemand. vorbehalte kamen/kommen primär von seiten der chance21, der svp und teilweise auch der sp.seetaler hat geschrieben:Welcher Politker aus Stadt oder Grossrat ist Grundsätlich gegen einen Neubau. Oder wisst ihr sonst Personen welche nicht gerade für dieses vorhaben sind?
kritisch äusserten sich zudem die schützengesellschaft luzern und teilweise die anwohnerschaft (hubelmatt/zihlmatt/biregg).
- Chris Climax
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